| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Alltag, Tour und Langstrecke
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, agilen Ansatz: kompakt, dynamisch und mit dem Anspruch, im Alltag wie auch auf der Feierabendrunde zu funktionieren. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein klassisches Tourenmotorrad für Fahrer, die lange Strecken entspannt abspulen möchten – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die auf Reisen ausgelegt ist.
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht nicht nur um Motor und Fahrgefühl, sondern auch darum, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen, wie sie mit Wind und Strecke umgehen und welche Prioritäten bei Komfort und Elektronik gesetzt werden. Genau diese Punkte stehen hier im Mittelpunkt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: agiler Allrounder vs. ausgereiftes Tourenpaket
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt. Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen: zügig, handlich und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Gerade auf Landstraßen und in gemischtem Terrain spielt die GSX-8T ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt dabei übersichtlich, reagiert direkt und vermittelt das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu haben.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen stärker auf „weiter, länger, entspannter“ getrimmt. Das merkt man bereits beim ersten Eindruck: Die FJR wirkt wie ein Reisegerät, das für Autobahnfahrten, lange Etappen und gleichmäßiges Tempo gemacht ist. Wer häufig Strecken jenseits der Tagesroutine fährt, profitiert von der Touren-Philosophie: Stabilität, Komfort und ein Setup, das den Fahrer möglichst wenig ermüden lässt.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik im Alltag vs. souveräne Langstrecken-Performance
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied deutlich. Die Suzuki GSX-8T setzt auf einen spürbar sportlichen, lebendigen Ansatz. Sie fühlt sich eher nach „kurz reagieren, zügig beschleunigen, Spaß haben“ an. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht: An Ampeln, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder auf kurvigen Landstraßen wirkt die GSX-8T besonders stimmig.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und langen Autobahnabschnitten aus. Die FJR wirkt dabei weniger wie ein Motorrad, das man ständig „neu aufladen“ muss, sondern eher wie ein System, das konstant Leistung bereitstellt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Reichweite, Fahrkomfort und entspannter Reise liegt.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
GSX-8T – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. GSX-8T – Schwäche: wer primär maximale Langstreckenruhe sucht, muss sich bewusst sein, dass der Charakter stärker auf Agilität als auf „große Reise“ ausgelegt ist.
FJR 1300 AE – Stärke: souveräne Performance über lange Distanzen und ein Setup, das Ermüdung reduziert. FJR 1300 AE – Schwäche: im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren kann das größere Tourenformat weniger flexibel wirken als ein kompakteres Motorrad.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei diesen beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Yamaha FJR 1300 AE ist klar als Langstreckenmaschine gedacht. Der Windschutz, die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind auf längere Fahrten ausgelegt. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen zeigt sich der Vorteil: weniger „Kampf gegen den Fahrtwind“, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Suzuki GSX-8T bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, aber mit anderer Ausrichtung. Sie ist eher das Motorrad, das man für tägliche Wege, Wochenendtouren und spontane Ausfahrten nutzt. Auf kürzeren bis mittleren Strecken wirkt die Ergonomie oft besonders passend, weil das Motorrad nicht den Eindruck macht, „für eine andere Liga“ gebaut zu sein.
Wie sich das im Vergleich anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die FJR punktet bei Langstreckenkomfort und Windschutz. Die GSX-8T punktet bei Alltagstauglichkeit und unkompliziertem Handling. Wer häufig lange Etappen fährt, wird die FJR als entspannter empfinden. Wer dagegen öfter in der Stadt unterwegs ist oder Touren kürzer hält, findet in der GSX-8T meist die passendere Balance.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Kurvenfreude vs. Reise-Sicherheit
Auch beim Fahrwerk und den Bremsen unterscheiden sich die Prioritäten. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf aktive Fahrweise ausgelegt ist. Das Fahrwerk unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein direktes Feedback. In Kurven und auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad dadurch „lebendig“ an.
