| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Suzuki GSX-8T vs Suzuki GS-500: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wer zwischen zwei Suzuki-Modellen schwankt, merkt schnell: Hier treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit sportlicher Ausstrahlung und dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Die Suzuki GS-500 dagegen ist eher die klassische Wahl, wenn es um unkomplizierten Einstieg, überschaubare Komplexität und ein Motorrad geht, das sich leicht beherrschen lässt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Bikes miteinander abgeglichen: Motorcharakter, Fahrgefühl, Komfort, Fahrwerk und Bremsen sowie die Frage, wie gut sich die Maschinen für unterschiedliche Einsatzprofile eignen. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee im Vergleich: Sporttourer-Feeling vs. klassisches Street-Bike
GSX-8T: Alltag mit sportlichem Anspruch
Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das bewusst für den täglichen Einsatz gebaut wurde: Sie soll sich im Stadtverkehr genauso gut anfühlen wie auf der Landstraße. Das merkt man vor allem daran, wie die Maschine auf Tempo und Stabilität ausgelegt ist. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht permanent „in der Sporthaltung“ gefangen ist, aber dennoch sportlich genug unterwegs ist, um Kurven dynamisch zu fahren.
GS-500: Einfach, direkt und leicht zu greifen
Die GS-500 verfolgt einen anderen Weg. Sie ist ein Bike, das sich vor allem durch seine Zugänglichkeit auszeichnet: unkompliziertes Handling, ein gutmütiges Fahrgefühl und eine Charakteristik, die das Lernen erleichtert. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „mehr“ verlangt, sondern einen Schritt nach dem anderen mitnimmt, findet hier eine solide Basis.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
GSX-8T: mehr Reserven und souveränes Tempo
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um flüssiges Beschleunigen und entspanntes Fahren geht. Der Motor wirkt so abgestimmt, dass man im Alltag nicht ständig nach Drehzahl suchen muss. Das macht Überholmanöver und zügiges Einfädeln leichter, weil die Maschine spürbar „bereit“ ist, sobald Gas gegeben wird.
GS-500: kontrollierbar, lernfreundlich und stetig
Die GS-500 ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil für viele Fahrer: Die Leistungsentfaltung ist gut zu dosieren, wodurch sich das Motorrad besonders für Einsteiger und für Fahrten eignet, bei denen man entspannt unterwegs sein möchte. Wer das Motorrad als Werkzeug zum Üben und Verstehen nutzt, profitiert von der ruhigen, berechenbaren Art.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
GSX-8T: ruhiger Geradeauslauf, sicheres Gefühl in Kurven
Bei der GSX-8T fällt im Vergleich auf, dass sie auf Stabilität ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Fahrwerk so, dass man weniger „arbeiten“ muss, um die Linie zu halten. In Kurven unterstützt das Setup dabei, zügig Vertrauen aufzubauen. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um auch im Alltag nicht träge zu wirken.
GS-500: leichtes Handling und unkomplizierte Richtungswechsel
Die GS-500 punktet mit einem sehr zugänglichen Handling. Richtungswechsel gelingen spürbar leichter, was besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringt. Wer gerne dynamisch fährt, merkt schnell: Das Motorrad lädt dazu ein, die eigene Technik zu verbessern, weil es nicht „gegen“ den Fahrer arbeitet.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
GSX-8T: kräftig und fein dosierbar
Im Vergleich zeigen sich bei der GSX-8T Stärken in der Kombination aus Bremskraft und Dosierbarkeit. Das ist besonders hilfreich, wenn sich der Verkehr ändert oder wenn man in Kurven oder beim Anbremsen präzise reagieren muss. Die Bremsen wirken so, dass man das Motorrad gut „in der Hand“ behält.
GS-500: solide Basis für entspanntes Fahren
Die GS-500 bietet eine solide Bremsleistung, die vor allem auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Für viele Fahrer ist das genau richtig: Man kann das Tempo sicher reduzieren und sich auf die Fahraufgabe konzentrieren, ohne dass das Motorrad ständig „mehr“ fordert. Für sehr sportliche Fahrstile kann die GS-500 allerdings weniger Reserven vermitteln als die GSX-8T.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und langen Strecken
GSX-8T: ausgewogener Kompromiss
Die GSX-8T ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn längere Fahrten anstehen. Die Ergonomie wirkt so, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft. Die Haltung unterstützt eine entspannte Kontrolle über das Motorrad, was sich in der Praxis oft in weniger Ermüdung bemerkbar macht.
