| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Suzuki GSX-8R vs. Honda WN7: Motorradvergleich für Alltag, Kurve und Tour
Wenn zwei moderne Motorräder aus dem gleichen „Allround“-Gedanken heraus gedacht sind, wird der Vergleich besonders spannend. Genau hier treffen die Suzuki GSX-8R und die Honda WN7 aufeinander. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs Spaß haben möchten – im Stadtverkehr ebenso wie auf Landstraßen oder bei längeren Touren. Doch wie unterscheiden sich die beiden Konzepte in der Praxis?
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was die aufgelisteten Werte im Alltag bedeuten: Wie wirkt sich der Motorcharakter auf das Fahren aus? Welche Rolle spielen Fahrwerk und Bremsen für das Vertrauen in Kurven? Und wie schlagen sich Elektronik und Komfort im täglichen Einsatz? So entsteht ein klareres Bild, welches Motorrad für welchen Fahrstil besser passt.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahl
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind auf souveräne Fahrbarkeit ausgelegt, aber mit unterschiedlicher „Übersetzung“ in das Fahrgefühl. Die Suzuki GSX-8R wirkt dabei oft als das Bike, das den Motor eher „direkt“ in die Bewegung übersetzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder angestoßen wird – also genau dort, wo Alltag und Stadtverkehr dominieren.
Die Honda WN7 spielt dagegen häufig ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Tempo und ruhigeres Fahren gefragt sind. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte deuten darauf hin, dass sie in vielen Situationen sehr kontrolliert anspricht. Das kann sich wie „entspanntes Gleiten“ anfühlen, vor allem auf längeren Strecken oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll.
Stärken & Schwächen im Antrieb
- Suzuki GSX-8R: Stärken liegen im lebendigen Ansprechverhalten und im dynamischen Gefühl beim Herausbeschleunigen. Schwäche kann sein, dass wer sehr „seidig“ und gleichmäßig fahren möchte, die direkte Gangart als etwas fordernder empfindet.
- Honda WN7: Stärken liegen in der kontrollierten Kraftentfaltung und dem entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise das „Kick“-Gefühl weniger im Vordergrund steht als bei der GSX-8R.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Werte in Kurven anfühlen
Beim Fahrwerk sind die Unterschiede oft die, die man am schnellsten spürt. Die aufgelisteten Angaben zu Geometrie und Feder-/Dämpfereigenschaften lassen erkennen, dass beide Motorräder auf Agilität ausgelegt sind – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die GSX-8R wirkt tendenziell wie ein Bike, das schnell in die Linie kommt und beim Wechsel zwischen Kurven sehr willig wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke „kurvig“ ist und häufiges Umlenken gefragt ist.
Die WN7 zeigt in den Vergleichsdaten eher den Fokus auf Stabilität und ruhiges Einlenken. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Straße unruhig ist oder wenn längere Touren mit wechselnden Bedingungen anstehen. Wer viel Autobahnanteil oder längere Landstraßenabschnitte fährt, profitiert oft von diesem Charakter.
Stärken & Schwächen beim Handling
- Suzuki GSX-8R: Stärken sind das schnelle Ansprechen beim Richtungswechsel und das „sportliche“ Gefühl in engen Passagen. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, welligen Strecken die Priorität eher auf Agilität als auf maximaler Ruhe liegt.
- Honda WN7: Stärken sind die souveräne Stabilität und ein gleichmäßiges Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen „Spontanität“ beim sehr aggressiven Kurvenfahren nicht ganz so stark wirkt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Vergleich nicht nur „Stärke“, sondern vor allem Modulierbarkeit. Die aufgelisteten Bremsdaten und die Abstimmung lassen erkennen, dass beide Motorräder auf ein sicheres Gefühl ausgelegt sind. Die GSX-8R wirkt dabei oft wie das Bike, das beim kräftigen Verzögern sehr direkt reagiert und dadurch in kritischen Situationen ein klares Feedback liefert.
Die Honda WN7 punktet häufig mit einer gut dosierbaren Verzögerung, die sich besonders im Alltag bemerkbar macht: an Ampeln, im dichten Verkehr oder wenn die Situation „nicht eindeutig“ ist und man fein dosieren muss.
Stärken & Schwächen bei der Bremsleistung
- Suzuki GSX-8R: Stärken sind das direkte Ansprechverhalten und das Gefühl von Kontrolle bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass wer sehr sanft und „weich“ bremsen möchte, die direkte Rückmeldung stärker wahrnimmt.
- Honda WN7: Stärken sind die gut dosierbare Verzögerung und das ruhige Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass bei maximal sportlicher Fahrweise die „Härte“ des Ansprechens weniger im Fokus steht.
