| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
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Suzuki V-Strom 800 DE vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Welches Motorrad passt besser?
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 DE und der Kawasaki Ninja ZX-4RR schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die eine steht für vielseitige Touren, Alltagstauglichkeit und eine entspannte, aufrechte Sitzposition. Die andere ist deutlich sportlicher ausgerichtet: kompakt, drehfreudig und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung besonders direkt zu erleben. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle so gegenübergestellt, dass schnell klar wird, für welchen Fahrstil welches Bike besser passt.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich-kompakt
Wie sich die Suzuki V-Strom 800 DE anfühlt
Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: vom Feierabendverkehr bis zur längeren Tour. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket. Das bedeutet: Motor und Fahrwerk sind so abgestimmt, dass sich das Bike auch bei wechselnden Streckenbedingungen ruhig und kontrolliert bewegt. Gerade wenn nicht jede Fahrt ein reines „Sportprogramm“ sein soll, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Wie sich die Kawasaki Ninja ZX-4RR anfühlt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen klar auf sportliches Fahren getrimmt. Sie wirkt kompakter und „agiler“ im Handling, was sich besonders in engen Kurven und auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Wer gerne zügig unterwegs ist, findet hier einen Charakter, der Lust auf Dynamik macht. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, lange Strecken maximal entspannt „wegzuschlucken“ – dafür ist der Fokus zu deutlich auf Fahrspaß und sportliche Reaktion gerichtet.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort aufrecht oder sportlich geneigt
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Ergonomie. Die Suzuki V-Strom 800 DE bietet eine eher aufrechte Sitzposition, die den Rücken entlastet und den Alltag erleichtert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Stop-and-Go oder längere Fahrten am Stück anstehen. Auch der Umgang mit Wind und Wetter wirkt insgesamt „tourentauglicher“, weil die Körperhaltung weniger stark in eine sportliche, nach vorn gerichtete Position zwingt.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt dagegen auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann sich in schnellen Passagen und beim aktiven Fahren sehr gut anfühlen, weil die Maschine dadurch leichter „mitgenommen“ werden kann. Für längere Strecken oder sehr entspannte Fahrten kann die sportlichere Haltung jedoch schneller als weniger komfortabel empfunden werden – vor allem, wenn die Fahrt nicht ständig aus Kurven und Beschleunigung besteht.
Motor und Antrieb: souveränes Fahren vs. drehfreudige Dynamik
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Bikes deutlich. Die Suzuki V-Strom 800 DE zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie stark für unterschiedliche Geschwindigkeiten und Situationen: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „am Gas zu hängen“, und trotzdem zügig beschleunigen, wenn es nötig ist. Dadurch wirkt die V-Strom besonders alltagstauglich – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Sie belohnt eine Fahrweise, die den Motor stärker fordert und die Drehzahl bewusst nutzt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten“ lässt, bekommt hier mehr unmittelbaren Fahrspaß. Wer hingegen vor allem entspannt cruisen möchte, kann den sportlichen Charakter als weniger „entschleunigend“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für Kurven
Im Fahrwerk und beim Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund eher auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße nicht immer ideal ist oder wenn die Fahrt mehrere Stunden dauert. Auch beim Geradeauslauf und bei moderatem Tempo macht die V-Strom einen ruhigen Eindruck.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken vor allem in kurvigen Abschnitten aus. Die Maschine wirkt leichter zu bewegen, was das Wechseln der Linie und das aktive Einlenken erleichtert. Dadurch entsteht ein direkteres Gefühl für das Motorrad. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher das Setup, desto mehr hängt das Fahrgefühl davon ab, wie aktiv gefahren wird. Wer eher „gemütlich“ unterwegs ist, kann den Vorteil der Agilität weniger stark ausspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und in der sportlichen Passage
Bei den Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich sicher wirken. Die Suzuki V-Strom 800 DE punktet dabei besonders im Alltag: Sie vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, das bei häufigen Bremsvorgängen im Stadtverkehr und bei längeren Fahrten angenehm ist. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ebenfalls auf sportliche Situationen vorbereitet und liefert ein Ansprechverhalten, das zu zügigem Fahren passt. Wer häufig dynamisch bremst und in Kurven Tempo aufbaut, wird die sportliche Abstimmung eher zu schätzen wissen.