GS-500: aufrecht und lernfreundlich
Die GS-500 bietet eine Sitzposition, die vielen Fahrern entgegenkommt, die ein Motorrad suchen, das sich leicht „einrasten“ lässt. Für Einsteiger ist das angenehm, weil man sich schnell an die Kontrolle gewöhnt. Für sehr lange Touren kann der Komfort je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit jedoch schneller an Grenzen stoßen als bei der GSX-8T.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren im Vergleich
GSX-8T: mehr Komfort bei wechselnden Bedingungen
Wenn der Alltag aus Stop-and-Go, wechselnden Geschwindigkeiten und gelegentlichen Landstraßenabschnitten besteht, spielt die GSX-8T ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für „jeden Tag“ gemacht ist: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Limit zu arbeiten, und bleibt dabei insgesamt ruhig und stabil.
GS-500: ideal zum Üben und für entspannte Strecken
Die GS-500 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter dienen soll. Sie eignet sich gut für Pendlerfahrten, bei denen es nicht darum geht, Rekorde zu jagen, sondern sicher und entspannt anzukommen. Außerdem ist sie eine starke Wahl, wenn man sich Schritt für Schritt an das Motorradfahren herantasten möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der GSX-8T
- Mehr Souveränität im Alltag durch eine Charakteristik, die Reserven bereitstellt.
- Komfortorientierte Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht.
- Stabileres Fahrgefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Fahrsituationen, die schnelle Reaktionen erfordern.
Schwächen der GSX-8T
- Wer ein sehr leichtes, „spielerisches“ Handling sucht, könnte die GSX-8T im Vergleich als etwas weniger verspielt empfinden.
- Für reine Einsteiger, die vor allem das Handling lernen wollen, kann die GSX-8T „zu viel Motorrad“ sein, wenn man bewusst langsam starten möchte.
Stärken der GS-500
- Sehr zugängliches Handling, das das Lernen erleichtert.
- Gut dosierbarer Fahrcharakter, der ein kontrolliertes Fahren unterstützt.
- Unkomplizierte Alltagstauglichkeit für entspannte Fahrten und Stadtverkehr.
- Gute Basis, um Fahrtechnik aufzubauen und Sicherheit zu gewinnen.
Schwächen der GS-500
- Im Vergleich zur GSX-8T kann es bei zügigem Fahren weniger Reserven geben.
- Für lange Touren kann der Komfort je nach Fahrstil und Körpergröße schneller zum Thema werden.
- Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die GSX-8T eher als „zielgenauer“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: die bessere Wahl für vielseitige Nutzung
Die GSX-8T ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Strecken gedacht ist, sondern für ein breites Spektrum: Stadt, Landstraße, gelegentliche Touren und Fahrten, bei denen man auch mal zügiger unterwegs sein möchte. Wer Wert auf ein ausgewogenes Gesamtpaket legt – Komfort, Stabilität und souveräne Motorwirkung – findet hier einen starken Kandidaten.
GS-500: die bessere Wahl für Einsteiger und entspannte Fahrer
Die GS-500 eignet sich hervorragend, wenn das Motorrad vor allem als Einstieg oder als unkomplizierter Alltagsbegleiter dienen soll. Wer ein leicht zu beherrschendes Bike sucht, um Technik aufzubauen und sich sicher zu fühlen, liegt mit der GS-500 oft genau richtig. Auch für Fahrer, die bewusst nicht ständig „am Gas“ leben möchten, ist sie eine stimmige Option.
Tipps vor dem Kauf: Worauf beim Vergleich beider Modelle achten lohnt
- Probefahrt mit realen Strecken: Stadtverkehr und Landstraße helfen, den Unterschied im Fahrgefühl schnell zu spüren.
- Ergonomie testen: Sitzhöhe, Kniewinkel und Reichweite entscheiden oft mehr als reine Daten.
- Bremsgefühl prüfen: Dosierbarkeit und Ansprechverhalten sollten zum eigenen Stil passen.
- Anspruch an Reserven klären: Wer häufig zügig fährt, wird die GSX-8T eher als entspannter empfinden.
- Langstrecken im Blick behalten: Wenn Touren regelmäßig vorkommen, spielt Komfort eine größere Rolle.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: Sie wirkt souveräner im Alltag, bietet mehr Reserven beim zügigen Fahren und bleibt auch auf längeren Strecken insgesamt angenehmer. Wer häufig pendelt, gelegentlich Touren fährt und dabei nicht auf sportliche Dynamik verzichten möchte, bekommt mit der GSX-8T ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und gut dosierbarer Kontrolle.
Die Suzuki GS-500 punktet vor allem dort, wo es um Einfachheit, Lernfreundlichkeit und entspanntes Handling geht. Sie ist ideal für Einsteiger oder für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad wollen, das sich leicht beherrschen lässt und das Fahrgefühl klar und direkt vermittelt. Wer weniger Reserven braucht und vor allem Sicherheit beim Fahren aufbauen möchte, findet in der GS-500 die passendere Option.