| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Suzuki V-Strom 1050 XT und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier prallen nicht nur Design und Stil aufeinander, sondern auch Philosophie: Die V-Strom 1050 XT steht für Reise- und Tourentauglichkeit mit einem klaren Fokus auf Alltag, Komfort und souveränes Handling – während die CB 1000 R Neo Sports Café eher für den urbanen Auftritt, direkte Rückmeldung und einen sportlich-nackten Charakter steht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Art, Motorrad zu fahren: entspannt und weit – oder knackig und nah.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Naked-Performance
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Strecken ohne Stress ermöglicht. Der Aufbau wirkt auf den ersten Blick funktional: Schutz, Ergonomie und eine Fahrweise, die auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Die XT-Version legt dabei noch stärker Wert auf Komfort und Ausstattung, sodass sich die Maschine wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen spielt die Rolle des modernen Café-Naked. Der Look ist markant, der Fokus liegt auf Dynamik und einem unmittelbaren Fahrgefühl. Statt „Reise zuerst“ steht hier „Fahrspaß zuerst“: Die Maschine wirkt agiler, reagiert direkt und lädt dazu ein, die Stadt und kurvige Strecken mit mehr Tempo und weniger Umwege zu genießen.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder liefern spürbare Leistung, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich deutlich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist so ausgelegt, dass sie Drehmoment und Durchzug über einen breiten Bereich bereitstellt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Beschleunigen, gleichmäßiges Cruisen und das Fahren mit Gepäck oder bei längeren Touren zusammenkommen. Die Kraft wirkt dabei „nutzbar“: Man muss selten hektisch eingreifen, um zügig voranzukommen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt stärker auf das Gefühl von Direktheit. Die Maschine wirkt lebendiger im Ansprechverhalten, wodurch sich Beschleunigungsphasen spontaner anfühlen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn kurze Sprints, zügige Überholmanöver und dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen. Wer eher gleichmäßig und entspannt unterwegs ist, kann die Honda zwar ebenfalls fahren, aber sie belohnt den Fahrstil, der mehr „mit dem Gas“ arbeitet.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Suzuki V-Strom 1050 XT zielt auf Stabilität und Kontrolle ab. Gerade bei längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn die Maschine voll beladen ist, spielt das Fahrwerk seine Stärken aus. Das Handling bleibt dabei berechenbar, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen leichter in der Reaktion. In der Stadt und auf kurvigen Strecken ist das ein echter Pluspunkt: Richtungswechsel gelingen oft spontan, und das Motorrad lädt dazu ein, Linien zügig zu verändern. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass „nackter“ Fokus oft auch bedeutet: Komfort und Geräuschkulisse sind stärker spürbar als bei einer Reiseenduro mit mehr Schutz und Touring-Setup.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke oder Stadtgefühl
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Haltung unterstützt eine entspannte Körperführung, wodurch Ermüdung langsamer einsetzt. Dazu kommt der Reisecharakter: Schutz vor Fahrtwind und eine insgesamt „tourige“ Ausrichtung machen die Maschine besonders attraktiv, wenn nicht nur die Strecke, sondern auch das Ankommen zählt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf eine sportlichere, kompakter wirkende Sitzhaltung. Das sorgt für ein direkteres Fahrgefühl und unterstützt aktives Fahren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit mehr Dynamik bevorzugt, wird die Honda oft als „lebendiger“ erleben. Für sehr lange Touren kann die Ergonomie jedoch stärker vom persönlichen Empfinden abhängen – hier entscheidet am Ende, wie die eigene Körperhaltung zur Maschine passt.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen in jeder Situation
