| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
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Suzuki V-Strom 650 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich für Alltag, Tour und Charakter
Wer zwischen Suzuki V-Strom 650 und Yamaha XSR 700 Xtribute schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei unterschiedlichen Motorradwelten. Die V-Strom 650 steht für einen pragmatischen Allround-Ansatz: komfortabel, tourentauglich und mit dem Anspruch, viele Streckenarten entspannt zu meistern. Die XSR 700 Xtribute dagegen spielt die Karte des markanten Retro-Charakters und eines agilen, straßenorientierten Fahrgefühls. Beide Motorräder sind spannend – aber sie liefern ihre Stärken auf sehr unterschiedliche Weise.
Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. Retro-Naked
Die Suzuki V-Strom 650 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann: für Pendeln, für Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen Komfort und Übersicht zählen. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach funktioniert.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen deutlich stärker auf den Fahrspaß im Alltag und auf das Erlebnis unterwegs ausgelegt. Das Design ist bewusst eigenständig, die Sitzposition und die Auslegung zielen eher auf dynamisches Fahren auf der Straße. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und optisch sofort auffällt, findet hier einen klaren Kandidaten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder setzen auf einen 2-Zylinder-Charakter, aber der Einsatz wirkt unterschiedlich. Die V-Strom 650 ist darauf getrimmt, gleichmäßig zu laufen und in vielen Situationen „einfach da zu sein“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Gangwechsel, wechselnde Geschwindigkeiten und unterschiedliche Streckenprofile den Alltag bestimmen. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher nutzorientiert: nicht nur für den Kick, sondern für entspanntes Vorankommen.
Die XSR 700 Xtribute spielt den Motor stärker als Teil des Erlebnisses aus. Im Vergleich zur V-Strom wirkt das Ansprechverhalten oft unmittelbarer, wodurch sich das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen lebendiger anfühlt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker „näher am Fahrer“ – wer gerne dreht und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier mehr von der Dynamik ab.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Suzuki V-Strom 650 vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade bei längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, die Linie lässt sich sauber halten, und das Gesamtgefühl bleibt auch bei längerer Fahrt entspannt. Im Vergleich zur XSR wirkt die V-Strom damit eher wie ein „verlässlicher Begleiter“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist im Gegenzug spürbar agiler. In der Stadt, beim schnellen Richtungswechsel oder auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft leichter an. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn der Fokus auf Fahrspaß und spontanen Manövern liegt. Als mögliche Schwäche im Vergleich zur V-Strom kann sich die XSR jedoch dann bemerkbar machen, wenn es um maximale Gelassenheit auf langen Autobahn- oder Reiseetappen geht – dort spielt die V-Strom ihre Stärken häufig souveräner aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind auf den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten ein grundsätzlich sicheres Bremsverhalten. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die V-Strom 650 wirkt häufig „tourenorientierter“, also mit einem Gefühl von Stabilität und Reserven, wenn es zügiger wird oder wenn man häufiger aus dem Tempo heraus abbremsen muss. Das ist besonders angenehm, wenn man viel unterwegs ist und nicht jedes Mal neu „einschätzen“ möchte.
Die XSR 700 Xtribute kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Gesamtcharakteristik stärker auf sportliche Nutzung abgestimmt. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt ein direkteres Feedback. Wer dagegen vor allem auf Komfort und gleichmäßige Routine setzt, wird die V-Strom oft als entspannter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage
Die Suzuki V-Strom 650 punktet im Vergleich häufig mit einer Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Körper bleibt eher in einer neutralen Haltung, wodurch Ermüdung weniger schnell ein Thema wird. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag genutzt wird.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet eine sportlichere, straßenbetonte Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und kurze Strecken gerne dynamisch fährt. Als mögliche Schwäche im Vergleich zur V-Strom kann sich jedoch zeigen, dass die XSR bei sehr langen Fahrten weniger „entspannt“ wirkt – je nach Fahrstil und Körpergröße.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie gut die Elektronik zum Fahrprofil passt. Die V-Strom 650 wirkt im Vergleich oft wie das Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen gerne fährt: Sie ist auf Alltagstauglichkeit und planbares Fahren ausgelegt. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal die gleichen Strecken fährt.