Die Yamaha FJR 1300 AE steht für Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und für ein ruhiges Fahrverhalten über längere Zeit. Das ist besonders auf Autobahn und bei gleichmäßigen Streckenabschnitten spürbar. Die Bremsanlage und das Fahrwerksgefühl sind dabei so abgestimmt, dass man nicht ständig nachjustieren muss, sondern sich auf den Fahrfluss konzentrieren kann.
Stärken und Schwächen
GSX-8T – Stärke: agiles Fahrverhalten und gute Unterstützung bei dynamischer Fahrt. GSX-8T – Schwäche: wer maximale „Reise-Ruhe“ erwartet, wird die FJR als klarer empfinden.
FJR 1300 AE – Stärke: Stabilität, Komfort und ein souveränes Gefühl bei langen Strecken. FJR 1300 AE – Schwäche: das größere Format kann im Alltag weniger leichtfüßig wirken.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. Reise-Features
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das moderne Assistenzsysteme sinnvoll in den Alltag integriert. Das Ziel ist, das Fahren leichter und planbarer zu machen – ohne den Charakter zu überdecken.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt stärker auf Reise-Features. Gerade auf langen Touren machen sich Assistenzsysteme und Komfortfunktionen bemerkbar, weil sie nicht nur „nice to have“ sind, sondern den Unterschied zwischen anstrengend und entspannt ausmachen können. Die FJR ist damit besonders interessant, wenn Ausstattung und Komfort auf Reisen Priorität haben.
Was das für die Praxis bedeutet
Im Vergleich wird klar: Die GSX-8T ist ein Motorrad, das Technik eher als Unterstützung im Alltag nutzt. Die FJR ist ein Motorrad, bei dem Technik und Komfort stärker als „Reise-Toolset“ gedacht sind. Wer häufig unterwegs ist und lange Strecken plant, wird die Yamaha oft als runderes Gesamtpaket erleben.
Verbrauch und Reichweite: wirtschaftlich im Alltag vs. Reiseeffizienz
Beim Thema Effizienz zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Suzuki GSX-8T wirkt besonders dann überzeugend, wenn die Fahrten gemischt sind: Stadt, Landstraße und spontane Touren. Die Maschine passt gut zu Fahrern, die nicht nur „große Reisen“ planen, sondern das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Reiseeffizienz ausgelegt. Auf langen Strecken zählt weniger das einzelne Fahrmanöver, sondern der Gesamteindruck: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Fahrverhalten und ein Setup, das den Fahrer über Stunden unterstützt. Das macht die FJR für Vielfahrer interessant, die nicht ständig anhalten möchten.
Für wen welches Motorrad? Entscheidung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8T und Yamaha FJR 1300 AE hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt.
GSX-8T passt besonders gut, wenn…
- häufige Fahrten im gemischten Alltag anstehen (Stadt, Landstraße, kurze Touren)
- ein agiles, direktes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Reise-Komfortfeatures
- das Motorrad unkompliziert sein soll und sich schnell „zur Hand“ anfühlt
FJR 1300 AE passt besonders gut, wenn…
- lange Strecken und Touren im Vordergrund stehen
- Windschutz, Sitzkomfort und Reise-Ruhe Priorität haben
- eine Ausstattung gefragt ist, die auf Komfort und entspannte Etappen ausgelegt ist
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag, für spontane Ausfahrten und für kurvige Landstraßen gesucht wird. Sie wirkt handlich, dynamisch und unkompliziert – mit einem Charakter, der Lust auf häufiges Fahren macht. Ihre Stärke liegt in der direkten Fahrweise und darin, dass sie sich nicht nach „nur Tour“ anfühlt.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die passendere Option, wenn der Schwerpunkt auf langen Reisen liegt. Sie bietet im Vergleich mehr Reise-Komfort, mehr Windschutz und ein insgesamt ruhigeres, souveränes Fahrgefühl über viele Stunden. Wer häufig große Distanzen fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, wird die FJR als klaren Vorteil erleben.
Kurz gesagt: GSX-8T für den agilen Allround-Einsatz, FJR 1300 AE für die entspannte Langstrecke. Die beste Entscheidung entsteht dort, wo das eigene Fahrprofil am stärksten zu den jeweiligen Stärken passt.