| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8T vs. Kawasaki Vulcan S: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Kawasaki Vulcan S schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle sind alltagstauglich, wirken auf den ersten Blick modern und sind für viele Fahrprofile interessant. Gleichzeitig zeigen die aufgelisteten Eckdaten und die typischen Stärken der beiden Bikes sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Werte und was bedeutet das für das Fahrgefühl im Alltag, auf der Tour und in der Stadt?
Grundcharakter: Sportlich-nüchtern vs. Cruiser-Feeling
Die Suzuki GSX-8T steht in der Regel für einen straßenorientierten, dynamischen Ansatz. Das merkt man nicht nur am optischen Gesamteindruck, sondern auch daran, wie die Werte typischerweise auf ein agiles Handling und eine direkte Fahrbarkeit ausgelegt sind. Die Kawasaki Vulcan S dagegen bringt mehr Cruiser-Charakter mit: Die Sitzposition und das Fahrgefühl zielen stärker auf entspanntes Gleiten und komfortables Handling im Alltag.
Schon hier wird klar: Der Vergleich ist weniger „wer ist schneller“, sondern eher „welcher Charakter passt besser“. Die aufgelisteten Werte unterstützen diese Einordnung: Die GSX-8T wirkt wie das Bike für zügiges Vorankommen und dynamische Kurvenfahrten, während die Vulcan S eher für ruhigeres Tempo, angenehmes Sitzen und entspannte Touren steht.
Motor & Fahrbarkeit: Wie die Werte den Charakter prägen
Bei beiden Motorrädern sind die Motor- und Leistungsangaben ein zentraler Punkt. In der Praxis zeigt sich aber: Nicht nur die reinen Zahlen zählen, sondern wie sie sich im Zusammenspiel mit Übersetzung, Drehmomentverlauf und Fahrbarkeit anfühlen. Die Suzuki GSX-8T wird in der Regel als Bike wahrgenommen, das sich spontan und kontrolliert anfühlt – besonders dann, wenn Beschleunigung aus dem mittleren Drehzahlbereich gefragt ist. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen straßenorientierten Fokus hin, der das Bike für dynamisches Fahren attraktiv macht.
Die Kawasaki Vulcan S spielt dagegen häufig ihre Stärken aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, entspanntes Anfahren und ein gutmütiges Ansprechverhalten geht. Die Werte passen dazu: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Fahren ohne ständiges „Nachregeln“ angenehm anfühlt. Das ist besonders auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr relevant, wo nicht jede Ampel und jede Lücke mit maximaler Dynamik beantwortet werden muss.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag zeigt sich der Unterschied oft so: Die GSX-8T ist tendenziell die Wahl, wenn häufig zügig beschleunigt, häufiger gewechselt und das Motorrad „aktiv“ gefahren wird. Die Vulcan S ist eher die Wahl, wenn das Motorrad einen ruhigen Rhythmus unterstützt und sich auch bei längeren Fahrten angenehm kontrollieren lässt. Beide sind alltagstauglich – aber die Art, wie sie sich „richtig“ anfühlen, ist unterschiedlich.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort entscheidet
Ein großer Unterschied zwischen Suzuki GSX-8T und Kawasaki Vulcan S liegt in der Ergonomie. Die aufgelisteten Daten zur Sitzhöhe und zur Auslegung der Sitzposition wirken sich direkt darauf aus, wie leicht das Motorrad im Stand zu kontrollieren ist und wie entspannt sich die Fahrt anfühlt.
Die GSX-8T zielt typischerweise auf eine sportlichere, straßennahe Haltung. Das kann Vorteile bringen, wenn das Motorrad häufig in Kurven bewegt wird oder wenn eine etwas „aufrechtere“ Kontrolle gewünscht ist. Gleichzeitig kann diese Auslegung je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich ausfallen.
Die Vulcan S ist dagegen stärker auf Cruiser-typischen Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Sitzen, was besonders bei längeren Strecken spürbar wird. Gerade wenn häufig Touren geplant sind oder wenn das Motorrad auch im Alltag ohne große „Anstrengung“ funktionieren soll, ist das ein klarer Pluspunkt.
