| UVP | 9.569 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
- tadelloses Fahrverhalten
- schöner V2-Sound, nicht zu laut
- QuickShifter Serie
- gute Verarbeitung
- Fahrspaß in großen Tüten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- klobige Glühbirnenblinker
- unschön langes Heck
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8S vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wer zwischen Suzuki GSX-8S und KTM 1290 Super Duke R schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Suzuki GSX-8S steht für einen modernen, alltagstauglichen Naked-Bike-Ansatz: leicht zugänglich, angenehm zu fahren und mit einem Motor, der sich im Alltag souverän zeigt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist deutlich kompromissloser unterwegs. Hier geht es stärker in Richtung Performance, Temperament und ein Fahrgefühl, das auch auf der Landstraße schnell nach mehr ruft.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Bike besser zu Fahrstil, Nutzung und Erwartungen passt.
Grundcharakter: Alltag & Agilität vs. maximale Performance
Wie sich die Suzuki GSX-8S anfühlt
Die Suzuki GSX-8S wirkt wie ein Naked Bike, das bewusst auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt ist. Der Motor liefert spürbar nutzbare Leistung, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl: Gas geben macht Spaß, aber das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade wenn häufig Stadtverkehr, Pendeln oder gemischte Strecken anstehen, spielt die GSX-8S ihre Stärken aus.
Wie sich die KTM 1290 Super Duke R anfühlt
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Bike, das Leistung als Kernkompetenz versteht. Der Motorcharakter ist deutlich kraftvoller und dynamischer, wodurch sich das Motorrad besonders dann lohnt, wenn zügiges Fahren, schnelle Richtungswechsel und sportliche Ausfahrten im Fokus stehen. Die KTM vermittelt das Gefühl, dass Reserven nicht nur vorhanden sind, sondern aktiv genutzt werden wollen.
Motor & Antrieb: Drehmoment-Realität im Vergleich
Beim direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R ist klar auf Durchzug und Power ausgelegt. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen. Die Suzuki GSX-8S ist hingegen stärker auf einen harmonischen, gut dosierbaren Alltagsrhythmus getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt als „Performance-Session“ geplant ist.
Stärken der Suzuki GSX-8S: leichtes Handling, gut nutzbare Leistung, angenehme Dosierbarkeit.
Schwächen der Suzuki GSX-8S: wer konsequent maximale Power sucht, wird schneller an Grenzen stoßen.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R: starker Vortrieb, hoher Spaßfaktor bei sportlicher Fahrweise, souveränes Beschleunigen.
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R: durch den Charakter und die Leistungsdichte ist sie weniger „entspannt“ als die GSX-8S – vor allem, wenn häufig langsam gefahren wird oder der Fokus auf Ruhe liegt.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
GSX-8S: leichtfüßig durch den Alltag
Die Suzuki GSX-8S spielt ihre Vorteile im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken aus, auf denen häufig Tempo gewechselt wird. Das Motorrad wirkt agil und lässt sich gut in die gewünschte Linie bringen. Gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen bleibt das Fahrgefühl insgesamt berechenbar.
Super Duke R: sportliche Kontrolle bei Tempo
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Bei zügigem Fahren zeigt sie ihre Stärke: Das Motorrad bleibt stabil, vermittelt Vertrauen und unterstützt eine entschlossene Fahrweise. In schnellen Kurven und bei dynamischen Manövern wirkt die KTM wie ein Werkzeug, das für Leistung gemacht ist.
Vergleich: Die GSX-8S ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad „einfach mitfahren“ soll – ohne dass man ständig an der Fahrtechnik feilen muss. Die Super Duke R punktet, wenn Tempo, Stabilität und sportliche Kontrolle wichtiger sind als maximale Leichtigkeit.
Bremsen & Sicherheit: Gefühl und Reserven
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich typischerweise ein klares Bild: Die KTM 1290 Super Duke R bietet durch ihren Performance-Ansatz mehr Reserven, was besonders bei sportlicher Fahrweise und häufigen starken Verzögerungen spürbar wird. Die Suzuki GSX-8S bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf „Allround“ abgestimmt – also stark genug für den Alltag, aber nicht zwingend auf maximale Härte im Sportmodus.
