UVP 9.569 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Suzuki setzt mit der GSX-8S Maßstäbe in der Naked-Bike Mittelklasse.
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
  • tadelloses Fahrverhalten
  • schöner V2-Sound, nicht zu laut
  • QuickShifter Serie
  • gute Verarbeitung
  • Fahrspaß in großen Tüten
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • klobige Glühbirnenblinker
  • unschön langes Heck
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit

Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.900€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: Blau, Schwarz, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Suzuki GSX-8S vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß

Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die beide mit Temperament, moderner Technik und einem klaren Auftritt punkten, wird die Entscheidung schnell spannend. Der Vergleich Suzuki GSX-8S gegen Aprilia Tuono 660 zeigt dabei vor allem eins: Es geht weniger um „wer ist besser“, sondern darum, wer passt besser – zum eigenen Fahrstil, zu den typischen Strecken und zu den Erwartungen an Motor, Fahrwerk und Elektronik.

Beide Modelle sind auf der Straße zu Hause, beide wollen Dynamik liefern und beide wirken im Alltag nicht wie „Showroom-Bikes“. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung umsetzen, wie sie sich in der Kurve anfühlen und wie konsequent sie den Fokus auf sportliche Performance setzen. Genau diese Unterschiede werden im Folgenden herausgearbeitet – inklusive Stärken und Schwächen, die sich aus dem direkten Vergleich der genannten Eigenschaften ableiten lassen.

Grundcharakter: Fahrgefühl und Zielgruppe

Die Suzuki GSX-8S wirkt in der Gesamterscheinung wie ein Bike, das den Alltag ernst nimmt, aber den Spaß nicht vernachlässigt. Das Konzept zielt auf ein gut kontrollierbares, alltagstaugliches Naked Bike, das sich auch auf längeren Strecken angenehm fahren lässt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende „funktioniert“, sondern auch unter der Woche souverän bleibt, findet hier einen starken Ansatz.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Ansprache und „Motorrad-Feeling“ ausgelegt. Das Bike wirkt lebendiger, direkter und insgesamt kompromissbereiter, wenn es um zügiges Fahren geht. Gerade in kurvigen Abschnitten zeigt sich, dass die Tuono 660 nicht nur schnell sein will, sondern auch das Tempo „mittragen“ soll – mit einem Fahrgefühl, das eher nach Performance als nach Allround klingt.

Motor und Antrieb: Wie Leistung umgesetzt wird

Im Vergleich der Motor- und Antriebscharaktere zeigt sich: Beide Maschinen liefern spürbare Dynamik, aber sie setzen sie unterschiedlich um. Die GSX-8S steht für einen eher harmonischen, gut dosierbaren Vortrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr, im dichten Verkehr oder auf wechselnden Strecken gefahren wird. Die Gasannahme wirkt so, dass man das Motorrad leicht in den gewünschten Bereich bringen kann – ohne ständig „gegensteuern“ zu müssen.

Die Tuono 660 bringt dagegen mehr „Biss“ im direkten Ansprechverhalten. Das spürt man vor allem dann, wenn das Tempo zügig angezogen wird oder wenn die Drehzahl häufiger genutzt wird. Die Aprilia wirkt dabei wie ein Bike, das gerne gefordert wird: Wer sportlich fährt, bekommt ein spürbar intensiveres Gefühl für Beschleunigung und Schub.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Suzuki GSX-8S: Stärke ist die gut kontrollierbare Kraftentfaltung – ideal für Alltag, entspannte Touren und gleichmäßiges Fahren. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer den letzten „Kick“ im Vergleich zur Aprilia manchmal vermissen.
  • Aprilia Tuono 660: Stärke ist die direkte, sportliche Umsetzung der Leistung – besonders in dynamischen Passagen. Schwäche kann sein, dass das Bike bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „harmonisch“ wirkt als die Suzuki, weil es stärker nach sportlicher Nutzung ruft.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen bleibt: beim Einlenken, beim Durchfahren von Kurven und beim Umgang mit Unebenheiten. Die GSX-8S zeigt im Vergleich eine Tendenz zu gutem Allround-Handling. Sie lässt sich kontrolliert bewegen, wirkt dabei nicht übertrieben nervös und bleibt auch bei wechselndem Untergrund berechenbar. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn gewechselt wird.

Die Tuono 660 ist im Handling spürbar sportlicher. Sie vermittelt mehr Agilität und unterstützt ein zügiges Kurventempo. Wer gerne früh einlenkt, die Linie aktiv fährt und das Motorrad „mitarbeitet“, bekommt hier mehr Rückmeldung und mehr Dynamik. Gleichzeitig bedeutet das: Wer eher gemütlich unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter als „straffer“ wahrnehmen als bei der Suzuki.

