| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Yamaha SCR 950: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit sportlicher Note und einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehm macht. Die Yamaha SCR 950 dagegen setzt auf den klassischen Retro-Look und ein Fahrgefühl, das eher nach „einsteigen, losfahren, genießen“ klingt. Doch wie schlagen sich die beiden Modelle im direkten Vergleich – nicht nur optisch, sondern auch bei der Praxis?
Grundidee und Zielgruppe: Zwei Philosophien, ein Anspruch
Die GSX-8T ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf Touren. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Bike, das man häufig nutzt, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse sich „besonders“ verhalten. Die Yamaha SCR 950 verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie ist stärker auf Stil, Charakter und ein unmittelbares Fahrerlebnis ausgerichtet. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur von A nach B bewegt, sondern auch optisch und vom Feeling her überzeugt, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich der Antriebseigenschaften zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T zielt auf einen ausgewogenen, nutzbaren Leistungsbereich. Das bedeutet in der Praxis häufig: gleichmäßiges Ansprechverhalten, gute Durchzugsmöglichkeiten im Alltag und ein Fahrstil, der nicht zwingend „hochdrehen“ verlangt. Die Yamaha SCR 950 setzt demgegenüber stärker auf den klassischen Charakter eines Retro-Motorrads. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf einem Drehmoment-orientierten Gefühl, das sich besonders beim entspannten Fahren und beim „Schalten nach Gefühl“ bemerkbar macht.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Während die GSX-8T eher die „Allround“-Komponente betont, wirkt die SCR 950 wie ein Bike, das man bewusst fährt: ruhig, präsent und mit einem gewissen Genussfaktor. Wer häufig Stadtverkehr, Pendeln und wechselnde Strecken hat, wird die GSX-8T oft als stressfreier empfinden. Wer dagegen Landstraße, kurze Ausfahrten und ein markantes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der SCR 950 schneller warm.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki GSX-8T ist so ausgelegt, dass sie in vielen Situationen souverän bleibt: beim zügigen Einlenken, beim Überfahren von Unebenheiten und auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Handling wirkt dabei insgesamt „modern“: präzise, gut kontrollierbar und auf ein breites Einsatzspektrum abgestimmt.
Die Yamaha SCR 950 bringt dagegen eher den Charme eines Bikes mit, das nicht auf maximale Sport-Performance getrimmt ist, sondern auf ein natürliches, direktes Fahrgefühl. Das kann sich gerade auf Landstraßen und bei entspannten Tempi sehr stimmig anfühlen. Gleichzeitig kann es je nach Fahrstil und Erwartung weniger „sportlich“ wirken als die GSX-8T, wenn man wirklich dynamisch unterwegs sein möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für längere Strecken
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die GSX-8T bietet eine Sitzposition, die häufig als ausgewogen beschrieben wird: nicht zu „krumm“ und nicht zu aufrecht, sodass sich auch längere Fahrten gut durchhalten lassen. Dadurch eignet sie sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das man nicht nur am Wochenende aus der Garage holt, sondern auch unter der Woche.
Die SCR 950 wirkt ergonomisch stärker im Retro-Konzept: Die Sitzhaltung ist oft so gewählt, dass das Motorrad „nah“ und präsent bleibt. Das kann sehr angenehm sein, wenn man bewusst cruisen möchte. Für längere Touren hängt es stärker vom individuellen Körpergefühl ab. Wer eine sportlichere, entspannter kontrollierte Haltung bevorzugt, findet in der GSX-8T meist den leichteren Einstieg.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen
Im Bereich Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber sie vermitteln unterschiedlich viel „Sportvertrauen“. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Abstimmung häufig so, dass man beim Bremsen ein gutes Gefühl für Dosierung und Stabilität bekommt – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder häufiger in den Verkehr eingreifen muss.
