| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Triumph Bonneville Speedmaster vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Fahrspaß mit Charakter
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für britischen Stil, entspanntes Drehmoment und ein Motorradgefühl, das sich nach Alltag und Genuss anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Agilität, Durchzug und sportlicher Performance. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn die Unterschiede zeigen sich nicht nur im Look, sondern vor allem im Fahrverhalten.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. Performance-Naked
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt, ohne ständig ans Limit zu denken. Die Sitzposition und die Art, wie der Motor seine Kraft abgibt, unterstützen ein ruhigeres Tempo und machen längere Strecken angenehm. Gleichzeitig bleibt die Speedmaster nicht „nur“ gemütlich: Sie ist spürbar lebendig und bietet genug Reserven, um zügig zu beschleunigen.
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen eine klare Ansage: Sie ist auf Dynamik ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich von der ersten Minute an, als wolle es Kurven „lesen“ und sofort umsetzen. Wer sportlich fährt, wird die KTM als sehr direkt erleben – und wer eher entspannt unterwegs ist, merkt schnell, dass die Super Duke R ihre Stärken besonders dann ausspielt, wenn man sie fordert.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Triumph setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Drehmoment, das sich in vielen Situationen angenehm anfühlt – vom Anfahren bis zum zügigen Überholen. Dadurch wirkt die Speedmaster oft „einfacher“ zu fahren, weil sie nicht zwingt, ständig die richtige Drehzahl zu treffen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag, auf Landstraßen oder auf Touren genutzt wird, bei denen nicht jede Kurve ein sportlicher Test ist.
Die KTM bringt dagegen mehr „Biss“ in die Beschleunigung. Die Kraftentfaltung wirkt insgesamt aggressiver und sportlicher. In der Praxis bedeutet das: Sobald die Drehzahl anzieht, wird die Super Duke R sehr präsent. Das ist großartig für dynamische Fahrten, kann aber im Stadtverkehr oder bei entspanntem Tempo auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad schneller „nach vorne“ will, als man es von einem eher cruisenden Konzept erwartet.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Speedmaster: Stärke ist die gutmütige Nutzbarkeit – Kraft kommt spürbar, aber kontrolliert. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur KTM weniger „Attacke“ vermittelt, wenn man maximale Performance sucht.
- KTM Super Duke R: Stärke ist die sportliche Durchzugskraft und das direkte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass die KTM bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „entspannt“ wirkt als die Triumph.
Fahrwerk und Handling: Wie die Motorräder Kurven und Tempo umsetzen
Beim Thema Fahrwerk und Handling zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist so abgestimmt, dass sie sich stabil und souverän anfühlt. Gerade auf welligen Strecken oder bei wechselndem Belag wirkt sie oft harmonisch. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gerne „laufen lässt“ und bei dem man sich auf das Gesamtgefühl verlassen kann.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich auf sportliche Umsetzung ausgelegt. Das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn man zügig unterwegs ist. In schnellen Richtungswechseln oder beim dynamischen Kurvenfahren zeigt die KTM ihre Stärken besonders deutlich. Wer häufig sportlich fährt, wird das Handling als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen beim Fahrverhalten
- Triumph: Stärke ist die ruhige, stimmige Abstimmung für Alltag und Tour. Schwäche ist, dass sie im direkten Vergleich weniger „spitz“ wirkt, wenn man maximale Sportlichkeit sucht.
- KTM: Stärke ist die direkte Rückmeldung und die sportliche Agilität. Schwäche ist, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahren manchmal „zu viel“ Dynamik mitbringt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht auf „Show“ ausgelegt, sondern sollen zuverlässig verzögern. Die Triumph Speedmaster vermittelt dabei häufig ein Gefühl von kontrollierter Verzögerung, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders angenehm, wenn man im Alltag häufig bremsen muss oder wenn die Strecke nicht konstant sportlich ist.
