UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
Weiter zum Testbericht
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-S 1000 vs. BMW F 450 GS – Vergleich & Empfehlung

Wer zwischen der Suzuki GSX-S 1000 und der BMW F 450 GS schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die GSX-S 1000 steht für sportliche Direktheit, agiles Handling und den Spaßfaktor auf der Straße. Die F 450 GS dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt: auf Touren, auf wechselndem Untergrund und auf eine Fahrweise, die auch abseits des reinen Asphaltfokus funktioniert.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen – damit klar wird, welches Bike besser zu welchem Fahrprofil passt.

Grundcharakter: Naked-Sport vs. Reise-Enduro

Die Suzuki GSX-S 1000 ist als Naked Bike konzipiert. Das bedeutet: weniger Verkleidung, mehr Gefühl für die Straße und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Der Motorcharakter ist dabei auf Dynamik und Durchzug getrimmt. Dadurch wirkt die GSX-S 1000 besonders dann stimmig, wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportlicher Rhythmus im Vordergrund stehen.

Die BMW F 450 GS verfolgt einen anderen Ansatz. Als GS-Modell ist sie auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt, mit einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehm macht. Gleichzeitig ist sie so abgestimmt, dass sie auf unebenem Untergrund nicht sofort an Grenzen stößt. Wer also häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten wechselt, findet in der F 450 GS meist den passenderen Charakter.

Fahrgefühl im Alltag: Agilität vs. Gelassenheit

Lenkung und Handling

Im direkten Vergleich zeigt die GSX-S 1000 eine eher sportliche Agilität. Das Bike lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das wie ein Vorteil: Das Motorrad reagiert schnell auf Impulse und macht das Fahren „leicht“.

Die F 450 GS fühlt sich dagegen oft etwas souveräner und gelassener an, besonders wenn die Strecke unruhiger wird. Das Handling ist nicht weniger präzise, aber stärker auf Stabilität ausgelegt. Auf schlechten Straßen oder wenn der Untergrund wechselt, spielt das GS-Konzept seine Stärken aus.

Sitzposition und Ergonomie

Bei der GSX-S 1000 ist die Sitzposition sportlicher. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Bike „aktiv“ gefahren werden will. Auf längeren Touren hängt es jedoch stärker davon ab, wie die eigene Körperhaltung zu diesem Setup passt.

Die BMW F 450 GS bietet in der Regel eine ergonomischere Haltung für unterschiedliche Fahrphasen. Gerade wenn häufig gefahren wird, ohne dass jede Ausfahrt perfekt geplant ist, punktet die GS oft mit einem entspannteren Gefühl.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Die Suzuki GSX-S 1000 ist auf spürbare Dynamik ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-S 1000 wirkt besonders stark, wenn es um zügiges Beschleunigen und das schnelle Aufbauen von Tempo geht. Der Motorcharakter unterstützt eine sportliche Fahrweise, bei der man häufiger „arbeitet“ – also Gas gibt, schaltet und die Leistung in Bewegung umsetzt.

Die BMW F 450 GS ist dagegen eher auf kontrollierte Alltagstauglichkeit und gleichmäßigen Vortrieb ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie kann sehr lebendig sein. Der Unterschied liegt eher darin, wie gut sich die Leistung dosieren lässt und wie harmonisch sie sich in unterschiedliche Situationen einfügt, etwa bei wechselndem Grip.

Fahrwerk und Bremsen: Sportliche Präzision vs. Allround-Stabilität

Fahrwerk

Die GSX-S 1000 profitiert von einem Setup, das auf sportliche Linienführung ausgelegt ist. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Tempo und gibt in Kurven ein direktes Feedback. Wer häufig sportlich fährt, wird die Abstimmung meist als Vorteil empfinden.

Die F 450 GS ist dagegen auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt oft so, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und die Maschine auch dann stabil bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das ist besonders relevant, wenn Touren nicht nur auf glatten Strecken stattfinden.

Bremsen

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die GSX-S 1000 zielt stärker auf sportliche Verzögerung und ein präzises Ansprechverhalten ab. Die F 450 GS setzt dagegen mehr auf kontrollierbares Bremsen in unterschiedlichen Situationen. Das kann im Alltag und auf wechselndem Untergrund ein Plus sein, während sportliche Fahrer bei der GSX-S 1000 tendenziell mehr „Biss“ für dynamische Manöver erwarten.

Komfort und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die GSX-S 1000 ist dabei besonders dann stark, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und sportliche Fahrten im Vordergrund stehen. Das Naked-Konzept bringt zwar weniger „Schutz“ als vollverkleidete Modelle, dafür bleibt das Fahrgefühl sehr direkt.

Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich oft als „Allrounder“: Sie ist für unterschiedliche Streckenarten gedacht und macht es leichter, auch längere Strecken oder gemischte Routen ohne ständiges Nachjustieren zu genießen. Wer häufig unterwegs ist, aber nicht jede Fahrt als reines Sportprogramm plant, findet in der GS meist mehr Komfort im Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki GSX-S 1000

  • Sportlicher Charakter: Die GSX-S 1000 unterstützt eine dynamische Fahrweise besonders auf der Straße.
  • Agiles Handling: Schnelles Ansprechen in Kurven und beim Richtungswechsel.
  • Fahrspaß bei Tempo: Der Antrieb wirkt stark, wenn es zügig vorangehen soll.

Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-S 1000

  • Weniger „Allround“-Fokus: Für häufiges Fahren auf unebenem Untergrund ist das Konzept weniger gemacht.
  • Sportlichere Ergonomie: Auf sehr langen Strecken kann die Haltung stärker fordern.

Stärken der BMW F 450 GS

  • Vielseitigkeit: Passend für gemischte Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Stabilität im Alltag: Das Fahrgefühl wirkt oft souveräner, wenn die Straße nicht perfekt ist.
  • Touren- und Komfortorientierung: Ergonomie und Gesamtpaket sind auf längere Nutzung ausgelegt.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 450 GS

  • Sportlicher Anspruch weniger im Fokus: Wer primär maximale Sportlichkeit auf der Straße sucht, könnte die GS als weniger „spitz“ empfinden.
  • Charakterkonflikt: Für reine Naked-Sport-Fahrprofile ist die GS-Philosophie nicht die erste Wahl.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt. Die Suzuki GSX-S 1000 ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert und Tempo belohnt. Sie passt gut, wenn Ausfahrten oft spontan sind und der Fokus auf Fahrspaß liegt.

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung flexibler ist, wenn häufiger unterschiedliche Untergründe vorkommen oder wenn Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als ein rein sportlicher Anspruch. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Strecken und gelegentlich auch abseits der perfekten Straße, findet in der GS meist die passendere Basis.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren auf der Straße liegt: schnelles Handling, dynamische Kraftentfaltung und ein direktes Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für kurvige Strecken und zügige Ausfahrten. Ihre Grenzen zeigt sie dort, wo Vielseitigkeit auf wechselndem Untergrund gefragt ist oder wenn eine sehr entspannte Langstreckenhaltung im Vordergrund steht.

Die BMW F 450 GS punktet im Vergleich vor allem als vielseitiges Motorrad: Sie wirkt stabil und kontrolliert, wenn die Strecke unruhiger wird, und bietet eine Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer ein Bike sucht, das Alltag, Touren und gemischte Routen zusammenbringt, bekommt mit der GS meist das stimmigere Gesamtpaket. Kurz gesagt: GSX-S 1000 für sportliche Straße, F 450 GS für Allround-Touren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