UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Suzuki GSX-8T vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Kawasaki W 800 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit sportlicherem Anspruch, während die W 800 den klassischen Retro-Charakter in den Vordergrund stellt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Maschinen können Spaß bringen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.

Grundcharakter: modern-pragmatisch vs. klassisch-emotional

Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist und dabei nicht auf Fahrspaß verzichtet. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einer insgesamt ausgewogenen Abstimmung. Dadurch eignet sich die GSX-8T besonders für Fahrer, die häufig unterwegs sind, auch mal zügig fahren möchten und dabei eine gewisse Alltagstauglichkeit erwarten.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen deutlich stärker auf den klassischen Stil ausgerichtet. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich getrimmt“, sondern eher auf ruhiges Gleiten und ein stimmiges Gesamtbild ausgerichtet. Wer die W 800 wählt, sucht oft genau dieses Retro-Erlebnis: Charakter, Klang und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T zielt auf ein dynamisches Gesamtpaket. Die Art, wie der Motor Leistung bereitstellt, unterstützt zügiges Beschleunigen und macht Überholmanöver im Stadt- und Landstraßenverkehr unkompliziert. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Geschwindigkeiten gewechselt wird, spielt die GSX-8T ihre Stärken aus.

Die W 800 setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, „klassischen“ Motorlauf. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – aber das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von kontrollierter Kraftentfaltung statt von sportlicher Dynamik. Für entspannte Fahrten, bei denen der Rhythmus wichtiger ist als das letzte Quäntchen Beschleunigungsdrama, passt das sehr gut.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

  • Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der dynamischen Reaktion und dem unkomplizierten Vorankommen im Alltag. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „retro-emotional“ wirkt als bei klassischen Maschinen.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen im stimmigen, klassischen Fahrgefühl und dem entspannten Umgang mit dem Tempo. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die häufig sehr sportlich beschleunigen wollen, die direkte Dynamik der GSX-8T eher bevorzugen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die GSX-8T ist darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen: Richtungswechsel, zügiges Anpassen an den Verkehr und ein insgesamt handliches Fahrverhalten stehen im Vordergrund. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die viel in urbanen Bereichen unterwegs sind oder gern auch mal kurvige Strecken dynamisch fahren.

Die W 800 fährt sich dagegen eher „ruhig“ und vermittelt Stabilität. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad eine gelassene Linie hält. In engen Passagen oder bei sehr sportlichem Tempo kann die GSX-8T jedoch im Gefühl näher an einer modernen, agilen Abstimmung liegen.

Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit

Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, profitiert oft von der GSX-8T, weil sie sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Die W 800 ist besonders stark, wenn die Fahrt bewusst geplant ist: Landstraßen, Landwege und Touren, bei denen das Motorrad eher „mitgenommen“ wird als aggressiv bewegt.

Sitzposition und Komfort: wie es sich über Stunden anfühlt

Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die GSX-8T wirkt insgesamt sportlicher und auf aktives Fahren ausgelegt. Das unterstützt eine aufrechte, aber dennoch fahraktive Haltung. Dadurch bleibt die Maschine auch bei längeren Fahrten angenehm, solange die Sitzposition zum eigenen Körper passt.

Die Kawasaki W 800 bietet eine klassische, entspanntere Ausrichtung. Das kann sehr angenehm sein, wenn der Fokus auf Komfort und einem „entspannten Cruiser-Gefühl“ liegt. Gleichzeitig gilt: Wer eine sehr sportliche Sitzhaltung bevorzugt, wird bei der W 800 weniger „sportlich“ bedient.

Komfort-Realität: Stärken und mögliche Grenzen

  • Suzuki GSX-8T: Stärken in der aktiven Fahrhaltung und dem guten Handling im Alltag. Mögliche Schwäche: Wer maximal entspannte Cruiser-Position sucht, könnte die GSX-8T weniger „klassisch bequem“ empfinden.
  • Kawasaki W 800: Stärken in der entspannteren Ausrichtung und dem stimmigen Retro-Komfort. Mögliche Schwäche: Wer häufig sehr dynamisch unterwegs ist, könnte das Handling weniger „sportlich“ finden.

Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Ergonomie, Übersicht und dem, was man im täglichen Betrieb nutzt. Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Sie passt gut zu Pendeln, kurzen Touren und dem spontanen Ausflug nach Feierabend. Das Gesamtpaket ist darauf abgestimmt, dass man nicht ständig „umdenken“ muss.

Die W 800 ist in der Praxis ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Priorität. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich nach Motorrad anfühlt – mit klassischem Stil und einem Fahrgefühl, das mehr auf Stimmung setzt als auf Effizienzdenken. Für viele ist genau das der Grund, warum die W 800 im Alltag so viel Freude macht.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Wenn die GSX-8T gewinnt

Die Suzuki GSX-8T ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist: Stadtverkehr, Landstraße, spontane Touren und ein Fahrstil, der auch mal zügiger sein darf. Die Maschine wirkt wie ein „Allrounder“, der nicht nur am Wochenende überzeugt, sondern auch unter der Woche.

Wenn die W 800 gewinnt

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf klassischem Charakter liegt: entspannte Fahrten, ein stimmiges Retro-Erlebnis und ein Motorrad, das sich weniger wie ein Werkzeug und mehr wie ein Genussobjekt anfühlt. Wer Wert auf Stil, Klang und ein ruhigeres Fahrgefühl legt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern von der eigenen Erwartung. Die GSX-8T passt besonders gut zu Fahrern, die ein modernes, dynamisches Motorrad möchten, das im Alltag schnell verfügbar ist und sich flexibel fahren lässt. Die W 800 passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad-Erlebnis im klassischen Stil suchen und gern entspannt unterwegs sind.

Typische Käuferprofile

  • Suzuki GSX-8T: ideal für vielseitige Nutzung, häufige Fahrten, Fahrer mit Lust auf dynamisches Vorankommen und ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt.
  • Kawasaki W 800: ideal für Retro-Fans, Tourenmenschen, Fahrer, die Charakter und Gelassenheit suchen und das Motorrad eher als Erlebnis sehen.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein modernes, vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und sich auch bei zügigerem Fahren souverän anfühlt. Sie punktet mit einem dynamischen Charakter und einem Handling, das den täglichen Verkehr leicht mitmacht. Die Kawasaki W 800 ist dagegen die stimmigere Option, wenn klassischer Stil, ein ruhigeres Fahrgefühl und das besondere Retro-Erlebnis im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für entspannte Touren und für alle, die weniger „Sportlichkeit“ suchen, sondern mehr Motorrad-Charme und Gelassenheit. Wer häufig pendelt und ein agiles Gesamtpaket bevorzugt, fährt mit der GSX-8T meist glücklicher. Wer das Motorrad vor allem wegen seines Charakters auswählt und Fahrten bewusst genießen möchte, trifft mit der W 800 die passendere Entscheidung.

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