| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8T vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Landstraße und gemischte Touren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber aus unterschiedlichen Konzepten kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, straßenorientierten Allround-Ansatz, während die BMW G 310 GS stärker auf das Abenteuer im Alltag setzt – mit dem typischen GS-Gefühl, aber in kompakter Form. Genau hier liegt der Reiz des Vergleichs: Beide Maschinen wollen vielseitig sein, doch sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Spielfeldern aus.
Grundidee der beiden Modelle: Straße vs. GS-Feeling
Wie die Suzuki GSX-8T ihren Fokus setzt
Die Suzuki GSX-8T ist als dynamischer Allrounder gedacht. Der Charakter zielt auf flüssiges Fahren im Stadtverkehr, entspanntes Gleiten auf der Landstraße und eine sportliche Note, die sich nicht aufdrängt. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „One-Bike-for-everything“-Ansatz: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar und mit einem Motor, der sich sowohl im Alltag als auch bei zügiger Fahrt angenehm dosieren lässt.
Wie die BMW G 310 GS ihren Fokus setzt
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen eine klarere Abenteuer-Richtung. Sie bringt das GS-typische Gesamtpaket in eine kompakte Größe: aufrecht sitzen, Übersicht behalten und auch auf weniger perfekten Straßen souverän bleiben. Dabei ist sie nicht nur für Schotterwege gedacht, sondern vor allem für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und gleichzeitig „mehr“ kann, wenn die Strecke abwechslungsreicher wird.
Handling im Vergleich: Wie sich beide Motorräder im Alltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärke besonders beim schnellen Richtungswechsel und beim dynamischen Vorankommen. Das Motorrad wirkt agil, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn der Verkehr dichter wird oder die Straße kurviger ist. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, bekommt hier eine Maschine, die schnell „mitgeht“.
Die BMW G 310 GS ist im Handling ebenfalls angenehm, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Durch die aufrechte Sitzposition und die GS-typische Geometrie fühlt sich das Motorrad stabil an, auch wenn die Fahrbahn wechselt. Auf unebenen Abschnitten oder wenn die Straße nicht ganz so glatt ist, wirkt die BMW oft entspannter, weil sie das Terrain „mitdenkt“. In engen Stadtpassagen kann sie sich dennoch leicht bewegen lassen, aber ihr Charakter ist eher auf ruhige Kontrolle als auf sportliche Spontanität ausgelegt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Alltagstauglichkeit
Beide Modelle sollen im Alltag funktionieren, doch die Art, wie sie das erreichen, unterscheidet sich. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich oft als das Motorrad, das man gerne „dreht“ und bei dem sich zügiges Beschleunigen spontan anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Überholvorgänge anstehen oder wenn die Landstraße mehr Spaß machen soll als nur „von A nach B“.
Die BMW G 310 GS punktet dagegen häufig mit einem gut nutzbaren Leistungsbild über den Drehzahlbereich. Das Motorrad lässt sich im Alltag angenehm dosieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, statt nur von Tempo. Gerade wenn die Fahrt nicht immer planbar ist – etwa bei wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke „einfach so“ mal holpriger wird – kann diese Art von Motorcharakter besonders angenehm sein.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt bequemer, wer fühlt sich freier?
Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei vielen klassischen Reiseenduros. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt öfter kurvig ist oder wenn man gerne aktiv fährt. Gleichzeitig bleibt das Motorrad alltagstauglich, weil die Haltung nicht in eine reine „Sportstellung“ kippt.
Die BMW G 310 GS setzt stärker auf aufrechte Haltung und Übersicht. Das kann gerade im Stadtverkehr und auf längeren Strecken ein echter Komfortgewinn sein. Wer häufig im Verkehr steht, oft umhermanövriert oder einfach eine entspanntere Körperhaltung bevorzugt, findet hier meist den passenderen Ansatz. Gleichzeitig sollte man bedenken: Aufrecht heißt nicht automatisch „bequemer für alle“ – je nach Körpergröße und Fahrstil kann die Suzuki im aktiveren Fahren subjektiv angenehmer wirken.
