| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8R vs. Honda X-ADV: Vergleich & Unterschiede
Wenn es um die Wahl des passenden Motorrads geht, entscheidet selten nur ein einzelnes Detail. Vielmehr zählt das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie gut trägt es einen auf längeren Strecken und wie harmoniert es mit dem eigenen Fahrstil? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Suzuki GSX-8R und der Honda X-ADV an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“, doch sie verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze.
Die Suzuki GSX-8R steht für ein sportlich geprägtes Fahrerlebnis. Die Honda X-ADV hingegen kombiniert den Charakter eines Adventure-Motorrads mit dem Komfortgedanken eines Scooters. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wo die Stärken liegen und wo die Grenzen des jeweiligen Konzepts spürbar werden.
Grundidee: Sportliche Direktheit vs. komfortorientiertes Adventure
Die GSX-8R ist auf ein agiles, zügiges Fahren ausgelegt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie sie sich durch den Alltag manövrieren lässt. Die Sitzposition wirkt dabei eher „fahraktiv“ als „entspannt“. Dadurch entsteht ein direkter Draht zur Straße, der besonders dann Spaß macht, wenn Strecken nicht nur von A nach B führen, sondern auch Kurven und wechselnde Bedingungen bieten.
Die X-ADV verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie will vor allem komfortabel und stressarm sein. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Die Maschine ist darauf ausgelegt, auch dann souverän zu bleiben, wenn der Tag lang ist, der Verkehr zähflüssig wird oder die Strecke spontan länger ausfällt. Wer viel pendelt oder Touren plant, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit, findet hier einen klaren Fokus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren die Motorräder auf den Fahrer?
Gasannahme und Motorcharakter
Im direkten Vergleich wirkt die Suzuki GSX-8R tendenziell „sportlicher“ in der Ansprache. Sie unterstützt ein zügiges Fahren, bei dem das Motorrad mit dem Fahrer Schritt hält. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen, wenn häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird, spielt diese direkte Rückmeldung ihre Vorteile aus.
Die Honda X-ADV setzt stärker auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Das ist besonders angenehm, wenn das Tempo nicht ständig maximal ausgereizt wird, sondern wenn es um flüssiges Vorankommen geht. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Getriebe- und Antriebsgefühl
Ein zentraler Unterschied liegt im Charakter der Kraftübertragung. Die GSX-8R steht für das klassische Motorradgefühl mit manueller Steuerung. Das belohnt Fahrer, die gerne selbst schalten und die Kontrolle über Drehzahl und Gangwahl aktiv gestalten.
Die X-ADV bringt dagegen den Komfortgedanken einer automatisierten Lösung mit. Das macht das Fahren im Alltag deutlich entspannter, vor allem im Stop-and-go-Verkehr oder bei längeren Strecken, bei denen die Konzentration nicht ständig auf Schaltvorgänge gelenkt werden soll. Wer häufig „unterwegs“ ist, ohne jedes Mal sportlich zu fahren, wird diesen Vorteil schnell zu schätzen wissen.
Komfort und Alltag: Wer macht den Tag leichter?
Bei der Frage nach Komfort spielen mehrere Faktoren zusammen: Sitzposition, Ergonomie, Wind- und Wetterschutz sowie die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht. Die Honda X-ADV wirkt in diesem Vergleich klar auf „Alltag“ getrimmt. Die Maschine bietet eine entspanntere Grundhaltung und vermittelt das Gefühl, auch längere Fahrten ohne ständige Anspannung zu bewältigen.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen eher auf „Fahren“ ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem wäre, aber der Fokus liegt stärker auf Dynamik. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist oder das Motorrad als sportlichen Gegenpol zum Alltag nutzt, wird die GSX-8R als sehr stimmig empfinden.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Agilität vs. Souveränität
In Kurven und auf kurvigen Landstraßen zeigt die GSX-8R ihre Stärken: Sie wirkt handlich und unterstützt ein aktives Fahren. Das macht sie interessant für Fahrer, die gerne Linien wählen, früh beschleunigen und das Motorrad „mitnehmen“ möchten.
Die X-ADV wirkt dagegen eher wie ein Fahrzeug, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn es mal über längere Abschnitte geht, in denen man nicht ständig „sportlich“ fahren will, spielt diese Souveränität ihre Vorteile aus. Die Maschine bleibt dabei berechenbar und vermittelt Sicherheit.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Modelle sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die GSX-8R stärker den sportlichen Anspruch unterstützt: Bremsgefühl und Dosierbarkeit passen besonders gut zu dynamischem Fahren. Die X-ADV punktet hingegen mit einem komfortorientierten Sicherheitsgefühl, das auch dann überzeugt, wenn das Tempo moderater ist und der Fokus auf Kontrolle statt auf maximaler Sportlichkeit liegt.
