| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Harley-Davidson Low Rider S: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-S 1000 GX steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit und eine moderne Ausrichtung auf Alltag und Tour. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen setzt auf Cruiser-Charakter, markanten V-Twin-Sound und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt. Doch wie schlagen sich die beiden Modelle konkret im Alltag? Genau darum geht es in diesem Vergleich.
Grundidee und Charakter: Sporttourer vs. Cruiser
Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Saison oder eine bestimmte Art von Strecke kauft. Die Ausrichtung ist klar: dynamisch fahren, dabei aber auch komfortabel bleiben. Das merkt man vor allem an der Gesamtkonzeption: Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie sich das Motorrad im Tempo aufbaut.
Die Harley-Davidson Low Rider S verfolgt eine andere Philosophie. Hier steht der Cruiser-Ansatz im Vordergrund: ein kräftiger Motorcharakter, ein deutlich spürbares Drehmomentgefühl und ein Sound, der sofort einordnet, was man gerade fährt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen und den Rhythmus selbst zu bestimmen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbare Kraft, aber auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-S 1000 GX spielt ihre Stärken eher über die Art der Kraftentfaltung aus. Der Motor wirkt wie ein „Allrounder“, der in vielen Situationen gleichmäßig nach vorne zieht und dabei ein sportliches Ansprechverhalten vermittelt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen wechselt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt dagegen stärker auf das klassische Cruiser-Gefühl: kräftig, direkt und mit einem Drehmoment, das sich besonders im unteren bis mittleren Bereich „greifbar“ anfühlt. Das macht Überholmanöver und das Anfahren aus dem Stand angenehm, ohne dass man ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger auf präzise Sportlichkeit getrimmt, sondern mehr auf souveräne Durchzugskraft.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Suzuki GSX-S 1000 GX: punktet mit gleichmäßiger Dynamik und einem Motor, der sich für unterschiedliche Fahrstile leicht anfühlt. Schwäche: Wer ausschließlich den „Cruiser-Impuls“ sucht, könnte den Charakter weniger emotional finden als bei einem V-Twin-Fokus.
Harley-Davidson Low Rider S: überzeugt mit dem typischen V-Twin-Drive und einem sehr direkten Drehmomentgefühl. Schwäche: Wer sehr sportlich und häufig in engen Kurven am Limit fährt, wird die sporttourer-orientierte Abstimmung der Suzuki eher als „einfacher“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Kurven, Tempo und Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist spürbar darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu nehmen. Das Motorrad lässt sich kontrolliert auf Linie bringen und wirkt dabei stabil, wenn das Tempo steigt. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen fühlt sich das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifenaufstand und Lenkgefühl sehr stimmig an.
Die Harley-Davidson Low Rider S fährt sich ebenfalls souverän, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Das Motorrad wirkt eher wie ein „Cruiser mit Biss“: Es trägt das Tempo gelassen, bleibt dabei aber nicht träge. In flotten Passagen zeigt sich, dass die Low Rider S durchaus sportliche Ambitionen hat. Dennoch bleibt das Fahrgefühl stärker auf Komfort und ruhige Kontrolle ausgelegt als auf maximale Kurvenagilität.
Was bedeutet das für den Alltag?
Für häufiges Kurvenfahren und für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, ist die Suzuki GSX-S 1000 GX im Vorteil. Für lange Strecken mit entspanntem Rhythmus und für alle, die das Cruiser-Feeling priorisieren, ist die Harley-Davidson Low Rider S oft die passendere Wahl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Die Suzuki GSX-S 1000 GX vermittelt dabei ein sehr direktes Bremsgefühl, das zu sportlicherem Fahren einlädt. Die Dosierbarkeit wirkt dabei besonders hilfreich, wenn sich die Situation im Verkehr oder auf der Landstraße schnell ändert.
Die Harley-Davidson Low Rider S bremst ebenfalls überzeugend, wobei das Gefühl stärker von der Cruiser-typischen Charakteristik geprägt ist. In der Praxis heißt das: Man bremst kontrolliert, spürt die Kraft, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die intuitive Handhabung zu schätzen wissen.
