| UVP | 14.969 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Seitenständer etwas lieblos gemacht
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist sicher kein Poserbike - zum Glück. Vielmehr vereint sie alle positiven Tugenden, für die Suzuki bekannt ist: Es gibt keinen unsinnigen Schnickschnack, alles funktioniert so wie es soll und vor allem reagiert das Bike vorhersehbar. Der Motor ist ein Gedicht und tatsächlich kann die Maschine beides - reisen und rasen. Wie fast immer bei Suzuki ist auch die GT ein ehrliches Bike und ein verlässlicher Freund, mit dem man jede Menge Spaß und wenig Kummer haben wird.Die Kritikpunkte sind überschaubar und damit entpuppt sich das Bike als ernsthafter Konkurrent zur Kawasaki Ninja 1000 SX oder Honda NT 1100. Wir können allen Interessenten eine Probefahrt empfehlen - am besten bei Bergmann & Söhne in Tornesch oder Bremervörde. Von denen haben wir nämlich das Testbike zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür, wir hatten sehr viel Spaß mit der GSX-S 1000 GT.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-S 1000 GT vs. Suzuki GSX-8T: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen der Suzuki GSX-S 1000 GT und der Suzuki GSX-8T schwankt, sucht im Grunde nach einer Antwort auf eine spannende Frage: Soll es eher ein sportlicher Tourer sein, der lange Strecken souverän abspult – oder ein agiler Allrounder, der sich im Alltag leichtfüßig bewegt und dabei trotzdem viel Fahrspaß liefert? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Die beiden Modelle werden nicht nur nebeneinander gestellt, sondern in ihren Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen, damit die Entscheidung am Ende leichter fällt.
Grundcharakter: Tourer-Fokus vs. Allround-Temperament
Die GSX-S 1000 GT ist klar auf das Thema Reise ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung des Motorrads: Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein Gesamtpaket, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt. Die GT steht damit für die Idee, dass man nicht ständig „auf dem Motorrad“ sein muss, sondern auch „mit dem Motorrad“ unterwegs ist.
Die GSX-8T dagegen wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag ernst nimmt. Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen: kurze Wege, Landstraßen mit wechselndem Tempo, Stadtverkehr und spontane Touren. Der Charakter ist weniger „Langstreckenmaschine“ und mehr „Allrounder mit sportlichem Anspruch“.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-S 1000 GT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll. Der größere Hubraum-Ansatz sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten kräftig anfühlt und Überholmanöver souverän unterstützt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen Autobahnanteile oder längere Strecken eine Rolle spielen.
Die GSX-8T ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Spritzigkeit und einem harmonischen Ansprechverhalten liegt. Sie wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr passend, weil sie sich leicht dosieren lässt und nicht zwingend nach „viel Drehzahl“ verlangt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt aus vielen wechselnden Situationen besteht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- GSX-S 1000 GT: Stärken liegen in Durchzug und Reserven bei flotter Fahrweise. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, langsame Strecken weniger „spielerisch“ wirkt als ein kleinerer Allrounder.
- GSX-8T: Stärken liegen in Agilität und Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder langen Autobahnphasen die großen Reserven der 1000er fehlen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die GSX-S 1000 GT zielt auf Stabilität und ruhige Linienführung. Gerade auf längeren Strecken, bei wechselndem Asphalt oder bei höheren Tempi fühlt sich das Motorrad dadurch oft „erwachsener“ an. Das hilft, wenn man nicht ständig korrigieren möchte.
Die GSX-8T ist im Gegenzug spürbar leichter zu bewegen. In Kurven und auf wechselnden Strecken wirkt sie oft handlicher, was besonders auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder in der Stadt Vorteile bringt. Wer gerne früh bremst, dynamisch einlenkt und das Motorrad „mitnimmt“, wird hier häufiger ein gutes Gefühl haben.
Bremsen & Sicherheit
Beide Modelle sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die GSX-S 1000 GT profitiert von ihrem Tourer-Ansatz, weil sie bei zügigem Tempo und längeren Bremsphasen oft das souveräne Gesamtpaket liefert. Die GSX-8T punktet eher dadurch, dass sie im Alltag sehr kontrollierbar bleibt und sich Bremsmanöver im Stadt- und Landstraßenbetrieb gut dosieren lassen.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. Alltagshaltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die GSX-S 1000 GT ist so ausgelegt, dass man auch nach längerer Zeit nicht „verkrampft“ aus dem Sattel steigt. Das unterstützt vor allem bei Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Zusätzlich spielt der Windschutz eine Rolle: Ein besserer Schutz reduziert Ermüdung und macht die Fahrt gleichmäßiger.