Die XSR 700 Xtribute setzt stärker auf den Charakter und die straßennahe Auslegung. Im Vergleich zur V-Strom kann die Elektronik je nach Konfiguration zwar ebenfalls unterstützen, aber der Gesamteindruck bleibt: Die Yamaha will vor allem das Fahrgefühl und die Optik in den Vordergrund stellen. Wer ein Motorrad sucht, das sich „besonders“ anfühlt, wird hier eher fündig.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und ein Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dabei oft besonders lebendig: Sie lässt sich leichter „durchziehen“, macht Richtungswechsel schnell und bringt das Retro-Feeling direkt auf die Straße. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Alltag aus Ampeln, kurzen Strecken und spontanen Ausfahrten besteht.
Die Suzuki V-Strom 650 ist im Vergleich ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Philosophie: Sie bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig, bietet ein souveränes Fahrgefühl und wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für Touren nutzt. Wenn der Plan öfter „rausfahren und durchziehen“ lautet, spielt die V-Strom ihre Stärken häufig besser aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 650
- Allround-Charakter: wirkt wie ein zuverlässiges Gesamtpaket für viele Streckenarten.
- Komfort und Ruhe: besonders angenehm bei längeren Fahrten.
- Tourenorientiertes Fahrgefühl: stabil, berechenbar, entspannt.
Schwächen (im Vergleich zur Yamaha)
- Weniger „Retro-Show“: wer vor allem das markante Naked-Erlebnis sucht, fühlt sich bei der V-Strom weniger im Mittelpunkt.
- Agilitätsfokus geringer: in sehr dynamischen Situationen kann die XSR subjektiv lebendiger wirken.
Stärken der Yamaha XSR 700 Xtribute
- Agiles, straßenbetontes Handling: macht Kurven und Stadtfahrten oft besonders Spaß.
- Starker Charakter: Retro-Optik und unmittelbares Fahrgefühl.
- Lebendigkeit: wirkt im Vergleich oft dynamischer im Alltag.
Schwächen (im Vergleich zur Suzuki)
- Weniger Reise-Ruhe: bei sehr langen Strecken kann die V-Strom entspannter wirken.
- Fahrstilabhängigkeit: wer maximal komfortorientiert unterwegs sein möchte, bevorzugt häufig die V-Strom.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Die Suzuki V-Strom 650 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist, längere Touren entspannt abspult und im Alltag zuverlässig bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein ruhiges, tourentaugliches Gesamtgefühl schätzt, wird mit der V-Strom sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen ideal für Menschen, die das Motorrad vor allem als Erlebnis sehen: Stadtfahrten, kurvige Landstraßen und das Gefühl, dass das Bike „mit einem mitgeht“. Wer Wert auf markantes Design, agiles Handling und einen stärker straßenbetonten Charakter legt, findet in der XSR 700 Xtribute einen sehr stimmigen Begleiter.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Allrounder überzeugt: komfortabel, stabil im Fahrgefühl und besonders geeignet für längere Fahrten sowie wechselnde Einsatzbereiche. Sie punktet im Vergleich vor allem mit Ruhe, Alltagstauglichkeit und einem tourenorientierten Gesamtpaket. Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken dort aus, wo Fahrspaß und Charakter im Vordergrund stehen: agiles Handling, lebendiges Ansprechverhalten und eine starke Retro-Anmutung, die auf der Straße sofort wirkt. Im Vergleich zur V-Strom kann die XSR bei sehr langen Strecken weniger „entspannt“ wirken, dafür macht sie kurze und mittlere Fahrten oft besonders dynamisch. Wer also entspannt reisen und vielseitig fahren möchte, greift zur V-Strom. Wer dagegen ein straßenbetontes Naked-Bike mit eigenem Stil sucht, trifft mit der XSR 700 Xtribute die passendere Wahl.