UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Maximal reduziert
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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Triumph Bonneville Speedmaster vs. Indian Scout Bobber: Vergleich für Cruiser-Fans

Wenn es um moderne Klassiker im Cruiser- bzw. Bobber-Look geht, stehen zwei Namen besonders oft auf der Liste: die Triumph Bonneville Speedmaster und die Indian Scout Bobber. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Welt: kraftvoller Auftritt, entspannte Haltung und ein Sound, der sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich deutliche Unterschiede – vor allem bei Fahrgefühl, Charakter und dem, wofür die jeweiligen Stärken am besten passen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Handling, Bremsverhalten, Ergonomie sowie Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Werte in der Praxis anfühlen – und welche Schwächen im Alltag eher auffallen.

Design und Grundcharakter: klassisch vs. kompakt-brachial

Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für den klassischen britischen Cruiser-Vibe. Der Look wirkt stimmig, die Proportionen sind ausgewogen, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch für längere Touren gemacht ist. Die Indian Scout Bobber dagegen setzt stärker auf den kompakten, „aufgeräumten“ Bobber-Stil: weniger Ballast, mehr Fokus auf die fahrdynamische Basis. Das spürt man oft schon beim ersten Anrollen.

Beide Motorräder sind optisch stark – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Triumph wirkt eher wie „modern klassisch mit Komfort“, Indian eher wie „kurz, leicht und direkt“.

Motor und Leistungsentfaltung: wie sich Drehmoment und Kraft anfühlen

Bei beiden Modellen steht ein kräftiger Motor im Mittelpunkt. Entscheidend ist jedoch, wie die Leistung anliegt. Die Triumph Bonneville Speedmaster zeigt in der Regel eine gleichmäßigere, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn es im Stadtverkehr oder auf Landstraßen darum geht, sauber zu beschleunigen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ auf einmal will. Das Drehmoment wirkt dabei oft wie ein solides Fundament: konstant, kontrollierbar und für entspanntes Fahren prädestiniert.

Die Indian Scout Bobber spielt dagegen häufig stärker die „Direktheit“ aus. Die Leistungsentfaltung wirkt oft spritziger und unmittelbarer, was sich besonders beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren bemerkbar macht. Das Motorrad lädt eher dazu ein, das Gas schneller zu bewegen und die Reserven häufiger zu nutzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Triumph Speedmaster: Stärke ist die gutmütige, gleichmäßige Art, die sich für gemischte Strecken eignet. Als Schwäche kann sich – je nach Fahrstil – weniger „Biss“ in sehr sportlichen Momenten bemerkbar machen, wenn man konsequent nach maximaler Dynamik sucht.

Indian Scout Bobber: Stärke ist die direkte Reaktion und das Gefühl von „leichtem Vorwärtsdrang“. Als mögliche Schwäche kann sich bei sehr entspanntem Cruisen oder bei längeren, gleichförmigen Strecken eine etwas weniger „ruhige“ Charakteristik bemerkbar machen – nicht negativ, aber anders als bei der Triumph.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser-Philosophie und Bobber-Fokus. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt oft auf Komfort und souveräne Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt in der Regel ruhig auf der Straße, nimmt Unebenheiten gut auf und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt.

Die Indian Scout Bobber wirkt häufig agiler und „handlicher“. Das Handling fühlt sich oft kompakter an, was in kurvigen Abschnitten oder beim schnellen Richtungswechsel Vorteile bringt. Wer gern zügig fährt, profitiert meist davon, dass das Motorrad schneller „mitdenkt“.

Kurvengefühl und Reifen-/Straßenkontakt

Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Art. Triumph bietet eher ein ruhiges, kontrolliertes Einlenken und ein stabiles Durchfahren. Indian bietet eher ein unmittelbares Gefühl beim Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten. Wer viel Landstraße fährt und gern „mit Gefühl“ unterwegs ist, findet bei beiden etwas – aber die Prioritäten sind verschieden.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen ist weniger die reine Bremsleistung entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem, wie schnell sich Vertrauen aufbaut. Die Triumph Bonneville Speedmaster punktet häufig mit einer gut kontrollierbaren Bremswirkung. Das erleichtert es, in Alltagssituationen sauber zu dosieren – etwa an Ampeln oder beim Anbremsen vor Kreuzungen.

