| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Honda GL 1800 Gold Wing: Motorradvergleich im Motorradtest
Wer sich zwischen der Suzuki GSX-S 1000 GX und der Honda GL 1800 Gold Wing entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher ein sportlich geprägtes Tourenmotorrad sein, das sich auch auf kurvigen Strecken wohlfühlt – oder ein luxuriöser Langstrecken-Gleiter, der Komfort und Ruhe in den Mittelpunkt stellt? Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche besser zum eigenen Fahrstil und zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundidee: Sporttourer-Charakter vs. Luxus-Tourer
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist als sportlich orientiertes Tourenmotorrad gedacht. Sie verbindet den Anspruch, zügig voranzukommen, mit einer Ausstattung, die längere Fahrten angenehmer macht. Das merkt man vor allem daran, wie die Maschine auf Tempo und Dynamik reagiert: Der Fokus liegt auf Fahrgefühl, Ansprechverhalten und einer Position, die nicht zu „couchig“ wird.
Die Honda GL 1800 Gold Wing verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist ein großes, komfortorientiertes Reisemotorrad, das für lange Distanzen gebaut ist. Hier steht weniger die maximale Agilität im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, Kilometer entspannt zu „verbrauchen“. Das zeigt sich in der Gesamtabstimmung: Motorcharakter, Fahrwerksruhe, Wind- und Geräuschkomfort sowie die Art, wie die Maschine auch bei längeren Etappen stabil und gelassen bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt insgesamt direkter und „sportlicher“. Das bedeutet: Beschleunigung und Zugkraft sind so abgestimmt, dass sich das Motorrad schnell in Bewegung bringt und auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Suzuki als sehr passend empfinden.
Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt dagegen auf souveräne Kraftentfaltung und gleichmäßiges Tempo. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei konstantem Fahrtstil ruhig zu laufen und dabei Reserven zu bieten. In der Praxis fühlt sich das an wie „entspanntes Gleiten“: weniger hektisches Reagieren, mehr Gelassenheit. Für Fahrten, bei denen Komfort und Stressfreiheit wichtiger sind als sportliche Dynamik, spielt die Gold Wing ihre Stärken besonders aus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist so ausgelegt, dass sie sich im Alltag und auf kurvigen Strecken gut bewegen lässt. Das Fahrwerk unterstützt eine aktive Fahrweise, und die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es enger wird. Gerade wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, kann die Suzuki punkten.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Handling ist nicht „sportlich leicht“, aber sehr berechenbar. In schnellen Richtungswechseln oder engen Passagen wirkt sie weniger wie ein klassisches Kurvenwerkzeug, dafür aber wie ein großes Reisemotorrad, das auf Distanz seine Stärke ausspielt. Wer lange Strecken fährt und dabei Ruhe im Fahrgefühl sucht, wird die Gold Wing als sehr stimmig erleben.
Ergonomie und Sitzkomfort: Für kurze Pausen und lange Etappen
Auch wenn beide Maschinen für Touren gedacht sind, ist der Komfortansatz unterschiedlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um nicht komplett in den „Reise-Sessel“ zu kippen. Das ist ein Vorteil, wenn der Tag aus unterschiedlichen Fahrphasen besteht: Stadt, Landstraße, Autobahn – und zwischendurch auch mal eine dynamischere Passage. Die Ergonomie unterstützt eine aktive Haltung, ohne den Komfort zu vernachlässigen.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Langstrecke optimiert. Hier steht der Komfortgedanke im Vordergrund: entspannteres Sitzen, gute Unterstützung für längere Fahrten und ein Gesamtkonzept, das auch nach vielen Stunden nicht „zusammenfallen“ lässt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder Wert auf maximale Entspannung legt, wird die Gold Wing besonders attraktiv finden.
Windschutz und Geräusch: Wie anstrengend wird die Fahrt?
Bei Touren entscheidet oft Kleines über Großes. Der Windschutz und das Geräuschniveau beeinflussen, wie müde man am Ende des Tages ist. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten, ohne den Charakter eines Sporttourers zu verlieren. Das hilft besonders auf Autobahnabschnitten, wenn gleichmäßiges Tempo ansteht.
