| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Suzuki GSX-8T vs. BMW R 1250 RS: Vergleich für sportliche Touren und Premium-Komfort
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren Spaß macht, landet schnell in der Kategorie „Sporttourer“. Genau hier treffen mit der Suzuki GSX-8T und der BMW R 1250 RS zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die GSX-8T wirkt als modernes, agiles Gesamtpaket mit sportlichem Anspruch, während die R 1250 RS stärker auf Premium-Komfort, souveräne Langstrecken-Eigenschaften und eine besonders ausgefeilte Ausstattung setzt. Im direkten Vergleich wird klar, dass es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“ geht, sondern um den Charakter der Maschinen – und darum, wofür man sie am Ende wirklich nutzt.
Grundidee im Vergleich: Agilität vs. Premium-Tourer
Die Suzuki GSX-8T steht für ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und schnell in den Fahrfluss kommt. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, alltagstauglichen Setup: kurze Wege, eine sportliche Sitzhaltung und ein Motor, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen gut dosieren lässt. Die GSX-8T ist damit besonders interessant, wenn der Alltag einen großen Anteil hat und das Motorrad nicht nur „für den Urlaub“ gedacht ist.
Die BMW R 1250 RS verfolgt dagegen eine klarere Touring-Ausrichtung. Die RS ist als sportlicher Reisebegleiter konzipiert: komfortabler als viele reine Sportmaschinen, aber mit genug Temperament für zügige Ausfahrten. Gerade auf längeren Strecken spielt die BMW ihre Stärken aus – etwa durch den souveränen Motorcharakter, die hochwertige Auslegung von Fahrwerk und Ergonomie sowie die umfangreiche Elektronik. Wer regelmäßig weite Strecken fährt und dabei entspannt ankommen möchte, findet hier eine starke Basis.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T wirkt im Alltag besonders „direkt“. Sie lässt sich feinfühlig bewegen, reagiert zügig auf Gasbefehle und unterstützt damit ein sportliches Fahren in Kurven und auf kurvigen Landstraßen. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen wechseln.
Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf einen ruhigen, souveränen Vortrieb. Der Motorcharakter ist weniger „spritzig im Antritt“, dafür aber sehr gleichmäßig und belastbar – ideal, wenn man lange Strecken am Stück fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist. In der Praxis bedeutet das: Die BMW fühlt sich bei konstantem Tempo und bei moderatem bis zügigem Fahren besonders stimmig an. Wer häufig im oberen Drehzahlbereich jagt, wird die GSX-8T als agiler empfinden; wer lieber entspannt rollt und trotzdem Reserven spürt, wird die BMW bevorzugen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven anfühlen
Beim Handling zeigt die GSX-8T ihre Stärke: Sie wirkt leichtfüßig und vermittelt ein sportliches, kontrolliertes Gefühl. Das Fahrwerk unterstützt zügige Richtungswechsel, und die Maschine lässt sich im Alltag gut „mitnehmen“. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und bei häufigem Stop-and-go ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht träge wirkt und man schnell wieder im Rhythmus ist.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Karten anders aus. Sie ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Auf welligen Straßen und bei längeren Etappen bleibt die RS ruhiger, was das Fahrgefühl insgesamt entspannter macht. In engen Kehren kann die BMW dennoch dynamisch sein, aber sie fühlt sich eher wie ein „präziser Reisebegleiter“ an als wie ein Motorrad, das man ständig maximal sportlich ausreizt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Wetter
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die GSX-8T wirkt im sportlichen Alltag besonders handlich, wodurch Brems- und Lenkimpulse schnell „da“ sind. Das ist hilfreich, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert und wieder beschleunigt.
Die BMW R 1250 RS punktet vor allem durch das Gesamtpaket aus Stabilität, Fahrwerksabstimmung und Elektronik. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen entsteht ein Gefühl von Kontrolle. Die BMW ist damit oft die bessere Wahl, wenn man auch bei Regen oder auf Autobahnabschnitten entspannt bleiben möchte.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die GSX-8T setzt auf ein modernes, praxisnahes Paket, das das Fahren erleichtert und gleichzeitig nicht überkomplex wirkt. Das hilft besonders Fahrern, die zwar Assistenz möchten, aber nicht das Gefühl haben wollen, dass das Motorrad „zu viel“ übernimmt.
Die BMW R 1250 RS ist deutlich stärker auf Premium-Funktionen und Komfort ausgelegt. Dadurch kann die Elektronik im Alltag spürbar entlasten – etwa beim Fahren über längere Zeit oder bei wechselnden Bedingungen. Gleichzeitig gilt: Wer die Assistenzsysteme wirklich nutzt, profitiert am meisten. Wer eher „pur“ fährt, könnte die BMW als etwas „mehr“ empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Etappen
Die Sitzposition der GSX-8T ist sportlich, aber alltagstauglich. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufig unterwegs sind und dabei nicht jedes Mal eine „Urlaubsmaschine“ brauchen. Auch für kleinere Pausen zwischendurch wirkt die Ergonomie stimmig, weil das Motorrad nicht zu sehr auf maximalen Langstreckenkomfort getrimmt ist.
