| UVP | 16.169 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor der Extraklasse
- Sound zum Niederknien
- Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
- technisch volle Hütte
- tourentauglicher Supersportler
- Kraftund Fahrspaß ohne Ende
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Blinker nicht automatisch rückstellend
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.290 | mm |
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 305 | km |
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX
Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-)
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Kawasaki Versys 1100 SE: Vergleich für Tour und Alltag
Wenn zwei moderne Sporttourer aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf der Landstraße arbeitet und wie entspannt lange Strecken bleiben. Der Vergleich zwischen Suzuki GSX-S 1000 GX und Kawasaki Versys 1100 SE zeigt genau diese Unterschiede: Beide Maschinen sind auf Vielseitigkeit ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte bei Motorgefühl, Fahrwerkseindruck, Elektronik und Komfort.
Grundidee und Charakter: Sporttourer mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt wie ein dynamischer Allrounder, der sich auf Touren genauso wohlfühlt wie auf zügigen Feierabendrunden. Die Kawasaki Versys 1100 SE verfolgt dagegen stärker den Ansatz „Reisen mit Komfort und Technik“, also mit Fokus auf entspannte Ergonomie und eine Ausstattung, die das Fahren im Alltag erleichtert.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Fahrer, die nicht nur kurze Strecken planen, sondern regelmäßig unterwegs sind. Wer jedoch eher „sportlich flüssig“ fahren möchte, findet bei Suzuki oft den direkteren Zugriff. Wer dagegen „komfortabel und assistiert“ unterwegs sein will, wird an der Kawasaki mehr Gefallen finden.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motoren zeigt sich: Beide Modelle zielen auf kräftige Durchzugskraft und gute Alltagstauglichkeit. Die GSX-S 1000 GX spielt dabei ihren Vorteil aus, wenn es um spontanes Beschleunigen und ein agiles Gefühl geht. Der Motor wirkt so, als würde er Drehzahl schnell in Vortrieb umsetzen – besonders dann, wenn die Strecke kurvig ist oder Ampelstarts häufig vorkommen.
Die Versys 1100 SE punktet eher mit einem souveränen, gleichmäßigen Vortrieb. Das merkt man vor allem bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo konstant gehalten wird. Die Kawasaki wirkt dann weniger „impulsiv“, sondern eher „ruhig und durchgehend“. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch ein Sicherheitsgefühl: Man muss weniger nachjustieren, um das gewünschte Tempo zu halten.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärke im dynamischen Ansprechverhalten und in der sportlichen Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale „Langstreckenruhe“ suchen, die Kawasaki als noch entspannter empfinden.
- Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke im gleichmäßigen Durchzug und im entspannten Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass der direkte „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei der Suzuki.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reisekomfort
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie leicht es sich in Kurven „einlenken“ lässt. Die GSX-S 1000 GX vermittelt im Vergleich oft ein agileres Gefühl. Gerade auf Landstraßen wirkt sie dadurch lebendiger: Man kann Linienwechsel zügig umsetzen und hat das Gefühl, das Motorrad „mitnehmen“ zu können.
Die Versys 1100 SE ist dagegen stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei längeren Etappen: Das Motorrad bleibt ruhig, federt spürbar souverän und reduziert das „Durchschütteln“ auf schlechten Straßen. In schnellen Kurven kann das Handling dadurch weniger „spielerisch“ wirken, dafür aber sehr berechenbar.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärke in der Kurvenfreude und im schnellen Richtungswechsel. Schwäche: Auf sehr schlechten Straßen kann der Fokus auf Agilität weniger „samtig“ wirken als bei der Kawasaki.
- Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke in Stabilität und Komfort über lange Strecken. Schwäche: Wer maximale Leichtigkeit im Handling sucht, empfindet die Kawasaki möglicherweise etwas weniger „leichtfüßig“.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die Suzuki GSX-S 1000 GX hilft vor allem dabei, die Leistung kontrollierbar zu halten und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu fahren. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter und Grip wechseln oder wenn man nicht immer mit voller Konzentration unterwegs ist.
