| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Suzuki SV 650 vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Landstraße und Kurven
Wenn zwei beliebte Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich Suzuki SV 650 und Aprilia Tuono 660 stehen vor allem Charakter, Fahrbarkeit und das „Gesamtpaket“ im Fokus. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, aber je nach Anspruch unterschiedlich viel Elektronik, Performance und sportliche Ausrichtung erwarten.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf das, was im Alltag und auf der Hausrunde wirklich zählt: Motorgefühl, Ansprechverhalten, Fahrwerkspaket, Bremsen und die Frage, wie gut sich das jeweilige Bike über längere Zeit „einfach“ bewegen lässt.
Motorkonzept und Fahrgefühl: V2-Charakter vs. sportlicher 660er
Wie sich der Motor im Alltag anfühlt
Die Suzuki SV 650 setzt auf den bekannten V2-Charakter. Das bedeutet: ein spürbar anderes Drehmomentgefühl als bei vielen Reihenmotoren. Der Motor wirkt oft „bodenständig“, lässt sich im Stadtverkehr angenehm dosieren und vermittelt ein natürliches Gefühl beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen.
Die Aprilia Tuono 660 verfolgt dagegen einen klar sportlicheren Ansatz. Der 660er Motor ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und sich dynamisch aufzubauen. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad in Schwung bringt, bekommt hier ein sehr direktes Ansprechverhalten.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der SV 650: Der V2-Charakter macht das Motorrad besonders alltagstauglich. Es fühlt sich oft entspannt an, ohne dass man ständig in hohe Drehzahlen muss. Das ist ein Pluspunkt für Pendler, für Touren mit wechselndem Tempo und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht „ständig nach Sport“ verlangt.
Schwäche der SV 650: Wer maximale Sportlichkeit und ein sehr „spontanes“ Hochdrehen sucht, empfindet den Charakter der SV 650 manchmal als weniger aggressiv als bei der Tuono.
Stärke der Tuono 660: Die Aprilia wirkt lebendig und sportlich. In zügigen Passagen und beim Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich die Stärke des 660er-Konzepts: Das Motorrad nimmt Fahrt auf, ohne dass man lange warten muss.
Schwäche der Tuono 660: Der sportliche Fokus kann im Alltag je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern. Wer sehr gemütlich unterwegs ist, merkt schneller, dass das Bike stärker auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt ist.
Leistungsentfaltung: Wie sich „mehr“ anfühlt
Beim Vergleich der Leistungswerte und des Drehmomentgefühls geht es nicht nur um „wer schneller ist“, sondern darum, wie gut die Leistung in reale Situationen übersetzt wird. Die SV 650 spielt ihre Stärken häufig über eine gut nutzbare Bandbreite aus. Die Tuono 660 setzt dagegen stärker auf eine sportliche, spürbar dynamische Leistungsentfaltung.
In der Praxis bedeutet das: Auf der Landstraße kann die SV 650 sehr souverän wirken, weil sie sich harmonisch in den Alltag integrieren lässt. Die Tuono 660 punktet besonders dann, wenn das Tempo steigt und die Fahrweise aktiver wird – etwa beim sportlichen Kurvenfahren oder beim zügigen Überholen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Wie das Fahrwerk den Charakter prägt
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sicher sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt: beim schnellen Richtungswechsel, beim Bremsen in die Kurve oder auf schlechterem Asphalt. Die SV 650 ist in der Regel darauf ausgelegt, ein ausgewogenes, gutmütiges Handling zu bieten. Das macht sie zu einer Maschine, die man gern „einfach fährt“ – auch wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die Tuono 660 ist dagegen stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Handling wirkt oft präziser, die Rückmeldung direkter. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv führt, wird die Aprilia als sehr „ansprechend“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen
SV 650: Stärke ist die Alltagstauglichkeit im Fahrwerksgefühl. Sie wirkt häufig stabil und verlässlich, ohne dabei unnötig „hart“ zu sein. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ambitionierter Fahrweise nicht ganz so „sportlich“ wirkt wie die Tuono.
Tuono 660: Stärke ist die sportliche Präzision. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlicher Fahrweise oder auf unruhigem Untergrund etwas stärker fordert, weil die sportliche Auslegung stärker durchschlägt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen geht es um mehr als reine Bremsleistung. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremskraft dosieren lässt und wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt. Die SV 650 bietet in der Regel ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das sich für Stadt und Landstraße gleichermaßen eignet.
Die Tuono 660 zielt stärker auf sportliche Nutzung. Dadurch kann das Bremsgefühl direkter und „sportlicher“ wirken, was gerade bei zügiger Fahrweise ein Plus ist. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt fährt, merkt die sportliche Auslegung manchmal als „mehr“ als nötig.
