| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
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Suzuki GSX-S 1000 vs Kawasaki Z 650 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und mehr
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um die Art, wie sich Leistung auf die Straße bringt, und darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Genau das macht den Vergleich zwischen der Suzuki GSX-S 1000 und der Kawasaki Z 650 S so spannend: Die eine steht für souveräne Power und einen erwachsenen Auftritt, die andere für Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Handling. Beide sind modern, beide machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die Suzuki GSX-S 1000 ist ein Naked Bike, das sich wie ein Allrounder anfühlt, aber mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken und bei zügigem Tempo die Führung zu übernehmen. Die Kawasaki Z 650 S dagegen wirkt wie die sportliche, aber alltagstaugliche Alternative: Sie ist leichter zu bewegen, verzeiht mehr und lädt dazu ein, einfach loszufahren – ohne dass man ständig an „zu viel“ denkt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die GSX-S 1000 spielt ihre Stärken dort aus, wo Drehmoment und Reserven gefragt sind. Sie wirkt in der Beschleunigung souverän und zieht auch aus moderaten Drehzahlen spürbar an. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Autobahnanteile oder Überholmanöver auf dem Programm stehen. Wer gerne entspannt fährt und trotzdem jederzeit „mehr“ abrufen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Z 650 S setzt dagegen auf einen lebendigeren, direkteren Charakter. Sie fühlt sich im Alltag oft agiler an, weil sie leichter wirkt und das Tempo schneller „im Kopf“ ist. Auf der Landstraße kann das ein echter Vorteil sein: Kurven kommen schneller, Richtungswechsel sind unkompliziert, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Die Stärke liegt weniger in maximaler Durchzugskraft, sondern in der Art, wie sie Leistung nutzbar macht – besonders bei Fahrten, bei denen man nicht ständig am oberen Drehzahlbereich klebt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die GSX-S 1000 ist auf mehr Stabilität und Gelassenheit ausgelegt. Bei zügiger Fahrt vermittelt sie das Gefühl, dass sie die Situation „im Griff“ hat – auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das ist vor allem dann spürbar, wenn man längere Strecken fährt oder wenn das Tempo steigt und man weniger Zeit für Korrekturen hat.
Die Kawasaki Z 650 S punktet dagegen mit einem handlichen Setup. Sie lässt sich leichter in Schräglage bringen und wirkt im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders angenehm. Gerade wenn häufig gestoppt, rangiert oder zwischen engen Passagen gewechselt wird, fühlt sich das Motorrad weniger „groß“ an. Das macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht anstrengend wird.
Bremsen: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sportlich genutzt werden können, aber sie liefern das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die GSX-S 1000 profitiert von ihrer Leistungsreserve: Wenn man stärker beschleunigt und schneller unterwegs ist, muss das Bike auch beim Verzögern souverän bleiben. Genau hier wirkt sie oft besonders stimmig, weil sie die Geschwindigkeit kontrolliert und das Fahrgefühl beim Bremsen stabil bleibt.
Die Z 650 S ist im Vergleich eher auf „Alltagssport“ optimiert. Das bedeutet: Sie bremst ausreichend kräftig und lässt sich gut dosieren, ohne dass man sich wie in einem Kraftakt fühlt. Für Stadtfahrten, Landstraßen-Tempo und sportliche Ausflüge ist das sehr passend. Wer allerdings regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten fährt, wird die größere Reserve der GSX-S 1000 eher zu schätzen wissen.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht Spaß?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso gut ist wie nach zehn. Die GSX-S 1000 wirkt insgesamt „erwachsener“: Sie unterstützt eine sportliche Haltung, ohne dass sie zwangsläufig unbequem wird. Für längere Fahrten ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig das Gefühl hat, die Position ständig neu ausbalancieren zu müssen.
Die Kawasaki Z 650 S ist tendenziell entspannter im Handling und wirkt dadurch im Alltag oft angenehmer. Das heißt nicht, dass sie „weich“ ist – sie bleibt sportlich genug –, aber sie macht das Fahren leichter. Gerade wenn die Strecke aus Stadt, Pendeln und kurzen Touren besteht, kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Straße.
