UVP 12.069 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Test der völlig neu entwickelten Mittelklasse Reise-Enduro
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor mit Charakter und Power
  • gut funktionierender Quickshifter in Serie
  • ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
  • klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht230kg
Radstand1.570mm
Länge2.345mm
Radstand1.570mm
Sitzhöhe: 855-885 mm
Höhe1.310mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung84 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite455km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21 54H
Reifen hinten150/70 R 17 69H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: gelb, grau, schwarz

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Suzuki V-Strom 800 DE vs. Kawasaki Z 650 S – Motorradvergleich

Wer zwischen der Suzuki V-Strom 800 DE und der Kawasaki Z 650 S schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei klaren Motorrad-Philosophien. Die V-Strom 800 DE steht für den vielseitigen Allrounder mit Reise- und Tourenambitionen, während die Z 650 S den Fokus auf agiles Fahren, Alltagstauglichkeit und den typischen Street-Charakter legt. Beide Modelle sind für viele Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.

Grundcharakter: Tourer-Allrounder vs. straßennahes Spaßbike

Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken nutzt: Die Auslegung zielt auf Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl ab – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Das merkt man besonders daran, wie die Maschine mit wechselnden Geschwindigkeiten umgeht und wie sie sich auf Landstraßen und längeren Autobahnabschnitten anfühlt.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen stärker auf das konzentriert, was viele im Alltag suchen: leichtes Handling, direkte Rückmeldung und ein Fahrstil, der sich schnell und lebendig anfühlt. Die Z 650 S macht Spaß, wenn es um zügiges Fahren in der Stadt geht, um kurvige Abschnitte auf der Landstraße oder einfach um das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht nerven, sondern tragen. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt in der Praxis oft wie die Maschine, die man entspannt fahren kann: Sie unterstützt einen gleichmäßig, sodass man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das ist besonders angenehm, wenn Gepäck, Sozius oder längere Strecken ins Spiel kommen.

Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken eher über das unmittelbare Ansprechverhalten aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad bei Gasstößen spürt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell in den gewünschten Rhythmus bringt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Suzuki V-Strom 800 DE: Stärke in der gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsentfaltung; Schwäche kann sein, dass der „Street“-Kick weniger im Vordergrund steht als bei rein straßenorientierten Bikes.
  • Kawasaki Z 650 S: Stärke in der direkten Dynamik und dem lebendigen Gefühl; Schwäche kann sein, dass die Maschine für sehr lange Strecken weniger „entspannt“ wirkt als ein klarer Tourenfokus.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Suzuki V-Strom 800 DE ist so gestaltet, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt auf Touren ausgelegt: stabil, kontrolliert und weniger „krampfanfällig“, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Das hilft besonders, wenn man nicht nur kurze Runden dreht, sondern auch längere Strecken plant.

Die Kawasaki Z 650 S setzt stärker auf eine sportlichere, straßentypische Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad spürt. Gleichzeitig kann diese Auslegung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger ideal sein, wenn man sehr lange am Stück unterwegs ist.

Komfort vs. Agilität

Im Vergleich wird klar: Die V-Strom 800 DE punktet eher mit Alltags- und Tourenkomfort, während die Z 650 S eher mit Agilität und direktem Fahrgefühl überzeugt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit?

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Reise-Allrounder“ und „Street-Fokus“. Die Suzuki V-Strom 800 DE vermittelt ein ruhigeres, kontrolliertes Gefühl. Gerade auf unruhigeren Straßen oder wenn die Fahrbahn wechselt, bleibt die Maschine gut in der Spur. Das ist ein Plus, wenn man gern flexibel unterwegs ist – auch mal abseits der perfekten Asphaltdecke.

Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich leichter in der Handhabung. Sie lädt dazu ein, zügig zu lenken und Kurven dynamisch anzufahren. In der Stadt und auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil man das Motorrad schnell „im Griff“ hat.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten eine solide Basis. Im Alltag zeigt sich aber: Die V-Strom 800 DE fühlt sich häufig dann besonders sicher an, wenn man vorausschauend fährt und Stabilität wichtiger wird als maximale Sportlichkeit. Die Z 650 S wirkt dagegen dann überzeugend, wenn man häufiger spontan bremst, beschleunigt und das Motorrad aktiv führt.

