| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8T vs. BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Stadt und Landstraße
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für den Einstieg oder den Alltag gedacht sind, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T und die BMW G 310 R stehen dabei für unterschiedliche Philosophien: Die GSX-8T wirkt als vielseitige Alltagsmaschine mit Fokus auf entspannte Dynamik und praktischem Fahrgefühl. Die G 310 R setzt stärker auf das typische BMW-Feeling, kompakte Maße und eine leicht zugängliche Handhabung. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag bemerkbar machen – und wo die Grenzen liegen.
Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzprofil
Die Suzuki GSX-8T zielt auf ein Motorrad ab, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße wohlfühlt. Das Konzept ist auf souveränes Vorankommen ausgelegt: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein Fahrwerk, das den Alltag abfedert, und eine Sitzposition, die nicht unnötig „sportlich“ wird. Dadurch eignet sich die GSX-8T besonders für Fahrten, bei denen nicht nur die kurze Runde zählt, sondern auch längere Strecken.
Die BMW G 310 R ist dagegen klar auf Kompaktheit und Zugänglichkeit getrimmt. Sie ist eine Maschine, die sich leicht bewegen lässt, schnell im Handling wirkt und sich für Einsteiger besonders angenehm anfühlt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich ohne großen Kraftaufwand kontrollieren lässt, findet hier einen starken Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die GSX-8T wirkt im Alltag oft „erwachsener“ in der Art, wie sie Kraft auf die Straße bringt. Die Kraftentfaltung ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig im Drehzahlbereich arbeiten muss, um zügig voranzukommen. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen und Abbremsen den Rhythmus bestimmt.
Die G 310 R spielt ihre Stärken ebenfalls im Alltag aus, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt: Die Maschine fühlt sich leicht an und lässt sich dadurch sehr kontrolliert bewegen. Die Leistungsentfaltung ist eher „direkt“ und kann je nach Fahrweise sportlich wirken. Wer gerne mit Gefühl und Drehzahl arbeitet, bekommt hier ein Motorrad, das sich lebendig anfühlt.
Stärken und Schwächen bei der Kraftentfaltung
Stärke der GSX-8T: gleichmäßiges Vorankommen und entspannteres Fahren über längere Strecken. Schwäche: wer maximale Agilität im ganz engen Stadtverkehr erwartet, könnte sich an der etwas „erwachseneren“ Abstimmung weniger verspielt fühlen.
Stärke der G 310 R: leichtes Handling und ein direkteres Fahrgefühl. Schwäche: bei sehr langen Autobahnabschnitten oder wenn konsequent hohe Geschwindigkeiten gefahren werden, wirkt die GSX-8T im Gesamtkonzept oft souveräner.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil oder wie wendig?
Im Alltag entscheidet das Fahrwerk nicht nur über Komfort, sondern auch über Vertrauen. Die Suzuki GSX-8T ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten gut abfedert und dabei nicht „weich“ wird. Dadurch bleibt das Motorrad auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. In Kurven vermittelt die GSX-8T ein Gefühl von Stabilität, was gerade auf Landstraßen oder bei zügigerem Fahren spürbar wird.
Die BMW G 310 R punktet vor allem durch ihre kompakte Bauweise und das dadurch sehr einfache Handling. Das Motorrad wirkt in niedrigen Geschwindigkeiten besonders angenehm, etwa beim Rangieren oder im Stop-and-Go-Verkehr. In schnellen Kurven ist sie ebenfalls gut beherrschbar, aber das Gesamtkonzept ist stärker auf „leicht und agil“ ausgerichtet.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind so konstruiert, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die GSX-8T wirkt bei zügigerem Fahren oft stabiler im Gesamtpaket, während die G 310 R durch ihre Kompaktheit besonders schnell wieder in die gewünschte Linie zurückfindet. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist, profitiert von der einfachen Beweglichkeit der BMW. Wer öfter längere Strecken fährt, wird die souveräne Stabilität der Suzuki stärker zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: Für welche Körpergrößen passt es besser?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die Suzuki GSX-8T bietet eine eher alltagstaugliche Haltung, die nicht zu stark in Richtung „Sport“ kippt. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die auch nach einer längeren Tour noch entspannt ankommen möchten. Zudem wirkt die Ergonomie so, dass man sich auf der Maschine nicht ständig neu ausrichten muss.
Die BMW G 310 R ist ebenfalls auf Alltag ausgelegt, aber durch die kompakter wirkende Geometrie und das leichte Handling entsteht ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Für viele Einsteiger ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad schnell „richtig“ anfühlt. Gleichzeitig kann die Passform je nach Körpergröße variieren – hier lohnt sich ein Probensitzen besonders.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was zählt, wenn man nicht nur testet?
