| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Suzuki GSX-S 1000 vs Harley-Davidson Low Rider S: Vergleich im Alltag, auf Tour und in der Kurve
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Der Suzuki GSX-S 1000 steht für sportliche Direktheit, ein agiles Fahrgefühl und eine moderne, alltagstaugliche Auslegung. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen bringt den typischen Cruiser-Charakter mit: kräftiger Auftritt, markanter Sound und ein Fahrstil, der eher auf souveräne Kraft als auf hektische Reaktion setzt. Genau darum geht es in diesem Motorradvergleich: nicht nur darum, welches Modell „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Agilität vs. Cruiser-Charme
Der GSX-S 1000 ist als sportlich orientiertes Naked Bike gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Das Motorrad wirkt so, als wäre es für dynamische Fahrten gemacht – vom zügigen Beschleunigen bis zum sauberen Durchziehen in der Kurve. Die Sitzposition und die Geometrie zielen darauf ab, Kontrolle zu vermitteln und das Tempo dort zuzulassen, wo es Spaß macht.
Die Low Rider S spielt dagegen die Stärken eines Cruisers aus. Hier steht nicht das „schnell um die Ecke“ im Vordergrund, sondern das „kraftvoll und entspannt“ – mit einem Charakter, der sich nicht versteckt. Die Maschine fühlt sich auf längeren Strecken oft besonders stimmig an, weil sie den Fahrer eher trägt als ihn zu „fordern“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Beim Motorvergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Kraft nutzbar gemacht wird. Der Suzuki GSX-S 1000 wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das Leistung schnell verfügbar macht. Das unterstützt ein sportliches Fahrverhalten: Gas auf, Motorrad reagiert, und die Beschleunigung fühlt sich direkt an. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven ist das ein Vorteil.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf den typischen Cruiser-Drive. Die Kraft kommt nicht nur aus der reinen Zahl, sondern aus dem Charakter des Motors: Drehmoment und Durchzug sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei moderater Drehzahl souverän bewegt. Das kann sich auf Landstraßen besonders angenehm anfühlen, weil nicht ständig „nachgedreht“ werden muss.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
- GSX-S 1000: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und der schnellen Reaktion. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf zügigem Fahren liegt und weniger auf dem entspannten „Cruisen“.
- Low Rider S: Stärken liegen im kraftvollen, gleichmäßigen Durchzug und im Cruiser-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr sportlich und aggressiv bewegt werden soll.
Fahrverhalten: Kurvenarbeit, Stabilität und Lenkgefühl
Beim Fahrverhalten Vergleich trennt sich die Spreu schnell. Der GSX-S 1000 ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu fahren. Das Motorrad unterstützt ein präzises Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Linie stimmt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die sportliche Ausrichtung: Das Bike lädt dazu ein, die Fahrweise zu variieren – mal zügig, mal sauber dosiert.
Die Low Rider S ist in der Kurvenfahrt anders zu lesen. Sie fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn das Tempo nicht „auf Kante“ gefahren wird, sondern wenn das Motorrad stabil und ruhig geführt wird. Das Cruiser-Setup kann in schnellen Richtungswechseln weniger „spielerisch“ wirken als ein sportliches Naked Bike. Dafür punktet die Harley häufig mit einem souveränen Eindruck und einem Fahrstil, der sich wie „getragen“ anfühlt.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, wird am GSX-S 1000 vermutlich mehr Freude haben, weil das Motorrad das Tempo schnell in Fahrgefühl übersetzt. Wer dagegen viel auf Landstraße und längeren Strecken unterwegs ist und dabei Wert auf Ruhe, Charakter und Durchzug legt, findet in der Low Rider S oft die passendere Basis.
