| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Suzuki SV 650 vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt die Entscheidung oft nicht nur in der Motorleistung, sondern im gesamten Charakter: Fahrgefühl, Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Wartungs- und Kostenaspekte sowie das, was man mit dem Motorrad vorhat. Der Vergleich zwischen der Suzuki SV 650 und der Benelli Leoncino Bobber 400 zeigt genau das: Hier trifft ein bewährter Allrounder auf einen klar designorientierten Bobber-Ansatz. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Grundcharakter: Allrounder vs. Bobber-Statement
Die Suzuki SV 650 steht für einen pragmatischen, vielseitigen Stil. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad im Alltag genauso wohlfühlt wie auf einer Feierabendrunde. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt stärker auf den Look und das Gefühl eines „Statement“-Motorrads. Der Bobber-Charakter zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch darin, wie das Motorrad sich anfühlt: kompakter, direkter und oft mit einem etwas anderen Fokus auf Stil und Fahrspaß im Stadt- und Landstraßenbereich.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im direkten Vergleich wirkt die Suzuki SV 650 wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“. Der Motor liefert gleichmäßig und lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein ruhiges, sicheres Fahrgefühl – besonders dann, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und wechselnden Untergründen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen oft lebendiger im Sinne von „anspringend“ und nah am Fahrer. Das Motorrad ist spürbar darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und gern spontan losfährt. Wer vor allem kurze bis mittlere Touren plant und dabei Wert auf einen markanten Auftritt legt, findet hier einen passenden Ansatz.
Motor und Antrieb: Leistung ist nicht alles
Beim Vergleich der beiden Modelle ist die Motorcharakteristik entscheidend. Die Suzuki SV 650 profitiert von ihrem größeren Hubraum und dem typischen Twin-Charakter: Das macht sie besonders stark, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man auf Landstraßen nicht ständig in den Drehzahlen „arbeiten“ möchte. Gleichzeitig ist sie so abgestimmt, dass sie nicht nur für sportliche Fahrten taugt, sondern auch im Alltag angenehm bleibt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken eher in einem Bereich aus, in dem Leichtigkeit und Kontrolle wichtiger sind als „Durchzug um jeden Preis“. Der kleinere Hubraum sorgt dafür, dass das Motorrad oft entspannter wirkt – gerade in Situationen, in denen man nicht permanent am Limit fahren möchte. Für viele Fahrprofile ist das genau richtig: Stadt, Landstraße, entspanntes Cruisen und gelegentliches sportliches Herausbeschleunigen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Suzuki SV 650 – Stärke: Viel nutzbares Drehmoment über einen breiten Bereich, wodurch Überholmanöver und Beschleunigung weniger „planungsintensiv“ werden. Schwäche: Wer ausschließlich kurze Strecken fährt und dabei vor allem das „Look & Feel“ sucht, könnte den Allround-Charakter als weniger fokussiert empfinden.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärke: Sehr zugänglich und oft angenehm leicht zu handeln. Das Motorrad wirkt wie gemacht für spontane Touren und eine entspannte Fahrweise. Schwäche: Wer regelmäßig lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten bevorzugt, wird die Grenzen des kleineren Antriebs eher spüren.
Fahrwerk, Handling und Fahrbarkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der „Art“, wie sie Kurven und Richtungswechsel annehmen. Die Suzuki SV 650 ist tendenziell ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle betont. Dadurch fühlt sie sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän an – etwa wenn die Straße mal glatt, mal rau ist oder wenn der Verkehr die Linienwahl beeinflusst.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich oft agiler im Stadtverkehr und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn häufig geparkt, rangiert oder in engen Situationen gefahren wird. Gleichzeitig ist das Motorrad durch den Bobber-Ansatz und die kompaktere Auslegung häufig so „nah dran“, dass man die Fahrbewegungen sehr direkt spürt.
Kurvengefühl: Wer mag was?
Wer ein Motorrad sucht, das sich auf längeren Landstraßen „aufbaut“ und dabei kontinuierlich Spaß macht, findet in der Suzuki SV 650 oft den besseren Begleiter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut und sich in Kurven wie ein lebendiges Spielzeug anfühlt, wird mit der Benelli Leoncino Bobber 400 eher glücklich.
Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Suzuki SV 650 ist typischerweise so ausgelegt, dass sie für viele Fahrer über längere Zeit angenehm bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die erste Runde zählt, sondern auch die Tour danach.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Bobber-Look – und damit oft auf eine Sitzhaltung, die sich „stylisch“ anfühlt. Das kann sehr gut passen, wenn man das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Fahrten nutzt. Für längere Strecken hängt es stärker davon ab, wie die individuelle Körpergröße und Beweglichkeit zur Geometrie passt.
Komfort vs. Stil
Die Suzuki SV 650 punktet eher mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Komfort und sportlicher Haltung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet eher mit dem Stil und dem direkten Fahrgefühl – Komfort ist vorhanden, aber die Priorität liegt spürbar anders.
Design und „Warum fährt man damit?“
Design ist beim Motorrad mehr als nur Optik. Es beeinflusst, wie man sich auf das Motorrad freut und wie man es im Alltag wahrnimmt. Die Suzuki SV 650 wirkt zeitlos und „funktional“ – ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob es gerade „zum Anlass“ passt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ein Hingucker. Der Bobber-Charakter zieht Blicke an und macht Lust auf Individualisierung. Wer gern mit dem Motorrad auch optisch eine klare Richtung zeigt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Verkehr funktioniert und wie entspannt man es im Alltag bewegen kann. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken besonders im Stadtverkehr aus: kompakter Eindruck, direkteres Handling und ein Fahrgefühl, das nicht nach „großem Motorrad“ verlangt.
Die Suzuki SV 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag auch aus längeren Strecken besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man für viele Situationen „mitnehmen“ kann: Pendeln, Wochenendtour, spontane Umwege. Gerade wenn man nicht jedes Mal neu planen möchte, ist das ein Plus.
Reisen und längere Strecken
Für längere Touren ist die Suzuki SV 650 meist im Vorteil, weil der größere Motor und die allroundige Abstimmung mehr Reserven bieten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann natürlich auch auf Tour gehen, aber sie passt eher zu Fahrten, bei denen der Fokus auf dem Erlebnis liegt und nicht auf maximaler Reichweite an „Dampf“.
Kosten, Wartung und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Preis auch Folgekosten eine Rolle: Verschleißteile, Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und der allgemeine Aufwand. Beide Modelle sind grundsätzlich so positioniert, dass sie für viele Fahrer interessant sind. Im Vergleich zeigt sich aber: Die Suzuki SV 650 ist als etablierter Allrounder oft eine „sichere“ Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das man langfristig nutzen möchte und das sich in vielen Situationen bewährt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders spannend, wenn man bewusst ein Motorrad mit eigenem Stil sucht und dabei Wert auf ein zugängliches Fahrgefühl legt. Wer gern individualisiert oder ein Motorrad möchte, das optisch aus der Masse heraussticht, findet hier einen starken Grund.
Welche Schwächen sollte man kennen?
Auch wenn beide Motorräder ihren Reiz haben, gibt es typische Punkte, die man vor dem Kauf realistisch einordnen sollte.
Suzuki SV 650 – mögliche Schwäche: Wer ein sehr „kompaktes“ und stark designgetriebenes Motorrad sucht, könnte den eher neutralen Charakter weniger aufregend finden. Außerdem ist sie durch ihren Allround-Ansatz weniger „Bobber pur“.
Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwäche: Wer regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen des kleineren Antriebs eher merken. Zudem sollte die Sitzposition zur eigenen Statur passen, damit längere Fahrten wirklich angenehm bleiben.
Fazit:
Die Suzuki SV 650 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Landstraßen sowie bei längeren Touren Reserven bietet. Der Charakter ist allroundig, das Fahrgefühl wirkt stabil und gutmütig, und damit passt sie besonders zu Fahrern, die „ein Motorrad für vieles“ möchten.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die passendere Entscheidung, wenn der Fokus stärker auf Stil, direktem Fahrgefühl und einem unkomplizierten Einstieg liegt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Ausflüge und alle, die ein Motorrad möchten, das optisch auffällt und sich lebendig anfühlt.
Kurz gesagt: SV 650 für den Allround-Alltag und längere Touren, Leoncinο Bobber 400 für den Look, die Agilität und das entspannte Cruisen.