| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-S 1000 vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki GSX-S 1000 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich orientiertes Naked-Bike und ein ausgewachsenes Reise- und Tourenpaket aufeinander. Beide Modelle versprechen Fahrspaß, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle: Die GSX-S 1000 steht für agiles Handling, direkte Rückmeldung und einen unkomplizierten Charakter. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist auf lange Strecken, hohe Zuladung und viel Elektronik ausgelegt – mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben.
Grundcharakter: Naked-Dynamik vs. Reise-Adventure
Die Suzuki GSX-S 1000 ist vom Konzept her nah am Fahrer: kompakt, sportlich und mit einer Sitzposition, die eher nach zügigem Fahren als nach entspanntem Dahingleiten aussieht. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken mit Kurven, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Langstreckenmaschine“ versteht. Sie wirkt groß, stabil und durchdacht – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die Touren deutlich leichter macht.
Stärken und Schwächen im Überblick
Die GSX-S 1000 punktet vor allem mit dem Gefühl, schnell im Flow zu sein: Gasannahme, Handling und die direkte Verbindung zwischen Fahrer und Vorderrad sorgen für ein sportliches Erlebnis. Schwächepotenzial zeigt sich dort, wo viel Windschutz und maximale Langstreckenruhe gefragt sind. Die KTM ist in dieser Disziplin klar im Vorteil: Sie ist für lange Tage gebaut und fühlt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und „abgefedert“ an. Dafür ist sie im Alltag spürbar präsenter – sowohl vom Gewicht als auch vom Gesamteindruck her.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlicher Ausrichtung und Adventure-Philosophie. Die Suzuki GSX-S 1000 zielt auf ein dynamisches, spürbar sportliches Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügige Beschleunigungen und schnelle Richtungswechsel. Gerade auf kurvigen Strecken kann das den Unterschied machen: Das Bike reagiert direkt, bleibt dabei aber alltagstauglich genug, um auch nicht nur „auf der letzten Rille“ gefahren zu werden.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung über längere Zeit. Das ist besonders auf Touren relevant: Wenn der Fokus auf konstantem Tempo, entspanntem Gleiten und dem schnellen Wiederaufnehmen nach Kurven liegt, spielt die KTM ihre Stärken aus. Gleichzeitig kann genau diese „große“ Art des Antriebs dazu führen, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger verspielt wirkt als die GSX-S 1000.
Vergleich der Charakteristik
Während die Suzuki eher das Gefühl vermittelt, das Motorrad „mitzunehmen“, lädt die KTM dazu ein, die Strecke zu „überrollen“ – natürlich im positiven Sinn. Wer häufig kurze bis mittlere Ausfahrten mit sportlichem Anspruch fährt, wird die Suzuki oft als leichter zugänglich empfinden. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen plant, profitiert von der KTM-typischen Ruhe und dem Reise-Fokus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten besonders deutlich. Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven liebt. Das Handling ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und Richtungswechsel zügig umzusetzen. Dadurch entsteht ein sportliches Fahrgefühl, das sich vor allem auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise bemerkbar macht.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist, spielt die KTM ihre Stärken aus. Das Fahrwerk vermittelt Sicherheit, ohne dass das Motorrad „träge“ wird. Dennoch bleibt die KTM in der Praxis ein schwereres, größer wirkendes Paket – was sich vor allem beim Rangieren oder bei sehr engen Passagen bemerkbar macht.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für zügiges Fahren ausgelegt, aber sie interpretieren das unterschiedlich. Die Suzuki wirkt dabei oft wie ein präzises Sportgerät: Bremsen und Fahrstabilität passen gut zu einer dynamischen Linie. Die KTM bietet ebenfalls starke Verzögerung und ein hohes Maß an Kontrolle, setzt aber zusätzlich auf das Gesamtpaket aus Stabilität, Elektronik und Komfort – besonders dann, wenn die Fahrt über Stunden geht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
In der Elektronik unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich nach Einsatzzweck. Die KTM 1290 Super Adventure S ist klar auf „Tour mit Assistenz“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit Traktion, Fahrmodi und Fahrhilfen arbeitet. Gerade auf langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das die Konzentration entlasten und das Fahren entspannter machen.
Die Suzuki GSX-S 1000 bringt ebenfalls moderne Technik mit, bleibt aber stärker auf das sportliche Fahrerlebnis fokussiert. Das bedeutet: Die Elektronik unterstützt, ohne das Gefühl zu dominieren. Wer gerne selbst „den Ton angibt“, findet hier häufig einen direkteren Draht zum Motorrad.
Stärken & Schwächen der Elektronik
Die KTM ist im Vorteil, wenn Assistenzsysteme wirklich als Komfort- und Sicherheitsfaktor genutzt werden sollen. Die Suzuki punktet eher mit einem klaren, sportlichen Gesamtgefühl, bei dem die Technik im Hintergrund bleibt. Wer viel bei unterschiedlichen Wetterlagen unterwegs ist oder häufig lange Strecken fährt, wird die KTM-Philosophie oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem kurvige Strecken und sportliche Sessions plant, wird die Suzuki als „ehrlicher“ und unmittelbarer wahrnehmen.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
Beim Komfort ist die KTM 1290 Super Adventure S klar im Fokus. Die Sitzposition wirkt auf lange Fahrten ausgelegt, und der Windschutz spielt eine große Rolle dabei, wie anstrengend eine Tour wird. Auch wenn die Fahrt mal länger dauert, bleibt das Motorrad so gestaltet, dass der Fahrer nicht nach kurzer Zeit „durchhängt“.
Die Suzuki GSX-S 1000 ist komfortorientiert genug für den Alltag, aber sie ist nicht primär als Langstrecken-Lounge gedacht. Die Sitzposition und die offene Bauweise bringen mehr Fahrtwind mit sich. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sogar Spaß machen – auf sehr langen Etappen kann es jedoch anstrengender werden.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Für Feierabendrunden, Wochenendtouren mit sportlichem Anspruch und Strecken, bei denen das Motorrad „leicht“ wirken soll, ist die Suzuki oft die bessere Wahl. Für mehrtägige Reisen, Autobahnanteile und Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität, ist die KTM die passendere Basis.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im Stadtverkehr
Im Alltag zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt handlicher und leichter in der Wahrnehmung. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad auch mal spontan für kurze Wege genutzt wird. Auch das Gefühl beim Rangieren ist meist unkomplizierter.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit. Das Motorrad ist präsenter, und je nach Umgebung kann das Rangieren etwas mehr Kraft und Geduld erfordern. Dafür ist sie als Reisegerät so konzipiert, dass sie mit Gepäck, längeren Etappen und wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt.
Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?
Die Suzuki GSX-S 1000 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren, direktes Feedback und ein agiles Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für kurvige Landstraßen, dynamische Feierabendrunden und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell „in den Flow“ bringt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein unmittelbares Fahrgefühl legt, wird mit der Suzuki sehr zufrieden sein.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken aus, wenn lange Touren, Komfort, Stabilität und moderne Elektronik wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Alltag. Für Reisen, mehrtägige Fahrten und Situationen, in denen Windschutz, Ruhe und Assistenzsysteme den Unterschied machen, ist die KTM die passendere Wahl. Wer ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und über viele Stunden hinweg souverän bleibt, findet in der KTM den klaren Vorteil.
Kurz gesagt: Suzuki für sportliche Agilität, KTM für Reise-Komfort und souveräne Langstrecke.