UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
Weiter zum Testbericht
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-S 1000 vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Beim Vergleich der Suzuki GSX-S 1000 und der Yamaha WR 125 R prallen zwei Motorrad-Philosophien aufeinander. Die eine steht für souveräne Leistung, sportliches Auftreten und ein klares Straßen-Fokus-Konzept. Die andere ist eher die kompakte Wahl für Einsteiger, die ein leichtes, agiles Motorrad suchen und dabei auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß haben möchten. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur bei Motor und Fahrgefühl, sondern auch bei Einsatzprofil, Komfort und dem, was man im Alltag wirklich spürt.

Grundidee der beiden Modelle

Suzuki GSX-S 1000: Straßenperformance als Schwerpunkt

Die Suzuki GSX-S 1000 ist als sportliche Naked-Bike-Interpretation gedacht: offen, direkt und mit dem Anspruch, auf der Landstraße wie auch im Alltag dynamisch zu wirken. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Reserven – besonders dann, wenn Beschleunigung, Durchzug und zügiges Fahren gefragt sind. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei flotter Gangart nicht schnell „am Limit“ ist, findet hier eine klare Richtung.

Yamaha WR 125 R: Leicht, wendig und vielseitig

Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: leichtes Handling, ein unkompliziertes Fahrgefühl und eine Bauart, die auch für Offroad-Impulse taugt. Das Motorrad ist besonders interessant, wenn kurze Wege in der Stadt, das erste Motorrad-Erlebnis oder gelegentliche Ausflüge auf unbefestigte Strecken im Vordergrund stehen. Die WR wirkt wie ein Bike, das man gern bewegt – ohne dass man ständig „große“ Dimensionen im Kopf haben muss.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Durchzug vs. Agilität

Der größte Unterschied liegt natürlich im Charakter des Antriebs. Die Suzuki GSX-S 1000 spielt ihre Stärken vor allem im Bereich Durchzug und Reserven aus. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten und beim zügigen Überholen. Die Kraft steht dabei nicht nur „irgendwie“ zur Verfügung, sondern wirkt wie ein durchgehendes Leistungsband, das das Motorrad souverän wirken lässt.

Die Yamaha WR 125 R setzt dagegen auf Leichtigkeit und Drehfreude. Statt großer Reserven steht ein eher pragmatischer Umgang mit der Leistung im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn man es aktiv fährt und die Drehzahl nutzt. Für viele Situationen im Alltag ist das völlig ausreichend – vor allem, wenn Strecken kurz sind oder das Tempo eher moderat bleibt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Stärke GSX-S 1000: souveräner Vortrieb, entspanntes Fahren bei flotter Gangart, starkes Gefühl beim Beschleunigen.
  • Schwäche GSX-S 1000: weniger „spielerisch“ im Sinne von leichtem Handling; wer ein kleines, leichtes Bike sucht, fühlt sich hier eher „groß“ unterwegs.
  • Stärke WR 125 R: agiles Handling, unkomplizierter Einstieg, Spaß bei aktivem Fahren.
  • Schwäche WR 125 R: bei hohen Geschwindigkeiten oder langen Autobahnabschnitten ist die Leistungsreserve naturgemäß begrenzter.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Straßenfokus vs. Offroad-Feeling

Stabilität und Dynamik bei der GSX-S 1000

Die Suzuki GSX-S 1000 ist auf ein sportliches, straßenorientiertes Fahrverhalten ausgelegt. Das Bike wirkt dabei stabil und vermittelt Vertrauen, wenn es zügig durch Kurven geht oder wenn die Fahrbahn nicht ganz perfekt ist. Gerade bei dynamischem Fahren zeigt sich der Vorteil eines größeren, straßenbetonten Setups: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten und das Fahrgefühl ist klar.

