| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8T vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der KTM 1190 Adventure schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Die GSX-8T ist als moderne, alltagstaugliche und zugleich tourenorientierte Maschine gedacht – mit Fokus auf handliche Fahrbarkeit und einen Motor, der sich im Alltag souverän zeigt. Die KTM 1190 Adventure dagegen richtet den Blick stärker auf das Abenteuer: mehr Charakter, mehr „Ready-to-Ride“-Gefühl und ein Fahrwerks-Setup, das auf dynamisches Fahren und wechselnde Strecken ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne einzelne Kennzahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: Urban & Tour vs. Adventure-Anspruch
GSX-8T: Leicht zu bewegen, angenehm im Alltag
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht zu „sportlich“ wird, aber auch nicht zu entspannt. Dadurch bleibt die Maschine im Stadtverkehr gut kontrollierbar, und auf Landstraßen fühlt sie sich schnell „eingefangen“ an. Wer häufig pendelt oder Touren mit vielen Stopps fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
1190 Adventure: Mehr Anspruch, mehr Biss
Die KTM 1190 Adventure steht dagegen für einen deutlich adventure-orientierten Charakter. Das Motorrad ist spürbar auf längere Strecken, wechselnde Untergründe und dynamisches Fahren ausgelegt. Wer gern zügig unterwegs ist oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich weniger „zahm“ anfühlt und mehr nach Fahrspaß verlangt.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
GSX-8T: Gleichmäßige Kraftentfaltung
Bei der GSX-8T zeigt sich der Motor vor allem als angenehm dosierbar. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig moderat gefahren wird – etwa auf Landstraßen, bei Touren mit Gepäck oder wenn der Verkehrstakt bestimmt. Die Kraft wirkt nicht nur „da“, sondern lässt sich gut in den richtigen Bereich bringen. Das ist ein Vorteil für entspannte Fahrten und für Situationen, in denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
1190 Adventure: Spürbarer Druck und mehr Dynamik
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer wird. Der Motorcharakter wirkt lebendiger und „präsenter“, was Überholmanöver und zügige Passagen leichter macht. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch fordernder sein: Wer eher ruhig und gleichmäßig fährt, muss sich weniger an die Maschine „anpassen“, sondern die KTM eher bewusst im passenden Modus halten.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
GSX-8T: Handlich und stabil zugleich
Die Suzuki GSX-8T punktet beim Handling. Sie wirkt agil genug, um in Kurven schnell Vertrauen aufzubauen, bleibt aber auf der anderen Seite stabil, wenn die Straße wellig wird oder die Linie nicht ganz perfekt ist. Gerade auf Touren mit wechselndem Belag ist das ein Plus: Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss.
1190 Adventure: Mehr Reserven, mehr „Adventure-Gefühl“
Die KTM 1190 Adventure ist spürbar auf Reserven ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dynamisches Fahren und bietet ein Setup, das auch bei längeren Strecken und wechselnden Untergründen nicht schnell ermüdet. Allerdings ist das Motorrad nicht ganz so „leichtfüßig“ wie die GSX-8T. Wer viel im engen Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten fährt, merkt das eher – während auf offenen Strecken die KTM ihre Stärken besser ausspielen kann.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis zuverlässig verzögern. Der Unterschied liegt eher im Fahrgefühl: Die GSX-8T wirkt dabei tendenziell „direkt“ und gut dosierbar, was gerade im Alltag hilft, wenn man häufig an Ampeln und im dichten Verkehr bremst. Die KTM 1190 Adventure vermittelt dagegen mehr „Durchzug“ beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und wirkt insgesamt souveräner, wenn es zügig bergauf oder bergab geht.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Adventure-Fokus
GSX-8T: Alltagsfreundliche Helfer
Die Suzuki GSX-8T setzt auf Elektronik, die vor allem den Alltag erleichtert: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Das ist besonders praktisch, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei Nässe oder wenn die Strecke nicht gleichmäßig griffig ist.
