UVP 7.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Der neue Cross-Over von Suzuki für deutlich unter 9.000 Euro
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • bewährter V2-Motor
  • gute Serienausstattung
  • sehr zugängliches Motorrad
  • guter Quickshifter
  • guter Fahrkomfort
  • günstiger Preis
Kontra:
  • einfaches Fahrwerk
  • Turbulenzen beim Windschutz
  • könnte einen Tick leichter sein
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht211kg
Radstand1.445mm
Länge2.160mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.295mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder V-Motor, 4-Takt
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite414km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 129)mm
Federung hintenZentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten160/60ZR17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: genau richtig unaufgeregt

Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.

Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.588 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: weiß, blau, schwarz, grau

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Suzuki SV 7GX vs. MV Agusta Superveloce 800 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach unterschiedlichen Welten klingen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki SV 7GX steht für einen pragmatischen, alltagstauglichen Ansatz: leicht zugänglich, vielseitig und mit einem Charakter, der sich schnell anfühlt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt eine deutlich emotionalere Handschrift mit – sportlich, markant und mit dem Anspruch, nicht nur schnell zu sein, sondern auch zu begeistern. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis, wenn es um Fahrdynamik, Komfort, Bremsen, Fahrwerk und den „richtigen“ Einsatzzweck geht?

Grundidee der beiden Motorräder

Suzuki SV 7GX: vielseitig und unkompliziert

Die Suzuki SV 7GX wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk greifen so zusammen, dass sich das Bike sowohl auf der Landstraße als auch im Alltag gut kontrollieren lässt. Dabei bleibt die Bedienung angenehm direkt, ohne dass man sich ständig „ums Motorrad kümmern“ muss.

MV Agusta Superveloce 800: sportlich mit Premium-Anspruch

Die MV Agusta Superveloce 800 ist stärker auf sportliche Ausrichtung getrimmt. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch im Fahrgefühl: Das Motorrad will geführt werden, belohnt zügiges Fahren und wirkt insgesamt „zielstrebiger“. Wer Wert auf Charakter, Design und ein spürbar sportliches Setup legt, findet hier eine Maschine, die mehr als nur Transport ist.

Motor und Antrieb: Charakter vs. Alltag

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki SV 7GX setzt auf einen Motor, der sich geschmeidig in den Alltag einfügt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenprofile vorkommen. Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker ihre sportliche Seite aus. Beim Beschleunigen und in dynamischen Passagen wirkt sie präsenter und „will“ mehr Drehzahl bzw. mehr Tempo-Impulse.

Stärken und Schwächen lassen sich dabei gut gegenüberstellen: Die Suzuki punktet mit gutmütigerer Zugänglichkeit und einem Fahrgefühl, das auch bei weniger sportlicher Gangart Spaß macht. Die MV Agusta ist im Gegenzug oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Fahrweise liegt und das Motorrad spürbar mehr Emotion liefern soll.

Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen oder sportlich zu führen

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Suzuki SV 7GX zielt auf ein ausgewogenes Setup, das sich in vielen Situationen stabil anfühlt – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Handling wirkt dadurch alltagstauglich: Richtungswechsel gelingen ohne großes Nachdenken, und das Motorrad bleibt auch bei moderatem Tempo souverän.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker darauf ausgelegt, sportlich „mitzuspielen“. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise zeigt sich das Potenzial: Das Motorrad vermittelt mehr Rückmeldung und wirkt in dynamischen Situationen zielgenauer. Die Schwäche liegt eher dort, wo es sehr entspannt und langsam sein soll: Wer häufig gemütlich fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die sportlichere Auslegung als weniger „entschleunigend“ empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und in der Kurve

Bei den Bremsen geht es im Vergleich vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Suzuki SV 7GX bietet ein Bremsgefühl, das sich gut kontrollieren lässt – ideal, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht ständig am Limit fährt. Dadurch entsteht ein solides Sicherheitsgefühl.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärke vor allem bei sportlicherem Fahren aus. Die Bremsleistung wirkt kräftig und das System unterstützt dynamische Manöver. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Charakteristik mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung verlangt, besonders wenn die Strecke unruhig ist oder die Bedingungen wechselhaft sind.

Ergonomie und Sitzgefühl: entspannter Einstieg vs. sportliche Haltung

Die Ergonomie entscheidet oft darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Suzuki SV 7GX wirkt so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, die nicht zwingend auf „Rennstrecke“ optimiert ist.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf eine sportlichere Auslegung. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrweise zügig und kurvenorientiert ist. Für sehr lange, entspannte Touren oder für häufige Stadtfahrten kann die sportlichere Haltung jedoch weniger „komfortabel“ wirken als bei der Suzuki.

Ausstattung und Fahrmodi: Komfort im Alltag vs. sportliche Features

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Suzuki SV 7GX wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung setzt. Das hilft besonders dann, wenn man schnell losfahren möchte und sich auf das Wesentliche konzentrieren will.

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr „Premium“-Vibe und sportlichere Ausrichtung in der Bedienung und im Gesamtgefühl. Je nach persönlichem Geschmack kann das ein klarer Pluspunkt sein – oder eben ein Grund, warum die Maschine eher für Fahrerinnen und Fahrer passt, die bewusst sportliche Details suchen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki SV 7GX

  • Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und gut kontrollierbares Fahrgefühl.
  • Vielseitigkeit: passt sowohl für Stadt als auch für Landstraße.
  • Komfortorientierte Ergonomie: auch bei längeren Strecken angenehm.

Schwächen der Suzuki SV 7GX

  • Wenn der Fokus rein auf maximalem Sportgefühl liegt, kann die MV Agusta emotional stärker wirken.
  • Wer sehr aggressiv fährt, wird die sportlichere Auslegung der MV Agusta eher als „passender“ empfinden.

Stärken der MV Agusta Superveloce 800

  • Sportlicher Charakter: mehr Dynamik und mehr „Willen“ in schnellen Passagen.
  • Premium-Feeling: markantes Gesamtpaket und emotionaler Auftritt.
  • Kurvenorientiertes Handling: unterstützt zügige Fahrweise.

Schwächen der MV Agusta Superveloce 800

  • Für sehr entspannte Alltagsfahrten kann die sportlichere Auslegung weniger „locker“ wirken.
  • Je nach Nutzung kann die Suzuki als pragmatischere Wahl erscheinen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Suzuki SV 7GX ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf wechselnden Strecken Spaß macht und auch bei längeren Fahrten nicht anstrengend wird. Wer ein vielseitiges Bike möchte, das schnell Vertrauen aufbaut und nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt, wird mit der Suzuki sehr wahrscheinlich glücklich.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt eher zu Fahrerinnen und Fahrern, die sportliche Dynamik suchen und das Motorrad als Erlebnis verstehen. Wenn Kurvenfahrten, zügige Ausfahrten und ein deutlich emotionaleres Gesamtpaket im Vordergrund stehen, kann die MV Agusta die passendere Entscheidung sein.

Fazit:

Die Suzuki SV 7GX ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: leicht zu bewegen, angenehm in der Ergonomie und mit einem Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt. Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Fahrweise im Fokus steht: mehr Dynamik, stärkeres Kurven- und Beschleunigungsgefühl sowie ein Premium-Charakter, der Lust auf zügige Ausfahrten macht. Kurz gesagt: Wer ein unkompliziertes, alltagstaugliches Gesamtpaket will, greift zur Suzuki. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das bei sportlicher Fahrt besonders viel Emotion liefert und das Fahren spürbar „anspornt“, findet in der MV Agusta die bessere Wahl.

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