Elektronik & Assistenz: Komfort im modernen Alltag
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein echter Unterschiedsfaktor. Die aufgelisteten Ausstattungsmerkmale zeigen, dass beide Modelle auf zeitgemäße Unterstützung setzen. Die GSX-8R wirkt dabei wie ein Motorrad, das Elektronik so einbindet, dass sie das sportliche Fahren nicht ausbremst, sondern eher absichert. Das ist besonders relevant, wenn man öfter „zügig“ unterwegs ist und trotzdem ein gutes Sicherheitsnetz möchte.
Die Honda WN7 setzt in der Tendenz stärker auf alltagstaugliche Unterstützung. Das kann sich in einer insgesamt entspannten Bedienung und in Systemen zeigen, die das Fahren im Alltag leichter machen – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht ständig „nachregeln“ möchte.
Stärken & Schwächen bei der Elektronik
- Suzuki GSX-8R: Stärken sind die sportorientierte Einbindung von Assistenz und die Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Komfort-Entlastung“ erwartet, die Elektronik eher als sportliches Sicherheitsnetz wahrnimmt.
- Honda WN7: Stärken sind die alltagstaugliche Unterstützung und die entspannte Bedienlogik. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer die Elektronik weniger „aktiv“ im Fahrgefühl erleben.
Komfort & Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung
Gerade bei Motorrädern, die für viele Einsätze gedacht sind, entscheidet der Komfort über die Zufriedenheit. Die aufgelisteten Angaben zu Ergonomie und Fahrposition lassen erkennen, dass beide Modelle auf eine fahraktive Haltung ausgelegt sind – aber mit unterschiedlicher Tendenz. Die GSX-8R wirkt eher wie ein Bike, das den Fahrer in eine dynamische Position bringt. Das ist super, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte häufig sind.
Die WN7 wirkt tendenziell wie die Wahl für Fahrer, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchten. Die Kombination aus Sitzgefühl und dem, was die Geometrie in der Praxis bewirkt, kann bei längeren Touren den Unterschied machen.
Stärken & Schwächen im Alltag
- Suzuki GSX-8R: Stärken sind die sportliche Ergonomie und das „schnelle“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren die aktive Haltung stärker spürbar wird.
- Honda WN7: Stärken sind der entspanntere Langstreckencharakter und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass wer maximale Sportlichkeit sucht, sich etwas weniger „angetrieben“ fühlt.
Verbrauch & Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich
Auch wenn Fahrspaß im Vordergrund steht, spielen Verbrauch und Reichweite in der Praxis eine große Rolle. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass beide Motorräder in ihrem Segment auf vernünftige Wirtschaftlichkeit ausgelegt sind. Der Unterschied zeigt sich vor allem darin, wie stark sich der Fahrstil auf den Durchschnitt auswirkt: Die GSX-8R kann bei dynamischer Gangart schneller „mehr“ verbrauchen, während die WN7 tendenziell den Vorteil hat, bei gleichmäßigem Tempo sehr effizient zu wirken.
Für Pendlerinnen und Pendler oder für Touren mit häufigen Tankstopps ist das relevant: Wer oft zügig fährt, profitiert von einem Motorrad, das auch dann noch solide Werte liefert. Wer dagegen eher gleichmäßig unterwegs ist, kann mit der WN7 oft entspannter planen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Suzuki GSX-8R ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich lebendig anfühlt, schnell in die Kurve geht und beim Beschleunigen gern „mitarbeitet“. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein direktes Feedback am Lenker schätzt, findet in der GSX-8R oft die passende Mischung aus Sport und Alltag.
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag souverän und ruhig anfühlt. Wer längere Strecken plant, Wert auf entspanntes Handling legt und Elektronik sowie Fahrkomfort als „Hilfe im Hintergrund“ versteht, wird mit der WN7 sehr wahrscheinlich glücklicher. Auch für Fahrer, die nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad holen wollen, sondern lieber konstant und kontrolliert fahren, passt die Honda oft besser.
Typische Entscheidungshilfe
- GSX-8R: wenn Agilität, direktes Ansprechen und dynamisches Fahrgefühl Priorität haben.
- WN7: wenn Stabilität, entspanntes Langstreckenverhalten und kontrollierte Kraftentfaltung wichtiger sind.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R und die Honda WN7 sind beide starke Kandidaten für alle, die ein modernes Motorrad für Alltag und Tour suchen. Die GSX-8R sticht vor allem durch ihr lebendiges, direktes Fahrgefühl hervor: Motor und Fahrwerk wirken besonders dann überzeugend, wenn häufig beschleunigt, umgelenkt und sportlich gefahren wird. Wer Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das schnell „mitdenkt“, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda WN7 punktet dagegen mit einem ruhigeren, kontrollierteren Charakter. Die Kombination aus souveränem Handling, gut dosierbarer Verzögerung und alltagstauglicher Elektronik macht sie besonders attraktiv für längere Strecken und für Fahrende, die lieber konstant unterwegs sind. Wer Komfort und entspannte Planung wichtiger findet als maximale Dynamik, trifft mit der WN7 häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: GSX-8R für dynamische Kurvenfreude, WN7 für souveräne Allround-Touren.