| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-8R vs. KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki GSX-8R und die KTM 1290 Super Adventure S, lohnt sich ein genauer Blick. Denn am Ende geht es nicht nur darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zu den geplanten Touren und zum gewünschten Gefühl passt. Genau das wird in diesem Vergleich herausgearbeitet: Wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – von der Motorcharakteristik über das Fahrwerk bis hin zu Komfort und Elektronik.
Grundidee der beiden Motorräder: sportlich agil vs. große Reiseabenteuer
Die Suzuki GSX-8R steht für eine moderne, sportlich orientierte Allround-Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in den Vordergrund drängt: dynamisch, handlich und mit einem Fokus auf Fahrspaß auch außerhalb der ganz großen Touren. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein „riesiges“ Motorrad bewegen zu müssen, findet hier eine stimmige Basis.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine klare Langstrecken- und Abenteuer-Richtung. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken souverän zu bewältigen, dabei viel Reserven zu haben und auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort klein beizugeben. Wer häufig Autobahn und schnelle Verbindungen nutzt, aber trotzdem Touren plant, bei denen es auch mal unruhiger wird, bekommt mit der KTM das passende Werkzeug.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Maschinen auf ihre Art „ziehen“ – aber eben mit unterschiedlichem Temperament. Die Suzuki GSX-8R vermittelt ein eher sportliches, direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung und zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven im Mittelpunkt stehen. Die Kraft wirkt dabei so, dass man sie gut dosieren kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „auf Touren kommen“.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt hingegen auf einen deutlich größeren Charakter: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein Antrieb, der auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt. Das ist vor allem dann spürbar, wenn die Strecke lang ist oder wenn Überholmanöver nicht „geplant“, sondern spontan entschieden werden. Die KTM fühlt sich dabei weniger wie ein Motorrad an, das man ständig aktiv „mitnimmt“, sondern eher wie eines, das einen trägt – mit Kraft, die auch dann noch da ist, wenn man eigentlich längst entspannt fahren könnte.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
GSX-8R: Stärke ist die sportliche Direktheit und die gute Portion Fahrspaß im Alltag. Schwäche kann sein, dass wer sehr große Reserven erwartet, diese eher in der KTM findet.
1290 Super Adventure S: Stärke ist der souveräne Durchzug und die Gelassenheit bei langen Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch in engen Situationen oder im Stadtverkehr „präsenter“ wirkt als die leichtere, agilere Suzuki.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven und auf Strecke anfühlen
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder ob es sich wie ein schweres Gerät anfühlt. Die Suzuki GSX-8R spielt hier ihre Stärken aus: Sie vermittelt ein agiles Handling, das sich besonders auf kurvigen Strecken bemerkbar macht. Gerade wenn es darum geht, Linien sauber zu halten oder zügig zwischen Kurven zu wechseln, wirkt die Suzuki wie ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. In schnellen Passagen und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit zeigt sich, dass das Motorrad für Distanz gebaut ist. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. In engen Kehren kann das Handling dennoch sehr präzise sein – aber das Gesamtgefühl bleibt: Die KTM ist eher „großes Reisen“ als „kleines Kurvenhüpfen“.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
GSX-8R: Stärke ist die Wendigkeit und das sportliche Kurvengefühl. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen, komfortorientierten Autobahnphasen nicht ganz die gleiche „Reise-Ruhe“ vermittelt wie die KTM.
1290 Super Adventure S: Stärke ist die Stabilität und der Komfort auf Distanz. Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag mit viel Stop-and-Go oder in sehr engen Situationen mehr „Masse“ mitbringt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden fahren lässt. Die Suzuki GSX-8R bietet eine sportlichere Ergonomie. Das ist ideal, wenn die Touren nicht nur aus „durchrollen“ bestehen, sondern auch aus aktiver Fahrt: Landstraße, flotte Abschnitte, kurvige Strecken. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Suzuki oft als angenehm unkompliziert empfinden.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich stärker auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch bei längeren Etappen nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Dazu kommt der Windschutzgedanke: Das Motorrad ist so konzipiert, dass der Fahrer auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger ermüdet. Wer regelmäßig größere Distanzen plant, wird die KTM deshalb schnell als „Reisemittel“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei Komfort
GSX-8R: Stärke ist die sportlich angenehme Ergonomie für aktive Touren. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten der Komfortfokus nicht ganz so stark ausfällt wie bei der KTM.
