| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs Honda NT1100: Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße genauso Spaß macht wie auf längeren Strecken, landet schnell in der Kategorie Touring und Adventure. Genau hier treffen im Vergleich Suzuki V-Strom 1050 XT und Honda NT1100 aufeinander: zwei Konzepte, die beide auf Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort setzen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Während die V-Strom 1050 XT stärker in Richtung Reiseenduro und „Allrounder mit Abenteuer-Gen“ interpretiert wird, wirkt die NT1100 eher wie eine moderne, komfortorientierte Straßen-Tourer-Lösung.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte und Ausstattungsmerkmale beider Modelle sinnvoll gegeneinander zu stellen. Dabei werden Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie verhält es sich auf längeren Etappen und welche Prioritäten werden bei der Ausstattung sichtbar?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. komfortorientierter Tourer
Wie die Konzepte sich in der Praxis unterscheiden
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro gedacht, die auch abseits der klassischen „nur Asphalt“-Route nicht sofort die Segel streicht. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf Vielseitigkeit: Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe zu akzeptieren und dabei stabil und berechenbar zu bleiben. Die „XT“-Variante steht dabei typischerweise für einen etwas stärker auf Touren getrimmten Charakter.
Die Honda NT1100 dagegen wirkt wie ein Tourer, der vor allem auf komfortables, entspanntes Fahren ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einer ruhigen, kontrollierten Fahrweise, die lange Strecken angenehm macht. Wer häufig Autobahn und Landstraße fährt und dabei möglichst wenig „Aufmerksamkeit“ ans Motorrad verlieren möchte, findet in diesem Konzept einen klaren Ansatz.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Leistung und Drehmoment als Fahrgefühl
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich in einem Bereich, der für Touren ausreichend Reserven bietet. Entscheidend ist jedoch, wie die Kraft im Alltag nutzbar wird. Die V-Strom 1050 XT wirkt in der Praxis oft dann besonders stark, wenn gleichmäßiges Tempo über längere Zeit gefragt ist und wenn man ohne großes Zurückschalten zügig beschleunigen möchte. Die Honda NT1100 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn ein ruhiger, gleichmäßiger Lauf und ein souveränes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen.
In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Leistungsdaten wird klar: Es geht weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, welches Motorrad die Kraft so überträgt, dass sie zur eigenen Fahrweise passt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder unterschiedliche Geschwindigkeiten fährt, profitiert oft von der Art, wie die V-Strom die Leistung über den Drehzahlbereich nutzbar macht. Wer dagegen Wert auf ein entspanntes, gleichmäßiges Fahren legt, wird mit der NT1100 häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Federung, Geometrie und Fahrbarkeit
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die V-Strom 1050 XT ist in der Auslegung auf „Reise mit allem“ gedacht: Das Motorrad soll auch dann noch kontrolliert wirken, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn das Setup durch Gepäck und wechselnde Bedingungen anspruchsvoller wird. In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Fahrwerkswerte (z. B. Federweg/Geometrie je nach Datenlage) wird das Konzept sichtbar: eher Stabilität und souveräne Führung.
Die Honda NT1100 wirkt dagegen wie ein Tourer, der auf präzises, leichtgängiges Handling bei gleichzeitig hohem Komfort ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Maschine besonders auf ruhige Kontrolle und ein gutmütiges Fahrgefühl optimiert ist. Das ist vor allem dann spürbar, wenn häufiges Beschleunigen und Bremsen auf Landstraßen oder Stadt-/Land-Routen ansteht.
Stärken und Schwächen im Überblick
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärke bei Vielseitigkeit und stabiler Touren-Performance; potenzielle Schwäche kann sein, dass das „Adventure“-Gefühl je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man sehr sportlich und eng kurvt.
- Honda NT1100: Stärke bei Komfort und ruhiger, kontrollierter Fahrweise; potenzielle Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt und „echtes“ Offroad-Abenteuer weniger im Mittelpunkt steht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Welche Systeme den Alltag erleichtern
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Elektronik-Features wird deutlich, dass beide Motorräder auf ein modernes Fahrerlebnis setzen. Die V-Strom 1050 XT wirkt dabei oft wie die Variante, die besonders auf wechselnde Bedingungen vorbereitet ist: Traktions- und Fahrmodi helfen, die Kraftübertragung situationsabhängig zu gestalten.