Die Indian Scout Bobber kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „direkter“ in der Reaktion. Das ist besonders dann angenehm, wenn man sportlicher fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Wer sehr entspannt fährt, merkt den Unterschied meist weniger – wer aber dynamisch unterwegs ist, fühlt ihn deutlich.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken oder Fokus auf Haltung

Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt, weil sie den Fahrspaß über die Zeit bestimmt. Die Triumph Speedmaster wirkt in der Regel auf Komfort ausgelegt: Sitzhöhe und Sitzhaltung unterstützen ein entspanntes Fahren, ohne dass man sich ständig „gegen“ das Motorrad stemmen muss. Das macht sie interessant für Touren, bei denen man nicht nur kurze Strecken fährt.

Die Indian Scout Bobber setzt oft stärker auf eine kompaktere, sportlichere Haltung. Das kann sich sehr stimmig anfühlen, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad „spürt“. Als mögliche Schwäche kann sich – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – die Ergonomie nach längerer Zeit weniger „tourig“ anfühlen als bei der Triumph.

Für wen passt welche Haltung?

Wer viel Stadtverkehr und Landstraße kombiniert und dabei gern entspannt unterwegs ist, findet in der Triumph häufig den bequemeren Einstieg. Wer dagegen eine Haltung bevorzugt, die das Motorrad direkter erlebbar macht, wird mit der Indian oft zufriedener.

Alltagstauglichkeit: Alltag, Reichweite und Nutzung

Im Alltag zählen viele Faktoren: Übersichtlichkeit, Startverhalten, Temperaturmanagement und nicht zuletzt die Frage, wie gut sich das Motorrad für „normale“ Fahrten eignet. Beide Modelle sind grundsätzlich alltagstauglich – aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus.

Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt häufig wie das Motorrad, das man einfach nimmt, wenn man „fahren will“, ohne groß nachzudenken. Das Gesamtpaket aus Komfort, gutmütiger Leistungsentfaltung und stabiler Fahrweise macht sie zu einer sehr angenehmen Wahl für gemischte Nutzung.

Die Indian Scout Bobber ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch optisch und vom Fahrgefühl her „Statement“ sein soll. Sie eignet sich besonders, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Bonneville Speedmaster – typische Pluspunkte

  • Gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
  • Stabile Fahrweise mit Fokus auf Komfort und souveränes Verhalten
  • Ergonomie, die oft besser für längere Strecken passt
  • Alltagstauglichkeit durch unkompliziertes Handling

Triumph Bonneville Speedmaster – mögliche Schwächen

  • Wer maximal „direkte“ Dynamik sucht, könnte die Charakteristik weniger brachial finden
  • Bei sehr sportlichem Fahrstil kann das „Cruiser-Feeling“ weniger aggressiv wirken

Indian Scout Bobber – typische Pluspunkte

  • Direkte Gasannahme und oft spritzigere Dynamik
  • Agiles Handling für Kurven und zügige Passagen
  • Bobber-Charakter mit Fokus auf kompakte, klare Fahrdynamik
  • Starkes Fahrgefühl, das Lust auf dynamisches Fahren macht

Indian Scout Bobber – mögliche Schwächen

  • Je nach Fahrprofil kann die Ergonomie nach längerer Zeit weniger „tourig“ wirken
  • Für sehr entspanntes Cruisen kann der Charakter etwas „aktiver“ sein als gewünscht

Welches Motorrad passt besser? Fazit

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich auf vielen Strecken gleichermaßen wohlfühlt: komfortabel, souverän und mit einer Leistungsentfaltung, die sich leicht dosieren lässt. Besonders für längere Touren, gemischte Fahrten und alle, die den Cruiser-Charakter genießen, ohne ständig „sportlich“ fahren zu müssen, spielt die Speedmaster ihre Stärken aus.

Die Indian Scout Bobber passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad spürbar direkter erleben wollen. Wer Kurven liebt, gern zügig beschleunigt und ein kompakteres, unmittelbares Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Scout Bobber oft den größeren Spaßfaktor. Auch wer den Bobber-Look nicht nur optisch, sondern als Teil des Fahrkonzepts versteht, wird hier eher glücklich.

Kurz gesagt: Triumph für entspanntes Cruisen und Komfort über Distanz, Indian für Agilität, Direktheit und dynamische Ausfahrten.

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