| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Suzuki GSX-8R vs Husqvarna 701 Supermoto – Vergleich im Alltag & auf Tour
Wer zwischen der Suzuki GSX-8R und der Husqvarna 701 Supermoto schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei unterschiedlichen Philosophien: Die GSX-8R steht für sportlich-elegantes Straßenfahren mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit und ruhiges, gut kontrollierbares Handling. Die 701 Supermoto dagegen ist deutlich kompromissloser gedacht – mit dem Charakter einer Maschine, die auch abseits des perfekten Asphalts Spaß macht und dabei spürbar mehr „Motorrad-Action“ versprüht.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Fahrgefühl unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne die Entscheidung unnötig zu verkomplizieren.
Grundidee: Straßenfokus vs. Supermoto-Charakter
GSX-8R: sportlich, aber alltagstauglich
Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: Die Linie ist sportlich, die Abstimmung zielt aber auf ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken nicht anstrengend wird. Das Handling ist auf „einfach machen“ ausgelegt – also zügig in Kurven, stabil beim Geradeauslauf und ohne ständiges Nachdenken.
701 Supermoto: agil, direkt und mit mehr Offroad-Genen
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen ein Motorrad, das sich nach mehr Dynamik anfühlt. Der Supermoto-Ansatz bringt eine andere Art von Agilität: Das Bike reagiert spürbar direkter, wirkt lebendiger und macht gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven deutlich mehr „Kick“. Gleichzeitig ist das Fahrwerk und das Setup stärker auf Fahrspaß und Traktion ausgelegt – was im Alltag je nach Untergrund auch mal mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Motor und Ansprechverhalten: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich: Es geht nicht nur um die reine Leistungsfähigkeit, sondern vor allem darum, wie sich Leistung nutzbar macht.
GSX-8R: gleichmäßiger Druck und gut dosierbar
Die GSX-8R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen wechselt. Das Ansprechverhalten wirkt insgesamt harmonisch: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Das macht die Maschine attraktiv für Fahrer, die sportlich unterwegs sein möchten, ohne dass das Bike ständig „zu viel“ wird.
701 Supermoto: mehr Temperament, mehr „Biss“
Die 701 Supermoto steht für ein direkteres, temperamentvolleres Fahrgefühl. Der Motorcharakter wirkt lebendiger und lädt dazu ein, häufiger in den passenden Drehzahlbereich zu gehen. Das ist ein Vorteil, wenn Kurven, Beschleunigungszonen und wechselnde Streckenabschnitte den Alltag bestimmen. Wer dagegen vor allem entspannt cruisen will, kann die Husqvarna als fordernder empfinden – nicht weil sie unbeherrschbar wäre, sondern weil sie mehr „Mitdenken“ belohnt.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im direkten Vergleich
GSX-8R: stabil, präzise und gutmütig
Die Suzuki GSX-8R vermittelt in Kurven ein ruhiges, präzises Gefühl. Gerade bei wechselnder Fahrbahnqualität bleibt das Motorrad insgesamt berechenbar. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal die perfekte Linie suchen möchte. Die Maschine unterstützt das zügige Fahren, ohne dabei hektisch zu wirken.
701 Supermoto: spürbar agiler, aber sensibler
Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Handling deutlich „auf Kante“: Sie fühlt sich leichter an, reagiert schneller auf Lenkimpulse und bringt ein dynamisches Kurvenverhalten mit. Auf der anderen Seite kann genau diese Agilität auf holprigen Strecken oder bei schlechterem Grip mehr Aufmerksamkeit erfordern. Wer jedoch gern aktiv fährt, Kurven auslotet und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird die Husqvarna sehr schnell schätzen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, unterscheiden sich aber in der Art, wie sie Vertrauen aufbauen.
GSX-8R: kontrolliertes Verzögern
Bei der GSX-8R wirkt das Bremsverhalten insgesamt ausgewogen. Das Motorrad lässt sich gut dosieren, was gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft. Das gibt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.