Die Honda NT1100 setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, wirkt aber in der Ausrichtung häufig „tourer-typisch“: Systeme sollen vor allem das entspannte Fahren unterstützen, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss. Wer häufig in unterschiedlichen Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert von der Art, wie die Elektronik das Motorrad berechenbar macht.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Wie sich die Sitzposition auf langen Strecken auswirkt
Gerade bei Touren entscheidet die Ergonomie. Der Vergleich der aufgelisteten Komfort- und Ergonomie-Parameter zeigt, dass beide Motorräder auf längere Fahrten ausgelegt sind, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die V-Strom 1050 XT bietet typischerweise eine Sitzposition, die auch für dynamischere Passagen noch funktioniert und gleichzeitig genug Kontrolle für längere Etappen liefert. Die Honda NT1100 wirkt dagegen oft wie die „entspannter sitzen“-Option: Die Ergonomie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch frisch ankommt.
Auch der Windschutz und die Abstimmung für Reisegeschwindigkeiten spielen eine Rolle. In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Werte wird sichtbar, dass die NT1100 stärker auf ruhiges Langstreckenfahren optimiert ist, während die V-Strom 1050 XT als Reiseenduro mehr „Allround“-Charakter mitbringt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsleistung als Basis für Komfort
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails zeigen, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die V-Strom 1050 XT wirkt dabei häufig wie die Variante, die auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Die Honda NT1100 punktet besonders durch ein sehr gut kontrollierbares Bremsverhalten im Alltag, was gerade auf Touren mit häufigen Geschwindigkeitswechseln angenehm ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Woran man im Alltag merkt, welches Motorrad besser passt
Im Alltag zählt, wie schnell man sich mit dem Motorrad „einrastet“. Die V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro so gedacht, dass sie auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht exakt geplant ist. Das zeigt sich in der Gesamtabstimmung: Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik greifen zusammen, um das Motorrad flexibel zu halten.
Die Honda NT1100 ist dagegen besonders stark, wenn der Fokus auf komfortablem Vorankommen liegt. Wer häufig pendelt, längere Strecken am Stück fährt oder einfach eine Maschine möchte, die sich im Verkehr und auf der Landstraße unkompliziert anfühlt, wird die NT1100 oft als sehr stimmig erleben.
Stärken und Schwächen im Kontext
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärken bei Vielseitigkeit, Reise-Feeling und der Fähigkeit, unterschiedliche Situationen gut zu meistern; Schwäche eher dort, wo man maximal „Straßenfokus“ erwartet und das Motorrad möglichst leicht und kompakt wirken soll.
- Honda NT1100: Stärken bei Komfort, ruhigem Langstreckencharakter und unkompliziertem Handling; Schwäche eher dort, wo man sich mehr „Adventure-Fähigkeit“ abseits der Straße wünscht.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Entscheidung nach Fahrprofil
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das eigene Fahrprofil betrachtet. Wer häufig lange Strecken fährt, dabei aber auch mal eine unvorhergesehene Abzweigung nimmt oder sich nicht auf „nur Asphalt“ festlegen möchte, findet in der Suzuki V-Strom 1050 XT oft den passenderen Ansatz. Die Maschine wirkt wie ein Reisebegleiter, der mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gut klarkommt.
Wer dagegen vor allem auf Straße unterwegs ist, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein komfortabler Tourer anfühlt, wird mit der Honda NT1100 häufig glücklicher. Die Honda steht stärker für ruhiges, kontrolliertes Fahren und ein Gesamtpaket, das auf Langstrecke optimiert ist.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Reiseenduro gedacht ist und im Alltag flexibel bleibt: lange Touren, wechselnde Strecken und ein Abenteuer-Feeling gehören hier zum Konzept. Die Stärken liegen vor allem in der Vielseitigkeit und in der Art, wie Motor, Fahrwerk und Elektronik zusammenarbeiten, um auch unter nicht ganz idealen Bedingungen souverän zu wirken. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder gern spontan plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Die Honda NT1100 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem auf Straße unterwegs sind und Komfort sowie entspanntes Langstreckenfahren priorisieren. Das Motorrad wirkt wie ein moderner Tourer, der das Fahren angenehm macht und das Handling im Alltag leicht erscheinen lässt. Wer ruhige Kontrolle, eine komfortorientierte Ergonomie und ein unkompliziertes Fahrgefühl sucht, findet in der NT1100 den passenden Begleiter.