| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8T vs. Honda CB 500 X: Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße nicht schnell langweilig wird, landet oft in der gleichen Ecke: moderne Allrounder mit klarer Ausrichtung. Im direkten Vergleich stehen hier die Suzuki GSX-8T und die Honda CB 500 X. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „vernünftige“ Entscheidungen – doch der Charakter ist unterschiedlich. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis, wo liegen Stärken, wo zeigen sich Grenzen, und für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Grundidee der beiden Modelle: sportlicher Allrounder vs. tourentauglicher Allrounder
Die Suzuki GSX-8T ist eher als dynamischer Straßen- und Allrounder gedacht. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Fahrgefühl, einer agilen Linie und einem Motor, der sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Die Honda CB 500 X dagegen ist stärker auf „Alltag plus Tour“ getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger fährt: mit aufrechter Ergonomie, guter Übersicht und einem Setup, das auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort nervt.
Beide Motorräder sind damit nicht nur für eine Zielgruppe interessant. Trotzdem unterscheiden sie sich in der Art, wie sie Kilometer abspulen: Suzuki eher mit dem Anspruch, zügig und direkt zu fahren, Honda eher mit dem Anspruch, entspannt und souverän zu bleiben.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich oft „spritziger“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt wird – etwa im Stadtverkehr, beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven auf der Landstraße. Die Maschine lädt dazu ein, den Motor öfter zu nutzen und die Dynamik auszukosten.
Die Honda CB 500 X spielt dagegen stärker die Karte der gleichmäßigen Kraftentfaltung. Das ist nicht zwingend weniger spannend, aber es fühlt sich anders an: eher kontrolliert, eher harmonisch. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen (Wind, Temperatur, Belag) kann dieses „ruhige“ Fahrgefühl ein echter Vorteil sein. Wer häufig Touren fährt oder einfach entspannt unterwegs sein möchte, profitiert davon.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der Direktheit und dem dynamischen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil stärker „aktiv“ sein darf, um das volle Potenzial auszuspielen.
- Honda CB 500 X: Stärken liegen in der souveränen, gutmütigen Art und dem tourenorientierten Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „auf Krawall“ ausgelegt wirkt, wenn maximal sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Honda CB 500 X ist für viele Fahrerinnen und Fahrer eine Art „Standard für Komfort“: aufrechter, übersichtlicher und damit besonders geeignet, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Rücken bei sportlicheren Positionen schneller meldet. Auch im Alltag, etwa auf Pendelwegen, wirkt die Sitzhaltung oft weniger anstrengend.
Die Suzuki GSX-8T positioniert den Fahrer tendenziell etwas dynamischer. Das kann sich positiv anfühlen, wenn Kurvenfahren und zügiges Vorankommen wichtiger sind als maximaler Komfort. Gleichzeitig ist das Setup nicht „hart“ – aber es ist klar sportlicher gedacht als bei der CB 500 X. Wer häufig sehr lange fährt, sollte darauf achten, ob die eigene Körperhaltung zu dieser Ausrichtung passt.
Windschutz und Alltag
Gerade bei Touren macht Windschutz einen Unterschied. Die CB 500 X wirkt in der Gesamtheit oft wie das tourentauglichere Paket, weil sie auf eine entspannte Fahrt ausgelegt ist. Die GSX-8T kann ebenfalls angenehm sein, aber sie spielt eher die Rolle des „schnell und flexibel“-Motorrads. Wer viel Autobahn oder längere Landstraßenabschnitte fährt, wird den Unterschied im Komfort stärker merken.
Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich besonders leichtfüßig. Das macht sie attraktiv, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und kurvigen Strecken. Das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu reagieren – und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es darum geht, die Linie zu halten.
