| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich für Alltag, Tour & Gelände
Wer vor der Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Suzuki-Modellen steht, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist auf Vielseitigkeit und Komfort ausgelegt – ein Motorrad, das lange Strecken ebenso mag wie abwechslungsreiche Feierabendrunden. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und den Spaßfaktor, der besonders dort aufblüht, wo es enger, rauer oder unberechenbarer wird. Der Vergleich zeigt, wie sich Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften und die typische Sitzposition auf das Fahrgefühl auswirken – und welche Schwächen man im Alltag kennen sollte.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseenduro vs. Supermoto-Charakter
Die V-Strom 1050 XT ist ein klassisches Adventure-Konzept: komfortable Ergonomie, eine Ausstattung, die Touren erleichtert, und ein Motor, der auch bei wechselndem Tempo souverän bleibt. Die DR-Z 4SM folgt dagegen dem Prinzip „leicht, wendig, reaktionsfreudig“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter aus der Garage holt – nicht nur für die große Tour, sondern auch für kurze Runden, bei denen Fahrspaß wichtiger ist als Komfort auf Langstrecke.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Vorankommen vs. knackige Direktheit
Leistungsentfaltung im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt auf eine gleichmäßigere, tourentaugliche Leistungsabgabe. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo variiert – etwa auf Landstraßen mit vielen Kurven oder bei längeren Autobahnabschnitten. Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich dagegen lebendiger an, weil sie stärker auf das „Mitgehen“ des Fahrers reagiert. Wer gern zügig beschleunigt, früh in den Drehzahlbereich kommt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier mehr unmittelbaren Fahrspaß.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
Stärken der V-Strom 1050 XT liegen in der Alltagstauglichkeit: entspanntes Fahren, gutes Durchzugsgefühl und ein Charakter, der auch bei längeren Fahrten nicht ermüdet. Schwächen können sich dort zeigen, wo maximale Agilität gefragt ist: Das Motorrad ist zwar wendig genug, aber nicht so „leichtfüßig“ wie die DR-Z, wenn es um enge Linien und schnelle Richtungswechsel geht.
Stärken der DR-Z 4SM sind das direkte Ansprechverhalten und die spürbare Bereitschaft, das Tempo zu erhöhen. Schwächen treten eher auf, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen: Der Fokus liegt weniger auf Komfort und mehr auf Fahrgefühl, wodurch sich die DR-Z im Vergleich weniger „tourentspannt“ anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Flow
Wie sich das Fahrwerk anfühlt
Die V-Strom 1050 XT spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Dadurch wirkt das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und berechenbar. Die DR-Z 4SM ist dagegen deutlich „sportlicher“ im Gefühl: Sie lädt zum schnellen Umlegen ein und unterstützt ein aktives Fahrstil-Konzept. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, spürt schnell, dass die DR-Z für kurze, dynamische Abschnitte gemacht ist.
Grenzen im Vergleich
Die V-Strom 1050 XT kann ihre Grenzen eher dort zeigen, wo es sehr eng und technisch wird. Dann zählt nicht nur das Fahrwerk, sondern auch das Gesamtpaket aus Gewicht, Sitzposition und Handling-Gefühl. Die DR-Z 4SM wiederum wirkt auf langen, gleichmäßigen Strecken weniger „groß“ und weniger komfortorientiert. Das ist kein Nachteil für den richtigen Einsatzzweck – aber im Vergleich zur V-Strom spürt man den Unterschied deutlich.
Ergonomie und Sitzposition: Langstreckenkomfort vs. sportlich-direkte Haltung
Alltagstauglichkeit der Sitzposition
Die V-Strom 1050 XT ist auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das hilft besonders, wenn Fahrten länger dauern oder wenn im Alltag häufig zwischen Stadt, Landstraße und Touren gewechselt wird. Die DR-Z 4SM bringt eine Haltung mit, die mehr „aktiv“ wirkt: Man sitzt nicht nur darauf, man bewegt sich mit. Das ist ideal für dynamische Fahrten, kann aber bei sehr langen Strecken weniger angenehm sein.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Stärken der V-Strom 1050 XT sind die gute Ergonomie und das Gefühl, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren zu können. Schwächen zeigen sich eher bei Fahrern, die maximale Leichtigkeit und maximalen „Spielraum“ in engen Kurven suchen.
