UVP 7.779 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 19.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Alles, was man braucht
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Tourer oder Cruiser - oder doch einfach nur eine Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preis
  • echter V2
  • Harmonischer Gesamteindruck
  • Soziustauglichkeit im Vergleich
Kontra:
  • Materialqualität
Pro:
  • Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
  • Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
  • Lässige Sitzposition
  • LED, Tempomat und Keyless Go Serie
  • 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
  • Überraschend agil
Kontra:
  • Rangieren schwierig
  • Leerlauf finden schwierig
  • Kniewinkel hinten eng
  • Einzelbremsscheibe vorne

Abmessungen & Gewicht

Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.140mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.090mm
Gewicht317kg
Radstand1.625mm
Länge2.325mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.746ccm
Hub111mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 8.100 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite363km
Leistung83 PS bei 5.450 U/Min
Drehmoment145 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne130/70 B18 63 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne  große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.

Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.

Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.590€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.300€
  • Baujahre: 1999 bis 2010, wieder seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, grau, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.490 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.000€
  • Farben: schwarz, grau, sand

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Suzuki SV 650 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird die Entscheidung oft spannend: Die Suzuki SV 650 steht für einen agilen, alltagstauglichen Roadster mit direktem Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem Auftritt und einem Fahrstil, der eher nach Ruhe und Drehmoment als nach sportlicher Hektik klingt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken mit – und wo liegen die Grenzen?

Grundcharakter: Roadster vs. Cruiser

Die Suzuki SV 650 ist als Roadster darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu finden. Das Konzept wirkt unkompliziert: übersichtliche Bedienung, ein Motor, der sich harmonisch in den Drehzahlen bewegt, und ein Fahrwerk, das Kurven nicht als Hindernis, sondern als Einladung versteht. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt einen anderen Ansatz. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Sitzposition, im Schwerpunktgefühl und im gesamten „Flow“ beim Fahren. Statt maximaler Agilität steht das entspannte Gleiten im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist – und bei denen der Sound und die Präsenz genauso wichtig sind wie die reine Fahrleistung.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Suzuki SV 650 liefert ihre Kraft so, dass sie sich in vielen Situationen „einfach“ anfühlt – vom zügigen Anfahren bis zum dynamischen Beschleunigen aus Kurven. Das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe wirkt stimmig, wodurch sich das Motorrad besonders im Alltag gut kontrollieren lässt.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt stärker auf das typische Cruiser-Erlebnis: spürbares Drehmoment, ein kräftiger Schub und ein Fahrgefühl, das weniger auf „hochdrehen“ ausgelegt ist. Dadurch kann sich das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo sehr souverän anfühlen – besonders dann, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht.

Sound und „Motorrad-Identität“

Auch wenn Fahrleistungen nicht alles sind: Der akustische Eindruck ist bei beiden Modellen Teil der Identität. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt hier ihre Stärken besonders aus. Wer Wert auf Präsenz legt, bekommt ein Motorrad, das man nicht überhört. Die Suzuki SV 650 bleibt dagegen eher „funktional sportlich“ – sie klingt nicht weniger nach Motorrad, aber sie steht stärker für Fahrspaß durch Agilität.

Ergonomie und Sitzposition

Die Suzuki SV 650 bietet eine Sitzposition, die sich meist als ausgewogen beschreiben lässt: nicht zu gestreckt, aber auch nicht so tief, dass man sich „festgefahren“ fühlt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken, weil die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt eine deutlich cruiser-typische Haltung mit. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil man entspannter sitzt. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich und aktiv in die Kurve geht, könnte die Sitzposition als weniger „direkt“ empfinden als beim Roadster-Ansatz der SV 650.

Fahrwerk, Bremsen und Handling

Agilität in der Praxis

Beim Thema Handling zeigt sich die Stärke der Suzuki SV 650: Das Motorrad wirkt leichtfüßig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und lässt sich in engen Situationen gut führen. Gerade wenn der Alltag aus Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenbedingungen besteht, spielt diese Art von Fahrbarkeit ihre Vorteile aus.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist nicht „schlecht“ im Handling – sie ist nur anders. Das Fahrwerk und die Geometrie sind auf den Cruiser-Fahrstil abgestimmt. Dadurch kann sich das Motorrad auf schnellen Richtungswechseln weniger agil anfühlen als die SV 650. Dafür punktet es häufig mit Stabilität und einem ruhigen, souveränen Eindruck bei gleichmäßigem Tempo.