Elektronik und Assistenz: Was hilft im Alltag?
Elektronik ist heute ein wichtiger Bestandteil des Fahrkomforts. Im Vergleich zwischen Suzuki GSX-8R und Honda X-ADV zeigt sich, dass beide Modelle moderne Unterstützung bieten. Entscheidend ist aber, wie diese Systeme zum Fahrstil passen.
Die GSX-8R wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen nicht ausbremst, sondern unterstützt. Assistenzfunktionen können helfen, das Fahrgefühl stabil zu halten, ohne das Motorrad „zu schwer“ wirken zu lassen.
Die X-ADV setzt stärker auf Entlastung: Gerade im Alltag, wenn Wetter, Verkehr und Straßenqualität variieren, sind Systeme, die das Fahren ruhiger machen, ein echter Pluspunkt. Das ist besonders dann relevant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern regelmäßig im Einsatz ist.
Reisetauglichkeit: Welche Maschine trägt längere Strecken besser?
Reisen bedeutet nicht nur „lange fahren“, sondern auch: Ermüdung reduzieren, Wetter abfangen und das Motorrad so wählen, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Hier hat die Honda X-ADV im Vergleich einen klaren Vorteil im Komfortanspruch. Die Grundidee, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben, passt gut zu Touren, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht, sondern das Gesamtgefühl.
Die Suzuki GSX-8R ist ebenfalls tourentauglich, aber mit anderer Ausrichtung. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auf längeren Strecken gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als dynamischen Begleiter sehen. Wer Touren plant, bei denen der Spaßfaktor hoch ist und man gerne „aktiv“ fährt, wird mit der GSX-8R sehr zufrieden sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8R: Stärken
- Sportlich-direktes Fahrgefühl mit guter Unterstützung für dynamisches Fahren.
- Agiles Handling, das Kurvenfahrten und zügige Landstraßen besonders attraktiv macht.
- Aktive Fahrerrolle, die Spaß macht, wenn selbst gestaltet werden soll.
Suzuki GSX-8R: Schwächen
- Wer maximalen Alltagskomfort und „entspanntes Gleiten“ sucht, könnte die Ausrichtung als sportlicher empfinden.
- Im Stop-and-go-Verkehr zählt die eigene Schaltarbeit stärker als bei einer komfortorientierten Lösung.
Honda X-ADV: Stärken
- Komfort und Stressreduktion im Alltag, besonders im Verkehr.
- Souveränes Fahrverhalten, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe vermittelt.
- Tourenorientierter Gesamteindruck mit Fokus auf entspanntes Vorankommen.
Honda X-ADV: Schwächen
- Wer ein besonders sportliches, „leichtes“ Handling sucht, findet bei der GSX-8R oft die passendere Ausrichtung.
- Der Komfortfokus kann das Gefühl eines maximal sportlichen Fahrzeugs in den Hintergrund rücken.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8R und Honda X-ADV hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Geht es um zügige Fahrten, bei denen das Motorrad aktiv mitgestaltet werden soll, ist die GSX-8R die klarere Wahl. Sie belohnt Fahrer, die gerne selbst steuern, Kurven genießen und ein direktes Feedback von Maschine und Straße möchten.
Wer dagegen viel im Alltag unterwegs ist, häufig Verkehr hat oder Touren plant, bei denen Komfort und entspannte Kilometer im Vordergrund stehen, wird mit der X-ADV deutlich glücklicher. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“, ohne dass jede Fahrt zur sportlichen Aufgabe wird.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportlich-direktes Motorradgefühl suchen: agiles Handling, dynamische Reaktionen und eine aktive Fahrerrolle machen sie besonders attraktiv für Kurven, zügige Landstraßen und alle, die das Motorrad gerne selbst „führen“. Die Honda X-ADV punktet dagegen dort, wo Alltag und Komfort zählen: stressfreies Vorankommen, ein souverän ruhiges Fahrverhalten und ein tourenorientierter Gesamteindruck passen ideal zu Pendlern und zu Strecken, die sich auch mal länger ziehen. Kurz gesagt: Wer Dynamik und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, findet in der GSX-8R den passenden Charakter. Wer vor allem entspannt, kontrolliert und alltagstauglich unterwegs sein möchte, trifft mit der X-ADV die bessere Entscheidung.