UVP 14.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Geheimtipp für alle Tage
Weiter zum Testbericht
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Komfort
  • Präzision
  • alltagstaugleicher Motor
  • Durchzug
Kontra:
  • Display
  • Gewicht
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht247kg
Radstand1.555mm
Länge2.265mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.465mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2 4-Takt 90 Grad
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung107 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite408km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenAlu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.

Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.

Muss ja nicht gelb sein.

Preis / Farben / Baujahre

  • Preis: 14.190€ als XT
  • Baujahre: seit 2020
  • Farben: rot, gelb, schwarz

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki V-Strom 1050 XT vs Harley-Davidson Low Rider S: Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki V-Strom 1050 XT steht für die Idee des vielseitigen Reiseenduros: komfortabel, alltagstauglich und bereit für längere Touren – auch dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen verkörpert den Cruiser-Gedanken: markante Silhouette, kräftiger Motorauftritt und ein Fahrgefühl, das eher nach Stil und Präsenz als nach „Maximal-Tool“ klingt.

Beide Modelle können begeistern – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirkt sich die Motorcharakteristik aus? Wie unterscheiden sich Sitzposition und Ergonomie? Und wo liegen die Stärken sowie die Schwächen im Alltag und auf längeren Strecken?

Grundidee und Einsatzprofil

Suzuki V-Strom 1050 XT: Reiseenduro mit Fokus auf Alltag und Tour

Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist darauf ausgelegt, viele Situationen abzudecken. Der Aufbau wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren: bequemes Handling, eine Sitzposition, die auch über längere Zeit nicht „kippt“, und ein Gesamtpaket, das sich sowohl für Pendelstrecken als auch für Wochenendtrips eignet. Gerade wer gern flexibel plant – und nicht nur auf eine Art Strecke festgelegt ist – findet hier eine stimmige Basis.

Harley-Davidson Low Rider S: Cruiser-Charakter mit sportlichem Anspruch

Die Harley-Davidson Low Rider S ist weniger „Allrounder“ im klassischen Sinne, sondern eher ein Motorrad, das sich über Stil und Fahrgefühl definiert. Die Sitzposition ist deutlich cruiser-typischer: tiefere, entspanntere Haltung, die den Blick nach vorn lenkt und das Motorrad wie ein großes, souveränes Statement wirken lässt. Gleichzeitig ist die Low Rider S nicht nur Show – sie will auch zügig bewegt werden. Wer das „Cruiser-Feeling“ sucht, bekommt hier eine klare Ansage.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Charakter: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt in der Regel wie ein Motor, der in vielen Drehzahlbereichen nutzbar ist. Das passt besonders gut zu wechselnden Situationen – Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn und Touren mit Gepäck. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig „am Gas zu hängen“.

Die Harley-Davidson Low Rider S spielt dagegen stärker mit dem Eindruck von massiver Kraft. Das Fahrgefühl ist oft unmittelbarer und „präsenter“: Gasbefehle werden spürbar beantwortet, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur effizient, sondern auch emotional arbeitet. Für Fahrten, bei denen der Sound und die Reaktion des Motors eine große Rolle spielen, ist das ein echter Pluspunkt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn

Die Suzuki punktet typischerweise mit einem harmonischen Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Dadurch lässt sie sich im Alltag leichter dosieren – besonders, wenn häufig gebremst, beschleunigt und rangiert werden muss. Auf längeren Strecken unterstützt das Konzept „Reiseenduro“: man bleibt eher entspannt, weil das Motorrad für unterschiedliche Geschwindigkeiten und Fahrstile ausgelegt ist.

Die Harley kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an. In der Stadt ist die cruiser-typische Sitzhaltung manchmal weniger „sportlich effizient“, dafür aber sehr charakterstark. Auf der Landstraße und bei zügigen Ausfahrten kommt die Low Rider S besonders gut zur Geltung, weil das Motorrad den Fahrer in eine klare Richtung „zieht“: ruhig sitzen, Kraft nutzen, Präsenz zeigen.

Ergonomie und Sitzposition

V-Strom: aufrechte Haltung für lange Strecken

Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet eine Sitzposition, die eher auf Ausdauer ausgelegt ist. Die Haltung wirkt so, dass der Oberkörper nicht zu stark nach vorn oder zu weit nach hinten „arbeitet“. Das hilft vor allem bei längeren Fahrten, wenn man nicht ständig neu „in Position“ kommen möchte. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten profitiert von der insgesamt ausgewogenen Geometrie.

Low Rider S: cruiser-typische Entspannung mit Stil

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine cruiser-typische Ergonomie: entspannter, tiefer und mit einem Gefühl von „Ankommen“. Das ist für viele Fahrer genau das, was sie suchen – vor allem, wenn die Fahrt eher Genuss als Techniktraining sein soll. Wer jedoch sehr sportlich und „auf dem Motorrad“ liegen möchte, könnte die Haltung als weniger kompromisslos empfinden.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Stärken der Suzuki: Kontrolle und Vielseitigkeit

Im Vergleich zeigt die Suzuki V-Strom 1050 XT vor allem dort ihre Stärke, wo unterschiedliche Streckenbedingungen aufeinandertreffen. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man nicht jedes Mal neu „nachregeln“ muss. Gerade bei wechselndem Belag, bei schlechterem Asphalt oder wenn Gepäck dazukommt, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Vorteile aus: stabil, berechenbar und mit einem Handling, das sich auch über längere Zeit gut anfühlt.

