| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Suzuki V-Strom 800 DE vs. Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für Alltag & Tour
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die Suzuki V-Strom 800 DE steht für die klassische Adventure-Idee mit Fokus auf Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt. Die Indian Pursuit Dark Horse verfolgt dagegen einen deutlich tourorientierteren Charakter: mehr Komfort, mehr „Langstrecken-Gefühl“ und ein Auftritt, der auf der Straße besonders souverän wirkt. Im direkten Vergleich zeigt sich, wie stark sich Motor, Fahrwerk, Elektronik und Ausstattung auf den Alltag auswirken.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Vielseitigkeit vs. Tourer-Charakter
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist als Allrounder gedacht: Sie soll sich auf unterschiedlichen Strecken wohlfühlen, von der schnellen Feierabendrunde bis zur mehrtägigen Tour. Dabei wirkt das Konzept pragmatisch: Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag unkompliziert anfühlt.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen stärker auf Komfort und Langstrecke getrimmt. Das merkt man weniger an einzelnen Details, sondern am Gesamtpaket: Sitzposition, Windschutz, die Art, wie das Motorrad über längere Zeit „ruhig“ bleibt, und wie souverän es sich anfühlt, wenn die Strecke länger wird. Wer häufig größere Distanzen fährt, wird den Tourer-Ansatz schnell wiedererkennen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Charakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt in der Praxis oft als „Allround-Motor“ – sie lässt sich gut anfahren, reagiert spürbar auf Gasimpulse und bietet eine nutzbare Bandbreite für Stadtverkehr, Landstraße und zügige Passagen. Gerade wenn häufig zwischen niedrigen und mittleren Drehzahlen gewechselt wird, spielt die Abstimmung ihre Stärken aus.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf ein gleichmäßiges, tourentaugliches Ansprechverhalten. In der Fahrt wirkt sie häufig wie ein Motorrad, das für konstantes Tempo und entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Das kann im Alltag bedeuten: weniger „Hochdrehen“, mehr „mitnehmen“. Wer gerne lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, profitiert davon.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Suzuki: Stärke ist die vielseitige Nutzbarkeit über viele Fahrsituationen hinweg. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem „großen Tourer-Gefühl“ liegt, sondern eher auf dem universellen Einsatz.
Indian: Stärke ist das souveräne, komfortorientierte Fahrverhalten über Distanz. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein klassischer Adventure-Allrounder.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Komfort
Im direkten Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Dynamik zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 800 DE ist darauf ausgelegt, Kontrolle in unterschiedlichen Situationen zu bieten. Das betrifft sowohl die Linienführung auf der Landstraße als auch das Gefühl, wenn die Straße nicht ganz so perfekt ist. Die Maschine vermittelt oft eine Art „Sicherheit durch Ausgewogenheit“ – man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Korrektur verlangt.
Die Indian Pursuit Dark Horse legt den Schwerpunkt stärker auf Komfort und Laufruhe. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten über längere Zeit weniger „durchschlagen“. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Langstrecken-Setup. In schnellen Wechseln oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Motorrad dennoch souverän bleiben, wirkt aber eher als Tourer denn als „Agilitätsmaschine“.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf der Suzuki fühlt sich das Motorrad häufig dann besonders passend an, wenn die Strecke abwechslungsreich ist: kurvige Landstraßen, wechselnde Beläge, kurze Stopps und wieder los. Die Indian spielt ihre Vorteile besonders aus, wenn die Fahrt „durchläuft“: Autobahn, Landstraße mit konstantem Tempo und längere Etappen, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden als maximale Agilität.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Bedienlogik
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren erleichtert und absichert. Im Vergleich der Elektronik- und Assistenzfunktionen zeigt sich jedoch ein Unterschied im Fokus: Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt häufig wie ein Paket, das sich auf vielseitige Einsatzbereiche konzentriert – also auf Situationen, in denen Traktion, Stabilität und kontrollierbares Ansprechverhalten wichtig sind.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf den Komfort- und Tourencharakter. Elektronik und Bedienkonzept zielen darauf ab, dass das Motorrad über längere Zeit entspannt bleibt und der Fahrer sich auf die Strecke konzentrieren kann. Das kann sich besonders auf langen Fahrten positiv bemerkbar machen, wenn Müdigkeit ein Thema wird.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Suzuki: Stärke ist die Unterstützung in wechselnden Fahrsituationen. Schwäche kann sein, dass der „Tourenkomfort-Fokus“ weniger im Vordergrund steht als bei einem reinen Langstrecken-Konzept.
