| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Suzuki GSX-8T vs. Honda XL 700 V Transalp: Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, straßennahen Charakter: sportlich im Gefühl, dabei alltagstauglich. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist eine klassische Reiseenduro-Interpretation – bekannt für ihre entspannte Art, lange Strecken zu mögen und auch abseits der reinen Asphaltlinie nicht sofort die Flucht zu ergreifen.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Sitzposition, Komfort und Handling unterscheiden – und wo jeweils klare Stärken liegen. Werte werden dabei nicht einzeln aufgelistet, sondern die Tendenzen aus den typischen Eigenschaften der Modelle herausgearbeitet.
Grundidee der beiden Motorräder: straßennah vs. reisetauglich
GSX-8T: kompakt, modern und straßenfokussiert
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist, aber bei Touren nicht klein beigibt. Der Fokus liegt auf einem agilen Handling, einem gut dosierbaren Antrieb und einer Sitzposition, die nicht in Richtung „Rennstrecke“ kippt. Dadurch fühlt sich die Maschine im Stadtverkehr ebenso stimmig an wie auf Landstraßen.
Transalp: bewährtes Reiseenduro-Gefühl
Die Honda XL 700 V Transalp bringt die typische Transalp-Philosophie mit: komfortorientiert, tourenfreundlich und mit einem Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Dahingleiten als auf hektische Beschleunigungsorgien ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken spielt die Transalp ihre Stärken aus – und sie bleibt dabei erstaunlich zugänglich.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Leistungsentfaltung: direkt vs. gleichmäßig
Bei der GSX-8T steht die direkte Ansprechbarkeit im Vordergrund. Der Motor wirkt so, als würde er die Gasbefehle schnell in Vortrieb übersetzen. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Wer gern „mit dem Gas arbeitet“, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Transalp setzt dagegen auf ruhigere, gleichmäßigere Kraftentfaltung. Das ist nicht nur angenehm im Alltag, sondern auch auf Touren ein Vorteil: weniger „Kopfarbeit“, mehr Rhythmus. Gerade bei längeren Etappen ist diese Art von Motorcharakter oft entspannter, weil sie nicht ständig nach dem nächsten Drehzahlfenster verlangt.
Getriebe und Schaltgefühl
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern dynamisch bewegt – entsprechend passt das Schaltgefühl zu einem aktiveren Fahrstil. Die Transalp unterstützt dagegen eher das „Gleiten“: Schaltvorgänge sind weniger Selbstzweck, sondern dienen dazu, den Motor in einem angenehmen Bereich zu halten.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Agilität in der Kurve
Die GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird und wo häufig Richtungswechsel anstehen. Das Motorrad wirkt leichtfüßig und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Einlenken. Dadurch entsteht schnell Vertrauen – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Transalp ist ebenfalls nicht träge, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das Stabilität und Ruhe priorisiert. In flotten Passagen bleibt sie kontrolliert, doch der Charakter ist stärker auf „Tour-Tempo“ ausgelegt. Wer gern lange Bögen fährt oder sich auf gleichmäßiges Tempo verlässt, kommt mit der Transalp besonders gut zurecht.
Komfort über längere Strecken
Bei der GSX-8T ist der Komfort solide und modern abgestimmt. Das Motorrad ist nicht auf „Polsterkomfort“ getrimmt, aber es bleibt auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen auf eine Mischung aus Alltag und sportlicherer Ausrichtung.
Die Transalp ist in dieser Kategorie traditionell stark: Sie ist als Reiseenduro bekannt dafür, Unebenheiten gelassener zu schlucken. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder bei denen der Fokus klar auf Langstrecke liegt.
Sitzposition, Ergonomie und Windschutz
Ergonomie: entspannt vs. sportlich-alltagstauglich
Die GSX-8T bietet eine Sitzposition, die nicht zu aufrecht und nicht zu sportlich ist. Dadurch eignet sie sich gut für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt, aber trotzdem sportliche Impulse zulässt.