Bremsgefühl und Kontrolle

Im Vergleich der Bremscharakteristik ist entscheidend, wie gut man dosieren kann. Die Suzuki SV 650 wirkt in der Regel so, dass man Bremsmanöver fein abstimmen kann – ein Plus für Stadt und Landstraße. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann ebenfalls zuverlässig verzögern, aber der gesamte Fahrstil ist stärker auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt. Wer sehr sportlich bremst und häufig hartes Verzögern trainiert, wird die SV 650 oft als direkter empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Strecken

Für den täglichen Einsatz ist die Suzuki SV 650 besonders attraktiv, weil sie sich unkompliziert bewegt und das Handling im Verkehr leicht bleibt. Dazu kommt, dass sie in vielen Situationen „einfach passt“: vom Rangieren bis zum zügigen Wegbeschleunigen an der nächsten Kreuzung.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann im Alltag Spaß machen, aber sie verlangt eher nach einem bewussten Fahrstil. Wer gern cruiser-typisch unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das sich nicht nach „Arbeit“ anfühlt, sondern nach Genuss. In sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go kann die größere „Cruiser-Präsenz“ subjektiv mehr Aufmerksamkeit erfordern als bei der SV 650.

Langstrecke und Komfort

Auf längeren Strecken spielt die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ihre Stärken oft besonders aus: Die Sitzhaltung und der Cruiser-Fokus begünstigen entspanntes Fahren. Dazu kommt, dass das Motorrad durch sein Drehmomentgefühl häufig ohne ständiges Nachschalten auskommt, was den Stressfaktor senken kann.

Die Suzuki SV 650 ist ebenfalls langstreckentauglich, aber anders. Sie punktet eher mit dem Gefühl, jederzeit „aktiv“ bleiben zu können. Wer gern ab und zu die Fahrdynamik nutzt, findet auf der Landstraße und auf kurvigen Strecken schnell wieder den Rhythmus. Für sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen kann der Cruiser-Ansatz der Sport Glide jedoch im Komfortempfinden im Vorteil sein.

Ausstattung und Charakter: Was passt besser zum eigenen Stil?

Die Suzuki SV 650 wirkt wie ein Motorrad, das man vielseitig einsetzt: als Einstieg, als Zweitmotorrad oder als „immer dabei“-Option. Der Fokus liegt auf Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und einem Motor, der sich in vielen Situationen gut anfühlt.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist stärker auf Stil, Präsenz und Cruiser-Feeling ausgerichtet. Wer sich an Design, Sound und dem typischen Harley-Gefühl orientiert, bekommt ein Motorrad, das sich klar positioniert. Gleichzeitig sollte man ehrlich prüfen, ob der eigene Fahrstil eher „agil und aktiv“ oder „entspannt und souverän“ ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki SV 650

  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Direktes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzprofile

Schwächen der Suzuki SV 650

  • Cruiser-Komfort und „Gleiten“-Gefühl kommen nicht im gleichen Maß wie bei der Sport Glide
  • Wer stark auf Sound- und Präsenzfaktor setzt, könnte die Harley als emotionaler empfinden

Stärken der Harley-Davidson Sport Glide FLSB

  • Starker Cruiser-Charakter mit Drehmomentgefühl und Präsenz
  • Entspannter Langstreckenfokus durch Sitzhaltung und Fahrstil
  • Akustik und Design als Teil des Fahrerlebnisses

Schwächen der Harley-Davidson Sport Glide FLSB

  • Weniger „sportlich-direkt“ im Vergleich zur SV 650 bei sehr dynamischen Manövern
  • Im dichten Stadtverkehr kann der Cruiser-Ansatz subjektiv mehr „Handling-Aufmerksamkeit“ erfordern

Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?

Die Entscheidung zwischen Suzuki SV 650 und Harley-Davidson Sport Glide FLSB hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, schnell Vertrauen aufbaut und auf der Landstraße wie in der Stadt Spaß macht, ist die SV 650 häufig die passendere Wahl. Wenn hingegen ein Motorrad im Fokus steht, das mit Cruiser-Feeling, Drehmoment und markanter Ausstrahlung überzeugt und auf längeren Strecken besonders gut funktioniert, spielt die Sport Glide ihre Stärken aus.

Fazit:

Die Suzuki SV 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges, agiles Motorrad suchen: für den Alltag, für kurvige Landstraßen und für Fahrten, bei denen man das Handling aktiv nutzen möchte. Das Fahrgefühl wirkt direkt und unkompliziert, wodurch sich die SV 650 besonders für Fahrer eignet, die Dynamik und Alltagstauglichkeit kombinieren wollen.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Charakter priorisieren: entspannteres Fahren, spürbares Drehmoment, starke Präsenz und ein Erlebnis, das Design und Sound bewusst in den Vordergrund stellt. Wer vor allem Langstrecke genießen möchte oder sich im Fahrstil eher „souverän gleitend“ als „sportlich agil“ sieht, findet in der Sport Glide die stimmigere Wahl.

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