| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 1050 XT und der Benelli Leoncino Bobber 400 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die V-Strom 1050 XT steht für Touring, Komfort und souveräne Vielseitigkeit – mit dem Anspruch, lange Strecken genauso gut zu meistern wie wechselnde Straßenverhältnisse. Die Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf einen klaren Look, ein leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede.
Grundcharakter: Reise-Adventure vs. urbaner Bobber-Vibe
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Adventure-Tourer gebaut. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für Tagesetappen, längere Touren und auch mal für unruhigere Strecken gemacht ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen ist stärker auf den Alltag und das „City & Weekend“-Fahren zugeschnitten. Der Bobber-Charakter zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie das Motorrad typischerweise genutzt wird: kurze bis mittlere Strecken, viel Stadtverkehr, spontane Ausfahrten.
Motor & Fahrgefühl: Kraftreserve vs. Leichtigkeit
Beim Vergleich der Motoren liegt der größte Unterschied im Charakter. Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet deutlich mehr Reserven und ist dadurch besonders angenehm, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Autobahn- und Überlandfahrten im Fokus stehen. Die Leistungsentfaltung ist auf gleichmäßiges Dahingleiten und sicheres Überholen ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken spielt das eine große Rolle: weniger „Arbeit“, mehr entspanntes Tempo.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf einen leichteren, direkteren Eindruck. Durch die geringere Motorisierung wirkt das Motorrad im Alltag oft unkompliziert: Anfahren, Beschleunigen im Stadtverkehr und das schnelle Wechseln zwischen Situationen fühlt sich meist handlicher an. Wer vor allem kurze Wege fährt oder Wert darauf legt, dass das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt, findet hier einen passenden Ansatz.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärken liegen in der Durchzugskraft und der souveränen Leistungsabgabe. Schwächen zeigen sich eher dort, wo viel enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren dominieren – das Motorrad ist deutlich präsenter und verlangt mehr Platz.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der Leichtigkeit im Handling und im unkomplizierten Fahrgefühl. Schwächen treten eher bei langen Autobahnphasen oder wenn viel Last und hohe Reisegeschwindigkeit im Vordergrund stehen.
Fahrwerk & Komfort: Touring-Fokus vs. agiles Handling
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Sitzposition und hilft dabei, auch längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren zu fahren. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Belag ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das reduziert die Ermüdung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich typischerweise agiler. Das macht sich besonders in engen Kurven, beim Stadtfahren und beim schnellen Richtungswechsel bemerkbar. Wer gerne „mit dem Motorrad spielt“, findet hier oft mehr unmittelbares Feedback. Gleichzeitig kann ein stärker auf Agilität ausgelegtes Setup bei sehr langen Strecken oder bei dauerhaft hohem Tempo weniger „Reise-Ruhe“ vermitteln.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT profitiert von der Touring-Orientierung: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen ist die Erwartung an standfeste Performance höher. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken eher im moderaten Tempo aus – dort, wo häufiges Anhalten im Stadtverkehr und zügiges, aber nicht dauerhaft extremes Bremsen im Vordergrund stehen.
Ergonomie & Sitzgefühl: große Reise vs. kompakte Präsenz
Ergonomisch unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT zielt auf eine Position, die lange Fahrten angenehmer macht. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für „mehrere Stunden am Stück“ gemacht: entspannter Blick nach vorn, gute Kontrolle und ein Fahrgefühl, das nicht nach kurzer Zeit ermüdet.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen kompakter und näher am Fahrer. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad leicht zugänglich sein soll – etwa beim Auf- und Absteigen, beim Rangieren oder wenn die Strecken eher kurz sind. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich schnell „richtig“ anfühlt, findet hier häufig einen guten Einstieg.
Ausstattung & Praxis: Touring-Technik vs. purer Stil
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reise- und Allrounder-Maschine gedacht. Entsprechend ist sie typischerweise mit Features ausgerüstet, die im Alltag auf Tour helfen: Komfort, Alltagstauglichkeit und ein Gesamtpaket, das für längere Strecken ausgelegt ist. Solche Details machen sich besonders bemerkbar, wenn das Motorrad nicht nur „für eine Runde“, sondern als echtes Reisegerät genutzt wird.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf Stil und ein Motorradgefühl, das nicht überladen wirkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger Technikballast möchte und das Motorrad vor allem als Charaktermaschine betrachtet. Für viele Fahrer ist genau das der Reiz: weniger „Systeme“, mehr Fahrspaß und Look.
Stärken & Schwächen bei der Nutzung
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärken in der Reise- und Allround-Nutzung, besonders bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen. Schwächen eher in der Komplexität und im höheren Anspruch an Platz und Gewicht im Alltag.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken im urbanen Einsatz und beim unkomplizierten Handling. Schwächen eher bei sehr langen Strecken, wenn dauerhaft hohes Tempo oder viel Gepäck eine Rolle spielt.
Gewicht & Handling: Präsenz vs. Wendigkeit
Im Vergleich spielt das Gewicht eine große Rolle. Die Suzuki V-Strom 1050 XT bringt mehr Masse mit, was sich bei höheren Geschwindigkeiten oft positiv auswirkt: Das Motorrad wirkt stabil und „steht“. Im Gegenzug verlangt es in engen Situationen mehr Kraft und Aufmerksamkeit – etwa beim Rangieren, bei langsamen U-Turns oder wenn häufig gestoppt und wieder angefahren wird.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist leichter und dadurch im Alltag oft deutlich entspannter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig in der Stadt bewegt wird oder wenn man ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell und ohne großen Kraftaufwand manövrieren lässt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen – egal ob Tagesausflug oder mehrtägige Reise. Wer ein Motorrad sucht, das mit mehr Motorreserve, stabiler Fahrwerksunterstützung und einer Ausstattung punktet, die auf Alltag und Langstrecke ausgelegt ist, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich. Auch dann, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad als „ein einziges Bike für alles“ dienen soll.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut, wenn der Fokus auf dem urbanen Alltag, kurzen bis mittleren Strecken und einem Motorrad liegt, das leicht zu bewegen ist. Wer den Look eines Bobbers mag, gerne unkompliziert fährt und ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell im Alltag „einprägt“, findet in der Leoncino Bobber 400 eine stimmige Option. Sie ist ideal, wenn Fahrspaß, Wendigkeit und ein charakterstarkes Auftreten wichtiger sind als maximale Reiseleistung.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist das Motorrad für alle, die mehr Reisekomfort, mehr Leistungsreserve und ein souveränes Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wenn Stabilität, Durchzug und eine tourentaugliche Ausrichtung zählen. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Situationen meistert und ein leichter zu handhabendes Motorrad bevorzugt, findet in der Benelli Leoncino Bobber 400 den passenden Gegenentwurf: agiles Handling, unkomplizierter Alltag und ein klarer Bobber-Charakter.
Kurz gesagt: V-Strom 1050 XT für Touring, Vielseitigkeit und entspannte Langstrecke – Leoncinо Bobber 400 für Stil, Wendigkeit und Fahrspaß im Alltag. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das Motorrad als Reisegerät oder als charaktervolle Alltagsmaschine genutzt werden soll.