Stärken der Harley: souveräne Linie und Cruiser-Agilität

Die Harley-Davidson Low Rider S fährt sich häufig so, dass sie eine klare Linie vorgibt. Das Motorrad wirkt stabil und vermittelt Vertrauen, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. In Kurven zeigt sich der Cruiser-Charakter: nicht unbedingt „leichtfüßig“ im Sinne eines sportlichen Naked Bikes, aber mit einer Art von Kraft und Ruhe, die viele Fahrer als angenehm empfinden.

Als Schwäche kann sich – je nach Fahrstil und Erwartung – die weniger „universelle“ Ausrichtung bemerkbar machen. Wer sehr häufig zwischen engen Kurven, wechselnden Untergründen und sportlichem Tempo pendelt, wird bei der Suzuki vermutlich schneller das Gefühl haben, das Motorrad sei genau dafür gemacht.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Bei beiden Modellen steht Sicherheit im Vordergrund, aber der Charakter der Bremsleistung hängt stark davon ab, wie das Motorrad insgesamt abgestimmt ist. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wirkt in der Regel so, dass sie in vielen Situationen gleichmäßig verzögert und sich gut dosieren lässt – ein Vorteil, wenn man im Alltag oft bremsen muss oder wenn man mit wechselnden Lasten unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Low Rider S kann ebenfalls kräftig verzögern und vermittelt dabei oft ein direktes Feedback. Wer den Cruiser-typischen Fahrstil mag, wird die Bremsen als stimmig erleben. Wer allerdings sehr häufig „sportlich“ bremst oder maximale Präzision in engen Passagen erwartet, wird die Suzuki als etwas „technischer“ und universeller empfinden.

Ausstattung, Komfort und Alltag

Reiseenduro-Logik bei der Suzuki

Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist in der Regel so gedacht, dass man sie als Basis für Touren nutzen kann. Komfort und Alltagstauglichkeit stehen im Vordergrund: Das Motorrad soll nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren – bei Wind, bei wechselndem Tempo und auf Strecken, die länger dauern als geplant. Dazu passt auch die typische Erwartung an ein Reiseenduro: man möchte sich auf die Fahrt konzentrieren, nicht auf das Motorrad.

Cruiser-Logik bei der Harley

Die Harley-Davidson Low Rider S punktet vor allem über das Gesamtgefühl: Optik, Sound, Präsenz und ein Fahrstil, der sich nach „Genuss“ anfühlt. Komfort ist vorhanden, aber die Prioritäten liegen stärker auf dem cruiser-typischen Erlebnis. Wer gern in Ruhe fährt, sich Zeit nimmt und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sieht, wird hier sehr zufrieden sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Suzuki V-Strom 1050 XT besonders stark ist

  • Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen.
  • Langstrecken-Komfort: die Ergonomie unterstützt entspannte Touren.
  • Berechenbarkeit: wirkt kontrolliert, auch wenn die Bedingungen wechseln.

Wo die Suzuki V-Strom 1050 XT weniger glänzt

  • Charakter: wer vor allem „Cruiser-Feeling“ sucht, findet das bei der Suzuki weniger ausgeprägt.
  • Stil-Fokus: die Optik ist zwar sportlich und robust, aber nicht so stark „Statement“ wie bei der Harley.

Wo die Harley-Davidson Low Rider S besonders stark ist

  • Emotionales Fahrgefühl: Motor und Gesamteindruck wirken sehr präsent.
  • Cruiser-Ästhetik: Optik und Haltung passen zu einem klaren Lebensstil.
  • Stabilität bei gleichmäßigem Tempo: fühlt sich auf längeren Strecken oft souverän an.

Wo die Harley-Davidson Low Rider S weniger glänzt

  • Universelle Allround-Eignung: für sehr wechselnde Einsatzprofile kann die Suzuki passender sein.
  • Ergonomie für sportliche Ansprüche: wer maximal „sportlich“ erwartet, könnte die cruiser-typische Haltung als Kompromiss empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Suzuki V-Strom 1050 XT für…

… alle, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben übernimmt: Pendeln, Touren, längere Fahrten und wechselnde Strecken. Wer Wert auf Komfort, gute Dosierbarkeit und ein Gesamtpaket legt, das auch mit Gepäck und auf längeren Etappen entspannt bleibt, findet in der Suzuki V-Strom 1050 XT häufig die passendere Wahl.

Die Harley-Davidson Low Rider S für…

… alle, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen. Wer Cruiser-Optik, Sound und ein emotionales Ansprechverhalten des Motors besonders wichtig findet, wird mit der Harley-Davidson Low Rider S sehr viel Freude haben. Sie ist ideal für Fahrten, bei denen Stil, Präsenz und ein klarer Fahrcharakter im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für möglichst viele Situationen funktionieren soll: Alltag, längere Touren und wechselnde Streckenbedingungen. Die Ergonomie und das insgesamt ausgewogene Setup unterstützen entspanntes Fahren, während das Motorrad sich berechenbar und vielseitig anfühlt. Wer ein „einfach losfahren und genießen“-Gefühl sucht, trifft mit der Suzuki meist genau die richtige Richtung.

Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem Charakter zeigen darf: Cruiser-Optik, emotionaler Motorauftritt und ein Fahrgefühl, das Präsenz vermittelt. Für Fahrten, bei denen Stil und Genuss wichtiger sind als maximale Allround-Perfektion, ist die Low Rider S besonders passend. Kurz gesagt: Vielseitigkeit und Tourenkomfort sprechen für die Suzuki – Coolness, Sound und Cruiser-Feeling sprechen für die Harley.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