Die Honda CB 500 X setzt stärker auf Souveränität. Sie fühlt sich in vielen Situationen stabil an, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das kann auf schlechten Belägen, bei Kopfsteinpflaster-Abschnitten oder bei unruhigen Fahrbahnen ein Vorteil sein. Gleichzeitig ist sie nicht „träge“ – aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Agilität, sondern mehr auf einem gleichmäßigen, verlässlichen Fahrstil.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind modern ausgelegt und bieten in der Praxis eine gute Basis. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Suzuki wirkt oft direkter beim Ansprechen, während die Honda eher durch ein ruhiges Gesamtpaket überzeugt. Wer häufig stark verzögert (z. B. in urbanen Situationen), wird die direkte Rückmeldung der GSX-8T besonders schätzen. Wer dagegen viel gleichmäßig fährt und Wert auf ein „entspanntes“ Fahrgefühl legt, wird mit der CB 500 X häufig zufriedener sein.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was zählt im echten Leben?
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor. Es geht um Dinge wie Übersicht, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach mitmacht“. Die Honda CB 500 X wirkt in dieser Hinsicht oft wie das Bike, das man gern für längere Touren vorbereitet: Die aufrechte Sitzposition, die tourenorientierte Auslegung und das insgesamt ruhige Fahrgefühl passen gut zusammen. Dazu kommt, dass sie als Allrounder häufig als „unkompliziert“ wahrgenommen wird – gerade, wenn man nicht jedes Wochenende an der Maschine schrauben möchte.
Die Suzuki GSX-8T punktet dagegen mit dem Eindruck, dass sie schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag dynamisch anfühlt. Wer gern spontan fährt, häufig kurze Strecken macht oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad „wach“ ist, wird die GSX-8T als sehr passend empfinden. In der Praxis kann das bedeuten: weniger „Tour-Modus“, mehr „einfach losfahren“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-8T: Stärken: dynamisches Fahrgefühl, agiles Handling, macht Lust auf zügige Strecken. Schwächen: wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, muss prüfen, ob die sportlichere Ausrichtung zur eigenen Körperhaltung passt.
- Honda CB 500 X: Stärken: tourenorientierte Ergonomie, souveränes Gesamtgefühl, oft entspannter auf längeren Strecken. Schwächen: wer vor allem „sportlich direkt“ sucht, könnte die Charakteristik weniger fordernd finden.
Für wen eignet sich welche Maschine?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man fährt. Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich und bieten einen modernen Einstieg in die Welt der Motorräder – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
GSX-8T: ideal für dynamische Fahrerinnen und Fahrer
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurven und Beschleunigung Spaß machen und wenn das Motorrad im Alltag nicht nur „funktionieren“, sondern auch „ansprechen“ soll. Wer gern aktiv fährt, wird die direkte Art der GSX-8T als Vorteil erleben. Auch für kürzere Strecken zwischendurch ist sie eine gute Wahl, weil sie schnell ein Gefühl von Kontrolle vermittelt.
CB 500 X: ideal für Touren, Pendeln und entspanntes Fahren
Die Honda CB 500 X passt besonders gut, wenn längere Strecken im Fokus stehen oder wenn der Komfort im Vordergrund steht. Wer viel pendelt, häufig Landstraße fährt und dabei eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung bevorzugt, wird die CB 500 X als stimmiges Gesamtpaket wahrnehmen. Auch wenn die Straße mal nicht perfekt ist, wirkt das Motorrad oft wie die „ruhige“ Wahl.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T und die Honda CB 500 X sind beide starke Allrounder, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die GSX-8T überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr dynamisches, direktes Fahrgefühl und ein Handling, das Lust auf zügige Strecken macht. Sie ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktiver Fahrstil im Alltag häufiger vorkommen. Die CB 500 X spielt ihre Stärken eher in der Ruhe aus: aufrechtere Ergonomie, souveränes Gesamtverhalten und ein tourenorientierter Charakter, der längere Fahrten angenehmer macht. Sie ist die passendere Option, wenn Komfort, Übersicht und entspanntes Kilometerfressen wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer also ein Motorrad sucht, das sich im Alltag lebendig anfühlt, trifft mit der Suzuki oft schneller den Geschmack. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auf Touren und im täglichen Gebrauch besonders gelassen wirkt, liegt mit der Honda häufig richtig.