UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Suzuki GSX-S 1000 vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für Alltag, Straße und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Suzuki GSX-S 1000 steht für kraftvolle Performance und ein agiles Naked-Bike-Konzept. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen setzt auf einen eigenständigen Charakter, moderne Alltagstauglichkeit und das typische Gefühl, das man mit Royal Enfield verbindet. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Stärken im Alltag anfühlen.

Grundidee der beiden Motorräder: Performance vs. Charakter

Die Suzuki GSX-S 1000 ist als leistungsstarkes Naked Bike ausgelegt. Der Fokus liegt auf zügigem Vorankommen, dynamischer Beschleunigung und einem Fahrstil, der auch sportlich Spaß macht. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt bewusst „eigen“, ist auf Alltag und Landstraße ausgelegt und bringt ein Motor- und Fahrgefühl mit, das weniger nach „maximal“ und mehr nach „stimmig“ klingt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Im direkten Vergleich ist die Suzuki GSX-S 1000 klar die stärkere Maschine. Die größere Hubraumklasse sorgt dafür, dass sie bei Bedarf deutlich mehr Reserven bietet. Das macht sich besonders beim Überholen, beim zügigen Fahren auf Landstraßen und beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eher auf „genug“ und „passend“ ausgelegt: Sie liefert eine souveräne Performance, die sich gut dosieren lässt und im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken sehr angenehm wirkt.

Motorcharakter: Wie fühlt sich das Gas an?

Die GSX-S 1000 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt. Der Motor wirkt dabei oft „direkt“ und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man zügig beschleunigt und die Maschine dynamisch in Szene setzt. Die Guerrilla 450 hingegen bietet ein charaktervolleres, bodenständigeres Gefühl. Das ist nicht nur Geschmackssache: Wer lieber entspannt fährt, aber trotzdem jederzeit reagieren möchte, findet in der 450er häufig genau die richtige Balance.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Fahrdynamik in der Praxis

Die Suzuki GSX-S 1000 ist für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die gern zügig unterwegs sind und ein sportliches Setup mögen. Durch die stärkere Motorisierung und die insgesamt sportlichere Ausrichtung fühlt sich das Motorrad wie geschaffen an, um Kurven aktiv zu fahren. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ebenfalls wendig und alltagstauglich, aber die Priorität liegt stärker auf einem kontrollierten, entspannten Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Streckenprofile anstehen.

Gewicht und Alltag

Gerade im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad „handhaben“ lässt. Die Guerrilla 450 wirkt in typischen Alltagssituationen oft unkomplizierter, weil sie sich leichter anfühlt und das Handling weniger „groß“ wirkt. Die GSX-S 1000 ist zwar keineswegs unhandlich, aber sie vermittelt eher das Gefühl einer Maschine, die man bewusst bewegt – besonders dann, wenn man sportlicher unterwegs ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „sportlicher Reserve“ und „alltagstauglicher Stabilität“. Die Suzuki GSX-S 1000 bietet in der Regel mehr Reserven, was sich bei zügiger Fahrt und wiederholtem Verzögern positiv bemerkbar macht. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ebenfalls auf sicheres Fahren ausgelegt und bremst zuverlässig, wirkt aber eher auf den typischen Alltag zugeschnitten. Wer häufig sehr dynamisch fährt, wird die stärkere Bremsleistung der GSX-S 1000 eher zu schätzen wissen.

Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?

Sitzgefühl im Stadtverkehr

Die GSX-S 1000 bietet eine sportliche Naked-Position, die sich gut für dynamisches Fahren eignet. Im Stadtverkehr kann das je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch sehr angenehm sein – solange man die Maschine nicht dauerhaft im „sportlichen“ Modus bewegt. Die Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft entspannter und alltagstauglicher, was besonders dann zählt, wenn viele kurze Strecken oder Stop-and-Go-Verkehr anstehen.