Stärken der DR-Z 4SM sind die direkte Rückmeldung und die sportliche Sitzposition, die das Motorrad schnell „in die Hand“ bringt. Schwächen liegen im Komfortfokus: Wer viel auf Langstrecke unterwegs ist, wird die V-Strom im Vergleich als entspannter empfinden.
Ausstattung und Alltag: Tour-Setup vs. purer Fahrspaß
Tour-orientierte Ausstattung bei der V-Strom
Die V-Strom 1050 XT ist als Reiseenduro gedacht. Das spürt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit Gepäck und für längere Strecken vorbereitet. Damit passt sie besonders gut zu Fahrern, die nicht nur fahren, sondern auch planen – etwa für Wochenendtrips oder längere Touren mit wechselnden Streckenprofilen.
Reduktion und Agilität bei der DR-Z
Die DR-Z 4SM setzt stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt weniger „Reiseprojekt“, mehr „Fahrmaschine“. Gerade im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken oder auf Strecken, die sich wie ein Spielplatz anfühlen, ist das ein Vorteil: weniger Ablenkung, mehr unmittelbarer Spaß.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit im Vergleich
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass die V-Strom 1050 XT auf kontrolliertes, sicheres Fahren in unterschiedlichen Situationen ausgelegt ist – besonders dann, wenn man mit Gepäck oder bei längeren Fahrten unterwegs ist. Die DR-Z 4SM kann ebenfalls sehr gut verzögern und liegt spürbar stabil, aber sie ist stärker auf dynamische, fahrerische Impulse ausgelegt. Wer die DR-Z im Alltag „sportlich“ bewegt, bekommt ein Motorrad, das schnell reagiert. Wer dagegen eher entspannt und gleichmäßig fährt, wird die V-Strom als souveräner empfinden.
Typische Einsatzszenarien: Welche Tour passt zu welchem Motorrad?
Für lange Touren und wechselnde Strecken
Wenn die Route aus Autobahnanteilen, Landstraßen und vielleicht auch mal Schotter oder schlechterem Belag besteht, spielt die V-Strom 1050 XT ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“, ohne ständig nachjustieren zu müssen. Genau das macht sie für viele Fahrer zur ersten Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Strecke gedacht ist.
Für Stadt, Feierabend und kurvige Kurztrips
Die DR-Z 4SM ist besonders attraktiv, wenn kurze Strecken im Vordergrund stehen: enge Kurven, wechselnde Untergründe, spontane Ausfahrten. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern „aus dem Stand“ heraus bewegt. Im Vergleich zur V-Strom ist sie weniger auf Langstreckenkomfort optimiert – dafür aber deutlich mehr auf Agilität und Fahrspaß.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung: worauf man achten sollte
Beide Modelle sind grundsätzlich für den Alltag geeignet, aber die Erwartungshaltung sollte unterschiedlich sein. Die V-Strom 1050 XT ist eher das Motorrad, bei dem man auf ein rundes Gesamtpaket setzt: Komfort, Tourenorientierung und ein Fahrgefühl, das über viele Kilometer funktioniert. Die DR-Z 4SM ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad als „Spielgerät“ sieht und bereit ist, den Fahrstil stärker aktiv zu gestalten.
Beim Kauf lohnt es sich, nicht nur auf den Zustand zu schauen, sondern auch darauf, wie das Motorrad bisher genutzt wurde: Tourenbetrieb bedeutet oft andere Verschleißbilder als häufige, dynamische Kurzfahrten. Wer das berücksichtigt, trifft meist die bessere Entscheidung – unabhängig davon, ob es am Ende die V-Strom oder die DR-Z wird.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Strecken und entspanntes Vorankommen gesucht wird. Ihr Vorteil liegt im tourentauglichen Gesamtpaket: gleichmäßiges Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und eine Ausrichtung, die auch mit Gepäck und auf längeren Etappen funktioniert. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, wird hier deutlich zufriedener sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser, wenn Agilität, Direktheit und Fahrspaß im Vordergrund stehen – besonders bei kurzen Runden, Stadtfahrten und dynamischen Strecken. Sie wirkt lebendiger und macht Lust auf aktives Fahren, während der Komfort- und Tourfokus im Vergleich weniger stark ausfällt. Kurz gesagt: V-Strom für die große Reise, DR-Z für den schnellen Kick zwischendurch.