| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Suzuki DL 650 V-Strom: Motorradvergleich für Straße und Tour
Wenn zwei Suzuki-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim Fahren spürbar. Der Suzuki GSX-8T steht eher für sportlich-agiles Fahren auf der Straße, während die Suzuki DL 650 V-Strom deutlich stärker auf Touren, Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder im Alltag, auf längeren Strecken und in unterschiedlichen Fahrstilen mit – und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Reise- und Tourenorientierung
Der GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Die Ausrichtung ist klar straßenorientiert: dynamische Linien, ein direkteres Fahrgefühl und eine Sitzposition, die sportliches Handling unterstützt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht „schwer“ anfühlt, findet hier eine passende Basis.
Die DL 650 V-Strom dagegen ist die Maschine, die man eher mit „Tour“ verbindet. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren, Gepäck mitzunehmen und auch dann noch souverän zu bleiben, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Agilität im engen Kurvenradius getrimmt, sondern auf Stabilität, Komfort und eine gleichmäßige, verlässliche Performance.
Fahrgefühl und Handling im Vergleich
GSX-8T: agil, direkt, straßennah
Beim GSX-8T steht das unmittelbare Ansprechverhalten im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es „mitdenkt“: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, das Einlenken gelingt ohne großes Umgreifen, und das Motorrad bleibt auch bei flotter Fahrweise gut kontrollierbar. Gerade auf Landstraßen, bei wechselnden Kurvenradien und beim sportlichen Vorankommen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein.
Schwäche oder zumindest Grenze: Wer sehr lange Autobahnabschnitte mit hoher Geschwindigkeit plant oder viel Wert auf maximalen Windschutz legt, wird beim GSX-8T eher nach individuellen Lösungen suchen (z. B. durch Anpassungen am Setup). Der Fokus liegt stärker auf dem Fahrspaß als auf „Reisekomfort um jeden Preis“.
DL 650 V-Strom: souverän, stabil, tourentauglich
Die DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um Ruhe, Stabilität und entspannte Kontrolle. Das Motorrad wirkt in der Geradeausfahrt gefestigt, bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar und unterstützt längere Etappen spürbar. Das Handling ist dabei nicht „träge“, aber klar auf Alltag und Tour ausgelegt.
Schwäche oder Grenze: Wer ausschließlich sportlich im engen Kurvenbereich unterwegs ist und maximale „Sportbike-Nähe“ erwartet, kann das Handling der V-Strom als weniger kompromisslos empfinden. Das Motorrad ist eher der Typ „komfortabel ankommen“ als „maximal angreifen“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Beide Motorräder sind für den Alltag und für Touren gedacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Der GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das besonders im mittleren Drehzahlbereich dynamisch und lebendig bleibt. Das macht es attraktiv für Fahrer, die gerne schalten, Kurven ausfahren und das Motorrad als aktives Werkzeug nutzen.
Die DL 650 V-Strom setzt stärker auf gleichmäßige Durchzugskraft und eine entspannte Leistungsentfaltung. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke lang ist, das Tempo variiert oder wenn Gepäck und Fahrbedingungen die Maschine fordern. So entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „sportlich getrieben“ ist, sondern mehr „tourenorientiert“.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
GSX-8T: sportlich, aber alltagstauglich
Die Sitzposition des GSX-8T unterstützt ein aktives Fahren. Das ist ein Plus, wenn häufig kürzere Strecken gefahren werden oder wenn die Haltung nicht zu „tourig“ ausfallen soll. Für viele ist das genau der Sweet Spot: genug Komfort für den Alltag, genug Sportlichkeit für die Feierabendrunde.
Im Vergleich zur V-Strom ist der Windschutz tendenziell weniger „reisebetont“. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, kann mit der passenden Scheibe oder einer individuellen Einstellung deutlich mehr Ruhe bekommen.
DL 650 V-Strom: mehr Komfort für lange Strecken
Die DL 650 V-Strom ist in der Komfortlogik klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt das Thema Wind: Die V-Strom ist typischerweise so konzipiert, dass der Fahrer weniger „gegen den Fahrtwind arbeiten“ muss.
Wer viel pendelt oder Touren plant, profitiert davon besonders. Gleichzeitig bleibt die V-Strom so gebaut, dass sie nicht nur auf dem Papier „Reise“ kann, sondern im Alltag praktisch wirkt.