Elektronik und Alltag: Was hilft im echten Leben?

Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor, weil sie nicht nur „Technik“ ist, sondern den Alltag spürbar erleichtert. Die Suzuki V-Strom 800 DE ist als Touren-orientiertes Motorrad typischerweise so gedacht, dass sie auch unter wechselnden Bedingungen gut unterstützt. Das macht sie attraktiv, wenn man nicht nur bei idealem Wetter fährt oder wenn man gern entspannt unterwegs ist.

Die Kawasaki Z 650 S richtet sich stärker an Fahrer, die ein unkompliziertes, straßennahes Setup möchten. Die Elektronik unterstützt hier vor allem das sichere Fahren im Alltag, ohne den Charakter zu stark zu „überformen“.

Windschutz, Verkleidung und Tourentauglichkeit

Ein Punkt, der im Vergleich schnell auffällt: Die Suzuki V-Strom 800 DE ist deutlich stärker auf längere Strecken ausgelegt. Windschutz und die generelle Auslegung helfen dabei, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig Autobahn oder längere Landstraßen fährt.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen stärker auf das unmittelbare Straßenerlebnis fokussiert. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert von der leichten, direkten Art. Für sehr lange Touren kann der fehlende Tourenkomfort im Vergleich spürbarer werden.

Verbrauch und Reichweite: Praxis statt Theorie

Beim Thema Verbrauch und Reichweite gilt: Beide Motorräder sind so positioniert, dass sie im Alltag nicht „überraschen“ – sie sollen planbar bleiben. Im direkten Vergleich wirkt die Suzuki V-Strom 800 DE häufig dann im Vorteil, wenn man gleichmäßig fährt und Tourencharakter hat. Die Kawasaki Z 650 S kann bei moderater Fahrweise ebenfalls sehr effizient sein, zeigt aber ihren Charakter stärker, wenn man dynamischer unterwegs ist.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird die V-Strom 800 DE oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem Stadt, Feierabendfahrten und kurvige Abschnitte nutzt, findet in der Z 650 S meist den direkteren Spaßfaktor.

Für wen passt welches Motorrad?

Suzuki V-Strom 800 DE: die bessere Wahl für Vielnutzer

Die Suzuki V-Strom 800 DE ist besonders passend, wenn ein Motorrad mehr als nur „ein Hobby“ sein soll. Sie eignet sich für Pendler, die auch am Wochenende Touren machen, für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind, und für alle, die Komfort und Stabilität höher gewichten als maximale Street-Aggressivität. Auch wer gelegentlich mit Gepäck fährt oder längere Strecken plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Kawasaki Z 650 S: die bessere Wahl für Stadt und Kurven

Die Kawasaki Z 650 S ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell „anspringt“. Wer gern aktiv fährt und die direkte Rückmeldung schätzt, wird mit der Z 650 S häufig glücklicher. Für sehr lange Touren kann die V-Strom 800 DE zwar komfortabler wirken, aber die Z 650 S bleibt ein starkes Bike für alle, die das Motorrad als tägliches Vergnügen sehen.

Fazit:

Die Suzuki V-Strom 800 DE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem als Allrounder für Touren gedacht ist: ruhiges, stabiles Fahrgefühl, mehr Komfort auf längeren Strecken und eine Auslegung, die auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer regelmäßig längere Fahrten plant, gern entspannt unterwegs ist oder gelegentlich Gepäck und längere Etappen einplant, findet in der V-Strom 800 DE meist die passendere Basis.

Die Kawasaki Z 650 S gewinnt dagegen dort, wo Agilität und unmittelbarer Fahrspaß zählen: Stadtverkehr, spontane Feierabendrunden und kurvige Strecken profitieren von der straßennahen, lebendigen Art. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell und direkt anfühlt und das man gern aktiv fährt, liegt mit der Z 650 S häufig richtig.

Kurz gesagt: Tourenorientiert und komfortabel spricht für die Suzuki – straßennah, leicht und dynamisch spricht für die Kawasaki.

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