| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8T vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrprofile
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick beide „Straße“ bedeuten, aber sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage geben, wie Fahrspaß aussehen soll, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit einem klaren Fokus auf Alltag, Dynamik und gutmütige Handhabung. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit viel Temperament, das vor allem dann glänzt, wenn es um maximale Performance, kräftige Durchzugskraft und eine sportliche Gangart geht.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie sowie die Frage, wie sich beide Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Motor & Charakter: Dynamik vs. rohe Kraft
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das die richtige Balance aus Zugkraft und kontrollierbarer Dynamik sucht. Der Motor ist so ausgelegt, dass er im Stadtverkehr und auf Landstraßen schnell „da“ ist, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine müsse erst beruhigt werden. Gerade beim Anfahren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stand oder beim entspannten Cruisen spielt die GSX-8T ihre Stärken aus: Sie ist leicht zu dosieren und macht dadurch auch längere Fahrten angenehm.
Die KTM 1290 Super Duke R geht einen anderen Weg. Hier steht deutlich mehr „Biss“ im Vordergrund. Der Motor liefert spürbar mehr Druck, und das merkt man besonders beim sportlichen Fahren: beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim Überholen oder wenn die Drehzahl höher gehalten wird. Die Super Duke R ist damit weniger „entspanntes Gleiten“ und mehr „aktive Kontrolle“ – wer sie fährt, bewegt sich automatisch in einem dynamischeren Modus.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der GSX-8T: gut dosierbare Dynamik, souverän im Alltag, angenehmes Fahrgefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Schwächen der GSX-8T: wer maximale Power sucht, wird die KTM als klaren Maßstab empfinden.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R: kräftiger Durchzug, sportlicher Charakter, viel Reserven für zügiges Fahren. Schwächen der KTM 1290 Super Duke R: die Leistungsentfaltung fordert mehr Aufmerksamkeit und passt besser zu Fahrern, die bewusst sportlich unterwegs sind.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. sportliche Direktheit
Wie beide Maschinen Kurven „lesen“
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Suzuki GSX-8T wirkt auf der Straße wie ein Motorrad, das sich leicht in den Rhythmus bringen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren gewechselt wird. In Kurven fühlt sich die Maschine meist stabil an, ohne dabei träge zu werden. Das hilft auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn der Fahrstil mal entspannter, mal zügiger ausfällt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich „direkter“. Das Fahrwerk und die gesamte Geometrie vermitteln ein sportliches Feedback, das Lust auf zügiges Fahren macht. In schnellen Passagen und bei dynamischer Fahrweise wirkt die KTM sehr souverän. Allerdings ist sie weniger „einfach nur bequem“ – wer sie bewegt, spürt stärker, dass das Motorrad für Performance ausgelegt ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn genau das gesucht wird. Für entspannte Alltagsfahrten kann es sich dagegen manchmal etwas intensiver anfühlen.
Fahrwerk: Vergleich der Praxis
Stärken der GSX-8T: gutmütiges Handling, unkompliziertes Fahrgefühl, ideal für gemischte Strecken. Schwächen der GSX-8T: wer sehr sportlich fährt, wird die KTM als „mehr“ empfinden.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R: sportliche Rückmeldung, hohe Stabilität bei zügigem Tempo, viel Fahrspaß in Kurven. Schwächen der KTM 1290 Super Duke R: weniger „stressfrei“ für ruhige Alltagsfahrten, weil die Performance stärker im Vordergrund steht.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsgefühl und Dosierung
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf der Straße ernst zu nehmen sind. Die Suzuki GSX-8T punktet dabei vor allem mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl. Das ist besonders praktisch im Alltag: an Ampeln, im dichten Verkehr oder wenn die Situation schnell wechselt. Gerade wenn nicht immer sportlich gefahren wird, hilft eine intuitive Dosierung dabei, sicher und entspannt zu bleiben.