Die GSX-8T ist eher auf eine aktive und alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrt häufig aus kürzeren Abschnitten besteht oder wenn das Motorrad auch mal in der Stadt bewegt wird. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft umparken muss, profitiert von der insgesamt unkomplizierten Handhabung.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung je nach Anspruch
Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor, und beide Modelle bringen moderne Ansätze mit. Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-S 1000 GT wirkt wie das Motorrad, das Elektronik eher als Touren-Assistenz versteht. Das kann besonders auf längeren Strecken helfen, weil sich das Fahrverhalten konsistent anfühlt und man sich weniger auf das „ständige Nachregeln“ konzentrieren muss.
Die GSX-8T nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber der Fokus liegt stärker auf dem Allround-Betrieb. Das bedeutet: Sie unterstützt dort, wo man im Alltag häufig wechselt – von entspanntem Cruisen bis zu spontanen Beschleunigungen aus dem Verkehr heraus.
Stärken und Schwächen
- GSX-S 1000 GT: Stärken in der gleichmäßigen, tourentauglichen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass man die „Komfort- und Reserven“-Eigenschaften nicht immer ausnutzt, wenn überwiegend kurze Strecken gefahren werden.
- GSX-8T: Stärken in der unkomplizierten Nutzung und im dynamischen Alltagsgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten der Komfortvorteil der GT stärker ins Gewicht fällt.
Verbrauch & Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich
Beim Thema Verbrauch zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die GSX-8T passt oft gut zu einem Fahrstil, bei dem man effizient unterwegs ist, ohne ständig „auf Kante“ zu fahren. Das macht sie attraktiv für viele Alltagskilometer und für Touren, bei denen man nicht zwingend maximal beschleunigt.
Die GSX-S 1000 GT kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, aber sie lädt stärker dazu ein, die Reserven zu nutzen. Wer die 1000er konsequent moderat fährt, bekommt ein stimmiges Gesamtbild. Wer dagegen häufig zügig unterwegs ist, merkt schneller, dass die größeren Leistungsreserven auch ihren Anteil am Verbrauch haben können.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die GSX-S 1000 GT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz und Komfort legen und auch bei flotter Fahrweise ein ruhiges, stabiles Motorradgefühl suchen. Sie ist die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ soll, sondern auch die Reise selbst angenehmer macht.
Die GSX-8T ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn das Motorrad vielseitig sein muss: Stadt, Landstraße, kurze Touren und spontane Ausfahrten. Wer ein leicht zu handhabendes Bike möchte, das sich schnell in den Fahrmodus bringt und dabei trotzdem sportlich genug ist, wird mit der 8T häufig glücklicher.
Typische Szenarien
- Viele Autobahn- und Langstreckenfahrten: eher GSX-S 1000 GT
- Gemischter Alltag mit häufigen Richtungswechseln: eher GSX-8T
- Fahrt mit Fokus auf Komfort und gleichmäßiges Tempo: eher GSX-S 1000 GT
- Fahrt mit Fokus auf Agilität und spontane Dynamik: eher GSX-8T
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist die stimmige Wahl, wenn Touren, Stabilität und Komfort im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn längere Strecken, höhere Geschwindigkeiten und ein souveränes Gesamtgefühl gefragt sind. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch entspannt fahren möchte, bekommt mit der GT das passendere Konzept.
Die Suzuki GSX-8T überzeugt vor allem dort, wo Vielseitigkeit zählt: Stadt, Landstraße und abwechslungsreiche Fahrten. Sie wirkt handlicher, lässt sich im Alltag leichter bewegen und unterstützt einen dynamischen Fahrstil, ohne dass man ständig „groß“ fahren muss. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und im Alltag nicht zu groß oder zu schwer im Kopf wird, trifft mit der 8T meist die bessere Wahl.
Kurz gesagt: GT für lange Touren und Komfort, 8T für agiles Allround-Fahren.