| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Suzuki SV 650 vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer zwischen der Suzuki SV 650 und der MV Agusta Superveloce 800 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die SV 650 steht für unkomplizierten Fahrspaß, solide Technik und einen Charakter, der sich schnell vertraut anfühlt. Die Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement – mit deutlich stärkerem Fokus auf Premium-Anspruch, markanterem Auftritt und einer Fahrdynamik, die mehr „Show“ verspricht als nur nüchternes Transportieren.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie schlagen sich Fahrwerk und Bremsen im Alltag, und wo liegen die Stärken sowie Schwächen beider Modelle? So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrstil und den geplanten Strecken passt.
Grundidee im Vergleich: Alltag vs. Premium-Charakter
SV 650: bewährtes Konzept für jeden Tag
Die Suzuki SV 650 ist ein Motorrad, das man schnell „einordnet“: Sie ist alltagstauglich, verzeiht Fehler, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bietet auf Landstraßen ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Der Motorcharakter ist dabei so ausgelegt, dass man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Genau das macht die SV 650 für viele Fahrer attraktiv, die ein Motorrad suchen, das nicht kompliziert ist, aber trotzdem Spaß macht.
Superveloce 800: sportlich inszeniert
Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt deutlich „erwachsener“ im Auftritt und zielt stärker auf ein Premium-Erlebnis ab. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie das Motorrad sich anfühlt: Die Superveloce 800 ist tendenziell direkter, ambitionierter und vermittelt schneller das Gefühl, dass man sie nicht nur bewegt, sondern „fährt“ – mit Anspruch und einem gewissen Anspruch an die eigene Fahrweise.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
SV 650: kräftig nutzbar, unkompliziert dosierbar
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Die Suzuki SV 650 ist auf einen breiten nutzbaren Bereich ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim zügigen Fahren auf Landstraßen ist die Leistungsentfaltung meist so gestaltet, dass man nicht ständig nachregeln muss. Gerade wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenprofile vorkommen, spielt diese Art von Fahrbarkeit ihre Stärke aus.
Superveloce 800: mehr Anspruch, mehr „Bühne“
Die MV Agusta Superveloce 800 liegt im Vergleich bei den Leistungs- und Drehmomentwerten spürbar darüber. Dadurch entsteht ein anderer Eindruck: Die Beschleunigung wirkt präsenter, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Gänge auszudrehen und die Dynamik auszukosten. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für zügige Passagen nutzt, bekommt hier mehr Reserven und einen deutlich sportlicheren Charakter.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „lesen“
SV 650: stabil, gutmütig, leicht zu kontrollieren
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die Stärke der SV 650 vor allem in der Alltagstauglichkeit: Das Motorrad lässt sich meist sehr kontrolliert bewegen, bleibt in Kurven berechenbar und wirkt auch dann souverän, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade bei wechselndem Belag oder bei längeren Fahrten ist diese Art von „Ruhe“ ein Vorteil. Die SV 650 ist damit häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad sowohl für kurze Ausfahrten als auch für längere Touren genutzt werden soll, ohne dass man ständig an der eigenen Technik arbeiten muss.
Superveloce 800: direkter, sportlicher, sensibler
Die Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo es kurvig wird und man das Tempo bewusst wählt. Im Vergleich der Fahrwerksauslegung wirkt sie tendenziell sportlicher abgestimmt und vermittelt mehr Rückmeldung. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gern präzise fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Gleichzeitig bedeutet ein sportlicheres Setup auch: Wer eher gemütlich unterwegs ist oder häufig mit wechselnden Bedingungen fährt, kann den Charakter als „anspruchsvoller“ empfinden.
Bremsen: Vertrauen aus der Verzögerung
SV 650: solide Bremsleistung für den Alltag
Bei der Bremsanlage zeigt sich im Vergleich: Die SV 650 liefert eine Verzögerung, die für die meisten Alltagssituationen sehr gut passt. Das System wirkt meist gut dosierbar, sodass man in der Stadt oder auf Landstraßen sicher verzögern kann, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Bremsen, die nicht nervös sind, sondern einfach funktionieren.
Superveloce 800: mehr Performance, mehr Druckgefühl
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt im Vergleich eine deutlich sportlichere Bremsperformance mit. Das kann sich in einer stärkeren Verzögerungswirkung und einem direkteren Gefühl beim Betätigen bemerkbar machen. Wer häufig zügig fährt oder sportliche Passagen bevorzugt, profitiert von diesem Mehr an Reserven. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, muss die Bremsleistung nicht zwingend ausreizen – kann aber natürlich trotzdem das Plus an Kontrolle genießen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Handling im Verkehr
SV 650: unkompliziert, alltagstauglich
Die Suzuki SV 650 ist ergonomisch so ausgelegt, dass sie sich im Alltag meist angenehm bewegt. Die Sitzposition wirkt häufig weniger „verkrampft“ als bei rein sportlich orientierten Konzepten. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für Pendeln, Stadtfahrten und längere Strecken.