Komfort und Sitzgefühl: Alltagstauglichkeit vs. Cruiser-Ruhe
Beim Komfort geht es nicht nur um „bequem“, sondern um die Art, wie sich das Motorrad über Zeit anfühlt. Der GSX-S 1000 ist sportlich positioniert. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad direkt wirkt. Auf längeren Touren hängt es stark davon ab, wie die eigene Körperhaltung zur Geometrie passt und wie man die Fahrt plant.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise auf Cruiser-Komfort ausgelegt. Das bedeutet: weniger „sportliches Anspannen“, mehr „entspanntes Sitzen“. Gerade wenn die Route länger wird, kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig gilt: Wer eine sehr sportliche Sitzposition erwartet, wird die Harley eher als Gegenpol erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Ein Vergleich der Bremsen ist immer entscheidend, weil sich hier Fahrspaß und Sicherheit direkt berühren. Der GSX-S 1000 zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten ab: Verzögerung soll kontrolliert und berechenbar sein, damit man in dynamischen Situationen sicher bleibt. Die Harley kann ebenfalls stark verzögern, aber der Charakter ist oft stärker auf souveräne Verzögerung ausgerichtet – weniger auf „sportliche Attacke“, mehr auf kontrolliertes Bremsen aus dem Cruiser-Tempo heraus.
Stärken und Schwächen beim Bremsgefühl
- GSX-S 1000: Stärken in der sportlichen Dosierbarkeit und im direkten Feedback. Schwäche kann sein, dass das Setup für sehr entspannte Fahrten „zu sportlich“ wirkt.
- Low Rider S: Stärken in der stabilen, souveränen Verzögerung und dem ruhigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr aggressiver Fahrweise das „letzte Quäntchen“ sportlicher Rückmeldung weniger im Vordergrund steht.
Ausstattung und Technik: Moderne Funktionalität vs. Cruiser-Identität
Im Bereich Ausstattung und Technik zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Der GSX-S 1000 wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Alltagstauglichkeit und sportliche Nutzung ausgelegt ist. Das kann sich in der Bedienlogik, der digitalen Unterstützung und dem Gesamtkonzept widerspiegeln.
Die Low Rider S steht stärker für Identität und Stil. Das bedeutet nicht, dass Technik fehlt – aber die Ausrichtung ist klar: Die Maschine soll sich nach Harley anfühlen. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Design, Charakter und Fahrgefühl legt, wird das besonders attraktiv finden.
Design und Sound: Zwei Arten, aufzufallen
Beim Designvergleich und beim Sound geht es weniger um „richtig“ oder „falsch“, sondern um persönliche Vorlieben. Der GSX-S 1000 wirkt modern, kantig und sportlich. Der Look passt zu einer Fahrweise, die dynamisch und neugierig ist.
Die Low Rider S ist dagegen ein Statement. Der Sound und das Auftreten sind Teil des Erlebnisses. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Erlebnis betrachtet, wird hier besonders viel bekommen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Suzuki GSX-S 1000 und Harley-Davidson Low Rider S zeigt vor allem eines: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Der GSX-S 1000 ist die Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Low Rider S ist die Wahl, wenn Charakter, Durchzug und Cruiser-Komfort wichtiger sind als maximal „sportlich“ zu fahren.
Typische Einsatzprofile
- GSX-S 1000: Stadt und Landstraße, häufige dynamische Fahrten, Kurvenstrecken, sportliche Überholmanöver.
- Low Rider S: längere Touren, ruhigeres Cruisen, Strecken mit viel gleichmäßigem Tempo, Fahrer, die den Cruiser-Charakter suchen.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, präzise lenkt und sportliche Fahrmomente belohnt, liegt mit der Suzuki GSX-S 1000 vorn. Der Motorcharakter und das Fahrwerk-Feeling unterstützen eine dynamische Linie – besonders dann, wenn Kurvenarbeit, zügiges Beschleunigen und ein direktes Rückmeldesystem wichtig sind. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen die bessere Wahl für alle, die den Cruiser-Drive wirklich leben wollen: souveräner Durchzug, ein stimmiges Komfortgefühl und ein Auftritt, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch akustisch und vom Gesamtcharakter her. Kurz gesagt: GSX-S 1000 für sportlich orientierte Fahrer, die Agilität und Dynamik suchen; Low Rider S für Fahrer, die Kraft, Ruhe und Identität auf Tour bevorzugen.