Die Kawasaki Versys 1100 SE geht in Richtung „Reise-Assistenz“. Dadurch wird das Fahren auf längeren Strecken entspannter: Man kann sich stärker auf die Straße konzentrieren, während die Elektronik das Motorrad stabilisiert und unterstützt. Das macht sich auch dann bemerkbar, wenn man häufig zwischen Landstraße und Autobahn wechselt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärke in der sportlichen Kontrollierbarkeit und im direkten Fahrgefühl. Schwäche: Wer besonders viele Komfortfunktionen für lange Strecken erwartet, könnte bei der Kawasaki mehr „Reisekomfort“ finden.
- Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke in der unterstützenden Gesamtwirkung für Touren. Schwäche: Wer Elektronik lieber „reduziert“ wahrnimmt, kann die Kawasaki als etwas „technikbetonter“ empfinden.
Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei Sporttourern kein Luxus, sondern ein entscheidender Kaufgrund. Die GSX-S 1000 GX bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig auf längere Strecken ausgelegt ist. Der Windschutz und die Ergonomie sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleibt.
Die Versys 1100 SE setzt noch stärker auf entspannte Ergonomie. Gerade bei langen Autobahnabschnitten oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, wirkt das Konzept „Tour zuerst“: Das Motorrad unterstützt eine ruhige Haltung und reduziert Ermüdung. Das ist besonders für Fahrer interessant, die regelmäßig weitere Strecken planen und nicht nur „kurz mal raus“ fahren.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärke in der Balance aus sportlicher Haltung und Tourentauglichkeit. Schwäche: Wer maximalen Langstreckenkomfort priorisiert, findet die Kawasaki oft noch eine Spur entspannter.
- Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke in Reiseergonomie und entspannter Langstreckenwirkung. Schwäche: Wer ein besonders sportliches „Kanten-anlegen“-Gefühl sucht, könnte die Suzuki als passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt und bieten eine Bremsleistung, die im Alltag wie auch bei zügiger Fahrweise überzeugt. Entscheidend ist dabei weniger, ob die Bremsen „irgendwie“ funktionieren, sondern wie gut sie dosierbar sind. Die GSX-S 1000 GX wirkt dabei oft sehr direkt und lässt sich fein dosieren. Die Versys 1100 SE vermittelt zusätzlich ein starkes Sicherheitsgefühl, besonders wenn man in wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich genug bleibt, um Spaß zu machen, aber trotzdem für Touren taugt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern dynamisch fahren, Kurven aktiv nutzen und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten.
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Reisen, Komfort und Technikunterstützung liegt. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als „verlässlichen Reisebegleiter“ sieht, wird mit der Kawasaki sehr glücklich.
Typische Kauf-Szenarien
- GSX-S 1000 GX: ideal für gemischte Nutzung aus Alltag, Landstraße und gelegentlichen längeren Touren; Fokus auf Fahrspaß und direktes Ansprechverhalten.
- Versys 1100 SE: ideal für regelmäßige Langstrecken, Autobahnanteile und Fahrer, die Komfort und unterstützende Elektronik besonders schätzen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 GX und die Kawasaki Versys 1100 SE sind beide starke Sporttourer, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Suzuki überzeugt vor allem durch ein lebendiges, agiles Fahrgefühl und ein dynamisches Ansprechverhalten, das Kurven und zügige Strecken besonders attraktiv macht. Wer gern aktiv fährt und dabei trotzdem Tourenkomfort erwartet, findet in der GSX-S 1000 GX eine stimmige Mischung.
Die Kawasaki punktet dagegen mit Reiseorientierung: Stabilität, entspannte Ergonomie und eine Elektronik, die das Fahren über lange Strecken spürbar erleichtert. Wer häufig weiter unterwegs ist, Autobahn und wechselnde Bedingungen mit einplant und ein Motorrad sucht, das Ruhe in den Alltag bringt, liegt mit der Versys 1100 SE näher am Ziel.
Kurz gesagt: GSX-S 1000 GX für sportlich-dynamische Touren, Versys 1100 SE für komfortorientiertes Reisen mit Technikunterstützung.