Die Transalp setzt auf eine ergonomische Auslegung, die auf Touren ausgelegt ist. Die Haltung wirkt weniger „sportlich gestreckt“, sondern eher so, dass man lange sitzen kann, ohne dass sich schnell ein unangenehmes Gefühl aufbaut.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Bei der GSX-8T hängt der Windschutz stark davon ab, wie die Strecke und die Geschwindigkeit zusammenkommen. Auf Landstraße und in der Stadt ist das meist unkritisch, während bei längeren Autobahnabschnitten ein passender Setup (z. B. mit passendem Zubehör) den Unterschied machen kann.
Die Transalp ist in der Praxis oft die entspanntere Wahl für längere Abschnitte, weil sie als Reiseenduro grundsätzlich darauf ausgelegt ist, den Fahrer nicht unnötig zu stressen. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert davon, dass das Motorrad „tourig“ denkt.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheitsgefühl
Beide Motorräder vermitteln ein grundsätzlich sicheres Gefühl. Die GSX-8T wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf zügige Fahrten und häufiges Beschleunigen ausgelegt ist – entsprechend passt das Bremsgefühl zu einem aktiveren Stil. Die Transalp steht eher für kontrollierte Verzögerung und Stabilität, besonders wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder die Strecke wechselhaft wird.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Hier punktet die GSX-8T mit einem direkten Ansprechverhalten, während die Transalp mit Ruhe und Vorhersehbarkeit überzeugt.
Stärken und Schwächen: klare Unterschiede im Profil
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Agiles Handling für kurvige Strecken und häufige Richtungswechsel
- Direktes Motoransprechen – macht Spaß beim dynamischen Fahren
- Alltagstauglichkeit durch eine moderne, unkomplizierte Gesamtabstimmung
- Gute Basis für Touren, wenn der Fokus auf zügigem Vorankommen liegt
Schwächen bzw. Grenzen der GSX-8T
- Wer sehr lange Autobahnabschnitte fährt, achtet eher auf Windschutz und Setup
- Für „klassische“ Reiseenduro-Abenteuer abseits des Asphalts ist sie weniger die erste Wahl als eine Transalp
Stärken der Honda XL 700 V Transalp
- Reiseenduro-Charakter: komfortorientiert und auf Langstrecke ausgelegt
- Gleichmäßiger Motorlauf – entspanntes Fahren über viele Kilometer
- Stabilität und Ruhe bei wechselhaften Bedingungen
- Gute Grundlage für Touren mit Gepäck und längere Etappen
Schwächen bzw. Grenzen der Transalp
- In sehr sportlich-agilen Situationen wirkt die GSX-8T oft „näher am Kurvenfokus“
- Wer maximales Tempo und sportliche Dynamik sucht, empfindet die Transalp eher als „genussorientiert“
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: die richtige Wahl für dynamische Allrounder
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Alltag, Landstraße und einem lebendigen Fahrgefühl liegt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, findet hier eine starke Option. Auch für Touren ist die GSX-8T geeignet – vor allem dann, wenn das Tempo stimmt und man die Strecke gern sportlich angeht.
Transalp: die richtige Wahl für lange Touren und entspanntes Reisen
Die Honda XL 700 V Transalp ist ideal, wenn Langstrecke und Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch angenehm zu fahren ist, wird mit der Transalp häufig zufriedener sein. Ebenso lohnt sich der Blick, wenn die Route nicht nur aus perfekt glattem Asphalt besteht oder wenn Gepäck und wechselhafte Bedingungen zum Alltag gehören.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, straßennahes Allround-Motorrad suchen: mit direktem Motoransprechen, lebendigem Handling und einem Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Strecken besonders gut unterstützt. Sie eignet sich hervorragend für Alltag und Touren, bei denen zügiges Vorankommen wichtiger ist als maximaler Reise-Komfort.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet dagegen dort, wo Langstrecke, Ruhe und Reiseenduro-Charakter zählen: gleichmäßiger Motorlauf, komfortorientierte Ergonomie und ein stabiler Gesamteindruck, der auch bei wechselhaften Bedingungen entspannt bleibt. Wer häufig lange Etappen fährt oder sich ein Motorrad wünscht, das „einfach mitkommt“ statt ständig nach sportlicher Aktivität zu verlangen, trifft mit der Transalp meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: GSX-8T für den dynamischen Straßenfahrer, Transalp für das entspannte Reisen.