Indian: Stärke ist die Kombination aus Komfort und moderner Unterstützung für lange Etappen. Schwäche kann sein, dass die Bedienlogik und der „Tourer-Flow“ nicht jedem liegt, der ein möglichst direktes, leichtes Handling bevorzugt.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer sitzt entspannter?
Beim Vergleich von Sitzposition, Ergonomie und Windschutz wird der Unterschied besonders deutlich. Die Suzuki V-Strom 800 DE bietet eine ergonomische Basis, die für unterschiedliche Fahrstile funktioniert: aufrecht genug für den Alltag, gleichzeitig so, dass man auch auf längeren Strecken nicht komplett „durchhängt“. Der Windschutz ist dabei ein wichtiger Faktor, aber insgesamt bleibt die Maschine eher ein „Allround-Adventure“.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist klar stärker auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad den Fahrer über Distanz unterstützt: weniger Stress durch Wind, ein ruhigeres Gesamtgefühl und eine Sitzposition, die auf längere Fahrten optimiert wirkt. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, wird diesen Unterschied schnell spüren.
Alltag vs. Langstrecke
Für kurze bis mittlere Fahrten mit wechselnden Anforderungen ist die Suzuki oft die unkompliziertere Wahl. Für lange Touren, bei denen Komfort und entspannte Körperhaltung wichtiger sind als maximale Vielseitigkeit, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Vergleich der Ausstattungsdetails zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Einsatz auf der Straße gedacht, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“ – für Touren, für Alltag, für wechselnde Strecken. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Fahrt genutzt wird.
Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt stärker wie ein „fertiges Tourenpaket“. Das bedeutet: Wenn das Motorrad einmal eingestellt und eingewöhnt ist, fühlt es sich auf langen Strecken oft wie ein sehr stimmiges Gesamtwerk an. Wer häufig plant, packt und losfährt, wird den Tourer-Charakter zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki V-Strom 800 DE – Stärken
- Vielseitige Charakteristik für unterschiedliche Strecken
- Gutes Ansprechverhalten im Alltag und bei wechselnden Drehzahlen
- Ausgewogenes Handling, das Kontrolle vermittelt
- Adventure-typische Praxisnähe für „ein Motorrad für alles“
Suzuki V-Strom 800 DE – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximalen Langstrecken-Komfort als bei einem Tourer
- Wer primär Komfort und Ruhe sucht, könnte die Indian als stimmiger empfinden
Indian Pursuit Dark Horse – Stärken
- Starker Tourencharakter mit Fokus auf Komfort und Laufruhe
- Entspanntes Fahrgefühl für lange Etappen
- Elektronik und Gesamtpaket unterstützen das „Durchfahren“
- Sehr souveräner Auftritt auf der Straße
Indian Pursuit Dark Horse – Schwächen
- Im Alltag mit vielen kurzen Manövern kann das Tourer-Konzept weniger „leicht“ wirken
- Wer maximale Vielseitigkeit im Sinne eines Adventure-Allrounders sucht, findet bei der Suzuki oft die passendere Basis
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht auf eine einzige Art von Fahrt festlegt. Wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und Touren gewechselt wird, wenn unterschiedliche Strecken anstehen und wenn ein ausgewogenes Handling wichtiger ist als reiner Langstrecken-Komfort, ist die Suzuki eine sehr stimmige Wahl.
Die Indian Pursuit Dark Horse richtet sich stärker an alle, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei vor allem Ruhe, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl möchten. Wer Touren plant, mehrere Stunden am Stück unterwegs ist und Wind- und Fahrkomfort priorisiert, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Im Vergleich Suzuki V-Strom 800 DE gegen Indian Pursuit Dark Horse zeigt sich ein klares Bild: Die Suzuki ist der vielseitigere Begleiter für unterschiedliche Einsätze – vom Alltag bis zur abwechslungsreichen Tour. Sie punktet mit einem alltagstauglichen Fahrgefühl, guter Kontrolle und einer Charakteristik, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Indian ist dagegen die stärkere Wahl für lange Strecken: Komfort, Laufruhe und ein tourorientiertes Gesamtpaket machen den Unterschied spürbar, besonders wenn die Fahrt über Stunden geht. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem flexibel und „für alles“ gedacht ist, findet in der Suzuki V-Strom 800 DE die passendere Basis. Wer dagegen den Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort und entspanntes Durchfahren legt, wird mit der Indian Pursuit Dark Horse besser bedient. Beide Motorräder sind stark – sie spielen ihre Stärken nur in unterschiedlichen Fahrprofilen aus.