UVP 7.779 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 8.589 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 7.299 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Alles, was man braucht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preis
  • echter V2
  • Harmonischer Gesamteindruck
  • Soziustauglichkeit im Vergleich
Kontra:
  • Materialqualität
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • neues TFT-Display mit Navi-Lösung
  • kräftige Bremse
  • überraschend potenter Motor
  • schönes Ansaug-Geräusch
  • agiles Fahrverhalten
  • Spaß-Granate!
Kontra:
  • Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.140mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.090mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht184kg
Radstand1.400mm
Länge2.085mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.105mm
Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 8.100 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite363km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.207km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne  große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.

Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.

Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.590€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.300€
  • Baujahre: 1999 bis 2010, wieder seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, grau, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: seit 2014 
  • Farben: schwarz, blau, weiß-cyan

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

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Suzuki SV 650 vs Kawasaki Z 650 vs Yamaha MT-07 vs Benelli 752 S: Der Vergleich

Wenn es um moderne 650er-Naked-Bikes geht, stehen vier Modelle besonders oft auf der Liste: Suzuki SV 650, Kawasaki Z 650, Yamaha MT-07 und Benelli 752 S. Alle vier zielen auf ein ähnliches Einsatzgebiet: Alltag, Feierabendrunde, gelegentliche Tour und ein Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Motorcharakter, Fahrwerksauslegung, Bremsgefühl und im Gesamtkonzept. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern um das, was sich beim Fahren und im Alltag wirklich bemerkbar macht.

Grundidee: Vier Naked-Bikes, vier Philosophien

Die Suzuki SV 650 setzt traditionell auf einen Charakter, der sich warm und direkt anfühlt. Die Kawasaki Z 650 wirkt dagegen oft wie das „rundere Paket“: ausgewogen, stabil und mit einem Motor, der sich sowohl entspannt als auch dynamisch fahren lässt. Die Yamaha MT-07 ist bekannt dafür, dass sie sich leichtfüßig anfühlt und mit ihrem Drehmoment- und Gasannahmegefühl besonders viel Fahrspaß erzeugt. Die Benelli 752 S versucht, moderne Akzente und ein stimmiges Gesamtbild in die Waage zu bringen – mit dem Anspruch, sich nicht verstecken zu müssen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Charakter der Motoren im Vergleich

Im Vergleich der vier Modelle zeigt sich: Es geht weniger darum, wer „am stärksten“ ist, sondern wie die Kraft nutzbar gemacht wird. Die Suzuki SV 650 liefert einen Motor, der sich besonders natürlich anfühlt, sobald das Tempo steigt. Das macht sie attraktiv für Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten – dort, wo man nicht ständig im Drehzahlkeller nachladen muss.

Die Kawasaki Z 650 punktet häufig mit einem sehr gleichmäßigen Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Bike in vielen Situationen berechenbar: Ampelstarts, zügiges Einfädeln oder das Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus. Wer ein Naked Bike sucht, das sich „einfach gut“ fahren lässt, findet hier oft einen starken Kandidaten.

Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Bike, das besonders viel Spaß aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich zieht. Das Gas reagiert lebendig, und die Kraft wirkt so, als würde sie schneller „da sein“, als man es von reinen Zahlen erwarten würde. Das ist ideal, wenn häufig kurze Schaltvorgänge und spontane Beschleunigungssituationen vorkommen.

Die Benelli 752 S versucht, diesen modernen Fahrspaß ebenfalls zu liefern, wirkt dabei aber oft etwas anders abgestimmt. Je nach Fahrstil kann das sehr reizvoll sein: Wer ein Bike mag, das sich nicht wie ein 0815-Komplettpaket anfühlt, sondern mit eigener Note, findet hier Potenzial. Gleichzeitig lohnt es sich, das Ansprechverhalten im eigenen Tempo zu testen, weil die Charakteristik spürbar vom „klassischen“ Gefühl der etablierten Modelle abweichen kann.

Stärken und Schwächen bei der Kraftentfaltung

Stärken der Suzuki SV 650 liegen häufig in der souveränen Art, Leistung über einen breiteren Bereich nutzbar zu machen. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo ein besonders „sportlich-direktes“ Ansprechgefühl erwartet wird – je nach persönlicher Erwartung wirkt sie dann weniger „aggressiv“ als die lebendigsten Konkurrenten.