Bei den Bremsen geht es in beiden Fällen um sicheres Ansprechen und kontrollierbares Verzögern. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist dabei klar auf Alltag und Tour ausgelegt: Das System wirkt darauf optimiert, auch bei wechselnden Bedingungen konstant zu funktionieren. Gerade auf längeren Fahrten oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen ist das ein beruhigender Faktor.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl mit, das zu ihrer dynamischen Ausrichtung passt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Honda als „direkt“ empfinden. In der Praxis heißt das: Die Honda unterstützt ein sportliches Tempo, während die Suzuki eher das Gefühl vermittelt, dass sie auch bei langen Tagen und wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Elektronik und Ausstattung: Komfort-Tools vs. Performance-Feeling
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist stark auf Tourenkomfort und Fahrbarkeit ausgelegt. Das zeigt sich daran, dass Assistenz- und Komfortfunktionen vor allem das entspannte Fahren unterstützen: stabiler Vortrieb, gut dosierbare Unterstützung und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Strecken Stress reduziert.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Motorrad, das die Dynamik in den Vordergrund stellt. Elektronik und Abstimmung sind so gewählt, dass das Fahrgefühl sportlich bleibt und das Motorrad nicht „zu brav“ wird. Das ist ideal, wenn die Maschine vor allem für Kurven, Stadt und spontane Ausfahrten genutzt wird.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Wetter und Stadtverkehr
Im Alltag zählt mehr als nur der erste Eindruck. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist hier im Vorteil, wenn es um praktische Nutzung geht: Tourenzubehör, Schutz vor Wetter und die generelle Ausrichtung auf längere Strecken machen sie besonders passend für Menschen, die das Motorrad vielseitig einsetzen – vom Wochenendtrip bis zur längeren Fahrt mit Gepäck.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es schnell gehen soll: kurze Wege, zügiges Fahren, ein Motorrad, das optisch und fahrerisch sofort „Spaß“ macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und das Motorrad eher als Lifestyle- und Spaßmaschine nutzt, wird die Honda oft als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 1050 XT
- Tourenfokus: Komfort und Stabilität für lange Strecken.
- Breiter nutzbarer Charakter: Durchzug und entspannte Fahrbarkeit.
- Allround-Einsatz: Besonders geeignet, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird.
Schwächen der Suzuki V-Strom 1050 XT
- Wer maximale „Naked-Agilität“ sucht, fühlt sich in der Honda oft noch direkter.
- Der Reisecharakter kann für manche Fahrstile weniger „leichtfüßig“ wirken.
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Direktes Fahrgefühl: Lebendigkeit und sportliche Reaktion.
- Stil und Charakter: Café-Naked-Optik mit Performance-Fokus.
- Agilität: Besonders stark auf kurzen Strecken und in der Stadt.
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Für sehr lange Touren hängt der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden ab.
- Wetter- und Windkomfort ist typischerweise weniger „tourig“ als bei einer Reiseenduro.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 1050 XT passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem als Allround-Reisebegleiter dienen soll: längere Touren, wechselnde Strecken, gelegentliches Gepäck und ein Fahrstil, der nicht ständig nach maximaler Dynamik verlangt. Wer ein Motorrad sucht, das Ruhe ausstrahlt, zuverlässig wirkt und auch nach vielen Stunden noch Spaß macht, findet in der V-Strom 1050 XT eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ideal, wenn der Fokus auf Stadt, Kurven und direktem Fahrspaß liegt. Wer gerne zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und ein Naked-Feeling mit markantem Auftritt bevorzugt, wird die Honda als besonders passend erleben. Sie ist weniger die „Tourmaschine für alles“, sondern eher die „Spaßmaschine für den Alltag“.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem Langstrecke, Komfort und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt stellt. Ihr Charakter wirkt souverän und nutzbar, wodurch sie sich besonders für Touren, wechselnde Bedingungen und längere Tage eignet. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und urbaner Fahrspaß zählen. Sie macht Lust auf dynamisches Fahren, unterstützt ein sportliches Gefühl und passt ideal zu kürzeren Strecken, Stadtfahrten und kurvigen Ausfahrten. Wer also vor allem entspannt reisen möchte, liegt mit der Suzuki richtig. Wer dagegen das Motorrad als lebendige Spaßmaschine für den Alltag sieht, findet in der Honda die passendere Wahl.