Die KTM 1290 Super Duke R bringt dagegen mehr „Sport“-Charakter in die Bremsleistung. Wer zügig fährt, profitiert von der starken Verzögerungswirkung und dem klaren Druckpunkt. Das macht die KTM besonders interessant für Fahrer, die häufig dynamisch unterwegs sind und Wert auf Reserven legen.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
Stärken der GSX-8T: alltagstaugliche Dosierbarkeit, entspanntes Bremsen. Schwächen der GSX-8T: wer sehr sportlich bremst und maximale Reserven erwartet, wird die KTM bevorzugen.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R: starke Verzögerung, sportliches Bremsgefühl. Schwächen der KTM 1290 Super Duke R: erfordert bei ruhiger Fahrweise weniger, aber wer sie nutzt, merkt schnell den Performance-Fokus.
Ergonomie & Alltag: Sitzgefühl entscheidet
Wie die Haltung zur Nutzung passt
Die Suzuki GSX-8T ist vom Konzept her auf Alltag und Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt dabei so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleiben kann. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Strecken zwischendurch oder spontane Ausfahrten.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ergonomisch stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel ist – aber sie vermittelt mehr „Fahrmaschine“-Charakter. Wer gerne zügig fährt und die Maschine aktiv bewegt, wird die KTM als sehr passend empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, könnte die GSX-8T als angenehmer wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Stärken der GSX-8T: entspannter Charakter, gut für gemischte Nutzung, unkompliziert im Alltag. Schwächen der GSX-8T: weniger „Show“ und weniger maximale Performance als die KTM.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R: sportliche Präsenz, viel Fahrspaß bei dynamischer Nutzung. Schwächen der KTM 1290 Super Duke R: für sehr ruhige Fahrprofile kann sie „zu viel“ sein.
Touren & Reichweite im Kopf: Welche Maschine passt besser?
Bei Touren geht es nicht nur um Reichweite, sondern um das Gesamtpaket: Motorcharakter, Komfort, Ermüdung und wie leicht sich das Motorrad über längere Zeit führen lässt. Die Suzuki GSX-8T wirkt hier wie die Maschine, die man einfach öfter nutzt. Sie unterstützt einen Fahrstil, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern der sich natürlich anfühlt – auch wenn die Strecke mal länger wird oder die Tagesform schwankt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die Wahl für Fahrer, die Touren mit sportlichem Anspruch verbinden. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die KTM auf langen Strecken als motivierend erleben. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass die KTM stärker „fordert“, weil der Motor und die Fahrdynamik automatisch zu mehr Aktivität verleiten.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
GSX-8T: die passende Wahl für Allrounder
Die Suzuki GSX-8T ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße Spaß macht und auch auf längeren Touren nicht zur Belastung wird. Wer eine Maschine möchte, die sich leicht beherrschen lässt, die Dynamik gut dosiert und die nicht nur auf maximale Performance ausgelegt ist, trifft mit der GSX-8T eine sehr stimmige Wahl.
Super Duke R: die richtige Wahl für Performance-Fans
Die KTM 1290 Super Duke R richtet sich an Fahrer, die spürbar mehr Power wollen und die sportliche Direktheit genießen. Wer häufig zügig fährt, Reserven schätzt und ein Motorrad sucht, das in dynamischen Situationen besonders stark wirkt, wird die KTM als deutlich passender empfinden. Sie ist weniger „Alltagskompromiss“, sondern eher „Fahrspaß mit Anspruch“.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist der bessere Fit für alle, die ein vielseitiges Straßenmotorrad suchen: unkompliziert im Alltag, gut dosierbar in der Dynamik und angenehm für gemischte Strecken. Sie punktet mit einem Charakter, der auch dann Spaß macht, wenn nicht ständig sportlich gefahren wird. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig in den Alltag passt und Touren entspannt unterstützt, findet in der GSX-8T eine sehr stimmige Lösung.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die Wahl für Performance-Fans. Im Vergleich zeigt sich die KTM als die Maschine mit deutlich mehr sportlichem Druck: kräftiger Durchzug, direkte Rückmeldung und ein Setup, das dynamisches Fahren belohnt. Wer Kurven, Beschleunigung und Reserven sucht und bereit ist, die Leistungsentfaltung aktiv zu nutzen, bekommt mit der Super Duke R ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Kurz gesagt: GSX-8T für den alltagstauglichen Allrounder, Super Duke R für den sportlichen Anspruch.