Die BMW R 1250 RS ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man nach mehreren Stunden nicht „durch“ ist. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz und Verkleidung spielen eine größere Rolle, wodurch die Fahrt bei höheren Geschwindigkeiten entspannter wird. Schwäche kann hier sein, dass die BMW im direkten Vergleich im „Kurzstrecken-Feeling“ weniger verspielt wirkt – sie will eher als Reisebegleiter verstanden werden.
Windschutz und Verkleidung: Komfortfaktor auf der Strecke
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T bietet einen sportlichen, direkten Charakter. Der Windschutz ist dabei eher funktional als luxuriös. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – viele Fahrer mögen den „unmittelbaren“ Kontakt zur Fahrt. Wer aber häufig auf Autobahnen unterwegs ist oder lange Strecken bei höheren Geschwindigkeiten fährt, wird den Touring-Ansatz der BMW stärker spüren.
Die BMW R 1250 RS ist deutlich auf Windkomfort ausgelegt. Das reduziert Ermüdung und macht längere Etappen angenehmer. Gerade wenn man regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder die Tourenzeit maximieren möchte, ist das ein echter Pluspunkt.
Praxis im Alltag: Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und Nutzung
Die GSX-8T wirkt im Alltag besonders unkompliziert. Sie ist leicht zu bewegen, unterstützt zügiges Vorankommen und macht auch kurze Strecken attraktiv. Für Pendler oder für Fahrer, die das Motorrad oft spontan nutzen, ist das ein großer Vorteil. Außerdem passt der Charakter gut zu einer Fahrweise, bei der man häufiger „mal eben“ eine Runde dreht.
Die BMW R 1250 RS ist weniger „Kurzstrecken-getrieben“, sondern eher „Touren-getrieben“. Das heißt nicht, dass sie im Alltag unpraktisch wäre – aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt länger dauert. Wer häufig weite Strecken plant, wird die BMW als stimmiger erleben. Wer dagegen fast ausschließlich in der Stadt unterwegs ist, könnte den Mehrwert der Touring-Ausrichtung weniger stark ausspielen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8T: Stärken
- Agiles, sportliches Handling für Kurven und wechselnde Streckenprofile
- Direkter Fahrcharakter, der im Alltag schnell Spaß macht
- Alltagstaugliche Ergonomie ohne zu stark auf „Reise“ getrimmt zu sein
Suzuki GSX-8T: Schwächen
- Weniger Touring-Fokus bei Windkomfort und Langstrecken-Entspannung
- Premium-Komfort und Funktionsumfang der BMW werden nicht im gleichen Maß erreicht
BMW R 1250 RS: Stärken
- Premium-Touring-Charakter für lange Strecken und entspanntes Tempo
- Stabile Gesamtabstimmung aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
- Umfangreiche Elektronik und Komfortfokus
BMW R 1250 RS: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Kurzstrecken-Feeling als die GSX-8T
- Mehr Komplexität durch Premium-Ausstattung – nicht jeder braucht das
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Motorrad ideal?
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell „griffbereit“ ist: kurze Strecken, spontane Ausfahrten, kurvige Landstraßen und ein Fahrgefühl, das sportlich und direkt bleibt. Wer Wert auf Agilität legt und ein Motorrad möchte, das nicht nur für den Urlaub gedacht ist, trifft mit der GSX-8T eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RS richtet sich stärker an alle, die regelmäßig längere Touren fahren und dabei Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung schätzen. Wenn Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveräner Langstrecken-Charakter im Vordergrund stehen, ist die RS die bessere Wahl. Auch für Fahrer, die gern mit Elektronik und Premium-Features arbeiten, bietet die BMW spürbar mehr „Rundum“-Komfort.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Alltag und sportliches Fahren im Vordergrund stehen: Sie wirkt leicht, direkt und macht auf kurzen bis mittleren Strecken schnell Lust auf mehr. Ihre Stärke liegt im agilen Handling und in der unkomplizierten Nutzung – ideal für Fahrer, die häufig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich nicht nach „Tour-Modus“ anfühlen muss.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Vorteile besonders auf langen Strecken aus: Premium-Komfort, stabiler Fahrcharakter, stimmige Ergonomie und ein stärkerer Touring-Fokus sorgen dafür, dass man auch nach vielen Stunden entspannt ankommt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Windkomfort und moderne Assistenzsysteme schätzt, findet in der RS den passendsten Reisebegleiter.
Kurz gesagt: GSX-8T für sportliche Alltags- und Landstraßenfreude, R 1250 RS für komfortorientierte Touren mit Premium-Anspruch.