Elektronik und Fahrassistenz: Alltagshilfe vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, die das Fahren im Alltag erleichtert. Der Unterschied liegt eher in der Gewichtung: Der GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Kontrolle unterstützt und das Fahrgefühl bei zügiger Fahrweise stabil hält. Die DL 650 V-Strom setzt stärker auf die „Sicherheits- und Komfortschiene“ für wechselnde Bedingungen – also dort, wo man auf Touren nicht immer perfekte Straßenverhältnisse hat.
Für die Kaufentscheidung ist das wichtig: Wer häufig bei wechselndem Wetter fährt oder längere Strecken mit Gepäck plant, wird die tourenorientierte Elektronik-Philosophie der V-Strom oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem auf der Straße unterwegs ist und sportlich fahren möchte, findet im GSX-8T die passendere Abstimmung.
Alltag, Wartung und Nutzung: Was passt besser zum eigenen Rhythmus?
Im Alltag entscheidet selten nur die reine Fahrleistung. Häufig sind es Faktoren wie Handhabung im Stand, Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go, die Frage nach Gepäck und die Bereitschaft, das Motorrad für verschiedene Einsätze umzubauen.
Der GSX-8T ist besonders dann stark, wenn das Motorrad „einfach genutzt“ wird: kurze Wege, Feierabendfahrten, gelegentliche Wochenendtouren. Er wirkt wie ein Motorrad, das nicht ständig nach zusätzlichem Setup verlangt, um sich rund anzufühlen.
Die DL 650 V-Strom ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren herhalten soll: Gepäck, längere Etappen, vielleicht auch mal eine andere Route als geplant. Wer gerne vorbereitet fährt und das Motorrad als Reiseplattform sieht, wird die V-Strom eher als „natürliche“ Wahl empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Suzuki GSX-8T
- Sportlich-agiles Fahrgefühl für die Straße
- Direktes Ansprechverhalten und Spaßfaktor bei flotter Fahrt
- Alltagstauglich ohne zwingend „Reise-Setup“ zu benötigen
Schwächen bzw. Grenzen des Suzuki GSX-8T
- Weniger reisefokussierter Windschutz bei langen Autobahnabschnitten
- Für sehr tourenlastige Einsätze kann die Ausrichtung weniger „komfortzentriert“ wirken
Stärken der Suzuki DL 650 V-Strom
- Tourenkomfort und entspannter Langstreckencharakter
- Souveränes, stabiles Fahrverhalten für wechselnde Bedingungen
- Praktische Reiseauslegung für Gepäck und längere Routen
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki DL 650 V-Strom
- Weniger „Sportbike-nahes“ Handling im engen Kurvenradius
- Wer maximale Agilität als Hauptziel hat, könnte die Prioritäten anders gewichtet finden
Welche Wahl ist die richtige? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen GSX-8T und DL 650 V-Strom hängt vor allem davon ab, wie der Alltag aussieht und welche Art von Touren wirklich gefahren wird.
GSX-8T: ideal für…
- Fahrten mit Fokus auf Landstraße und Kurven
- Menschen, die ein agiles Straßenmotorrad suchen
- Alltag mit gelegentlichen Wochenendtouren, ohne ständig viel Gepäck mitzunehmen
DL 650 V-Strom: ideal für…
- Regelmäßige Langstrecken und Touren
- Fahrer, die Komfort und Stabilität priorisieren
- Menschen, die das Motorrad als Reiseplattform nutzen möchten (Gepäck, unterschiedliche Strecken)
Fazit:
Der Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Charakter, der Lust auf zügige Fahrten macht. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht und lebendig anfühlt, wird mit dem GSX-8T sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen dort, wo es um Touren, Komfort und souveräne Langstrecken geht: entspannteres Fahrgefühl, stabiler Auftritt und eine Ausrichtung, die Gepäck und wechselnde Bedingungen mitdenkt. Wer regelmäßig längere Etappen fährt, Wert auf Ruhe im Fahrbetrieb legt und das Motorrad als vielseitige Reisebegleitung sieht, trifft mit der V-Strom die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: GSX-8T für sportliche Straße, V-Strom für Touren und Komfort.