Elektronik und Ausstattung: Komfort vs. Sportfokus
Elektronik ist heute ein großer Teil des Motorrad-Erlebnisses. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die SV 650 setzt eher auf ein unkompliziertes Gesamtpaket, während die Tuono 660 stärker in Richtung sportliche Unterstützung und moderne Features tendiert.
Das wirkt sich besonders auf zwei Dinge aus: Starten und Losfahren im Alltag sowie Fahren in dynamischen Situationen. Während die SV 650 oft als „einfach und direkt“ empfunden wird, kann die Tuono 660 durch ihre sportorientierte Elektronik das Gefühl vermitteln, dass das Motorrad noch stärker auf Performance ausgelegt ist.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Gerade bei Naked Bikes ist die Sitzposition ein entscheidender Punkt. Die SV 650 wirkt oft so, dass sie für viele Fahrertypen angenehm zugänglich bleibt: aufrecht genug für den Alltag, sportlich genug für die Landstraße. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Touren genutzt werden soll.
Die Tuono 660 ist tendenziell sportlicher positioniert. Das kann beim zügigen Fahren Vorteile bringen, weil das Motorrad schneller „in die Linie“ kommt. Wer jedoch viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken sehr entspannt fahren möchte, kann die SV 650 als komfortabler empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Im Alltag zählt, wie gut sich das Motorrad im Stop-and-Go bewegt, wie leicht es zu kontrollieren ist und wie angenehm es sich über längere Zeit fahren lässt. Die SV 650 punktet hier häufig mit einem unkomplizierten Charakter: Sie ist leicht zu handeln, wirkt nicht übertrieben „auf Sport getrimmt“ und passt gut zu wechselnden Anforderungen.
Die Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem klaren sportlichen Unterton. Sie macht Spaß, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern wenn Kurven, Beschleunigung und Dynamik eine Rolle spielen. Für sehr ruhige Pendelstrecken kann die Aprilia „zu viel Motorrad“ sein – für alle, die gern aktiv fahren, ist genau das ihr Reiz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Suzuki SV 650 besonders stark ist
- Charakter: V2-Feeling, das sich harmonisch und alltagstauglich anfühlt.
- Fahrbarkeit: Oft sehr gut dosierbar, besonders bei wechselndem Tempo.
- Ergonomie: Tendenziell angenehmer für gemischte Nutzung (Stadt & Tour).
Wo die Aprilia Tuono 660 besonders stark ist
- Sportlichkeit: Direkteres, dynamischeres Ansprechverhalten.
- Handling: Präziseres Gefühl bei zügiger Fahrweise.
- Gesamtpaket: Tendenziell stärker auf Performance und moderne Unterstützung ausgelegt.
Typische Grenzen beider Modelle
- SV 650: Wer maximale Aggressivität und „Rennstrecken-Vibes“ sucht, fühlt sich mit der Tuono oft schneller abgeholt.
- Tuono 660: Wer sehr entspannt und ohne sportliche Ambitionen fährt, kann die Aprilia als fordernder oder „zu sportlich“ empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Suzuki SV 650 und Aprilia Tuono 660 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Beide sind Naked Bikes mit eigenem Charakter, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Für wen ist die SV 650 die bessere Wahl?
Die SV 650 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße zuverlässig Spaß macht. Wer ein harmonisches V2-Gefühl mag, gern entspannt unterwegs ist und ein Bike möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird mit der Suzuki sehr zufrieden sein.
Für wen ist die Tuono 660 die bessere Wahl?
Die Tuono 660 ist ideal, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das spürbar direkt reagiert, bekommt mit der Aprilia ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch dann, wenn moderne Features und ein stärkerer Performance-Fokus wichtig sind, wirkt die Tuono oft wie die passendere Wahl.
Fazit:
Die Suzuki SV 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Naked Bike mit V2-Charakter suchen, das im Alltag entspannt bleibt und auf der Landstraße souverän mitspielt. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Fahrgefühl, in der gut nutzbaren Leistungsentfaltung und in der unkomplizierten Art, mit der sie sich über viele Situationen hinweg angenehm fahren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt, trifft mit der SV 650 häufig genau den richtigen Ton.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Dynamik und sportliche Präzision wichtiger sind. Das Motorrad wirkt lebendiger, reagiert direkter und macht besonders bei zügiger Fahrweise Spaß. Wer Kurven aktiv fährt, das Gas gern nutzt und ein Bike mit stärkerem Performance-Fokus bevorzugt, findet in der Tuono 660 meist die passendere Option.
Kurz gesagt: SV 650 für alltagstauglichen Charakter und entspanntes Fahren, Tuono 660 für sportliche Direktheit und mehr „Kick“ in dynamischen Momenten.