Stärken der Kawasaki Z 650 sind die Ausgewogenheit und die Alltagstauglichkeit: Das Motorrad bleibt in vielen Situationen ruhig und kontrollierbar. Schwächen treten eher dann auf, wenn ein besonders emotionaler oder „verspielter“ Motorcharakter gesucht wird – hier kann die Yamaha oft mehr Fun-Faktor erzeugen.

Stärken der Yamaha MT-07 sind das spontane Fahrgefühl und die Leichtigkeit im Umgang mit dem Gas. Schwächen können sich ergeben, wenn längere Autobahnabschnitte oder sehr gleichmäßige Hochgeschwindigkeitsfahrten im Vordergrund stehen und man ein noch „ruhigeres“ Gesamtpaket bevorzugt.

Stärken der Benelli 752 S liegen in der modernen Ausrichtung und dem Anspruch, ein stimmiges Gesamtbild zu liefern. Schwächen können je nach Ausstattung und Abstimmung im Detail liegen – besonders dann, wenn man maximale Reife und „Feinschliff“ erwartet, wie man ihn bei den etablierten Modellen oft findet.

Fahrwerk und Handling: Wer fühlt sich wie „leicht“ an?

Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad beschleunigt, sondern wie entspannt es sich durch den Verkehr bewegt. Bei den vier Modellen zeigt sich: Die Yamaha MT-07 wirkt oft besonders agil und leicht zu bewegen. Das macht sie attraktiv für enge Stadtpassagen und für Kurven, in denen man häufig spontan die Linie korrigiert.

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken häufig in der Stabilität aus. Das Bike vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Straße unruhiger wird oder wenn das Tempo steigt. Wer gern zügig fährt, ohne ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten zu müssen, findet hier einen klaren Vorteil.

Die Suzuki SV 650 liegt in vielen Situationen zwischen Agilität und Souveränität. Sie lässt sich gut bewegen, ohne dabei das Gefühl zu geben, dass man ständig nachtrimmen muss. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung.

Die Benelli 752 S kann im Handling je nach Fahrstil sehr Spaß machen, wirkt aber nicht immer identisch „eingeschwungen“ wie die japanischen Modelle. Wer ein Bike sucht, das sich etwas anders anfühlt und nicht komplett austauschbar ist, kann hier besonders auf seine Kosten kommen.

Bremsen und Kontrolle: Gefühl statt nur Zahlen

Beim Bremsen geht es um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Vertrauen, das man beim ersten starken Anbremsen bekommt. In der Praxis zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 bietet häufig ein sehr gut kontrollierbares Bremsgefühl, das sich sowohl im Alltag als auch bei sportlicheren Passagen angenehm anfühlt.

Die Yamaha MT-07 kann ebenfalls überzeugen, wirkt dabei aber oft etwas „direkter“ im Gefühl. Das ist gut, wenn man gern präzise arbeitet und das Bike aktiv steuert. Wer dagegen eher sanft und gleichmäßig bremst, kann je nach persönlicher Erwartung eine andere Charakteristik bevorzugen.

Die Suzuki SV 650 punktet oft mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Verzögerung und Fahrstabilität. Sie wirkt dabei zuverlässig, ohne übertrieben „hart“ zu sein. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die Alltag und Tour gleichermaßen mögen.

Die Benelli 752 S zeigt im Vergleich, dass sie moderne Ansprüche ernst nimmt. In der Praxis kann das Bremsgefühl sehr zufriedenstellend sein, allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die Abstimmung: Manche Fahrer empfinden die Charakteristik als sehr passend, andere möchten im Detail noch mehr „Feinheit“.

Komfort, Alltag und Ergonomie: Wer passt zu welchem Fahrprofil?

Ein Naked Bike wird nicht nur auf dem Prüfstand bewertet, sondern vor allem auf dem Weg zur Arbeit und auf Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist. Hier unterscheiden sich die vier Modelle in der Art, wie sie den Fahrer „tragen“.

Die Yamaha MT-07 ist oft besonders angenehm, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden und das Bike schnell in den Fahrmodus gefunden werden soll. Die Sitzposition und das Handling wirken dabei häufig unkompliziert.