Für wen passt welche Haltung?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein straßenorientiertes Werkzeug anfühlt und bei Kurvenfahrten „mitarbeitet“, wird mit der GSX-8T oft schneller glücklich. Wer dagegen Wert auf eine entspannte Sitzhaltung legt und ein Motorrad bevorzugt, das sich auch bei längeren Fahrten nicht „anstrengend“ anfühlt, findet in der Vulcan S häufig die passendere Basis.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Die Werte zu Fahrwerk und Fahrdynamik (wie sie in einem Vergleich typischerweise gegenübergestellt werden) geben Hinweise darauf, wie die Motorräder mit Unebenheiten, Lastwechseln und Kurvenfahrten umgehen. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel und Richtungsänderungen unterstützt. Das macht sie interessant, wenn häufig Landstraße gefahren wird und wenn das Motorrad nicht nur „durchrollen“, sondern auch „mitlenken“ soll.
Die Kawasaki Vulcan S steht eher für souveränes, ruhigeres Handling. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Strecke abwechslungsreich ist, aber nicht ständig maximale Schräglage oder sportliche Manöver gefragt sind. Gerade im Alltag, wenn die Straße nicht immer perfekt ist, kann diese Art von Fahrwerksabstimmung das Fahrgefühl deutlich entspannter machen.
Bremsen & Kontrolle
Auch bei der Bremsleistung und dem Gefühl an der Bremse sind die Unterschiede in der Praxis oft spürbar. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass beide Motorräder auf sichere Kontrolle ausgelegt sind. Die GSX-8T wirkt dabei tendenziell „sportlicher“ in der Ansprache, während die Vulcan S eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit setzt. Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer häufig zügig fährt und sportliche Bremsmanöver plant, wird die GSX-8T oft als passender empfinden. Wer vor allem entspannt unterwegs ist und Wert auf gut dosierbare Kontrolle legt, findet in der Vulcan S häufig einen stimmigen Charakter.
Ausstattung & Alltag: Was im Vergleich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigen, dass beide Modelle auf moderne Nutzung ausgelegt sind. Entscheidend ist, wie gut die Ergonomie, die Bedienbarkeit und die praktische Alltagstauglichkeit zusammenpassen.
Die GSX-8T wirkt dabei wie das Motorrad, das besonders dann punktet, wenn das Fahren aktiv gestaltet wird: kurze Wege, häufige Richtungswechsel, zügiges Vorankommen. Die Vulcan S punktet eher dort, wo Komfort und entspannte Bedienung im Vordergrund stehen: lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein Fahrgefühl, das nicht ständig „Fokus“ verlangt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8T – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken: Die GSX-8T wirkt besonders stark, wenn dynamisches Fahren auf der Straße im Vordergrund steht. Die Kombination aus straßenorientiertem Charakter, direkter Fahrbarkeit und einer Haltung, die Kurvenfahrten unterstützt, macht sie zu einer guten Wahl für alle, die ihr Motorrad gern „nutzen“ statt nur „fahren“.
Mögliche Schwächen: Wer vor allem maximalen Komfort bei langen, entspannten Fahrten sucht, könnte die straßennahe Auslegung als weniger „cruisig“ empfinden als bei der Vulcan S. Außerdem hängt das Wohlfühlgefühl stark von der individuellen Ergonomie ab.
Kawasaki Vulcan S – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken: Die Vulcan S spielt ihre Stärken besonders bei entspanntem Fahren aus. Die Werte und die typische Auslegung unterstützen ein komfortables Handling, das sich auch über längere Strecken angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen nicht jede Minute maximal sportlich sein muss.
Mögliche Schwächen: Wer ein Motorrad sucht, das sich besonders „aggressiv“ oder sportlich anfühlt, wird die GSX-8T oft als passender empfinden. Der Cruiser-Charakter kann je nach Fahrstil weniger „sportlich“ wirken, obwohl die Vulcan S natürlich ebenfalls souverän fährt.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein straßenorientiertes, dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad bevorzugt, das direkt auf Fahrbefehle reagiert, findet in der GSX-8T meist die stimmigere Lösung. Die Kawasaki Vulcan S passt dagegen besonders gut, wenn Komfort, entspanntes Handling und ein cruiserartiger Rhythmus wichtiger sind. Für längere Touren, ruhigeres Tempo und eine Sitzposition, die den Fahrtag angenehm macht, ist die Vulcan S oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: GSX-8T für sportlich-dynamische Straße, Vulcan S für entspanntes Cruiser-Feeling. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Wahl.