701 Supermoto: kräftig und direkt
Die 701 Supermoto bremst spürbar kraftvoll und direkt. Das passt zum Charakter des Bikes: Wenn es sportlich werden soll, ist die Husqvarna bereit. Gleichzeitig kann die direkte Rückmeldung je nach Reifenwahl und Untergrund stärker spürbar sein als bei der GSX-8R, die eher auf gleichmäßige Alltagskontrolle setzt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Sicht
GSX-8R: entspannter als der Look vermuten lässt
Die GSX-8R wirkt sportlich, bleibt aber in der Ergonomie alltagstauglich. Die Sitzposition unterstützt zügiges Fahren, ohne in eine extreme Haltung zu kippen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
701 Supermoto: sportlich, aber mit mehr „Fahrgefühl“
Die Husqvarna ist ergonomisch stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann sehr gut passen, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet und sich in Kurven „reinlegt“. Für lange Strecken kann das je nach Fahrstil und Körperbau weniger komfortabel wirken als bei der GSX-8R – dafür fühlt sich die Husqvarna in Bewegung oft noch unmittelbarer an.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
GSX-8R im Alltag
Die Suzuki GSX-8R ist besonders stark, wenn der Alltag aus Stop-and-go, kurzen Strecken und gelegentlichen Touren besteht. Das Motorrad wirkt dabei „rund“: Man kommt schnell in den Rhythmus, das Handling bleibt leicht und das Gesamtpaket macht einfach Lust auf regelmäßige Fahrten.
701 Supermoto im Alltag
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dann im Element, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn der Fahrstil dynamischer ausfällt. Sie macht Spaß auf Landstraßen, bei wechselndem Belag und dort, wo man gern mal eine andere Linie fährt. Im Stadtverkehr kann sie durch den lebendigen Charakter sehr unterhaltsam sein – wer aber vor allem maximalen Komfort und „entspanntes Gleiten“ sucht, findet bei der GSX-8R oft die passendere Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8R
- Ausgewogenes Fahrgefühl für Alltag und Touren
- Gute Dosierbarkeit bei Gas und Bremsen
- Stabilität und Berechenbarkeit in unterschiedlichen Situationen
- Ergonomie, die sportlich wirkt, aber nicht überfordert
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8R
- Wer maximale „Supermoto-Agilität“ sucht, findet diese bei der GSX-8R weniger ausgeprägt
- Der Fokus liegt klar auf Straße – abseits davon ist der Spielraum eher begrenzt
Stärken der Husqvarna 701 Supermoto
- Sehr direktes Handling und spürbare Agilität
- Temperament, das sportliches Fahren belohnt
- Mehr Fahrspaß bei wechselndem Untergrund
- Supermoto-Charakter für alle, die gern aktiv fahren
Schwächen bzw. Grenzen der Husqvarna 701 Supermoto
- Kann je nach Untergrund und Fahrstil anspruchsvoller wirken als die GSX-8R
- Für reine Langstrecken-Komfortfahrten ist die GSX-8R oft entspannter
Welche Wahl passt? Für wen ist welches Bike besser?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt werden soll.
Die Suzuki GSX-8R ist die bessere Wahl, wenn …
- regelmäßig im Alltag gefahren wird und ein rund abgestimmtes Gesamtpaket wichtig ist
- Touren mit komfortabler Ergonomie und gut dosierbarem Fahrgefühl im Vordergrund stehen
- sportlich gefahren werden soll, ohne dass das Motorrad ständig „fordert“
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn …
- Fahrspaß durch Agilität und Direktheit im Vordergrund steht
- auch mal Strecken gefahren werden, die nicht perfekt sind, und man gern aktiv fährt
- ein Motorrad gesucht wird, das sich deutlich „lebendiger“ anfühlt und mehr Temperament mitbringt
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R ist die stimmige Wahl für alle, die ein sportliches, aber alltagstaugliches Motorrad suchen: Sie punktet mit ausgewogenem Fahrgefühl, guter Dosierbarkeit und einer Ergonomie, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer regelmäßig fährt, schnell in den Rhythmus kommt und ein berechenbares Handling schätzt, findet hier eine sehr überzeugende Basis.
Die Husqvarna 701 Supermoto passt besser zu Fahrern, die mehr Dynamik wollen und das Motorrad als aktives Werkzeug sehen: Das Handling wirkt direkter, der Charakter lebendiger und der Spaßfaktor steigt besonders dort, wo Kurven, wechselnder Belag und dynamisches Fahren gefragt sind. Wer Komfort und „entspanntes Gleiten“ priorisiert, wird die GSX-8R vermutlich als harmonischer empfinden. Wer dagegen Fahrspaß über alles stellt und gern mit dem Bike arbeitet, wird an der 701 Supermoto sehr viel Freude haben.