Elektronik und Fahrmodi: Moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus
Bei der Elektronik zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist modern gedacht: Fahrmodi und unterstützende Systeme helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das macht das Fahren gerade dann angenehm, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, wirkt aber in der Gesamtwirkung weniger „App-orientiert“. Das Motorrad bleibt in seinem Charakter eher direkt und lässt den Fahrer stärker das Gefühl bestimmen. Für viele ist das ein Vorteil, weil es das Motorrad weniger „reglementiert“ und mehr „führt“.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Suzuki: punktet mit Anpassbarkeit und Komfort durch moderne Assistenz. Schwäche: Wer bewusst möglichst wenig „Regelung“ möchte, könnte die Suzuki als zu „technisch“ empfinden.
Harley: überzeugt mit einem natürlichen Fahrgefühl und einer Technik, die sich eher in den Hintergrund stellt. Schwäche: Wer maximale Feineinstellung für jede Situation sucht, findet bei der Suzuki tendenziell mehr Spielraum.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Im Komfortbereich spielt die Suzuki GSX-S 1000 GX ihre Tour-Qualitäten aus. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch längere Strecken gut durchhält. Dazu kommt der Gesamteindruck: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ zu werden. Gerade bei wechselnden Tagesetappen ist das ein echter Pluspunkt.
Die Harley-Davidson Low Rider S bietet einen Cruiser-typischen Komfort: Die Sitzhaltung ist oft entspannter, das Motorrad wirkt „breit“ und stabil. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, besonders wenn das Tempo moderat bleibt. Gleichzeitig kann die Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit stärker polarisieren als bei einem sporttourer-orientierten Motorrad.
Wind und Strecke
Auf Autobahn und schnellen Landstraßen ist die Suzuki GSX-S 1000 GX meist im Vorteil, weil die Tour-Ausrichtung auf weniger Ermüdung abzielt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dafür ideal, wenn die Fahrt mehr nach „Genuss“ als nach „Durchziehen“ geplant ist und man den Cruiser-Charakter bewusst erleben möchte.
Design und Fahrgefühl: Emotion vs. Vielseitigkeit
Design ist natürlich Geschmackssache, aber im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich vielseitig anfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich besonders anfühlt – mit dem typischen V-Twin-Charakter und dem unverwechselbaren Auftritt.
Wer ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen „einfach“ bewegt, landet häufig bei der Suzuki. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das die eigene Handschrift stärker sichtbar macht, wird mit der Harley deutlich mehr Identifikation erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist besonders interessant für Fahrer, die ein sportlich-tourentaugliches Motorrad wollen: für Alltag, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, bei denen Komfort und moderne Unterstützung zählen. Das Motorrad wirkt wie ein „One-Bike-Garage“-Ansatz, bei dem man nicht ständig umdenken muss.
Die Harley-Davidson Low Rider S passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren: Drehmoment, Sound, eine entspannte Grundhaltung und ein Motorrad, das sich nicht wie ein reines Sportgerät anfühlt. Wer gern mit Gefühl unterwegs ist und den Charakter des Motors in den Vordergrund stellt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, sportliche Agilität und Tour-Komfort zusammenkommen sollen. Der Motorcharakter wirkt gleichmäßig und alltagstauglich, das Handling unterstützt zügiges Fahren, und die moderne Elektronik erleichtert das Anpassen an unterschiedliche Bedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf vielen Strecken „rund“ anfühlt und auch nach längerer Fahrt noch angenehm bleibt, trifft mit der Suzuki häufig genau die richtige Entscheidung.
Die Harley-Davidson Low Rider S gewinnt dagegen dort, wo Emotion und Cruiser-Identität zählen. Der V-Twin-Charakter mit dem spürbaren Drehmomentgefühl sorgt für ein sehr direktes Fahrgefühl, und der Gesamteindruck steht für Genuss statt für reines Sportprogramm. Wer den Sound, die markante Optik und den souveränen Cruiser-Rhythmus sucht und dabei trotzdem nicht auf Dynamik verzichten möchte, findet in der Low Rider S die passendere Maschine.