Elektronik und Assistenz: Tourenkomfort vs. sportliche Unterstützung
Die Elektronik spielt bei beiden Modellen eine wichtige Rolle, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt insgesamt darauf ausgelegt, das Fahren über längere Zeit angenehm und berechenbar zu machen. Das ist besonders relevant, wenn Wetter, Verkehr und Streckenprofil variieren. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR unterstützt dagegen stärker eine sportliche Fahrweise. Das kann bedeuten, dass die Maschine beim aktiven Fahren „mitgeht“ und die Dynamik nicht ausbremst, sondern sinnvoll begleitet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Wenn es um Alltagstauglichkeit geht, hat die Suzuki V-Strom 800 DE klare Vorteile. Die aufrechte Sitzposition, das insgesamt ruhige Fahrgefühl und die tourenorientierte Auslegung machen sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die nicht nur am Wochenende fahren. Auch wenn die Strecke mal kurz ist, bleibt das Motorrad angenehm zu beherrschen, ohne dass man ständig „gegen das Bike arbeiten“ muss.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann im Alltag ebenfalls Spaß machen – gerade, wenn die Wege kurz sind und die Fahrten eher nach „Kurven und Gas“ aussehen. In dichtem Verkehr oder bei sehr entspanntem Tempo kann die sportliche Ausrichtung jedoch weniger im Vorteil sein. Wer das Motorrad vor allem für Fahrten nutzt, bei denen Dynamik gefragt ist, wird die Ninja eher als passend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 800 DE
- Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Strecken und Fahrstile.
- Komfort und Kontrolle: auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen ausgelegt.
- Entspanntes Handling: weniger „sportlicher Zwang“, mehr Alltagstauglichkeit.
Schwächen der Suzuki V-Strom 800 DE
- Weniger Fokus auf maximale Sportdynamik: wer nur „Sport“ sucht, könnte weniger getriggert werden.
- Sportliche Agilität nicht im Mittelpunkt: in sehr engen, schnellen Passagen spielt die Ninja ihre Vorteile stärker aus.
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Sportlicher Fahrspaß: drehfreudig und direkt im Antriebserlebnis.
- Agiles Handling: besonders in Kurven und bei aktiver Fahrweise.
- Sportliche Unterstützung: Elektronik und Abstimmung wirken auf Dynamik ausgelegt.
Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Weniger „Tourenentspannung“: für lange, ruhige Fahrten kann die sportliche Auslegung weniger komfortabel wirken.
- Fahrstilabhängig: die Stärken kommen besonders dann, wenn das Motorrad auch wirklich sportlich bewegt wird.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen Suzuki V-Strom 800 DE und Kawasaki Ninja ZX-4RR hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf längeren Strecken angenehm bleibt und dabei trotzdem jederzeit zügig mitfahren kann, trifft mit der Suzuki V-Strom 800 DE meist die passendere Wahl. Sie ist die „Allrounderin“ im Vergleich: nicht nur für eine Art von Fahrt, sondern für viele.
Wer dagegen vor allem Kurven, Beschleunigung und ein sportliches Motorradgefühl sucht, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-4RR deutlich mehr „Sport-Feeling“ bekommen. Sie ist die Maschine für Fahrten, bei denen Dynamik im Vordergrund steht und bei denen die sportliche Sitzposition und das agile Handling wirklich ausgenutzt werden.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 DE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag, Pendeln und Touren suchen. Der Fokus auf Komfort, Kontrolle und ein souveränes Gesamtpaket macht sie besonders dann stark, wenn Strecken, Wetter und Verkehr variieren und nicht jede Fahrt ein reines Sportprogramm ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das auch bei moderatem Tempo angenehm bleibt, findet hier eine stimmige Lösung.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren: aktives Handling, kurvenorientiertes Fahren und ein Motorcharakter, der bei Drehzahl und zügiger Gangart besonders viel Spaß macht. Für kurze, dynamische Ausfahrten und für alle, die das Motorrad bewusst fordern, ist die Ninja die spannendere Option. Kurz gesagt: V-Strom für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Ninja für sportlichen Fahrspaß und Agilität.