| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki V-Strom 800 vs. KTM 1290 Super Duke R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki V-Strom 800 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein alltagstaugliches Adventure-Konzept und ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Fahrspaß und Dynamik aufeinander. Beide Maschinen sind stark – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrstil stören, und für wen lohnt sich welches Motorrad am meisten?
Grundcharakter: Adventure-Ruhe vs. Naked-Attitüde
Die Suzuki V-Strom 800 steht für einen souveränen, breit nutzbaren Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag fährt und das auch längere Strecken entspannt mitmacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor, Ergonomie und Fahrwerk greifen so zusammen, dass sich das Motorrad nicht „anstrengen“ muss.
Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist deutlich direkter. Das Bike ist auf sportliche Reaktion ausgelegt, mit einem Fahrgefühl, das schnell nach vorne zieht. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aggressiv anpackt oder einfach das Gefühl von „mehr“ sucht, findet hier eine Maschine, die nicht lange nachfragt.
Stärken und Schwächen im Charaktervergleich
- Suzuki V-Strom 800: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und der entspannten Art, Kilometer zu sammeln. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Sportlichkeit im Vordergrund steht – das Motorrad bleibt bewusst „allround“ statt „radikal“.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in der unmittelbaren Dynamik und dem sportlichen Anspruch. Schwächen können im Alltag auftreten, wenn eine weniger kompromisslose Sitzposition oder ein stärkeres „Sportgefühl“ nicht zum eigenen Fahrprofil passt.
Motor und Antrieb: Kraft nutzbar oder maximal herausgefordert?
Beide Motorräder liefern spürbare Leistung, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt so abgestimmt, dass sie sich im Alltag leicht dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, wechselnde Strecken oder auch mal längere Touren anstehen. Die Kraft steht nicht nur „da“, sondern lässt sich gut in den Fahrfluss integrieren.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Das Motorrad reagiert lebendig und fordert den Fahrer eher heraus, weil die Dynamik schneller in Richtung „zackig“ geht. Wer gerne zügig beschleunigt und das Vorderradgefühl bzw. das Tempo in Kurven aktiv mitsteuert, wird die KTM als sehr befriedigend empfinden.
Vergleich der Fahrbarkeit
- Suzuki: Vorteile bei kontrollierter Dosierbarkeit und einem ruhigen, gleichmäßigen Vortrieb. Schwächen eher bei Situationen, in denen man „mehr Biss“ erwartet und das Motorrad deutlich sportlicher wirken soll.
- KTM: Vorteile bei sportlicher Reaktion und dem Gefühl, dass das Motorrad bereit ist, wenn man es fordert. Schwächen eher bei Fahrten, bei denen entspannte Gelassenheit wichtiger ist als maximale Dynamik.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Strecke vs. Agilität für Kurven
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr klar. Die Suzuki V-Strom 800 zielt auf Stabilität und Komfort ab. Das Motorrad soll auch auf längeren Strecken sicher liegen, Unebenheiten schlucken und dabei nicht nervös werden. Dadurch fühlt sich die Maschine auch bei wechselndem Untergrund berechenbar an.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliches Handling ausgelegt. Das Bike wirkt wendiger und „direkter“ in der Linie. In schnellen Passagen und in Kurven macht sich das besonders bemerkbar: Die KTM lädt zum aktiven Fahren ein, während die Suzuki eher zum gleichmäßigen Tempo und zur sauberen Linie motiviert.
Kurvenverhalten und Alltag
- Suzuki: Stärken bei ruhigem Geradeauslauf und komfortablerem Fahrgefühl. Schwächen eher bei sehr sportlicher Gangart, wenn man maximale Agilität erwartet.
- KTM: Stärken bei Kurvenagilität und sportlicher Rückmeldung. Schwächen eher bei längeren, entspannten Fahrten, wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als „sportliche Kante“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen vs. sportliche Kontrolle
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man ihnen im Alltag und auf der Landstraße vertrauen kann. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt dabei wie ein Motorrad, das Bremsmanöver sauber und berechenbar unterstützt. Das ist besonders wertvoll, wenn häufig Verkehr, wechselnde Bedingungen oder auch mal weniger perfekte Straßenverhältnisse vorkommen.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls starke Bremsleistung, aber mit einem stärker sportlichen Charakter. Das bedeutet: Die KTM lässt sich sehr kontrolliert einsetzen, wenn man zügig fährt und die Verzögerung aktiv nutzt. Wer eher defensiv unterwegs ist, wird zwar auch hier sicher fahren können, aber der „Sport-Fokus“ kann sich stärker bemerkbar machen.
Elektronik als Unterschied
In beiden Fällen spielt die Elektronik eine wichtige Rolle. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt so, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt und das Motorrad in verschiedenen Situationen stabil hält. Die KTM 1290 Super Duke R setzt Elektronik ebenfalls ein, um die sportliche Performance kontrollierbar zu machen – mit dem Effekt, dass das Motorrad bei sportlicher Fahrweise besonders „handlich“ bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke bequem vs. sportlich kompakt
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Suzuki V-Strom 800 bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist. Dadurch wirkt das Motorrad weniger „angespannt“ – ideal, wenn man nicht nur eine Runde drehen, sondern auch Touren planen möchte.
Die KTM 1290 Super Duke R ist deutlich sportlicher positioniert. Das kann beim dynamischen Fahren Vorteile bringen, weil der Fahrer näher am Motorrad „dran“ ist und das Handling direkter wirkt. Gleichzeitig kann diese Auslegung bei längeren, entspannten Fahrten als weniger bequem empfunden werden – je nach Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
- Suzuki: passt besonders gut, wenn häufig lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- KTM: passt besonders gut, wenn sportliche Fahrten, aktives Kurvenfahren und ein direkteres Feedback wichtiger sind als maximaler Komfort.
Alltagstauglichkeit: Praktisch im Kopf vs. Performance im Fokus
Die Suzuki V-Strom 800 ist im Alltag klar im Vorteil, wenn es um „einfach fahren“ geht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell zur Hand hat: für Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch für längere Ausfahrten, bei denen man nicht ständig an Komfort oder Fahrbarkeit denken möchte.
Die KTM 1290 Super Duke R ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie ist stärker auf den Fahrspaß ausgerichtet. Wer gerne die Leistung nutzt und das Motorrad als sportliches Werkzeug sieht, wird die KTM sehr schnell lieben. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, könnte die KTM als zu „präsent“ empfinden.
Stärken und Schwächen im Nutzungsprofil
- Suzuki: Stärken bei Vielseitigkeit und einem ausgewogenen Gefühl zwischen Komfort und sportlicher Grunddynamik. Schwächen eher bei Fahrern, die ein kompromissloses Sportbike suchen.
- KTM: Stärken bei sportlicher Performance und dem Gefühl, dass jede Fahrt nach Kurve und Beschleunigung ruft. Schwächen eher bei Fahrern, die vor allem Ruhe, Komfort und Gelassenheit priorisieren.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, längere Strecken angenehm macht und dabei trotzdem genug Dynamik bietet, um auch auf der Landstraße Spaß zu haben. Wer ein vielseitiges Adventure-orientiertes Gesamtpaket bevorzugt, findet hier ein stimmiges Motorrad, das nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Mittelpunkt steht: schnelle Reaktionen, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Tempo und Kurven aktiv einfordert. Für Fahrer, die das Motorrad nicht nur „mitnehmen“, sondern bewusst fordern wollen, wirkt die KTM deutlich zielgerichteter.
Kurz gesagt: Suzuki für Vielseitigkeit und entspannte Touren, KTM für Performance, Agilität und sportlichen Anspruch.