Die Honda GL 1800 Gold Wing geht hier noch einen Schritt weiter. Als luxuriöser Langstrecken-Tourer ist sie darauf ausgelegt, Wind und Geräusche so weit wie möglich zu reduzieren und die Fahrt „ruhig“ zu machen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus ein paar Stunden besteht, sondern aus ganzen Etappen, bei denen man möglichst wenig Energie für „Gegenwind“ aufwenden möchte.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Alltag
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt in der Abstimmung eher wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen mit Alltagstauglichkeit verbindet. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, das Motorrad kontrollierbar und berechenbar zu machen – besonders dann, wenn die Bedingungen wechseln oder die Fahrweise dynamischer wird.
Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt stärker auf ein Rundum-Paket für Touren. Die Ausstattung ist darauf ausgelegt, lange Fahrten angenehmer zu machen: Bedienkonzept, Komfortfunktionen und die Art, wie das Motorrad „mitdenkt“, stehen im Fokus. Wer viel plant, navigiert, kommuniziert oder einfach eine möglichst stressfreie Reise möchte, profitiert von diesem Ansatz.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Langstrecke
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „geht auch“. Entscheidend sind Alltagsthemen wie Gepäck, Schutz vor Wetter, Handhabung bei Stop-and-go und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Anforderungen klarkommt.
Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist in diesem Punkt besonders interessant, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich gut anfühlt, wenn man unterwegs flexibel bleibt: mal zügig, mal gemütlich, mal Landstraße, mal Stadt. Das macht sie zu einer guten Wahl für Touren, die abwechslungsreich sind und bei denen man das Motorrad auch „spüren“ möchte.
Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Langstreckenroutine zählen. Sie ist ein Motorrad, das für ausgedehnte Fahrten gemacht ist und dabei ein hohes Maß an Entspannung bietet. Wenn die Route lange geradeaus läuft, wenn das Wetter mal wechselhaft ist und wenn Gepäck sowie Komfortfunktionen eine große Rolle spielen, ist die Gold Wing besonders im Element.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Sportlich-direktes Fahrgefühl, das auch auf kurvigen Strecken Spaß macht.
- Alltagstaugliche Tourenbasis, ohne den Charakter komplett in Richtung „Luxus-Langstrecke“ zu drehen.
- Gute Balance aus Komfort und Dynamik – ideal für gemischte Touren.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-S 1000 GX
- Wer maximale Ruhe und „Sessel-Komfort“ sucht, wird bei der Gold Wing eher fündig.
- Für sehr lange Etappen mit starkem Fokus auf Geräusch- und Windkomfort kann die Honda im Gesamtkonzept im Vorteil sein.
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Luxuriöser Langstrecken-Komfort mit ruhigem Fahrgefühl.
- Starker Fokus auf Entspannung durch Windschutz, Geräuschkomfort und Gesamtpaket.
- Reiseorientierte Ausstattung, die den Alltag auf Tour erleichtert.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Weniger „leichtfüßig“ als ein sportlicheres Tourenmotorrad – besonders in engen Passagen.
- Wer vor allem Kurven und Dynamik sucht, könnte die Suzuki als passender empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist besonders geeignet, wenn Touren abwechslungsreich sind: Landstraße, kurvige Strecken, gelegentlich Autobahn und der Wunsch, das Motorrad aktiv zu bewegen. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die Komfort wollen, aber nicht auf Dynamik verzichten möchten.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, maximaler Entspannung und einem luxuriösen Gesamtpaket liegt. Wer viele Kilometer am Stück fährt, Wert auf Ruhe legt und sich möglichst wenig Gedanken über Ermüdung machen möchte, findet in der Gold Wing ein sehr stimmiges Konzept.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX und die Honda GL 1800 Gold Wing sind beide starke Tourenmotorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Suzuki überzeugt mit einem sportlicheren Charakter, direktem Fahrgefühl und einer Balance aus Komfort und Dynamik, die besonders bei gemischten Touren und kurvigen Strecken Freude macht. Wer das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern auch „leben“ möchte, findet in ihr eine sehr passende Grundlage.
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen die Maschine für Fahrer, die vor allem lange Strecken entspannt genießen wollen. Ihr Komfortansatz, der ruhige Lauf und das reisefokussierte Gesamtkonzept machen sie besonders attraktiv für Etappen, bei denen Wind, Geräusche und Ermüdung möglichst wenig Einfluss haben sollen. Kurz gesagt: Für aktive Touren mit sportlichem Anspruch ist die Suzuki oft die bessere Wahl. Für maximale Langstrecken-Entspannung und Luxus spielt die Gold Wing ihre Stärken am deutlichsten aus.