Die Yamaha SCR 950 ist eher auf den Charakter des Motorrads abgestimmt. Das bedeutet nicht, dass sie „schwach“ wäre, sondern dass das Gesamtgefühl stärker auf kontrolliertes Cruisen und gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist. Wer viel sportlich bremst oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten stark verzögert, wird die GSX-8T oft als die passendere Wahl empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Bei der Alltagstauglichkeit spielt nicht nur die Motorcharakteristik eine Rolle, sondern auch Dinge wie Übersichtlichkeit, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gesamtpaket aus Komfort und Handlichkeit. Die GSX-8T wirkt in diesem Vergleich wie ein Motorrad, das man schnell „einordnet“: leicht zu fahren, pragmatisch im Handling und mit einem Setup, das für unterschiedliche Strecken funktioniert.
Die SCR 950 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Erlebnis“ an. Das kann im Stadtverkehr ein Plus sein, wenn man das Motorrad bewusst nutzt und nicht ständig zwischen „Stress“ und „Entspannung“ wechseln möchte. Für Pendler, die möglichst unkompliziert und effizient unterwegs sein wollen, wird die GSX-8T häufig als die stressärmere Option wahrgenommen.
Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich
Wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, wird im Vergleich oft deutlich, dass die Suzuki GSX-8T als modernes Alltagsmotorrad tendenziell auf einen gut nutzbaren Verbrauchsbereich ausgelegt ist. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird. Die Yamaha SCR 950 kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber der Fahrstil und die Art, wie das Motorrad genutzt wird, spielen hier stärker hinein. Wer die SCR 950 eher im entspannten Modus fährt, bekommt das typische Retro-Fahrgefühl – und kann dabei ebenfalls zufriedenstellende Werte erreichen.
Unterm Strich gilt: Für häufige Nutzung und planbare Touren wirkt die GSX-8T oft als die unkompliziertere Wahl. Die SCR 950 punktet eher dort, wo das Motorrad nicht nur „funktionieren“ soll, sondern auch Stimmung und Stil liefert.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Vielseitiger Charakter: gut für Alltag, Stadt und Touren.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: präzise Kontrolle und angenehme Ergonomie.
- Sportliche Alltagstauglichkeit: wirkt dynamisch, ohne überfordernd zu sein.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Wer ein stark retro-orientiertes Design sucht, findet bei der SCR 950 mehr „Kultfaktor“.
- Der Fokus liegt klar auf Allround und Fahrbarkeit – wer maximales Cruiser-Feeling erwartet, könnte weniger „Old-School“ finden.
Stärken der Yamaha SCR 950
- Starker Retro-Charakter: optisch und vom Fahrgefühl her besonders.
- Genussorientiertes Fahren: ideal für entspannte Ausfahrten.
- Direktes Motorradgefühl: vermittelt Nähe und Persönlichkeit.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha SCR 950
- Für sehr sportliche Fahrweise wirkt die GSX-8T oft „passender“.
- Bei längeren Touren hängt der Komfort stärker vom individuellen Empfinden ab.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen funktioniert: Pendeln, Wochenendtour, wechselnde Strecken und unterschiedliche Fahrstile. Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket möchte – mit moderner Abstimmung, guter Kontrolle und einem ergonomischen Setup – findet in der GSX-8T häufig die „einfachere“ Wahl.
Die Yamaha SCR 950 ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen. Wer Retro-Optik, Charakter und ein eher entspanntes, direktes Fahrgefühl sucht, wird mit der SCR 950 sehr zufrieden sein. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch optisch und emotional überzeugen soll und man das Fahren bewusst zelebriert.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen und dabei Wert auf ausgewogene Ergonomie, präzises Handling und ein dynamisch nutzbares Gesamtpaket legen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn häufig gefahren wird und das Motorrad in vielen Situationen unkompliziert funktionieren soll. Die Yamaha SCR 950 gewinnt dagegen dort, wo Stil, Retro-Charakter und ein genussorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für entspannte Ausfahrten und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das Persönlichkeit ausstrahlt und nicht nur „technisch“ überzeugt. Wer also maximale Allround-Funktionalität sucht, landet meist bei der GSX-8T. Wer hingegen das Motorrad als Erlebnis betrachtet und den klassischen Look sowie das direkte Feeling priorisiert, trifft mit der SCR 950 die passendere Entscheidung.