Komfort auf der Landstraße

Auf längeren Strecken zeigt sich: Die GSX-S 1000 ist stark, wenn man zügig unterwegs ist und die Leistung als Komfortfaktor nutzt. Die Guerrilla 450 punktet dagegen mit einem stimmigen Gesamtkonzept, das sich nicht nach „Dauerstress“ anfühlt. Wer gern gleichmäßig fährt und das Motorrad als Begleiter sieht, wird mit der 450er häufig zufriedener sein.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Wartung und Kostenfaktoren

Reichweite und Tankstrategie

Im Vergleich spielt die Reichweite eine wichtige Rolle, besonders wenn nicht ständig an jeder Ecke getankt werden soll. Die GSX-S 1000 bietet durch ihre Auslegung häufig eine Reichweite, die zu zügigem Fahren passt. Die Guerrilla 450 ist ebenfalls alltagstauglich und kann je nach Fahrweise sehr gut für typische Touren genutzt werden. Entscheidend ist weniger „nur“ der Tankwert, sondern wie sich der Verbrauch im eigenen Fahrprofil anfühlt.

Wartung und Besitzgefühl

Bei der Kaufentscheidung zählt auch, wie unkompliziert das Motorrad im Besitz bleibt. Die GSX-S 1000 ist ein etabliertes Konzept im leistungsstarken Segment, was sich oft positiv auf Service- und Ersatzteilverfügbarkeit auswirkt. Die Guerrilla 450 bringt dagegen den Reiz eines modernen, markentypischen Ansatzes mit, der für viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb attraktiv ist, weil er sich nicht wie „Mainstream“ anfühlt. In beiden Fällen lohnt sich ein Blick auf Serviceintervalle und die Verfügbarkeit vor Ort – das ist am Ende der praktische Hebel.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki GSX-S 1000

  • Mehr Reserven bei Leistung und Beschleunigung – besonders beim Überholen und zügigen Fahren.
  • Sportlichere Fahrdynamik, die Kurvenfahren dynamischer macht.
  • Bremsen mit mehr „Biss“ für Fahrerinnen und Fahrer, die häufiger zügig unterwegs sind.

Schwächen der Suzuki GSX-S 1000

  • Wer eher entspannt fährt, kann die Leistungsstärke als „zu viel“ empfinden.
  • Das sportlichere Setup kann im Stadtverkehr je nach Körperhaltung weniger entspannend wirken.

Stärken der Royal Enfield Guerrilla 450

  • Charaktervolles, stimmiges Fahrgefühl – ideal für Alltag und Landstraße.
  • Unkompliziertes Handling, das sich im Alltag oft leichter anfühlt.
  • Gute Passung für entspannte Touren, bei denen das Motorrad nicht „unter Druck“ gesetzt wird.

Schwächen der Royal Enfield Guerrilla 450

  • Bei sehr dynamischem Fahrstil stößt die 450er schneller an Grenzen als die GSX-S 1000.
  • Wer maximale Reserven sucht, wird die größere Leistungsklasse der Suzuki vermissen.

Welche Kaufentscheidung passt besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Suzuki GSX-S 1000 ist die bessere Wahl, wenn häufig zügig gefahren wird, Überholmanöver und dynamisches Kurvenfahren zum Alltag gehören und man Reserven schätzt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll, die Strecken oft kürzer sind und ein charaktervolles, entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 ist für alle die richtige Wahl, die ein leistungsstarkes Naked Bike suchen und ihre Fahrten gern dynamisch gestalten. Im Vergleich zeigt sich ihre Stärke besonders dort, wo Reserven zählen: beim zügigen Beschleunigen, beim Überholen und bei sportlicherem Fahren auf Landstraßen. Auch die Brems- und Fahrdynamik wirken auf dieses Profil abgestimmt. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, findet in der Royal Enfield Guerrilla 450 oft den besseren Alltagspartner. Sie überzeugt mit einem stimmigen, charaktervollen Fahrgefühl, unkomplizierterem Handling und einer Auslegung, die sich im Stadtverkehr und auf gemütlichen Touren sehr natürlich anfühlt. Kurz gesagt: GSX-S 1000 für Performance-Fans mit Anspruch an Reserven, Guerrilla 450 für Fahrerinnen und Fahrer, die Alltag, Charakter und entspanntes Fahren in den Mittelpunkt stellen.

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