Die KTM Super Duke R wirkt im Vergleich oft noch unmittelbarer. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sportlich fährt und häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher die Fahrweise, desto mehr profitieren Fahrer von der direkten Rückmeldung.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie man auf den Motorrädern sitzt. Die Triumph Bonneville Speedmaster bietet eine Sitzposition, die eher an ein entspanntes Cruiser-Gefühl erinnert. Das unterstützt längere Fahrten und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn man nicht ständig „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten möchte.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet: Man fühlt sich schneller „im Fahrmodus“, was beim sportlichen Fahren Vorteile bringt. Für sehr lange Touren kann das jedoch je nach Körperbau und Fahrstil unterschiedlich ausfallen. Wer häufig zügig unterwegs ist, wird die KTM oft als passend empfinden; wer eher komfortorientiert fährt, könnte die Triumph als entspannter erleben.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Triumph: Stärke ist der Komfortgedanke und die entspannte Haltung. Schwäche ist, dass sie im Vergleich weniger „sportlich“ wirkt, wenn man eine aggressive Fahrposition bevorzugt.
- KTM: Stärke ist die sportliche Einbindung in die Fahrdynamik. Schwäche kann sein, dass die Haltung für manche Fahrer auf langen Strecken anstrengender ist.
Ausstattung und Alltag: Was man im täglichen Einsatz wirklich merkt
Im Alltag zählen Details: Wie gut lässt sich das Motorrad im Verkehr bewegen, wie angenehm ist die Bedienung, und wie stimmig wirkt die Gesamtpaket-Logik. Die Triumph Speedmaster punktet hier oft mit einem stimmigen Konzept: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gerne nutzt, ohne ständig an „Setup“ oder Fahrmodi zu denken. Dadurch wirkt sie alltagstauglich und zugänglich.
Die KTM Super Duke R ist dagegen stärker auf Performance und moderne Features ausgerichtet. Das kann ein Plus sein, wenn man gerne mit Systemen arbeitet und das Motorrad an den eigenen Stil anpassen möchte. Wer Technik mag und sportliche Fahrten plant, wird die KTM als sehr „komplett“ erleben.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph: Stärke ist die intuitive Nutzbarkeit und das entspannte Gesamtgefühl. Schwäche ist, dass sie im direkten Vergleich weniger „Werkzeugkasten“ für sportliche Feinarbeit bietet.
- KTM: Stärke ist die sportliche Ausrichtung und die moderne Performance-Logik. Schwäche ist, dass sie im Alltag manchmal mehr Fokus verlangt, wenn man es bewusst ruhig angehen lässt.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Vergleich nach Fahrprofil
Der Vergleich zwischen Triumph Bonneville Speedmaster und KTM 1290 Super Duke R lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder haben ihre Berechtigung – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Für entspannte Touren und Genussfahrten
Wer vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich souverän und harmonisch anfühlt, wird mit der Triumph Speedmaster sehr glücklich. Die Kraft wirkt gut dosierbar, die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren, und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man einfach losrollen möchte.
Für sportliche Fahrten und maximale Dynamik
Wer dagegen Kurven dynamisch angeht, häufig zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und spürbar nach Performance „ruft“, trifft mit der KTM 1290 Super Duke R eine sehr passende Wahl. Die KTM spielt ihre Stärken besonders aus, wenn man das Potenzial nutzt – dann wirkt sie agil, direkt und mit viel Druck im Antrieb.
Für den Alltag zwischen Stadt und Landstraße
Im gemischten Einsatz kann die Entscheidung ebenfalls klar werden: Die Triumph wirkt oft zugänglicher und entspannter, wenn der Verkehr oder die Strecke nicht konstant sportlich ist. Die KTM ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß-Modus“ an – und das ist genau dann ein Vorteil, wenn man diese Dynamik auch wirklich nutzen möchte.
Fazit:
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit britischem Charakter suchen, das sich im Alltag und auf Touren angenehm dosieren lässt. Sie punktet mit einem souveränen, harmonischen Fahrgefühl, einer eher entspannten Ergonomie und einer Kraftentfaltung, die nicht ständig nach sportlicher Drehzahl verlangt. Wer vor allem Genussfahrten, längere Strecken und ein stimmiges Gesamtpaket bevorzugt, findet in der Speedmaster die passendere Basis.
Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen besser zu Fahrern, die Dynamik priorisieren: direktes Handling, spürbarer Druck beim Beschleunigen und ein Motorrad, das sportliche Impulse schnell in Bewegung umsetzt. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv angeht und die Performance auch wirklich ausnutzen möchte, wird die KTM als deutlich „lebendiger“ und fordernder erleben. Kurz gesagt: Speedmaster für entspanntes Fahren mit Charakter, Super Duke R für sportliche Attacke und maximale Agilität.