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Übersicht, Bedienbarkeit, praktische Details und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach funktioniert“. Die GSX-8T wirkt in dieser Hinsicht wie ein Motorrad, das auf vielseitige Nutzung vorbereitet ist. Die Bedienlogik ist klar, die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Gesamtpaket wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht ständig an der eigenen Fahrweise „arbeiten“ muss.
Die G 310 R punktet ebenfalls mit einer stimmigen Bedienbarkeit und dem typischen BMW-Anspruch an Verarbeitung und Konzept. Gerade für Stadtfahrten ist die kompakte Auslegung ein echter Vorteil: Das Motorrad lässt sich leichter manövrieren, und das Fahrgefühl bleibt auch bei häufigen Stopps und Anfahrten angenehm.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
GSX-8T: stark als Allrounder für Alltag und längere Touren, mit Fokus auf entspannterem Fahrkomfort. Schwäche: wer ausschließlich „maximal kompakt“ sucht, könnte die Suzuki als etwas weniger „spielzeugartig“ empfinden.
G 310 R: sehr gut für Stadt und Einsteiger, weil das Motorrad leicht zu kontrollieren ist. Schwäche: wer regelmäßig längere Strecken mit höherem Tempo fährt, wird die GSX-8T im Gesamtkonzept oft als passender empfinden.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Worauf man im Vergleich achten sollte
Bei der Entscheidung zählt nicht nur der Fahrspaß, sondern auch die langfristige Perspektive. Im Vergleich beider Modelle lohnt es sich, auf Faktoren wie Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und typische Wartungsaufwände zu achten. In der Praxis sind beide Motorräder so positioniert, dass sie im Alltag gut betreibbar sind. Dennoch kann die individuelle Situation (Fahrleistung, Fahrprofil, Werkstattnetz in der Nähe) stärker ins Gewicht fallen als reine Datenwerte.
Ein sinnvoller Ansatz ist, die eigenen Fahrgewohnheiten zu betrachten: Wer viel Kurzstrecke fährt, profitiert von einem Motorrad, das sich im Stadtbetrieb unkompliziert anfühlt. Wer häufiger längere Strecken fährt, sollte besonders auf Komfort, Stabilität und die Art der Kraftentfaltung achten – denn genau dort zeigt sich, wie „stressfrei“ ein Motorrad über Zeit bleibt.
Welches Motorrad ist für wen die bessere Wahl?
Die Suzuki GSX-8T ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Allrounder funktioniert: Stadt, Landstraße und auch längere Fahrten sollen sich stimmig anfühlen. Die Stärken liegen vor allem im souveränen Fahrgefühl, in der entspannteren Art, Kraft aufzubauen, und in der Stabilität, die bei zügigerem Fahren hilft. Wer nicht nur kurze Runden plant, sondern regelmäßig unterwegs ist, wird die GSX-8T häufiger als „rund“ erleben.
Die BMW G 310 R passt besonders gut, wenn Kompaktheit, leichtes Handling und ein zugängliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Einsteiger, die sich schnell sicher fühlen möchten, oder für Fahrerinnen und Fahrer, die sehr viel in der Stadt unterwegs sind, ist die BMW eine starke Option. Das Motorrad wirkt unkompliziert, lässt sich gut kontrollieren und macht das tägliche Fahren angenehm.
Kurzer Vergleich der Entscheidungskriterien
- GSX-8T lohnt sich eher: wenn Alltagstauglichkeit mit mehr Komfort und souveräner Stabilität auf längeren Strecken gefragt ist.
- G 310 R lohnt sich eher: wenn maximale Kompaktheit, leichtes Handling und ein sehr zugängliches Fahrgefühl im Stadtverkehr Priorität haben.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag entspannt bleibt und auf der Landstraße mehr Souveränität ausspielt. Wer häufig unterwegs ist, längere Strecken plant oder ein Fahrgefühl bevorzugt, bei dem man nicht ständig in den Drehzahlbereich „eingreifen“ muss, wird mit der GSX-8T sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Ihre Stärken liegen im runden Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und einer Kraftentfaltung, die das Fahren angenehm macht.
Die BMW G 310 R empfiehlt sich vor allem für Stadtfahrer und Einsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad wollen. Die kompakte Auslegung und das unkomplizierte Handling machen sie besonders im dichten Verkehr attraktiv. Wer kurze Wege liebt, häufig rangiert und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der G 310 R eine sehr passende Entscheidung. Kurz gesagt: GSX-8T für den Allrounder mit mehr Langstrecken-Charakter, G 310 R für die agile, kompakte Stadtmaschine.