1190 Adventure: Mehr Regelung für wechselnde Bedingungen
Bei der KTM 1190 Adventure steht die Elektronik stärker im Kontext des Adventure-Gedankens. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Untergründen kontrolliert zu bleiben. Dadurch fühlt sich die KTM in Situationen sicher an, in denen man nicht immer auf perfekten Asphalt trifft. Wer gern „mehr“ fährt, bekommt hier eine Maschine, die das unterstützt – ohne dass man ständig manuell nachjustieren muss.
Ergonomie & Sitzgefühl: Wer passt besser zusammen?
GSX-8T: Komfort für viele Fahrertypen
Die GSX-8T ist so gestaltet, dass sie auch auf längeren Touren nicht sofort „zu viel“ wird. Die Sitzposition wirkt ausgewogen: nicht zu gestreckt, nicht zu aufrecht. Das hilft, wenn die Fahrt aus mehreren Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße und Autobahnanteile.
1190 Adventure: Abenteuerposition mit Charakter
Die KTM 1190 Adventure bietet eine Ergonomie, die stärker auf das Abenteuer ausgerichtet ist. Das heißt: Die Maschine fühlt sich oft dann am besten an, wenn man aktiv fährt und die Körperhaltung dynamisch anpasst. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, ist das ein Vorteil. Wer dagegen sehr häufig entspannt und passiv unterwegs ist, könnte die KTM als etwas fordernder empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung
Im Alltag zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Die GSX-8T wirkt leichter im Handling und eignet sich dadurch besonders gut für regelmäßige Nutzung: kurze Strecken, Pendeln, spontane Touren. Die KTM 1190 Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und bei sehr langsamen Manövern. Dafür wird sie auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen schnell zu einer Maschine, die man „einfach laufen lässt“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Unkompliziertes Handling für Stadt und Landstraße
- Ausgewogener Komfort für Touren mit unterschiedlichen Abschnitten
- Gut dosierbarer Motorcharakter für entspannte Fahrweise
- Elektronik, die im Alltag unterstützt und das Motorrad berechenbar hält
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Wer sehr „adventure-lastig“ fahren möchte, findet bei der KTM oft mehr Biss im Gesamtpaket
- Bei sehr ambitioniertem Offroad-Fokus ist die KTM als Konzept meist näher am Ziel
Stärken der KTM 1190 Adventure
- Adventure-Charakter mit spürbarer Dynamik
- Mehr Reserven für zügige Fahrten und längere Strecken
- Fahrwerks- und Elektronik-Ansatz für wechselnde Bedingungen
- Starkes „Tour-Feeling“, wenn die Strecke länger wird
Schwächen der KTM 1190 Adventure
- Im engen Alltag kann das Handling weniger „leicht“ wirken
- Der Charakter ist stärker auf aktives Fahren ausgelegt – nicht jeder mag das
Für wen passt welches Motorrad?
Die GSX-8T ist besonders passend, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: für Pendelstrecken, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Komfort und unkomplizierte Beherrschbarkeit wichtiger sind als maximaler Adventure-Biss. Sie ist eine gute Wahl, wenn die Freude am Fahren aus dem „einfach losfahren“ entsteht – ohne große Vorbereitung.
Die KTM 1190 Adventure passt besser, wenn mehr Abenteuer im Fokus steht: längere Touren, dynamische Fahrweise und das Gefühl, auch bei wechselndem Untergrund souverän zu bleiben. Wer gern aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich nicht nach „Mainstream“ anfühlt, sondern nach Charakter, wird mit der KTM häufig glücklicher.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für entspannte bis sportliche Touren suchen – mit leichtem Handling, gut dosierbarem Motorgefühl und Elektronik, die im Alltag beruhigt. Wer häufig unterwegs ist, viele unterschiedliche Strecken fährt und dabei vor allem Komfort, Übersicht und unkomplizierte Kontrolle schätzt, findet in der GSX-8T ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 1190 Adventure empfiehlt sich, wenn das Motorrad mehr „Adventure“ sein soll: dynamischer Charakter, mehr Reserven auf langen Strecken und ein Fahrwerks- sowie Elektronikansatz, der wechselnde Bedingungen mitdenkt. Für alle, die gern zügig fahren, Touren mit Anspruch planen und das Motorrad als aktiven Begleiter erleben möchten, ist die KTM oft die passendere Entscheidung.