Komfort und Fahrwerk: Unterschiede zwischen Straße und wechselnden Bedingungen
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Motorräder. Die Suzuki GSX-8T ist tendenziell auf saubere Straßenführung ausgelegt. Dadurch fühlt sie sich auf glatten Strecken oft sehr präzise an und unterstützt ein sportliches, kontrolliertes Tempo. Bei schlechter Fahrbahn kann sie zwar weiterhin funktionieren, aber der Fokus liegt klar auf dem, was die Straße hergibt.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf wechselnde Bedingungen vorbereitet. Das merkt man besonders, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, Baustellenabschnitte oder unebene Landstraßen. Die BMW wirkt dann oft souveräner, weil sie das „Unplanbare“ besser abfedert. Wer also regelmäßig gemischte Strecken fährt, bekommt hier einen spürbaren Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Stabilität beim Anhalten und in Kurven
In beiden Fällen ist das Sicherheitsgefühl ein zentraler Punkt. Die Suzuki GSX-8T vermittelt beim Bremsen häufig den Eindruck von direkter Rückmeldung und guter Dosierbarkeit. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig verzögern muss oder in Kurven die Geschwindigkeit fein anpassen will.
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärke eher in der Kombination aus Stabilität und Kontrolle. Gerade bei wechselndem Untergrund kann das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Bremsgefühl einen ruhigeren Eindruck machen. Wichtig ist: Beide Motorräder sind auf moderne Sicherheitsstandards ausgelegt, aber die Art, wie sie sich im Alltag „anfühlen“, ist unterschiedlich – die Suzuki eher sportlich-direkt, die BMW eher kontrolliert-robust.
Elektronik und Assistenz: Was im Alltag wirklich zählt
Elektronik ist heute bei beiden Modellen ein Thema, aber sie zeigt sich im Alltag vor allem in der Bedienbarkeit und im Fahrgefühl. Die Suzuki GSX-8T wirkt oft wie ein Motorrad, das Elektronik sinnvoll integriert, ohne das Fahren zu „übernehmen“. Das macht sie attraktiv, wenn man gerne selbst entscheidet, wie dynamisch man unterwegs ist.
Die BMW G 310 GS kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn man Wert auf ein ruhiges, gutmütiges Gesamtpaket legt. Gerade im gemischten Einsatz – Stadt, Landstraße und gelegentlich unwegsamer – kann die Elektronik dabei helfen, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Dynamisches Allround-Fahren: fühlt sich auf der Landstraße oft lebendig an.
- Agiles Handling: unterstützt zügige Richtungswechsel und aktives Fahren.
- Sportlicheres Sitzgefühl: macht Kurvenfahrten oft attraktiver.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Weniger „Offroad-Feeling“: wenn die Strecke stärker abseits der Straße wird, spielt die BMW meist ihre Vorteile aus.
- Fokus auf Asphalt: bei sehr holprigen Abschnitten kann die BMW insgesamt entspannter wirken.
Stärken der BMW G 310 GS
- GS-typische Vielseitigkeit: wirkt auf gemischten Strecken oft souveräner.
- Aufrechte Ergonomie: häufig angenehm für Alltag und längere Fahrten.
- Ruhiges Sicherheitsgefühl: besonders bei wechselndem Untergrund.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 310 GS
- Weniger sportlich-agil: wer sehr dynamisch fahren will, fühlt die Suzuki oft als „direkter“.
- Konzeptbedingt: der Fokus liegt stärker auf Kontrolle und Vielseitigkeit als auf maximaler Kurvendynamik.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, häufig kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, findet in der Suzuki GSX-8T oft die passendere Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transport sein soll, sondern auch Spaß macht – ohne kompliziert zu werden.
Wer dagegen regelmäßig gemischte Strecken fährt, Wert auf aufrechte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch bei weniger perfekten Straßen entspannt bleibt, wird mit der BMW G 310 GS meist glücklicher. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern auch das Gefühl von Kontrolle und Vielseitigkeit.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die Wahl für alle, die einen straßenorientierten Allrounder suchen: agil, dynamisch und mit einem Fahrgefühl, das auf Landstraße und zügige Abschnitte einzahlt. Wer häufig kurvig fährt, gern selbst entscheidet, wie sportlich es wird, und ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt, trifft mit der Suzuki oft genau den richtigen Ton.
Die BMW G 310 GS empfiehlt sich eher, wenn der Alltag abwechslungsreicher ist: aufrechter Komfort, souveränes Handling bei wechselndem Untergrund und das typische GS-Gefühl in kompakter Form. Wer regelmäßig auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist oder einfach eine entspannte, kontrollierte Fahrweise bevorzugt, findet in der BMW meist den besseren Begleiter.
Kurz gesagt: Suzuki für Asphalt-Spaß und Agilität, BMW für Vielseitigkeit, Komfort und Robustheit im Alltag.