Windschutz und Alltag: Kleine Unterschiede, große Wirkung
Im Naked-Segment ist Wind ein Thema, das man nicht komplett wegdiskutieren kann. Die GSX-S 1000 bietet durch ihre Auslegung häufig mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten, während die Z 650 S eher den Charakter eines Bikes betont, das man bewusst „direkt“ fährt. Wer häufig zügig auf der Autobahn unterwegs ist, wird die GSX-S 1000 tendenziell als entspannter empfinden. Wer dagegen vor allem Stadt und Landstraße fährt, profitiert eher von der Leichtigkeit der Z 650 S.
Ausstattung und Fahrassistenz: Praxis statt Marketing
Bei der Ausstattung geht es weniger darum, ob ein Feature „irgendwie“ vorhanden ist, sondern ob es im Alltag wirklich hilft. Die GSX-S 1000 wirkt in der Gesamtkonzeption wie ein Motorrad, das für mehr Tempo und mehr Reserven gedacht ist. Das spiegelt sich häufig auch in der Art wider, wie sich das Motorrad bei wechselnden Bedingungen anfühlt: stabil, berechenbar und mit einem klaren Fahrkonzept.
Die Z 650 S ist dagegen oft die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich modern anfühlt, aber nicht überladen wirkt. Das kann gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Alltagstauglichkeit ein Plus sein. Die Bedienung bleibt unkompliziert, und das Bike wirkt nicht wie ein „Projekt“, sondern wie ein Werkzeug, das man gerne nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-S 1000
- Durchzug und Reserven: Sie spielt ihre Power besonders dann aus, wenn es zügig werden soll.
- Stabilität bei Tempo: Das Fahrgefühl bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig.
- Langstrecken-Feeling: Die Gesamtkonzeption wirkt auf längere Fahrten ausgelegt.
Schwächen der Suzuki GSX-S 1000
- Mehr Motorrad, mehr Anspruch: In engen Stadtpassagen kann die größere „Masse“ spürbarer sein.
- Budget für Fahrspaß: Wer nur gelegentlich fährt, könnte das Konzept als „zu groß“ empfinden.
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agilität im Alltag: Leicht zu bewegen, macht Richtungswechsel und Stadtfahrten angenehm.
- Direktes Fahrgefühl: Die Leistung wirkt gut nutzbar, ohne ständig an Grenzen zu denken.
- Allround für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer: Das Bike bleibt unkompliziert.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Weniger Reserven bei sehr hohem Tempo: Für häufige Autobahnfahrten mit hohem Anspruch wirkt die GSX-S 1000 im Vorteil.
- Sportliche Ambitionen brauchen mehr: Wer dauerhaft „oben“ fahren will, wird irgendwann die größere Motorisierung vermissen.
Welche Wahl passt besser? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die Suzuki GSX-S 1000 ist besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, häufig zügig gefahren wird oder wenn das Motorrad auch bei Gegenwind, Steigungen und Überholmanövern souverän bleiben soll. Sie ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das nicht nur Spaß macht, sondern auch „macht, was es soll“ – mit spürbaren Reserven.
Die Kawasaki Z 650 S passt dagegen hervorragend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadt, Pendeln, kurze Touren und Landstraßenfahrten mit Fokus auf Agilität. Sie ist ideal, wenn das Motorrad leicht zu beherrschen sein soll und man das Fahrgefühl eher über Rhythmus und Kurvenfahrt als über maximale Beschleunigung definiert.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike mit deutlich mehr Reserven suchen: mehr Durchzug, mehr Stabilität bei Tempo und ein insgesamt souveräneres Gefühl auf längeren Strecken. Wer häufig Autobahn fährt, sportlich unterwegs ist oder einfach gern „entspannt schnell“ unterwegs sein möchte, wird mit der GSX-S 1000 glücklicher.
Die Kawasaki Z 650 S punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: leichtes Handling, angenehmes Fahrgefühl und ein Setup, das sich schnell vertraut anfühlt. Für Stadtverkehr, Pendeln und kurvige Landstraßen ist sie oft die passendere Wahl, weil sie weniger „groß“ wirkt und dadurch mehr Fahrspaß im Alltag liefert.
Kurz gesagt: Mehr Power und Langstrecken-Anspruch sprechen für die GSX-S 1000 – Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Fahrspaß sprechen für die Z 650 S.