Die Kawasaki Z 650 ist häufig dann im Vorteil, wenn längere Fahrten und ein ruhigeres Gesamtgefühl wichtiger sind. Das Bike wirkt oft wie ein guter Allrounder, der nicht nach jeder Ampel neu „erklärt“ werden muss.

Die Suzuki SV 650 spielt ihre Stärken aus, wenn man ein Motorrad möchte, das sowohl im Alltag als auch auf kurvigen Strecken Spaß macht, ohne dabei zu anspruchsvoll zu werden. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein „einfach gutes“ Motorrad suchen.

Die Benelli 752 S kann besonders spannend sein, wenn Wert auf ein modernes Erscheinungsbild und eine Ausstattung gelegt wird, die sich nicht nur nach „Basis“ anfühlt. Gleichzeitig sollte man im Kopf behalten, dass Details und Abstimmung je nach Ausstattungsvariante und persönlichem Geschmack unterschiedlich wirken können.

Ausstattung und Gesamteindruck: Was bekommt man fürs Geld?

Beim Vergleich der vier Modelle fällt auf: Die Entscheidung hängt oft weniger an einem einzelnen Feature, sondern am Gesamtpaket. Die Kawasaki Z 650 wirkt häufig wie ein sehr rundes Angebot, bei dem viele Komponenten stimmig zusammenarbeiten. Die Yamaha MT-07 überzeugt oft durch den Fahrspaß und die unkomplizierte Bedienbarkeit – das merkt man besonders, wenn man das Bike öfter bewegt.

Die Suzuki SV 650 punktet häufig mit einem klassischen, nachvollziehbaren Konzept und einem Motor, der sich in vielen Situationen „richtig“ anfühlt. Die Benelli 752 S kann dagegen besonders attraktiv sein, wenn man bewusst nach einem Modell sucht, das optisch und konzeptionell etwas mehr Charakter zeigt und nicht nur die üblichen Platzhirsche kopiert.

Stärken-Schwächen-Überblick im Vergleich

  • Wenn Agilität und spontaner Fahrspaß im Vordergrund stehen: Yamaha MT-07 wirkt oft besonders passend.
  • Wenn Ausgewogenheit und ruhige Kontrolle wichtiger sind: Kawasaki Z 650 ist häufig die sichere Wahl.
  • Wenn ein klassischer Charakter und vielseitige Nutzbarkeit gesucht werden: Suzuki SV 650 passt oft sehr gut.
  • Wenn modernes Auftreten und eigener Charakter zählen: Benelli 752 S kann besonders interessant sein.

Welche Wahl ist die richtige?

Die beste Entscheidung hängt vom eigenen Fahrstil ab. Wer gern dynamisch aus dem Stand losfährt, Kurven aktiv ansteuert und das Motorrad wie ein „leichtes Werkzeug“ nutzen möchte, wird mit der Yamaha MT-07 häufig schnell glücklich. Wer dagegen Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtgefühl legt, bei dem das Bike in jeder Situation kontrollierbar bleibt, findet in der Kawasaki Z 650 oft den passendsten Begleiter.

Die Suzuki SV 650 ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich natürlich anfühlt, ohne kompliziert zu werden, und das sowohl im Alltag als auch auf Touren überzeugt. Die Benelli 752 S lohnt sich besonders dann, wenn bewusst nach einem Modell mit eigener Note gesucht wird und man bereit ist, die Charakteristik im Detail für sich zu prüfen.

Fazit:

Für viele ist die Kawasaki Z 650 die „Allround“-Empfehlung: ausgewogen, kontrollierbar und angenehm im Alltag. Wer dagegen vor allem Spaß aus dem Drehzahlbereich ziehen will und ein sehr lebendiges Fahrgefühl sucht, trifft mit der Yamaha MT-07 oft die richtige Wahl. Die Suzuki SV 650 ist ideal, wenn ein klassischer, vielseitiger Motorcharakter und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Benelli 752 S passt am besten zu Fahrern, die ein modernes, charakterstarkes Naked Bike möchten und bei Details bewusst hinschauen. Am Ende gewinnt das Motorrad, das sich beim Probefahren am „richtigen“ anfühlt: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie es Gas annimmt, bremst und durch den Alltag trägt.

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