Superveloce 800: sportlicher, aber mit Charakter
Die MV Agusta Superveloce 800 ist tendenziell stärker auf sportliche Haltung und dynamisches Fahren ausgelegt. Das kann sich positiv anfühlen, weil das Motorrad schneller „bereit“ wirkt, wenn es in die Kurve geht. Gleichzeitig kann eine sportlichere Ergonomie auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-go stärker spürbar werden. Wer die Superveloce 800 vor allem für zügige Ausfahrten nutzt, wird den Charakter eher als Vorteil sehen.
Ausstattung und „Feeling“: Was man beim Blick auf Details merkt
SV 650: funktional, zweckmäßig
Die SV 650 punktet im Vergleich häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket aus Technik und Bedienbarkeit. Viele Fahrer schätzen, dass sich das Motorrad nicht „zu kompliziert“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Wert auf unkomplizierte Wartung, klare Bedienung und ein Motorrad legt, das man einfach nutzt.
Superveloce 800: Premium-Anspruch und mehr Inszenierung
Die Superveloce 800 wirkt im Vergleich stärker auf Premium und Detailfokus getrimmt. Das zeigt sich im Gesamteindruck, in der Art, wie das Motorrad „fertig“ wirkt, und in der Erwartungshaltung, die das Modell vermittelt. Wer auf Design, Markencharakter und ein besonderes Fahrerlebnis steht, bekommt hier eher das „Mehr“ – allerdings ist das Motorrad auch eher etwas für Fahrer, die sich bewusst für diesen Stil entscheiden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki SV 650
- Alltagstauglichkeit: leicht zu handhaben, gutmütig im Verkehr und auf wechselnden Strecken.
- Breiter nutzbarer Motorcharakter: zügig unterwegs ohne ständiges „Drehen“.
- Stimmiges Gesamtpaket: Fahrwerk und Bremsen wirken auf viele Einsätze passend.
Schwächen der Suzuki SV 650
- Weniger Premium-Inszenierung: wer „mehr Show“ und deutlich sportlicheres Auftreten sucht, findet das bei der MV Agusta eher.
- Leistungsreserven: wer sehr sportlich fährt, merkt schneller die Grenzen im Vergleich zu stärkeren Konzepten.
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Mehr Dynamik: im Vergleich deutlich stärkere Leistungswerte und sportlicherer Charakter.
- Direkteres Fahrgefühl: Fahrwerk und Bremsen vermitteln mehr Performance-Anspruch.
- Premium-Charakter: Design und Gesamtwirkung sind klar auf „Besonderheit“ ausgelegt.
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Anspruch im Alltag: sportlicheres Setup kann im Stop-and-go oder auf längeren Strecken spürbarer sein.
- Erwartungsmanagement: wer vor allem unkomplizierte Nutzung sucht, könnte den Premium-Fokus als „zu viel“ empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Suzuki SV 650 ist besonders passend, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Stadt, Landstraße, gelegentlich längere Touren – ohne dass jedes Detail „ausgereizt“ werden muss. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit Technik oder Fahrstil beschäftigen muss, findet in der SV 650 meist eine sehr pragmatische Lösung.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik und Premium-Feeling liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, bekommt hier im Vergleich mehr „Bühne“: stärkere Reserven, direkteres Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das sich deutlich ambitionierter anfühlt.
Fazit:
Die Suzuki SV 650 ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes, vielseitiges Motorrad suchen: gutmütig im Alltag, mit einem Motor, der sich breit nutzbar anfühlt, und einem Gesamtpaket, das sich schnell vertraut macht. Sie punktet besonders dort, wo Alltagstauglichkeit und entspannter Fahrspaß wichtiger sind als maximale Performance.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich eher für alle, die sportliche Dynamik und Premium-Charakter priorisieren. Im Vergleich liefert sie spürbar mehr Reserven, wirkt direkter und bringt ein Fahrgefühl mit, das stärker auf zügige Passagen und ein besonderes Erlebnis ausgerichtet ist. Wer das Motorrad vor allem für Kurven, Ausfahrten und eine bewusst sportliche Fahrweise nutzt, wird die Superveloce 800 deutlich stärker genießen.