Stärken der KTM: mehr Bremsreserven, gutes Ansprechverhalten bei dynamischem Fahren.
Stärken der Suzuki: gut dosierbar, alltagstauglich, angenehmes Bremsgefühl.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition als Kaufargument
Auch wenn beide Modelle als Naked Bikes auftreten, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Fahrer „einbinden“. Die Suzuki GSX-8S wirkt meist als komfortablere Option für längere Tage oder gemischte Strecken. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur auf kurzen Ausfahrten Spaß hat, sondern auch auf Touren entspannt bleibt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist stärker auf sportliche Haltung und dynamische Kontrolle ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten bewusst sportlich geplant sind. Für sehr lange, entspannte Touren oder häufiges Stop-and-go kann die KTM jedoch weniger „leicht“ wirken als die GSX-8S.
Ausstattung & Fahrmodi: Komfort vs. Performance-Fokus
Im Bereich Ausstattung und Fahrmodi zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R ist häufig stärker auf Performance-Features und ein fein abgestimmtes Fahrgefühl ausgelegt. Das unterstützt eine sportliche Abstimmung und hilft dabei, die Leistung je nach Situation besser zu nutzen.
Die Suzuki GSX-8S setzt eher auf das, was im Alltag wirklich zählt: klare Bedienbarkeit, sinnvolle Funktionen und ein Gesamtpaket, das nicht überfordert. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Naked Bike möchten, das schnell startklar ist und sich unkompliziert bewegt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Wenn die Suzuki GSX-8S die bessere Wahl ist
- Alltag und Pendeln: Die GSX-8S wirkt zugänglich und unkompliziert.
- Gemischte Strecken: Agilität und gut dosierbarer Motorcharakter machen sie vielseitig.
- Touren mit Fokus auf Komfort: Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten oft besser.
- Preis-Leistungs-Gedanke: Wer ein starkes Naked Bike sucht, ohne in die „Maximalperformance“-Ecke zu gehen, findet hier häufig den besseren Einstieg.
Wenn die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl ist
- Sportliche Fahrweise: Die KTM spielt ihre Stärken bei Tempo und dynamischen Manövern aus.
- Power-Fokus: Wer beim Beschleunigen und Überholen maximale Reserven erwartet, wird eher zufrieden.
- Fahrspaß als Hauptziel: Die KTM ist ein Motorrad, das förmlich nach sportlicher Nutzung ruft.
- Stabilität bei schneller Fahrt: Das Fahrwerk unterstützt eine entschlossene Linie.
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage: Wie wird das Motorrad wirklich genutzt? Die Suzuki GSX-8S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Naked Bike für den Alltag, für Touren und für kurvige Strecken suchen, ohne dass jede Fahrt ein Test der eigenen Grenzen sein muss. Sie ist oft die Wahl, wenn das Motorrad „mitmacht“ und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ideal für Fahrer, die Leistung spüren wollen und sportliche Ausfahrten priorisieren. Wer regelmäßig zügig fährt, Reserven bei Beschleunigung und Bremsen schätzt und ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt, findet in der KTM häufig die passendere Antwort.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8S ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt: leicht zu bewegen, gut dosierbar im Antrieb und insgesamt angenehm für längere Fahrten. Sie eignet sich besonders für gemischte Nutzung – vom Pendeln bis zur Feierabendrunde – und bietet Fahrspaß, ohne ständig maximale Aufmerksamkeit zu verlangen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Performance im Mittelpunkt steht. Der kraftvolle Motorcharakter, die spürbaren Reserven bei dynamischer Fahrweise und das stabilere, tempoorientierte Fahrgefühl machen sie zur Wahl für Fahrer, die Power nicht nur wollen, sondern regelmäßig nutzen. Kurz gesagt: GSX-8S für Alltag, Vielseitigkeit und entspannten Tourenfokus; Super Duke R für maximale Dynamik, sportliche Ausfahrten und Performance-Anspruch.