1290 Super Adventure S: Stärke ist die Reise-Komfortorientierung. Schwäche ist, dass die sportliche „Leichtigkeit“ der Suzuki nicht das Ziel der KTM ist.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag und bei Tempo
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die Philosophien. Die Suzuki GSX-8R setzt auf ein Paket, das die Fahrbarkeit unterstützt, ohne das Motorrad zu „überregeln“. Das hilft besonders dann, wenn man sich auf die Linie konzentrieren möchte und das Motorrad die nötige Stabilität liefert, ohne den Fahrspaß zu nehmen.
Die KTM 1290 Super Adventure S geht in Richtung umfassender Unterstützung. Gerade bei unterschiedlichen Bedingungen – etwa wechselnder Grip, wechselnde Beladung oder unterschiedliche Fahrmodi – kann die KTM ihre Elektronik als Vorteil ausspielen. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht immer gleich ablaufen und man sich auf ein Motorrad verlassen möchte, das in vielen Situationen souverän bleibt.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
GSX-8R: Stärke ist die intuitive Unterstützung und das sportliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximalen Elektronik-Fokus sucht, eher bei der KTM fündig wird.
1290 Super Adventure S: Stärke ist die breite Unterstützung für verschiedene Situationen. Schwäche ist, dass sich das Motorrad dadurch in der Bedienlogik etwas „komplexer“ anfühlen kann als die Suzuki.
Tourentauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchen Strecken
Tourentauglichkeit zeigt sich in mehreren Bereichen: Komfort, Windschutz, Reserven, aber auch darin, wie gut sich das Motorrad mit Gepäck und für längere Zeit fahren lässt. Die Suzuki GSX-8R eignet sich besonders für Touren, bei denen die Strecke im Vordergrund steht: Landstraße, zügige Abschnitte, spontane Stopps. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“, ohne dass es sich wie eine große Logistik anfühlt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen prädestiniert für längere Reisen. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt, wird die KTM als entspannter empfinden – vor allem, wenn die Strecke auch mal schneller oder unruhiger wird. Dazu kommt: Die KTM ist das Motorrad, bei dem man eher das Gefühl hat, dass es auch mit Gepäck und längeren Etappen „einfach weiterläuft“.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (ohne Zahlen, mit Gefühl)
Im direkten Vergleich wird klar: Die Suzuki GSX-8R ist die Wahl für alle, die ein sportlich-agiles Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auf kurvigen Strecken besonders überzeugt. Sie passt gut, wenn Touren häufig aus aktiver Fahrt bestehen und man ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und schnell auf Eingaben reagiert.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die Wahl für alle, die mehr Reisefokus möchten: lange Strecken, hohe Reserven, souveräne Stabilität und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe bringt. Wer oft Autobahn fährt oder Touren plant, die sich über viele Stunden ziehen, wird die KTM als deutlich „reiseorientierter“ erleben.
Typische Entscheidungsszenarien
- GSX-8R: Wenn Kurven, Landstraße und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen und das Motorrad im Alltag unkompliziert bleiben soll.
- 1290 Super Adventure S: Wenn Langstrecke, Komfort, Reserven und ein Motorrad gefragt sind, das auch bei Tempo und wechselnder Fahrbahn gelassen bleibt.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahrgefühl, agilerem Handling und aktiven Touren liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig ist, man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad sich leicht und direkt anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht „zu groß“ wirkt und auf Landstraßen Freude bereitet, wird mit der Suzuki sehr wahrscheinlich glücklich.
Die KTM 1290 Super Adventure S passt besser, wenn Langstrecke, Komfort und souveräne Reserven wichtiger sind als maximale Agilität in engen Situationen. Sie ist ideal für Fahrer, die häufig größere Distanzen fahren, Wind und Tempo entspannt wegstecken möchten und ein Motorrad wollen, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Wer ein Reise-Adventure mit viel Durchzug und Reise-Ruhe sucht, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung.