| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
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Suzuki GSX-8T vs. Yamaha XSR 125 Legacy: Vergleich für Alltag, Stadt und Ausfahrten
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die im Alltag zählt: Passt das Bike zum eigenen Fahrstil, zu den Wegen im Alltag und zu den Touren am Wochenende? Der Vergleich zwischen der Suzuki GSX-8T und der Yamaha XSR 125 Legacy zeigt sehr gut, wie unterschiedlich sich „Alltagstauglichkeit“ anfühlen kann. Während die GSX-8T eher nach moderner Street-Performance und souveräner Dynamik aussieht, setzt die XSR 125 Legacy auf den Charme eines Neo-Retro-Motorrads – mit einem Motor, der vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt.
Erster Eindruck: Charakter statt nur Daten
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist, aber nicht langweilig wird. Die Linien sind klar, die Haltung wirkt sportlich-pragmatisch. Die Yamaha XSR 125 Legacy dagegen spielt bewusst mit dem Retro-Look: Rundliche Formen, stimmige Details und eine Optik, die auf Fotos genauso gut funktioniert wie beim Ankommen an der Ampel.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind nicht nur „von der Optik“ verschieden. Sie vermitteln auch unterschiedliche Prioritäten. Die GSX-8T zielt stärker auf ein dynamisches Gesamtpaket ab, während die XSR 125 Legacy den Fokus auf Leichtigkeit, Bedienkomfort und Fahrspaß im Alltag legt.
Motor & Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die Suzuki GSX-8T vor allem dann glänzt, wenn zügiges Beschleunigen und flüssiges Fahren gefragt sind. Die Kraft wirkt insgesamt „breiter“ nutzbar: Man kann im Stadtverkehr entspannt fahren und hat gleichzeitig das Gefühl, dass das Motorrad auf Zuruf reagiert. Das macht Überholmanöver und das Einfädeln in den Verkehr deutlich stressfreier.
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken anders aus. Der Motor ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Gerade in der Stadt ist das angenehm: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und die Maschine bleibt leicht zu handeln. Auf längeren Strecken oder wenn es zügiger werden soll, merkt man jedoch, dass der Fokus stärker auf Alltag und Effizienz liegt als auf maximaler Durchzugskraft.
Stärken & Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der souveränen Dynamik und dem Gefühl, auch bei mehr Tempo noch Reserven zu haben. Schwäche: Wer sehr „entspannt“ fahren will, empfindet die sportlichere Ausrichtung manchmal als etwas präsenter als nötig.
- Yamaha XSR 125 Legacy: Stärken liegen in der Leichtigkeit, dem gutmütigen Ansprechverhalten und dem entspannten Handling. Schwäche: Bei höheren Anforderungen an Beschleunigung und Tempo ist die Leistungsreserve begrenzter.
Fahrwerk & Handling: Agil oder stabil?
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein echtes Thema, aber mit unterschiedlicher Auslegung. Die Suzuki GSX-8T vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es etwas flotter wird. Das Motorrad lässt sich zielgerichtet bewegen, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss. Dadurch wirkt die GSX-8T auch auf längeren Strecken weniger anstrengend.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen spürbar auf Agilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. In engen Situationen, beim Rangieren und in der Stadt wirkt sie sehr handlich. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viele kurze Wege anstehen oder wenn das Motorrad häufig im Stop-and-Go-Verkehr bewegt wird.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Die Suzuki GSX-8T punktet dabei mit einem insgesamt „griffigen“ Gefühl beim Verzögern, was das Vertrauen beim zügigen Fahren erhöht. Die Yamaha XSR 125 Legacy bleibt ebenfalls gut dosierbar, wirkt aber stärker auf kontrolliertes Fahren im Stadtmodus abgestimmt. Wer häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten stoppt und startet, wird das als Vorteil empfinden.
Sitzposition & Komfort: Wie lange macht das Spaß?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Woche noch Freude macht oder ob man sich nach einer Tour „durchgearbeitet“ fühlt. Die Suzuki GSX-8T bietet eine sportlich-pragmatische Haltung: nicht zu extrem, aber mit genug „Biss“, um auch auf Landstraßen zügig zu fahren. Das unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass der Rücken sofort meckert.
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt stärker auf entspanntes Handling. Die Ergonomie wirkt so, als wäre das Motorrad für den Alltag gebaut: Aufsteigen, losfahren, ankommen. Gerade wenn das Motorrad häufig genutzt wird, zählt dieser Komfortfaktor enorm.
Design & Ausstattung: Retro-Charme vs. moderne Street-Optik
Beim Design sind beide Bikes klar positioniert. Die Yamaha XSR 125 Legacy lebt von ihrem Retro-Look – und das ist nicht nur Deko. Der Stil sorgt dafür, dass das Motorrad auch ohne „Show“ auffällt. Wer Wert auf eine besondere Optik legt, findet hier schnell das passende Gefühl.
Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen modern und funktional. Das Design unterstützt die Idee eines Motorrads, das man nicht nur am Wochenende bewegt, sondern auch unter der Woche. Die Optik wirkt stimmig und „erwachsen“, ohne in Richtung Showbike zu kippen.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadt, Landstraße
Für den Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert das Motorrad im Verkehr bleibt. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist hier besonders stark, weil sie leicht zu bewegen ist und sich im Stadtverkehr angenehm anfühlt. Das macht sie ideal für kurze Strecken, enge Straßen und häufiges Anhalten.
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr als nur Stadt bedeutet: längere Wege, häufige Überholvorgänge, wechselnde Streckenprofile. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann noch Spaß macht, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Verbrauch & Reichweite: Effizienz vs. Fahrspaß
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 125 Legacy ist stärker auf Effizienz im Alltag ausgelegt. Das passt zu ihrem Charakter und zu typischen 125er-Nutzungsprofilen. Die Suzuki GSX-8T kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, bietet aber durch ihren stärkeren Antrieb mehr Spielraum, wenn man die Leistung öfter abrufen möchte. Das heißt: Je nach Fahrstil verschiebt sich der Schwerpunkt zwischen „maximal entspannt“ und „mehr Dynamik“.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht bleibt, schnell zu handhaben ist und mit Retro-Charme begeistert, wird mit der Yamaha XSR 125 Legacy sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist besonders passend für Stadtfahrten, Einsteiger, Pendler mit kurzen bis mittleren Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert anfühlt.
Wer dagegen ein Bike sucht, das auch auf längeren Strecken souverän wirkt, bei Tempo und Beschleunigung mehr Reserven bietet und insgesamt das Gefühl von „modernem Street-Genuss“ vermittelt, trifft mit der Suzuki GSX-8T eher die richtige Wahl. Sie richtet sich an Fahrer, die häufiger zügig fahren, mehr Landstraßenanteil haben oder einfach ein Motorrad wollen, das im Alltag nicht nur funktioniert, sondern auch Dynamik liefert.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem im Stadtverkehr unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken fahren und dabei ein leichtes, gut dosierbares Motorrad mit starkem Retro-Charakter suchen. Ihre Stärken liegen im entspannten Handling und im unkomplizierten Fahrgefühl – ideal, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und der Spaß im Alltag im Vordergrund steht.
Die Suzuki GSX-8T passt besser, wenn der Alltag mehr Tempo und mehr Vielfalt mitbringt: längere Strecken, häufiger Verkehr mit Überholbedarf und der Wunsch nach einem dynamischen, souveränen Gesamtpaket. Die GSX-8T wirkt insgesamt „erwachsener“ in der Fahrdynamik und bietet mehr Reserven, ohne dabei den Komfort aus dem Blick zu verlieren.
Kurz gesagt: Stadt & Retro-Liebe sprechen eher für die XSR 125 Legacy, Alltag mit mehr Dynamik eher für die GSX-8T.