| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Suzuki V-Strom 650 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag und Tour
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken nicht nachlässt, landet schnell in der Kategorie „Adventure light“ bis „Reise-Adventure“. Genau dort treffen im Vergleich Suzuki V-Strom 650 und Yamaha Tracer 9 GT Plus aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Kandidaten für Touren, Pendeln und Wochenend-Ausflüge – doch sie verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte. Der eine steht für unkomplizierte Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket, der andere setzt stärker auf Premium-Charakter, Elektronik und Komfort für lange Etappen.
Grundidee im Vergleich: Allrounder vs Premium-Reise-Adventure
Der Suzuki V-Strom 650 ist als vielseitiger Reisebegleiter gedacht: leicht zugänglich, gutmütig im Handling und mit einem Motor, der sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen souverän anfühlt. Die Ausrichtung zielt darauf, dass man schnell „drin“ ist – ohne sich ständig Gedanken über Fahrmodus, Komplexität oder Feintuning machen zu müssen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht dagegen stärker in Richtung Komfort und Ausstattung. Hier steht weniger das „Einsteigen und losfahren“ im Sinne von Minimalismus im Vordergrund, sondern eher das „Reisen mit System“: Elektronik, Windschutz, Assistenz und ein insgesamt hochwertigerer Reiseauftritt. Wer gern lange Strecken fährt und dabei möglichst viel Komfort und Unterstützung möchte, findet in der Tracer-Philosophie einen klaren Fokus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Der V-Strom 650 wirkt im Alltag oft wie der „ruhige Partner“. Die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen ohne großes Nachdenken funktioniert. Beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder beim zügigen Überholen auf Landstraßen ist das Motorrad schnell da, wo man es haben möchte – und bleibt dabei angenehm beherrschbar.
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer wird. Die Leistungsreserve und die Art, wie der Motor auf Drehzahl reagiert, machen das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig fahren oder häufiger sportlichere Passagen einbauen. Gleichzeitig kann die Tracer auch im „entspannten Modus“ überzeugen, weil die Leistungsentfaltung gut dosierbar bleibt. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Leistung vorhanden ist, sondern wie sie sich anfühlt: Die Yamaha wirkt insgesamt „größer“ und souveräner, wenn Tempo und Anforderungen steigen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist die unkomplizierte Alltagstauglichkeit und das gutmütige Ansprechverhalten. Schwäche kann dort liegen, wo sehr sportliche Fahrweise und hohe Dauergeschwindigkeiten im Fokus stehen – dann wirkt die Yamaha insgesamt präsenter.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die dynamischere Performance und das insgesamt „reiseorientierte“ Leistungsgefühl. Schwäche kann sein, dass der Premium-Anspruch auch mehr Aufmerksamkeit für Einstellungen und Ausstattung mit sich bringt – wer es maximal simpel mag, könnte die Tracer als „zu viel“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität auf langen Strecken
Beim Handling zeigt sich: Der V-Strom 650 ist darauf ausgelegt, sich leicht in den Alltag einzufügen. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft handlich an. Das macht es besonders attraktiv, wenn die Tour aus vielen wechselnden Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße, kurze Autobahnphasen und wieder zurück.
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Vorteile vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen aus. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, und das Motorrad bleibt auch dann ruhig, wenn die Straße unruhiger wird. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügigerem Tempo ist das ein echter Komfortgewinn. In sehr langsamen Passagen kann die Yamaha zwar ebenfalls gut bewegt werden, wirkt aber insgesamt eher „touring-lastig“ als „city-schlank“.
Komfortfokus: Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt im Thema Komfort. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Windschutz und Reiseergonomie ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Fahrten: weniger „Stress“ durch Wind, ein entspannteres Gefühl im Oberkörperbereich und insgesamt ein Reiseauftritt, der auf Komfort getrimmt ist.
Der Suzuki V-Strom 650 liefert ebenfalls einen soliden Komfort, aber eher im Sinne von „funktional gut“. Wer nicht den maximalen Touring-Komfort sucht, sondern ein Motorrad, das zuverlässig bleibt und sich unkompliziert anfühlt, wird mit der Suzuki-Philosophie glücklich. Auf sehr langen Etappen kann die Yamaha durch ihren Reisefokus jedoch die Nase vorn haben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Im Bereich Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich, dass beide Modelle auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Der V-Strom 650 bietet dabei ein gut dosierbares Bremsverhalten, das im Alltag und bei moderater Fahrweise sehr angenehm ist. Die Yamaha setzt zusätzlich stärker auf das Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Stabilität und Elektronikunterstützung. Das bedeutet: Gerade wenn es schneller wird oder die Situation dynamischer ist, kann die Tracer insgesamt mehr „Sicherheitsnetz“ bieten.
Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort bei der Yamaha
Hier wird der Unterschied besonders sichtbar. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Elektronik und Assistenzsysteme ausgerichtet. Das kann sich im Alltag positiv bemerkbar machen: Traktions- und Fahrmodi, Unterstützung bei der Fahrdynamik und ein insgesamt moderneres „Reise-Setup“. Gerade für Fahrer, die gern mit System fahren oder bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten, ist das ein klarer Pluspunkt.
Der Suzuki V-Strom 650 bleibt dagegen eher bei einem pragmatischen Ansatz. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Viele Fahrer schätzen genau diese reduzierte Komplexität. Wer gern selbst fährt, ohne sich durch viele Menüs und Funktionen zu klicken, findet in der Suzuki-Logik oft mehr Ruhe.
Stärken und Schwächen im Elektronikvergleich
- Suzuki V-Strom 650: Stärke ist die intuitive Bedienung und der Fokus auf das Wesentliche. Schwäche ist, dass der Komfort- und Unterstützungsgrad nicht so stark in Richtung „Premium-Reise“ geht wie bei der Yamaha.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Ausstattung und die Unterstützung durch Elektronik. Schwäche kann sein, dass die Yamaha mehr „Einarbeitung“ und ein bewussteres Nutzen der Funktionen verlangt.
Alltag, Gepäck und Tourentauglichkeit: Wer trägt was besser?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gemacht, aber die Art der Tour unterscheidet sich. Der V-Strom 650 ist besonders dann stark, wenn die Reise aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht und das Motorrad dabei flexibel bleiben soll. Gepäck lässt sich in der Regel gut integrieren, und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein verlässlicher Begleiter, der auch mal „einfach so“ mitgenommen wird – ohne dass man ständig an Komfortgrenzen denkt.
Die Tracer 9 GT Plus ist stärker auf längere Etappen und einen „fertigen Reisecharakter“ ausgelegt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf Windschutz und eine hochwertige Gesamterfahrung legt und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchte, wird die Yamaha als besonders passend empfinden. In der Praxis heißt das: Die Tracer fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das für große Touren gebaut wurde – während die Suzuki eher wie ein Motorrad wirkt, das für viele Tourenarten die richtige Basis liefert.
Wofür eignet sich welches Motorrad? Empfehlung nach Fahrertyp
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil lösen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert ist, sich leicht bewegt und auf Touren zuverlässig bleibt, findet im Suzuki V-Strom 650 eine sehr stimmige Wahl. Besonders passend ist die Suzuki für Fahrer, die nicht ständig das Maximum aus jeder Situation holen müssen, sondern lieber ein harmonisches Gesamtgefühl wollen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort, Elektronik und dynamische Reserven stärker gewichten. Wer häufig lange Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei möglichst viel Unterstützung und Reisequalität möchte, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein. Die Yamaha ist weniger „einfach nur Motorrad“, mehr „Reiseplattform“.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele kurze bis mittlere Fahrten: Suzuki V-Strom 650 wirkt oft passender, weil sie unkompliziert bleibt und im Alltag schnell überzeugt.
- Regelmäßige Langstrecken und Autobahnanteile: Yamaha Tracer 9 GT Plus kann durch Komfort und Stabilität stärker punkten.
- Fokus auf moderne Assistenz: Yamaha.
- Fokus auf intuitive Bedienung und Ruhe: Suzuki.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Suzuki V-Strom 650 und Yamaha Tracer 9 GT Plus hängt vor allem davon ab, welche Art von Tour im Vordergrund steht. Die Suzuki ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handhaben ist, sich harmonisch anfühlt und auf vielen Streckenarten zuverlässig funktioniert. Sie punktet mit einem pragmatischen Gesamtpaket und einem Motor, der im Alltag souverän trägt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Yamaha ist die richtige Wahl, wenn Komfort, Elektronik und dynamische Reserven stärker zählen. Die Tracer 9 GT Plus bietet spürbar mehr Reise-Anspruch: mehr Unterstützung durch moderne Systeme, ein stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und insgesamt ein Premium-Touring-Gefühl. Wer häufig lange Strecken fährt oder einfach gern mit maximaler Ausstattung unterwegs ist, wird die Yamaha klar bevorzugen.
Kurz gesagt: V-Strom 650 für unkomplizierte Vielseitigkeit – Tracer 9 GT Plus für Premium-Reisen mit mehr Komfort und Unterstützung.