Kurvengefühl im Vergleich

Beide Motorräder machen Kurven, aber auf unterschiedliche Art. Die GSX-8S wirkt wie ein Bike, das Stabilität und Komfort in ein ausgewogenes Verhältnis bringt. Die Tuono 660 wirkt wie ein Bike, das Kurvenfahrten stärker belohnt, wenn das Tempo stimmt und die Fahrweise aktiv ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zählt vor allem eines: Wie gut lässt sich das Motorrad kontrollieren, wenn es schnell gehen soll? Im Vergleich zeigt sich, dass beide Maschinen auf ein sicheres Bremsgefühl ausgelegt sind. Die GSX-8S punktet dabei mit einem gut dosierbaren Charakter, der sich im Alltag und bei moderatem Tempo besonders angenehm anfühlt. Das reduziert Stress im Verkehr und macht das Bike leicht „lesbar“.

Die Tuono 660 wirkt im sportlichen Einsatz noch einen Tick unmittelbarer. Gerade beim kräftigen Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder beim häufigen Bremsen in kurvigen Abschnitten zeigt sich, dass die Aprilia stärker auf Performance ausgelegt ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten dynamisch sind – und ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte, wenn das Motorrad eher entspannt bewegt wird.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Elektronik ist heute ein zentraler Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich der Suzuki GSX-8S und Aprilia Tuono 660 wird deutlich, dass beide auf moderne Systeme setzen, die das Fahren erleichtern. Die Suzuki wirkt dabei wie ein Bike, das Elektronik so einsetzt, dass sie im Alltag „mitläuft“ – also Unterstützung bietet, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist besonders praktisch, wenn unterschiedliche Fahrer unterwegs sind oder wenn die Bedingungen variieren.

Die Aprilia legt den Fokus stärker auf sportliche Fahrbarkeit. Elektronik und Abstimmung wirken hier oft wie ein Werkzeugkasten für dynamische Einsätze. Das ist ein Plus für Fahrer, die bewusst mit Fahrmodi arbeiten oder die Maschine gezielt an den eigenen Stil anpassen möchten.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • GSX-8S: Stärke ist die alltagstaugliche, unaufgeregte Unterstützung. Schwäche kann sein, dass sportlich orientierte Fahrer mehr „Werkzeug“ oder noch stärker spürbare Einstellmöglichkeiten erwarten.
  • Tuono 660: Stärke ist die sportliche Ausrichtung der Elektronik – ideal für dynamische Fahrten. Schwäche kann sein, dass das Bike dadurch stärker nach sportlicher Nutzung „ausgerichtet“ wirkt.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Reichweite

Gerade bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob das Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Die GSX-8S wirkt im Vergleich als komfortorientierter Allrounder: Die Sitzposition und die Art, wie das Bike auf Lenk- und Fahrbewegungen reagiert, passen gut zu längeren Strecken und zu wechselnden Fahrstilen. Wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, profitiert von diesem ausgewogenen Charakter.

Die Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an. Die Ergonomie unterstützt sportliches Handling, was sich in dynamischen Kurven und beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern positiv bemerkbar macht. Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann das je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirken als bei der Suzuki – wobei das stark von der persönlichen Erwartung an die Sitzhaltung abhängt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Damit die Entscheidung leichter fällt, hier die wichtigsten Unterschiede als klare Gegenüberstellung:

Wenn die GSX-8S im Vorteil ist

  • Bei Fahrten, bei denen Alltag, Stadt und Landstraße gemischt sind.
  • Wenn ein kontrollierbares, gutmütiges Naked Bike gesucht wird, das nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt.
  • Wenn Komfort und entspannte Langstreckenfähigkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.

Wenn die Tuono 660 im Vorteil ist

  • Bei kurvigen Strecken und Fahrten, bei denen das Tempo bewusst höher ist.
  • Wenn ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten gewünscht ist.
  • Wenn Elektronik und Abstimmung stärker als „Performance-Tool“ genutzt werden sollen.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die Suzuki GSX-8S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren nicht anstrengend wird. Sie eignet sich gut für Menschen, die ein Motorrad möchten, das man einfach gerne fährt – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse es „richtig“ bewegen, damit es Spaß macht. Auch wenn die Fahrten mal ruhiger ausfallen, bleibt die GSX-8S stimmig.

Die Aprilia Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren liegt. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das die Dynamik stärker spürbar macht, wird mit der Tuono 660 sehr wahrscheinlich mehr „Motorrad“ im Sinne von Performance erleben. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Bike nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als aktives Fahrgerät.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8S ist die rundere Wahl für den Alltag und für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und auf gemischten Strecken angenehm bleibt. Sie punktet mit einem harmonischen Charakter, der auch bei entspannter Fahrweise Spaß macht, und mit einer Abstimmung, die den Alltag nicht unnötig kompliziert. Wer viel pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das zuverlässig „mitläuft“, trifft hier eine sehr stimmige Entscheidung.

Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Das Bike wirkt direkter, lebendiger und belohnt eine aktive Fahrweise besonders in kurvigen Abschnitten. Wer Dynamik sucht, das Motorrad gerne fordert und den Fokus klar auf Performance legt, bekommt mit der Tuono 660 das intensivere Fahrerlebnis.

Kurz gesagt: GSX-8S für den ausgewogenen Allrounder – Tuono 660 für den sportlichen Kurvenjäger.

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