Wendigkeit und Komfort im „Gemischtbetrieb“ bei der WR 125 R

Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem in der Wendigkeit und im unaufgeregten Handling aus. Auf engem Raum, bei niedrigen Geschwindigkeiten und auf Wegen, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen, wirkt sie besonders passend. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen das Gefühl, dass man das Motorrad „einfach bewegt“ – ohne dass man ständig mit großen Dimensionen kämpfen muss.

Vergleich der Fahrwerks-Realität

  • GSX-S 1000: mehr Stabilität und sportliche Dynamik auf der Straße, ideal für zügige Landstraßenrunden.
  • WR 125 R: mehr Agilität und Vielseitigkeit für Alltag, Feldwege und leichtes Offroad-Feeling.

Bremsen und Sicherheit: Wie das Motorrad Tempo kontrolliert

Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-S 1000 ist auf höhere Geschwindigkeiten und stärkere Leistungsanforderungen ausgelegt. Dadurch wirkt die Bremsleistung im Alltag besonders dann überzeugend, wenn es sportlich wird oder wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern ansteht. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf ein eher leichtes, kontrolliertes Tempo ausgelegt. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern passt zum Konzept: Sie bremst zuverlässig im Rahmen des Einsatzprofils und fühlt sich dabei oft intuitiv an.

Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?

GSX-S 1000: sportlich, aber straßentauglich

Die Suzuki GSX-S 1000 bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber dennoch alltagstauglich sein kann – vor allem, wenn die Fahrten nicht ausschließlich aus langen, sehr entspannten Autobahnphasen bestehen. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und die Kontrolle über das Motorrad aktiv nutzen, passt die Ergonomie besonders gut.

WR 125 R: aufrecht und handlich

Die Yamaha WR 125 R wirkt ergonomisch eher „unkompliziert“. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, ist das ein Plus. Die aufrechte Haltung und die kompakte Bauweise machen das Bike im Stadtverkehr und bei kurzen Touren angenehm. Auch wenn es mal unwegsamer wird, bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle vor allem im Anspruch. Die GSX-S 1000 ist eher auf ein Motorrad-Erlebnis ausgerichtet, bei dem Leistung, Dynamik und straßenorientierte Technik im Vordergrund stehen. Die WR 125 R setzt stärker auf das, was im Alltag zählt: einfache Handhabung, ein unkompliziertes Fahrgefühl und ein Setup, das auch mal „nicht perfekt“ sein darf.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wenn die Suzuki GSX-S 1000 die bessere Wahl ist

  • Wenn längere Strecken und zügiges Fahren auf Landstraßen im Fokus stehen.
  • Wenn ein Motorrad mit spürbaren Reserven gesucht wird.
  • Wenn das Fahrgefühl „direkt und sportlich“ sein darf und Stabilität bei Tempo wichtig ist.

Wenn die Yamaha WR 125 R die bessere Wahl ist

  • Wenn ein leichtes, agiles Motorrad für Stadt und Alltag gesucht wird.
  • Wenn gelegentliche Ausflüge auf unbefestigte Strecken Spaß machen.
  • Wenn ein Einstieg oder ein unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Leistung.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 ist das Motorrad für alle, die vor allem Straße fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Bike suchen, das mit Durchzug und Reserven überzeugt. Wer häufig Landstraße fährt, dynamische Fahrten mag und beim Beschleunigen ein souveränes Gefühl erwartet, wird mit der GSX-S 1000 deutlich mehr „Leistungs-Genuss“ erleben.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn Leichtigkeit, Wendigkeit und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Für Stadtverkehr, kurze Touren und gelegentliches Offroad-Feeling ist die WR 125 R oft die passendere Entscheidung, weil sie sich unkompliziert bewegen lässt und das Fahrgefühl eher spielerisch bleibt.

Kurz gesagt: GSX-S 1000 für sportliche Straße und mehr Reserven – WR 125 R für agiles Handling, Einsteigerfreundlichkeit und einen Mix aus Asphalt und leichtem Gelände.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