| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Suzuki GSX-8T vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit sportlicher Ausrichtung. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen den typischen Cruiser-Charakter mit: markante Optik, entspannteres Fahrgefühl und ein ganz eigener Sound. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag und auf Touren auswirken – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee und Einsatzprofil: pragmatisch sportlich vs. cruiserbetont
Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das sich schnell in den Alltag einfügt: Pendeln, kurze Ausfahrten, längere Touren – ohne dass man ständig an Kompromisse denken muss. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB zielt stärker auf das Fahrgefühl ab, das man mit Harley verbindet: souverän, präsent und mit einer Sitzposition, die eher nach „entspannt unterwegs“ als nach „sportlich am Limit“ klingt.
Beide Motorräder können Touren, beide können Landstraße und beide können auch mal „mehr als nur kurz um die Ecke“. Der Unterschied liegt jedoch darin, wie sie das tun: Die Suzuki wirkt wie ein Werkzeug, das vielseitig einsetzbar ist. Die Harley wirkt wie ein Erlebnis, das man bewusst genießt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich ein typisches Bild: Die Suzuki GSX-8T ist auf ein sportlich-dynamisches Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigung fühlt sich oft „direkt“ an, und das Motorrad lässt sich zügig in Fahrt bringen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig im Drehzahlkeller „arbeiten“ muss.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen stärker auf den Charakter eines Cruisers. Auch wenn die Werte je nach Konfiguration variieren können, ist der Eindruck häufig: Das Motorrad zieht spürbar aus niedrigeren bis mittleren Bereichen und vermittelt das Gefühl von „Dampf von unten“. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht ständig nach sportlichem Zwischensprint verlangt, sondern nach gleichmäßigem Tempo und entspanntem Vorankommen.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und in der Art, wie sie sich für dynamische Fahrmanöver nutzen lässt. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Vibe“ weniger im Vordergrund steht – wer vor allem Sound und entspanntes Gleiten sucht, fühlt sich bei der Suzuki weniger abgeholt.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken liegen im cruisertypischen Drehmomentgefühl und im souveränen Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass sie für sehr sportliche Fahrstile weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein sportlich ausgelegtes Motorrad.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung und des Handling zeigt sich ein klarer Unterschied im Konzept. Die Suzuki GSX-8T ist so abgestimmt, dass sie sich im Alltag gut kontrollieren lässt: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „ich bin schnell da, wo ich hinwill“. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder in Situationen, in denen man zügig reagieren muss, ist das ein Plus.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig gegen das Motorrad „arbeiten“ muss. In engen Kehren oder bei sehr sportlicher Gangart kann die cruisertypische Geometrie jedoch weniger agil wirken als bei einer sportlich orientierten Maschine.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen und der allgemeinen Fahrstabilität ist der Unterschied meist konzeptionell: Die Suzuki zielt stärker auf ein präzises, sportlich nutzbares Bremsgefühl. Die Harley liefert typischerweise ein souveränes Ansprechverhalten, das eher auf kontrolliertes Verzögern und ruhige Linienführung ausgelegt ist. Wer häufig hart und sportlich bremst, wird bei der Suzuki oft schneller das Gefühl haben, „auf der richtigen Spur“ zu sein. Wer dagegen entspannt unterwegs ist, profitiert bei der Harley von der gelassenen Art, wie sie das Motorradgefühl trägt.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich nah vs. cruiserentspannt
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Sitzhöhe und die Lenkerposition. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzhaltung, die sportlich-pragmatisch wirkt: nicht extrem, aber so, dass man aktiv fahren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigerem Fahren gewechselt wird.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine cruisertypische Ergonomie. Das bedeutet: Der Körper wird eher in eine entspannte Position gebracht, was auf längeren Strecken angenehm sein kann. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger „sportlich gespannt“ als die Suzuki. Wer gerne dynamisch um die Kurve arbeitet, wird das bei der Harley weniger im Fokus sehen.
Für wen passt welche Haltung?
- Suzuki GSX-8T: passend für Fahrer, die eine aktive Sitzposition mögen und das Motorrad als vielseitiges Werkzeug einsetzen möchten.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: passend für Fahrer, die entspannt fahren wollen und das Cruiser-Gefühl bewusst suchen.
Alltagstauglichkeit: Gewicht, Wendigkeit und Reichweite
Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Gewicht, Wendigkeit, Reichweite und auch der praktische Umgang im Verkehr. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Regel leichter und dadurch im Handling oft unkomplizierter – besonders beim Rangieren, im Stop-and-Go oder wenn man öfter mal schnell die Richtung wechselt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie verlangt mehr „Motorradgefühl“ beim Rangieren. Dafür belohnt sie mit einem stabilen, ruhigen Eindruck, sobald man unterwegs ist. Bei der Reichweite und dem Verbrauch zeigt sich häufig: Beide können tourentauglich sein, aber die Art, wie man die Strecke „abspult“, unterscheidet sich. Die Suzuki wirkt wie ein effizientes Reisegerät, die Harley wie ein Motorrad, das man eher mit Genuss fährt.
Design und Markencharakter: mehr als nur Optik
Beim Vergleich darf man den Design- und Markencharakter nicht unterschätzen. Die Suzuki GSX-8T wirkt modern, klar und funktional. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „gut aussehen“, sondern auch im Alltag unaufgeregt funktionieren soll.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Statement. Der Look, die Proportionen und der typische Cruiser-Charakter sorgen dafür, dass das Motorrad auch dann präsent ist, wenn man nicht gerade fährt. Wer Wert auf Wiedererkennung und auf das Gefühl legt, mit einem besonderen Motorrad unterwegs zu sein, findet in der Harley oft genau das.
Stärken und Schwächen beim Gesamteindruck
- Suzuki GSX-8T: Stärke ist die unaufgeregte Alltagstauglichkeit und die sportlich nutzbare Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass der „Show“-Faktor weniger im Vordergrund steht.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke ist der starke Markencharakter und das cruisertypische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie nicht die gleiche Agilität für sehr sportliche Fahrstile bietet.
Technik, Komfort und Langstrecke: wie sich der Fahrspaß entwickelt
Bei Komfort und Technik geht es im Vergleich weniger um einzelne Details, sondern um das Gesamtpaket. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist: gute Übersicht, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt wie „passt“. Das ist ideal, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und man nicht jedes Mal neu „lernen“ möchte.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist stärker auf das Erleben ausgelegt. Auf längeren Strecken kann das besonders gut funktionieren, weil die cruiserorientierte Ergonomie und die Art, wie das Motorrad die Fahrbahn vermittelt, entspannend wirken. Wer allerdings sehr häufig enge Passagen fährt oder ständig maximale Dynamik erwartet, könnte die Suzuki als „reaktionsfreudiger“ empfinden.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig funktioniert: sportlich genug für dynamische Landstraßen, alltagstauglich für den täglichen Einsatz und insgesamt eher agil im Handling. Wer ein Motorrad möchte, das schnell in den Fahrfluss passt und bei Bedarf auch zügig mitgeht, findet in der Suzuki häufig die passendere Basis.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Cruiser-Feeling, souveränem Vorankommen und dem typischen Markencharakter liegt. Wer längere Strecken genießt, eine entspannte Sitzhaltung bevorzugt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis sieht, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Kurz gesagt: GSX-8T für vielseitige Dynamik und unkomplizierte Agilität, Sport Glide FLSB für entspanntes Cruisen, Präsenz und Genuss auf Tour.